Welche Auskünfte muss mir die DRV erteilen - Antrag auf Weiterzahlung gestellt ?

von
Genervt

Vor einiger Zeit habe ich einen Antrag auf Weiterzahlung meiner vollen EM-Rente gestellt - diese wurde 2010 aus medizinischen Gründen bewilligt und 2011 das erste Mal bis 2014 verlängert.

Nachdem ich die Unterlagen von der DRV erhalten habe (etwa 6 Monate vor Ablauf der Befristung), habe ich meine behandelnde Ärztin gebeten, den ärztlichen Befundbericht auszufüllen - ich bin bei der Dame seit 2009 in Behandlung. Da ich nur eine, allerdings schwere Erkrankung mit chronischem Verlauf habe, gibt es nur eine ärztliche Stellungnahme - eben diese.

Auch ist der DRV bekannt, dass ich bereits 5 mal im selben Krankenhaus behandelt wurde, ohne nachhaltige Besserung, zuletzt Anfang 2014. Es ging mir immer nur am Ende der Behandlung kurzfristig besser, dieser Zustand hat aber nie angehalten - auch diesmal nicht.

Nun warte ich also : man hat mir bei der 0800-Hotline zwar freundlich die Antragstellung bestätigt, aber eine schriftliche Eingangsbestätigung wie bei meinem letzten Verlängerungsantrag habe ich bislang nicht erhalten. Sofern ich eine haben wolle, soll ich in der Fachabteilung anrufen.

Ich rufe also in der Fachabteilung an, und frage ebenfalls freundlich, ob mein Antrag vorliege und bearbeitet wird - und ich eine schriftliche Eingangsbestätigung bekommen könne.

Die unwirsche Antwort der Dame aus der Fachabteilung war nur, dass prinzipiell überhaupt gar keine telefonischen Auskünfte zu Anträgen erteilt werden, und ich auch nicht nochmal anrufen solle.

Also warte ich wieder - nun doch 3 Monate seit Abgabe ohne irgendwelche Informationen irgendwelcher Art. Das Ende der Rente rückt näher und nichts tut sich.

Ich könnte das ja irgendwie noch verstehen, wenn komplizierte Gutachten zu erstellen wären, oder Anfragen an mehrere Ärzte oder unterschiedliche Krankenhäuser erforderlich wären. Ist aber nicht der Fall.

Man hat mich auch bisher nicht aufgefordert, mich nochmal bei einem eigenen DRV-Gutachter vorzustellen.Nix.

Jetzt bin ich stinksauer und denke darüber nach, einen Anwalt einzuschalten, um Auskünfte zum Verfahrensstand und die Gründe der Verfahrensverzögerung zu erfahren.

Macht dies Sinn ? Oder sollte ich besser die DRV schriftlich auffordern, mir den Verfahrensstand schriftlich mitzuteilen ? Müssen die mir dann antworten und was mache ich, wenn dann wieder nix kommt ?

Ich bin genervt und wie gesagt richtig sauer. Was soll das ? Was kann ich machen ?

von
W*lfgang

Hallo Genervt,

suchen Sie eine Beratungsstelle auf, die Kontakt zu Ihrem Sachbearbeiter aufnimmt - niemals das Call-Center oder allein versuchen, da rennen Sie (aus berechtigten Datenschutzgründen) gegen die Wand!

Gruß
w.

von
GroKo

Zitiert von: Genervt

Vor einiger Zeit habe ich einen Antrag auf Weiterzahlung meiner vollen EM-Rente gestellt - diese wurde 2010 aus medizinischen Gründen bewilligt und 2011 das erste Mal bis 2014 verlängert.

Nachdem ich die Unterlagen von der DRV erhalten habe (etwa 6 Monate vor Ablauf der Befristung), habe ich meine behandelnde Ärztin gebeten, den ärztlichen Befundbericht auszufüllen - ich bin bei der Dame seit 2009 in Behandlung. Da ich nur eine, allerdings schwere Erkrankung mit chronischem Verlauf habe, gibt es nur eine ärztliche Stellungnahme - eben diese.

Auch ist der DRV bekannt, dass ich bereits 5 mal im selben Krankenhaus behandelt wurde, ohne nachhaltige Besserung, zuletzt Anfang 2014. Es ging mir immer nur am Ende der Behandlung kurzfristig besser, dieser Zustand hat aber nie angehalten - auch diesmal nicht.

Nun warte ich also : man hat mir bei der 0800-Hotline zwar freundlich die Antragstellung bestätigt, aber eine schriftliche Eingangsbestätigung wie bei meinem letzten Verlängerungsantrag habe ich bislang nicht erhalten. Sofern ich eine haben wolle, soll ich in der Fachabteilung anrufen.

Ich rufe also in der Fachabteilung an, und frage ebenfalls freundlich, ob mein Antrag vorliege und bearbeitet wird - und ich eine schriftliche Eingangsbestätigung bekommen könne.

Die unwirsche Antwort der Dame aus der Fachabteilung war nur, dass prinzipiell überhaupt gar keine telefonischen Auskünfte zu Anträgen erteilt werden, und ich auch nicht nochmal anrufen solle.

Also warte ich wieder - nun doch 3 Monate seit Abgabe ohne irgendwelche Informationen irgendwelcher Art. Das Ende der Rente rückt näher und nichts tut sich.

Ich könnte das ja irgendwie noch verstehen, wenn komplizierte Gutachten zu erstellen wären, oder Anfragen an mehrere Ärzte oder unterschiedliche Krankenhäuser erforderlich wären. Ist aber nicht der Fall.

Man hat mich auch bisher nicht aufgefordert, mich nochmal bei einem eigenen DRV-Gutachter vorzustellen.Nix.

Jetzt bin ich stinksauer und denke darüber nach, einen Anwalt einzuschalten, um Auskünfte zum Verfahrensstand und die Gründe der Verfahrensverzögerung zu erfahren.

Macht dies Sinn ? Oder sollte ich besser die DRV schriftlich auffordern, mir den Verfahrensstand schriftlich mitzuteilen ? Müssen die mir dann antworten und was mache ich, wenn dann wieder nix kommt ?

Ich bin genervt und wie gesagt richtig sauer. Was soll das ? Was kann ich machen ?


Dann nimm einen Anwalt der hört Dir zu das bekommt Er ja bezahlt.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo genervt,

in diesem Fall kann Ihnen tatsächlich nur ein Besuch in der nächsten Auskunfts- und Beratungstelle weiterhelfen. Telefonisch ist eine Sachstandsauskunft, wie schon erwähnt, aus Datenschutzgründen leider nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen