Welche Riester-Rente?

von
bluex

Hallo,

ich bin 18 Jahre; verdiene monatl. 2400 EUR brutto. Keine Kinder; nicht verheiratet.

Möchte eine Riesterrente abschließen. Kann mir jemand ein bestimmtes Produkt einer Gesellschaft empfehlen?

Besten Dank für Antworten!

von
Amadé

...den folgenden Beitrag lesen und behrzigen:

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=30228&dekade=1

von
Aber bitte mit Sahne

Hi bluex,

Amadé verweist auf einen Link in dem steht, dass Du die Riester-Rnte vergessen kannst.
Das ist Quatsch.

Gesetzt der Fall, dass Du heiratest und Kinder in die Welt setzt, gibt es nix besseres als Riester. Denn so lange Du (oder Deine Frau) Kindergeld für den Nachwuchs bekommst, erhälst Du auch Kinderzulagen (300 Euro/Jahr) zum Riester-Vertrag. Ohne Kinder sackst Du immerhin die Grundzulage ein (154 Euro), die allen Riester-Sparern zusteht, die 4% ihres Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag stecken.

Der Autor hat in einem Punkt aber Recht: Setz auch auf Aktien und ein Riester-Vertrag allein genügt nicht. Riester-Produkte sollen nur ungefahr die Renten-Lücken füllen, die der Staat durch viele Reformen erzeugt hat.

Bei Aktien sind Indexfonds nicht schlecht (geringe Anschaffungskosten) - das sieht der Autor richtig. Nicht übel sind aber auch europaweit od. weltweit anlegende Invenstmentfonds.

Weil Du noch jung bist: Greif zu einem Riester-Fondssparplan (Union Investment, DWS Toprente, HansaGeneration Plus haben gut abgeschnitten). Was dann noch übrig ist, kanst Du in Einzelaktien (wenn Du Dir das zutraust) oder in Aktienfonds stecken.

Übrigens: Bevor Du an die Altersvorsorge denkst - schließe erst eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab - das ist neben der Haftpflichtversicherung die einzige, die Du UNBEDINGT brauchst.

Ach so: Der Vollständigkeit halber soll hier darauf verwiesen werden, dass eine Riester-Rente im Alter auf die Grundsicherung angerechnet wird. Wenn Du weißt, dass Du später mal keine Kohle hast, lohnt sich die Riester-Rente nicht, weil sie Dir von der Grundsicherung (eine Art Sozialhilfe für Ältere) abgezogen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Grundsicherungsempfänger wirst, ist allerdings gering (habe den letzten Absatz nur geschrieben, weil ein paar Dauerkritische meinen, dass die Grundsicherungs-Anrechnung das Totschlagargument gegen Riester-Produkte ist).

So genug geklugscheißert ;-)

von
Schiko.

Stimme ihnen mit 100% zu.
Wollte aus grundsätzlichen er-
wägungen nicht antworten.

Noch der hinweis, neben der zulage von 154 sind es auch
noch ca. 180 euro steuer-
ersparnis im jahr bei 950
eigene beitragsleistung(
1104./. 154).

Kommt es tatsächlich zur
grundsicherung- dies sehen
nur besonders begabte voraus
kann man noch immer den ver
trag auflösen. Eingezahlte
beiträge und zinsen bleiben
erhalten.
Übrigends bei der grund-
sicherung werden renten
aller art nicht brutto,sondern
netto als einkommen be-
rücksichtigt.
Wahrscheinlich wissen die medien wieso, etc.,erst in
drei jahren dies auch schon.

MfG.

von
Amadé

Seine Altersvorsorge auf vermeintliche Steuervorteile und Zulagen aufzubauen ist der Kardinalfehler jedweder Altersvorsorge, da der Staat ständig die Spielregen (Steuer- und Sozialgesetzgebung) verändert. Der Staat hat nichts zu verschenken und wird seine Geschenke und einen Großteil Ihres Ersparten über mehrere Stellschrauben sich mehrfach zurückholen:

· Immer weitere Absenkung des Rentenniveaus der Gesetzlichen Rente
· Weiteres Hinausschieben der Altersgrenzen
· Vollverbeitragung durch die Kranken- und Pflegeversicherung
· Drehen an der Steuerschraube

Altersvorsorge am Standort D heißt immer: Umverteilung.

Lesen Sie nochmals den Beitrag von Bernhard - auch zwischen den Zeilen!

Der Staat hat die Gesetzliche Rente leider aufgegeben und wird diese gegen die Wand fahren, sonst hätte dieser den ganzen Riester-Kram, an dem Banken und Versicherungen prächtig verdienen und in deren Aufsichtsräten übrigens auch der Bundestagsabgeordnete Walter Riester sitzt - nicht eingeführt.

Ihre mickrigen Zulagen werden gleich einem Bächlein im Meer der Rentenkürzungen bis zur Unkenntlichkeit versickern.

Bilden Sie lieber freies und flexibles Kapital, was Sie auch bequem ins Ausland transferieren können. Von einem jungen Menschen wird Flexibilität verlangt, Das heißt zum Beispiel auch, dass Sie evtl. gezwungen sein werden, aus beruflichen Gründen ins Ausland zu gehen. In einem solchen Fall ist die "Förderung" für den Allerwertesten und muss sang und klanglos zurückgezahlt werden. Halsen Sie sich keine starren unflexiblen staatlichen Korsetts auf, die zudem mit hohen Verwaltungskosten belastet sind !!! Siehe auch:

http://www.vzbv.de/go/presse/969/index.html

Das Folgende haben Sie vom Staat und seiner Förderung zu erwarten:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/520983/

von
Amadé

Wenn Sie trotz der Inflexibilität des Produkts wild entschlossen abschliesen wollen - vorher unbedingt gründlichst von den potentiellen Anbietern sich über Kosten und Gebühren schriftlich Auskunft erteilen lassen.

Bei unverständlichem Versicherungs-Chinesisch unbedingt nachhaken!

http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/326039

von
Amadé

Hallo Schiko,

so groß muß die Begabung nun wirklich nicht sein, um die enorm wachsende Bedeutung der Grundsicherung zu prognostizieren.

Es bedarf da keiner prohetischen Begabung!

Gottes Verheissung:

So lange die Erde bestehen wird, es wird nicht aufhören, Saat und Ernte, Frost und Hitze...

Das ist doch ein opimistischer Ausblick - oder?

Einen gesegneten Ausklang des Sonntags wünscht Ihnen ein nicht in diversen Aufsichtsräten von Banken und Versicherungen sitzender

Amadé

von
Aber bitte mit Sahne

Nicht die Suppe versalzen lassen! Die angebenen Links von Amade taugen nicht zur Beweisführung.

Der effiziente Informationsmaximierer mag dazu geneigt sein, die Links, die Amadee angibt, nicht zu lesen und zu denken "Hui, der führt aber viele Belege an".

Keiner der Links macht aber eine Aussage dazu, dass Riestern sich nicht lohnt. Ich bin den Links gefolgt:

***rp-online-Link: Es geht nur um EINE Produktart und um eine UNTER-Produktart der Riester-Rente: Riester-Rentenversicherungen und Riester-Rv mit Fondsanteil. Es dürfte hier im Forum tiefe Übereinstimmung darüber herrschen, dass Riester-Versicherungsprodukte (über)teuer(t) sind (Abschluss und Verwaltung). Genau das sagt auch der Artikel - rät aber nicht grundsätzlich vom Riestern.

***vzbv-Link: Es geht um die Frage, wie Abschlusskosten bei Riester-Fondssparplänen behandelt werden - nach dem Altersvorsorgezertifizierungsgesetz oder dem neuen Investmentgesetz. Selbst bei ungünstiger Lösung (Altersvorsorgezertifizierungsgesetz) wird sich kaum ein Experte finden, der wegen dieses Punktes von R-Fondssparplänen abrät (Stiftung Warentest exemplarisch: "Anleger solten ihre Wahl allerdings nicht von der Höhe der Kosten abhängig machen. Wichtig ist, den richtigen Fonds für ihr Einstiegsalter zu finden").

***d-radio-Link: Potzblitz - ein Interview mit Prof. Miegel. Der Mann arbeitet für das wirtschaftsnahe "Institut für Wirtschaft und Gesellschaft" (man beachte die Reihenfolge im Namen). In dem ganzen Interview fällt nicht einmal das Wort "Riester" und von "staatlicher Förderung" ist keine Rede. Dafür Platitüden über den Wert der gesetzlichen Rentenversicherung ("sie wird ins Negative drehen"). Miegels Analyse berücksichtigt - meines Wissens - lediglich die Altersrente - nicht aber Leistungen wie Witwenrenten oder Rehabilitationen.

Ohne politisch werden zu wollen: Amade, es erstaunt schon, dass Sie, der sonst so gerne Links-Zeitung usw lesen, Miegel zitieren. Sehe ich Vorboten eines Gesinnungswandels - das wäre schade ... ;-)

von
bluex

Vielen Dank für die Infos.

@Aber bitte mit Sahne
Bei den Fondssparplänen beginnt mit dme 85 Lj. eine Rentenversicherung. Der Auszahlungsbetrag ist aber ungewiss bzw. auch gar nicht vertraglich garantiert. Empfinde dies als "Minus-Punkt" und tendiere daher lieber zu einer Riester-Rentenversicherung.

von
Aber bitte mit Sahne

Sorry für meine sarkastische (nicht persönlich gemeinte!)Antwort:

Die durchschnittliche Lebenserwartung für Neugeborene zwischen 2004 und 2006 beträgt für Jungs 78 Jahre und für Mädels 83 Lenze. Es ist also wahrscheinlich, dass Du dir um diese Frage keine Gedanken machen musst...

Aber Recht hast Du dennoch: Ich finde es seltsam, dass der Gesetzgeber eine solche Offenheit bei der 85er-Frage zulässt! Man weiß nicht was kommt und wieviel Geld fließt... :-(

Aber Du hast mich auf eine Idee gebracht:

Könnte man nicht erst in einen Riester-Fondssparplan füttern, dann ein gutes Börsenjahr abwarten, dann max. 100 Euro "Strafgebühr" für einen Anbieterwechsel zahlen, um dann einen vielleicht schon sechsstelligen Betrag in eine Riester-Rentenversicherung einzahlen? Die Vertreter der Versicherungen würden mich doch mit Kußhand nehmen, oder?

Experten-Antwort

Hallo bluex,

konkrete Produktempfehlungen können und dürfen wir in diesem Forum nicht geben. Zum Vergleich von verschiedenen Anbietern empfiehlt sich daher entweder eine Beratung bei der Verbraucherzentrale (allerdings kostenpflichtig) oder Sie kaufen sich beispielsweise die Zeitschrift Finanztest (Stiftung Warentest), die in regelmäßigen Abständen Riester-Produkte vergleicht.

von
Antonius

Die Stiftung Warentest ist garantiert finanziell unabhängig und "Finanztest" ist auch kein "Propagandablatt der Regierung".
(Das haben Leute "gecheckt", die, im Gegensatz zu Ihnen, Ahnung davon haben !)

Und deren Sachverstand vertraue ich garantiert eher, als Ihren zweifelhaften Erfahrungen !

MfG

von
Maria L.

Hallo bluex,

in so jungen Jahren ausgerechnet eine festverzinsliche Rentenversicherung abzuschließen, ist so ziemlich das unrentabelste, was Sie machen können. Nehmen Sie wenigstens einen Riester-Fondssparplan, wenn es denn unbedingt Riester sein muß. Dazu gibt es heute ja auch einen Artikel der Redaktion:

http://www.ihre-vorsorge.de/2008-Riester-Fondssparplaene.html

Die "Sicherheit", die mit dem Garantiezins vorgegaukelt wird, ist in Wahrheit gar keine. Der Garantiezins wird zunächst mal nur auf den Sparanteil gezahlt, die Kosten des Vertrags werden zuvor abgezogen. Somit liegt Ihr tatsächlicher Zins schonmal deutlich unter 2%, bei schlechten Anbietern vielleicht sogar unter 1%.

Auf lange Sicht sind die Inflationsrisiken enorm hoch, gerade in unserem Schuldenstaat. Die Wahrscheinlichkeit, daß Sie einen erheblichen Kaufkraftverlust mit Ihren eingezahlten Beiträgen erleiden, ist extrem hoch. Dazu kommt, daß Rentenversicherungen mit Sterbetafeln kalkuliert werden, die von einer sehr hohen Lebenserwartung ausgehen. Sie müßten ein Methusalem werden, um überhaupt von einer Rentenversicherung zu profitieren.

Wenn Sie freies Kapital bilden, können Sie das später immer noch verrenten (gegen Einmalbeitrag z.B.). Der einzige Nachteil von freiem Kapital ist die fehlende Hartz IV - Sicherheit, aber die gilt auch bei anderen Produkten nur in der Ansparphase. Wenn Sie jetzt mit Vermögensbildung anfangen, brauchen Sie vor Langzeitarbeitslosigkeit nach dem 50.igsten Lebensjahr keine Angst mehr zu haben, denn bis dahin haben Sie längst ausgesorgt.

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Vermögensbildung für die Altersvorsorge ist die Ansparzeit. Wenn Sie jetzt anfangen, regelmäßig in Aktienfonds zu investieren, kann sich der Zinseszins voll auswirken. Lesen Sie hier, wie sich hohe Renditen auswirken können:

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=76300&dekade=1

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=76325&dekade=1

Wer mindestens 20 Jahre konsequent Ratensparen in Aktienfonds betreibt, hat so gut wie kein Verlustrisiko.

Gruß,
Maria L.

von
bluex

Danke für die Nachrichten.

Ich denke, ich werde mich für das Produkt "RiesterMeister" der HanseMerkur entscheiden.

Hier wird zusätzlich noch in einen Fonds investiert.

von
Maria L.

Hallo bluex,

also, die Überschüsse Ihrer Rentenversicherung werden dann in einen Fonds investiert (ich habe bei der Gesellschaft mal nachgesehen). Das sind ein paar wenige Prozentpunkte auf Ihren jährlichen Sparbeitrag.

Ist Ihnen klar, daß die Überschüsse dadurch entstehen, daß Ihre Versicherungsgesellschaft selber vorher u.a. in Fonds investiert hat?

Wenn Sie das gleich selber machen würden, bekämen Sie auch viel, viel mehr eigene "Überschüsse".

Gruß,
Maria L.

von
bluex

Hallo,

ja, dass ist mir klar. Aber ich habe nirgends so eine hohe Garantierente.

Bin eher ein skeptischer Mensch - bei reinen Riesterfondsversicherungen/-sparplänen sind ja nur die Beiträge plus Zulagen garantiert.

von
Maria L.

Hallo bluex,

ich bin auch sehr skeptisch und sehr sicherheitsbewußt.

Deshalb mußte ich selber auch sehr lange kämpfen, bis ich eingesehen habe, daß das langjährige Ratensparen in Aktienfonds sehr sicher ist - sogar sicherer als die sogenannte "Garantierente". Die Investition in Beteiligungspapiere ist inflationssicher - im Gegensatz zu Geldwerten (wozu eine Rente gehört).

Da Sie noch so jung sind und noch so viele Chancen haben: machen Sie sich doch mal schlau auf der Seite

www.finanzuni.org

Es lohnt sich! Sie können ja trotzdem erstmal Ihre Riester-Rente abschließen.

Gruß,
Maria L.

von
Amadé

Sicherheit hat einen hohen Preis - einen viel zu hohen Preis. Mickrige Renditen von 0,5% per anno liegen weit unterhalb der Inflationsrate. Das wiegt die beste Förderung nicht auf. Bei privaten Rentenversicherungen werden vom Staat allein die Versicherungskonzerne - in denen auch Herr Walter Riester in den Aufsichtsräten sitzt - gefördert, nicht jedoch der Vorsorgende.

Grottenschlechte Produkte werden selbst durch staatliche Förderung nicht zu guten Produkten oder gar Renditeknüller geadelt:

Lesen Sie unbedingt die folgenden Beiträge, wenn Sie kein Geld verschenken wollen:

http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rv/auszahlungsmodelle_aid_10805.html

http://www.alkv-loeb-zit.de/docu/NachDenkSeiten%20-%20Die%20kritische%20Website%20%20Experten%20prophezeien%20duestere%20Renten-Zukunft.htm

http://www.nachdenkseiten.de/?p=2467

von
Aber bitte mit Sahne

Und schon wieder muss man Amades Links entzaubern (für den Amade unkundigen Leser: A. führt Links als Belege an, die - wenn man sie nur gründlich liest - nicht als Beleg dienen können).

***Im zitierten Focus-Artikel ging es um Rentenversicherungen. Völlig richtig: Rentenvers. sind teuer, der Garantiezins wird nur auf den Sparanteil berechnet (so dass mitunter nur 0,5% rauskommen) und die Verwaltungskosten sind immens. Das Ding ist: Es ging nur um KLASSISCHE Rentenversicherungen, nicht um RIESTER-Rentenversicherungen - hier zahlt der Staat mit ein (Zulagen + Steuerförderung). Gleichwohl: Amade hat Recht, wenn er Rentenversicherungen kritisiert. Lieber bluex: Ehrlich - die Sicherheit einer Versicherung ist viel wert, aber nicht solche Mini-Renditen.

***alkv-loeb-Link: Hierbei handelt es sich um einen kritischen Schreiber, der auf einer freien "Mitmach-Seite" einen Artikel geschrieben hat, in dem solche Sätze stehen: "Es führt keine Ausflucht an der bitteren Tatsache vorbei: Wenn ein Durchschnittsverdiener mit seiner Rente nicht über die Grundsicherung hinauskommt, dann ist dies ein Ergebnis der Riesterschen Rentenpolitik." Als ob Menschen schon jetzt wissen, ob sie später mal Grundsicherung beantagen müssen. Es ist in einem Sozialstaat normal, dass Menschen nur dann staatl. Leistungen bekommen, wenn sie bedürftig sind.

Ferner wird angekreidet, dass Riester enorme Summen für Riester-Rente-Vorträge verdient. Das mag ein Gerüchle haben - inhaltlich fehlt aber jede Beweisfürhrung, dass Riestern sich nicht lohnt.

***nachdenkseiten-Link: Der Beitrag schlägt in die selbe Kerbe: Riester verdient mit Riester. Inhaltlich = Null.

Wer Riesters Gehaltsliste sehen will - sollte sie ungefiltert ansehen: http://www.bundestag.de/mdb/bio/R/riestwa0.html

Nochmal: Bitte Amades Links auch lesen - nicht alle haben was mit der Eingangsfrage zu tun und ein Erkenntnisgewinn ist nicht garantiert. Obendrein sind seine eigenen Beiträge oft pointierter geschrieben...

von
Nix

Ob sich Riester lohn oder nicht, stellt sich ohnehin erst im Alter heraus.
Wenn Sie 18 Jahre alt sind, lohnt es sich die staatl. Zulagen "mitzunehmen", für Singles weniger als für Verheiratete mit Kindern(die es aber auch nötig haben), denn als Single können Sie auch privat selbst Geld in gute Aktienfonds sparen. Legen Sie parallel zum Riesterfonds noch monatlich EUR 150,-- über 30 Jahre in einen guten Aktienfonds an wie UniGlobal oder M&G Global Basics, dann haben Sie alles richtig gemacht, werden im Alter nicht auf Grundsicherung angewiesen sein, so dass auch das Riestersparen dann nicht "umsonst" gewesen ist.
Denken Sie im Falle einer Heirat - später - an einen Ehevertrag, der getrennte Konten vorsieht, damit Ihnen Ihre Fondsanteile voll erhalten bleiben. Es geht soviel "zu Bruch", auch die eine oder andere Ehe. Dadurch darf keine Altersarmut aufkommen.
Grundsatz für junge Leute: Soviel wie möglich in Aktienfonds investieren. Discount auf den Ausgabeaufschlag beachten. Weniger Ausgabeaufschlag = mehr Rendite. Direktbanken haben auch Fondssparpläne ohne Ausgabeaufschläge, wo Sie auch o.g. Fonds kriegen.
Sie sind 18 Jahre alt und haben viel Zeit, Schwankungen auszusitzen!
Deshalb Warnung: KEINE LEBENSVERSICHERUNGEN abschliessen!!!!!!
Die machen nur die Vermittler reich.

Nix