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Wer unterstützt mich bei der Wahl einer Qualifizierung/Umschulung?

von melanie23.01.2009 | 16:53
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5 Antworten

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Hallo Ihr Lieben, ich habe einen Antrag auf Qualifizierung bzw. Umschulung gestellt, da mein Krankengeld ausläuft. Bin gelernete Kauffrau in Groß-und Außenhandel. Komme jedoch aus gesunheitlichen Gründen (ständig sitzende Tätigkeit) nicht mehr klar. Da ich Rheuma habe, sollte ich eine Beschäftigung haben, wo ich auch körperlich in Bewegung bin. Das ist als Kauffrau jedoch schwer. Da ich erst 38 Jahre alt bin, und sportlich, schwebt mir eine Umschulung in den Sportbereich vor. Z.B. Rehatrainer, Rehaberater oder ähnliches. Genau weiß ich es aber nicht. Deshalb bräuchte ich ja auch hilfe (Art Berufsberater). Oder ich möchte eine Umschulung in einen Kfm. Beruf, wo ich mich notfalls Selbständig machen kann. Wer hat hier Erfahrung? Ich bräuchte vorab einige Info, bevor der Antrag bewilligt wird. Danke melanie

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Hallo melanie,

ich möchte auf den Beitrag von Schade und die ergänzenden Hinweise von ??? verweisen.

4 Antworten

Schiko.am 23.01.2009 | 17:03
Spionieren Sie hierzu bitte das Arbeitsamt aus. Mit freundlichen Grüßen.
Schiko.am 23.01.2009 | 17:41
@melanie. Auch die Antwort um 17:03 war natürlich nicht von mir. 17 Uhr44 MfG.
Schadeam 24.01.2009 | 10:18
bevor eine Umschulung bewilligt wird, fallen immer Gespräche mit einem Rehaberater an, in denen die Möglichkeiten ausgelotet werden. Da werden natürlich die gesundheitlichen Einschränkungen, aber auch die sonstigen Eignungen (Alter, Schulbildung, Kenntnisse) des Kandidaten berücksichtigt. Keiner muss Gärtner lernen, wenn er Pflanzen nicht mag. Wenn ich Matrose werden will darf ich nicht ortsgebunden im bayrischen Wals sein. Der Bewerber sollte allerdings auch schon Vorstellungen haben, was er machen will und wie sich diese Ausbildung realisieren lässt. Dazu kann man sich übers Internet und die Informationszentren der Arbeitsämter über viele Berufe informieren. Haben Sie schon über die Frage nachgedacht, ob sich die Bedingungen im bisherigen Beruf ändern lassen? In nahezu jedem Bürojob, bei dem man ständig "sitzen muss" lässt sich der Arbeitsplatz (wenn man will) so verändern, dass man auch einige Arbeiten im Stehen erledigen kann und so zumindest gelegentlich zwischen sitzen und stehen wechseln kann. Ihren Satz: "ich möchte eine Umschulung in einen Kfm. Beruf, wo ich mich notfalls Selbständig machen kann" verstehe ich nicht ganz - Sie sind doch Kauffrau? Wenn Sie ein Wunschziel haben, sollten Sie im Antragsverfahren versuchen, diesen Wunsch anzusprechen und durchzusetzen. Leht der Träger den Wunsch ab, weil er nicht realistisch ist, muss man weitersehen.
???am 24.01.2009 | 11:56
Eine erste Übersicht können Sie im Berufenet des Arbeitsamts gewinnen. Einfach mal goggeln. Dort können Sie sich dann innerhalb der von Ihnen bevorzugten Berufsfeldern anschauen, welche Berufe es gibt (den Reha-Trainer z.B. nicht) und welche Sie ansprechen. Außerdem sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen, inwieweit Sie körperlichen Belastungen im Arbeitsalltag (bei einem Trainer sicher gegeben), auch im Hinblick auf die Zukunft, gewachsen sind. Zwischen freiwilligem Sport in der Freizeit und körperlichen Anstrengung im Beruf, denen man dann ja nicht groß ausweichen kann, ist nämlich ein Unterschied. Eine andere Variante wäre außerdem, Ihren jetzigen Arbeitsplatz so umzugestalten, dass Sie Bewegung haben. Da gibt es zum Beispiel höhenverstellbare Schreibtische u.ä.. Bei der Finanzierung ist auch hier die DRV zuständig. Die wenigsten kaufmännischen Bürojobs sind so, dass man wie festgenagelt auf einem Stuhl sitzen muss.
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