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wer schreibt während der Reha krank?

von
self-willed

Hallo,
ich bin bis zum Antritt der Reha krank geschrieben. Natürlich bin ich auch weiterhin krank. Muss mich mein Arzt weiterhin krank schreiben oder übernimmt das der Reha-Arzt?
Wenn ich weiter krank geschrieben bin bekomme ich dann weiter Krankengeld von der Krankenkasse oder Übergangsgeld von der DRV? Die Reha läuft über die DRV.

lg self-willed

von
KSC

Krankschreibung ist während Reha nicht nötig, KG endet am Tag vor der Reha, Sie erhalten Übergangsgeld von der DRV. Nach der Reha dann wieder KG sofern Sie dann wieder arbeitsunfähig sind.

von
self-willed

Herzlichen Dank für die schnelle Antwort, doch so wirklich hilft mir das nicht, sorry. Sicher weiß ich, dass eine AU nicht nötig ist, aber in den Formularen der DRV wird ja auch gefragt, ob man krank geschrieben die Reha antritt. Da ich ja nur bis zum Antritt der Reha krank bin, wäre ich doch in der Reha gesund geschrieben, oder nicht? Es entsteht ja eine Unterbrechung der Krankschreibung während des Reha-Aufenthaltes.

lg self-willed

von
KSC

Sie versuchen ein Problem zu konstruieren, das in der Praxis keines ist.

Sie sind in der Reha nicht "automatisch gesund" es ist lediglich für nichts und niemanden notwendig, dass man während der Reha weiter krank geschrieben ist.

Aber wenn Sie Ihren Arzt "unnötig nerven" wollen, dann sprechen Sie ihn halt an, dass er Sie auch während der Reha arbeitsunfähig schreibt. Wenn er das macht und Sie dann glücklich sind, ist es ja gut. Macht er es aus obigem Grund nicht, hat er Recht, ob Sie das einsehen wollen oder nicht.

:)

Irgendwo (ich glaub im Lohnfortzahlungsgesetz) gibts auch einen Absatz i dem sinngemäß steht, dass man während der Reha weiter als au gilt.......

Mir fällt aus über 30 jähriger Beratungspraxis nur eine Konstellation ein, wo während der Reha ne Krankschreibung wirklich Sinn macht: Sie wären Grenzgänger und arbeiten beispielsweise in der Schweiz. Dann würden Sie während einer von der DRV gezahlten Reha kein Übergangsgeld bekommen und Ihr Schweizer Krankentagegeld nur wenn Sie arbeitsunfähig geschrieben sind.

Aber wahrscheinlich wohnen und arbeiten Sie ja in D, somit wie gesagt kein Problem und auch kein wirkliches Thema.

von
Schorsch

Da eine stationäre Reha-Maßnahme mit einem Krankenhausaufenthalt vergleichbar ist, ist in der Tat keine AU-Bescheinigung des Hausarztes erforderlich, solange man sich dort aufhält.

Wenn während eines Krankenhausaufenthaltes Krankengeldanspruch besteht, erhält man auch vom Krankenhaus die erforderlichen Nachweise für die Krankenkasse.

MfG

von
Herz1952

Hallo Schorsch,

eine Reha ist in der Regel nicht mit einem Krankenhausaufenthalt vergleichbar. Bei einer normalen Reha durch die Krankenkasse besteht keine AU, jedoch eine Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers, sofern die 6 Wochen noch nicht überschritten sind. (Lohnfortzahlungsgesetz)

Dies kann auch für eine RV-Reha gelten. Hier greift aber das Übergangsgeld.

Aber den Ausführungen von KSC ist eigentlich uneingeschränkt zuzustimmen.

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

eine Reha ist in der Regel nicht mit einem Krankenhausaufenthalt vergleichbar. Bei einer normalen Reha durch die Krankenkasse besteht keine AU, jedoch eine Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers, sofern die 6 Wochen noch nicht überschritten sind. (Lohnfortzahlungsgesetz)

Und warum sollte jemand eine stationäre Reha-Maßnahme absolvieren, wenn er nicht AU ist?
Und seit wann hat jemand Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn er nicht AU ist?
Ihren Belehrungen kann leider nicht zugestimmt werden. ;-)

MfG

von
A. Föhr

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: Herz1952

eine Reha ist in der Regel nicht mit einem Krankenhausaufenthalt vergleichbar. Bei einer normalen Reha durch die Krankenkasse besteht keine AU, jedoch eine Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers, sofern die 6 Wochen noch nicht überschritten sind. (Lohnfortzahlungsgesetz)

Und warum sollte jemand eine stationäre Reha-Maßnahme absolvieren, wenn er nicht AU ist?
Und seit wann hat jemand Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn er nicht AU ist?
Ihren Belehrungen kann leider nicht zugestimmt werden. ;-)

MfG

Auf deine unqualifizierten Samenergüsse verzichten wir hier gerne.

von
Beate S.

Zitiert von: A. Föhr

Auf deine unqualifizierten Samenergüsse verzichten wir hier gerne.

Wer sind denn "WIR" außer Ihnen?

B.S.

von
A.Föhr

Sie und ich wir zwei beide Atekind

von
Herz1952

Hallo Schorsch,

Die Krankenkasse kann auch eine Reha übernehmen, ohne dass jemand arbeitsunfähig ist. Das ist auch schon öfter geschehen. Dieser Link könnte Ihnen weiterhelfen.

https://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/entgeltfortzahlung-bei-kuren-freistellungsanspruechen-und-bildungsurlaub_idesk_PI10413_HI3456552.html

Bei einer Vorsorge-Rehe muss nicht unbedingt Arbeitsunfähigkeit bestehen. Deshalb besteht da eine Sonderregelung nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz.

von
Beate S.

Zitiert von: A.Föhr

Sie und ich wir zwei beide Atekind

"Atekind"??
Ich kann Ihnen nicht folgen und glaube auch nicht, dass wir rgendetwas gemeinsam haben.
Schon gar nicht Ihren seltsamen Humor.

B.S.

von
Herz1952

Hallo Schorsch,

es liegt nur eine Arbeitsverhinderung vor. Hier der § 9 Entgeltfortzahlungsgesetz.

https://www.jurion.de/Gesetze/EFZG/9

Das ist nun mal keine AU im gesundheitlichen Sinne, oder wie auch immer (smile).

Schönes Wochenende

von
Beate S.

Zitiert von: Herz1952

Die Krankenkasse kann auch eine Reha übernehmen, ohne dass jemand arbeitsunfähig ist.

Und wieso sollte das die Regel sein, wie Sie oben behauptet haben?
Ihre Behauptung, dass eine stationäre Reha in der Regel nicht mit einem KH-Aufenthalt vergleichbar wäre ist schlicht und einfach falsch.
In der Regel ist sie es nämlich doch. Nur in den von Ihnen geschilderten Ausnahmen nicht.

B.S.

von
Herz1952

Beate S.

es ist halt so im Gesetz geregelt für bestimmte Rehas. Das die Krankenkasse z.Zt. sehr restriktiv damit umgehen ist eine andere Sache.

Außerdem habe ich diese Formulierung schon mal in der Sammlung "Das Personalbüro" (Bände, heute CD schon mal gelesen.

Es gilt also in der Regel für Vorsorgekuren. Außerdem habe ich es noch eingeschränkt mit dem Hinweis des Unterschiedes bei Krankenhausaufenthalt. Dieser ist nicht nur in der Regel sondern "regelmäßig" mit AU "verbunden.

von
Herz1952

Noch deutlicher Beate

es gilt in der Regel, wenn keine Arbeitsunfähigkeit vorliegt. Alles klar (grins).

von
A.Föhr

na jetzt endlich geschnallt ? ? - Atekind -

von
Schorsch

Zitiert von: Herz1952

Es gilt also in der Regel für Vorsorgekuren. Außerdem habe ich es noch eingeschränkt mit dem Hinweis des Unterschiedes bei Krankenhausaufenthalt. Dieser ist nicht nur in der Regel sondern "regelmäßig" mit AU "verbunden.

Und WAS hat das damit zu tun:
Zitiert von: Herz1952

eine Reha ist in der Regel nicht mit einem Krankenhausaufenthalt vergleichbar.

Offenbar haben Sie mal wieder nicht richtig gelesen oder verstanden worum es überhaupt geht.
Dass die allermeisten stationären Reha-Maßnahmen sehr wohl mit Krankenhausaufenthalten vergleichbar sind, ist eine Tatsache.

Außerdem haben Sie selbst erst küzlich noch behauptet, dass die Krankenkassen kaum noch (normale) Erholungskuren oder Mutter und Kind-Kuren bewilligen würden.
Aber jetzt behaupten Sie auf einmal, solche Kuren wären der Regelfall?

Vermutlich blicken Sie da (mal wieder) selbst nicht mehr richtig durch.

MfG

von
Claudia

Zitiert von: Herz1952

Es gilt also in der Regel für Vorsorgekuren. Außerdem habe ich es noch eingeschränkt mit dem Hinweis des Unterschiedes bei Krankenhausaufenthalt. Dieser ist nicht nur in der Regel sondern "regelmäßig" mit AU "verbunden.

Das Herzchen scheint wohl wieder etwas verwirrt zu sein.
Von "Vorsorgekuren" war in diesem Thread nirgends die Rede, bevor er damit anfing.

Das war mal wieder überflüssig wie ein Kropf. (Kopfschüttel)

Gruß Claudia

von
Herz1952

Es ging um den Beitrag von "Schorsch". Licht aufgegangen? Zusammenhänge erkannt? Wohl nicht! (grins).