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Wem bringen die Kindererziehungszeiten mehr - Vater mit 15 Beitragsjahren oder Mutter mit 0 Jahren?

von
KiKi

Hallo

Unter welchen Bedingungen kann ein Elternpaar die Kindererziehungszeiten (2 Kinder) dem Vater zurechnen lassen?
Bislang gibt es noch keine Kontoklärung von keinem der beiden Elternteile zu den Kindererziehungszeiten.

UND - wer würde mehr davon profitieren.
Die Mutter, die gar keine Rentenbeiträge gezahlt hat oder der Vater, der VOR der Geburt der Kinder 15 Jahre pflichtversichert war, aber dann nicht mehr.

Also von 0 auf 6 oder von 15 auf 21 Jahre?

Was bringt mehr?

Danke
KiKi

von
W*lfgang

Hallo Kiki,

> UND - wer würde mehr davon profitieren.

Der Vater hätte zunächst mal das Problem, die alleinige/überwiegende Erziehung nachweisen zu müssen. Die 'Luft' in seinem Rentenkonto ist zwar ein Indiz, reicht aber allein nicht aus.

Profitieren? ...hey, Frauen sind zäher/leben länger, von daher klare Ansage: 'nen Tausender ein/nachgezahlt und 'Mutti' profitiert davon.

Nein, kommt immer auf die Lebensumstände an, auch wie alt beide jeweils sind und wie die gesundheitlichen Verhältnisse in dieser Situation sind. Eine pauschale Aussage aus der Ferne ist dazu nicht möglich.

Gruß
w.

von
Konrad Schießl

Zitiert von: KiKi

Hallo

Unter welchen Bedingungen kann ein Elternpaar die Kindererziehungszeiten (2 Kinder) dem Vater zurechnen lassen?
Bislang gibt es noch keine Kontoklärung von keinem der beiden Elternteile zu den

Kindererziehungszeiten.

UND - wer würde mehr davon profitieren.
Die Mutter, die gar keine Rentenbeiträge gezahlt hat oder der Vater, der VOR der Geburt der Kinder 15 Jahre pflichtversichert war, aber dann nicht mehr.

Also von 0 auf 6 oder von 15 auf 21 Jahre?

Was bringt mehr?

Danke
KiKi

Wird die Zuordnung der beiden Kinder zum Vater gestattet, werden für die 2 Geburten
ab 1991 6 Entgeltpunkte ohne eigene Beitrags Leistung gutgeschrieben.
Dadurch sind 5 KEZ erreicht, für diese 6 Punkte
sind es immerhin ab 1.7.2014 ( 28,61 West x 6) 171,66 monatliche Bruttorente...

Kann mir vorstellen, dies stärkt das Selbstver-
trauen der Mutter, in die Zukunft schauen kann
man ja sowie so nicht.

MfG.

von
GroKo

Zitiert von: Konrad Schießl

Zitiert von: KiKi

Hallo

Unter welchen Bedingungen kann ein Elternpaar die Kindererziehungszeiten (2 Kinder) dem Vater zurechnen lassen?
Bislang gibt es noch keine Kontoklärung von keinem der beiden Elternteile zu den

Kindererziehungszeiten.

UND - wer würde mehr davon profitieren.
Die Mutter, die gar keine Rentenbeiträge gezahlt hat oder der Vater, der VOR der Geburt der Kinder 15 Jahre pflichtversichert war, aber dann nicht mehr.

Also von 0 auf 6 oder von 15 auf 21 Jahre?

Was bringt mehr?

Danke
KiKi

Wird die Zuordnung der beiden Kinder zum Vater gestattet, werden für die 2 Geburten
ab 1991 6 Entgeltpunkte ohne eigene Beitrags Leistung gutgeschrieben.
Dadurch sind 5 KEZ erreicht, für diese 6 Punkte
sind es immerhin ab 1.7.2014 ( 28,61 West x 6) 171,66 monatliche Bruttorente...

Kann mir vorstellen, dies stärkt das Selbstver-
trauen der Mutter, in die Zukunft schauen kann
man ja sowie so nicht.

MfG.


Jetzt aber ab zum Frühschoppen.

von
KiKi

Zitiert von: Konrad Schießl

Wird die Zuordnung der beiden Kinder zum Vater gestattet, werden für die 2 Geburten
ab 1991 6 Entgeltpunkte ohne eigene Beitrags Leistung gutgeschrieben.
Dadurch sind 5 KEZ erreicht, für diese 6 Punkte
sind es immerhin ab 1.7.2014 ( 28,61 West x 6) 171,66 monatliche Bruttorente...

Kann mir vorstellen, dies stärkt das Selbstver-
trauen der Mutter, in die Zukunft schauen kann
man ja sowie so nicht.

MfG.

Und wieviel Euro würde es bei der Mutter bringen?

Da wir beide nicht wissen wie lange wir leben werden, macht es eh noch mehr Sinn jegliche Kontenklärung bis zum Eintritt der Rente zu verweigern. In 20 Jahren kann ich mein Lebensende evtl. eher absehen bzw. einer ist bereits verstorben.

Das mit dem Selbstvertrauen verstehe ich nicht. Meines basiert nicht auf den Kindererziehungszeiten, zudem wir im Team gearbeitet, Kinder erzogen und den Haushalt geführt haben. Trotz westdeutschem und teils katholischem Hintergrund. ;.)

Grundsätzlich rechne ich hier mit einer Gesetzeskorrektur, da es schlicht unemanzipiert und unrecht ist, wenn man der Frau grundsätzlich die Zeiten zuschlägt ohne dies korrigieren zu können.

Danke für Deine Hilfe
Du arbeitest für die BFA oder bist ein "Normalo" (in Bezug auf diese Themen)?

Schönes Wochenende
KiKi

von
Schade

Suchen Sie eine persönliche Beratung auf, dann wissen Sie mehr.

Es ist möglich die Kindererziehungszeit erst kurz vor Rentenbeginn zu beantragen, kein Problem.
(allerdings sind dann halt die jährlichen Renteninformationen grottenfalsch - macht aber nicht wirklich was)

Aus heutiger Sicht muss aber (siehe W*lfgang) bewiesen werden, dass der Mann die Kinder tatsächlich überwiegend erzogen hat, wenn er statt der Frau die Zeiten angerechnet bekommen will.
Ob dies in 20 Jahren einfacher ist als heute und wie in 20 jahren die Rechtslage allgemein aussieht, weiß heute keiner.

Aber wenn Sie persönlich mit einer Gesetzeskorrektur rechnen, wäre es logisch jetzt noch nichts zu machen - ob die Rechnung dann aufgeht, darüber braucht eh nicht spekuliert werden.
Ebensowenig darüber wem es wann was bringt.

von
SozPol

Zitiert von: KiKi

[quote=205294]

Wird die Zuordnung der beiden Kinder zum Vater gestattet, werden für die 2 Geburten
ab 1991 6 Entgeltpunkte ohne eigene Beitrags Leistung gutgeschrieben.
Dadurch sind 5 KEZ erreicht, für diese 6 Punkte
sind es immerhin ab 1.7.2014 ( 28,61 West x 6) 171,66 monatliche Bruttorente...

Kann mir vorstellen, dies stärkt das Selbstver-
trauen der Mutter, in die Zukunft schauen kann
man ja sowie so nicht.

MfG.

Und wieviel Euro würde es bei der Mutter bringen?

Da wir beide nicht wissen wie lange wir leben werden, macht es eh noch mehr Sinn jegliche Kontenklärung bis zum Eintritt der Rente zu verweigern. In 20 Jahren kann ich mein Lebensende evtl. eher absehen bzw. einer ist bereits verstorben.

Das mit dem Selbstvertrauen verstehe ich nicht. Meines basiert nicht auf den Kindererziehungszeiten, zudem wir im Team gearbeitet, Kinder erzogen und den Haushalt geführt haben. Trotz westdeutschem und teils katholischem Hintergrund. ;.)

Grundsätzlich rechne ich hier mit einer Gesetzeskorrektur, da es schlicht unemanzipiert und unrecht ist, wenn man der Frau grundsätzlich die Zeiten zuschlägt ohne dies korrigieren zu können.

Danke für Deine Hilfe
Du arbeitest für die BFA oder bist ein "Normalo" (in Bezug auf diese Themen)?

Schönes Wochenende
KiKi
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Geht lieber arbeiten, in 20 Jahren ist die Rente möglicherweise alle.

Experten-Antwort

Wie bereits angesprochen, haben Sie nach derzeitigem Recht wahrscheinlich keine Wahlmöglichkeit mehr. Wie Sie schreiben, haben Sie die Kinder nicht überwiegend erzogen, sondern gemeinsam mit Ihrer Frau. Damit hätte man Ihnen die Kindererziehungszeiten nur dann zuordnen können, wenn Sie fristgemäß eine übereinstimmende Erklärung abgegeben hätten. Eine solche Erklärung kann nur maximal für zwei Kalendermonate rückwirkend abgegeben werden. Wenn Ihre Kinder das 3. Lebensjahr bereits vollendet haben, ist die Erklärungsfrist für die (anteilige) Zuordnung abgelaufen. Eine diesbezügliche Änderung des Rechts ist derzeit nicht erwarten.