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werde arbeitslos lebt dann die Witwenrente auf

von
Rudi

Hallo
ich bin seit 3 Jahren Witwer, nachdem mein LP an einem Herzinfarkt verstorben ist.
Da ich volll berufstätig bin bekam ich zwar nach Antrag nach dem Tod kleinere Beträge aber nach dem Trauerjahr keine Witwenrente da ich ja noch berufstätig bin.
Jedoch werde ich im Sommer mit Zahlung einer größeren Abfindung (über 25 Jahre in der Firma) arbeitslos. Bin 48 Jahre. Arbeitslosengeld bekomme ich keines wegen der Abfindung, wird angerechnet.
Habe ich dann Anspruch auf die Witwenrente ? bekomme ich tatsächlich dann die 55-60 % ? und wenn ich mich selbstständig mache und im Monat ca. 300 Euro dazuverdiene, werden die dann angerechent ?
bzw. wieviel darf man dazu verdienen, da ich was ich glaube, als Fachidiot sicher mich schwer tun dürfte mit 48 Jahren noch schnell nen Job zu finden. Was ich natürlich bevorzugen würde.
Aber die Sicherheit in der Zeit wenigstens Witwerrente zu bekommen würde schon sehr helfen.
Vielen Dank !

von
Steuer- und Beitragszahler

Ich fände es nicht richtig, wenn Sie "Witwenrente" bekämen. Womit begründen Sie diesen Anspruch?

Sie sind schließlich arbeitsfähig und für die Arbeitslosenunterstützung ist entweder die Bundesagentur für Arbeit oder ihr Jobcenter zuständig!

Ursprünglich waren "Witwenrenten" bzw. Hinterbliebenenrenten zur Absicherung der Ehefrauen gedacht, die während der Ehe keiner eigenen Berufstätigkeit nachgehen konnten.

Und so sollte es eigentlich auch bleiben. Notfalls muss diese Regelung reformiert werden!

von
W*lfgang

Zitiert von: Rudi

... Habe ich dann Anspruch auf die Witwenrente ? ...

Hallo Rudi,

stellen Sie einen formlosen Antrag auf Neuberechnung der Witwenrente (zum Stichtag ab 'Sommer' 2012) und fügen Sie dazu den Vordruck R660 bei. Einfacher ists, in die nächstes Beratungsstelle der DRV oder auch ins Rathaus/Rentenstelle zu gehen, die helfen Ihnen dabei.

Da der mtl. Freibetrag für Einkünfte bei 725 EUR (West) / 643 EUR (Ost) liegt, werden Sie wieder eine Witwerrentenzahlung erhalten.

Gruß
w.
PS: > Steuer- und Beitragszahler
Weder haben Sie die Neuregelungen der Hinterbliebenrenten (1986/2002) verstanden noch sind Ihnen gleichgestellte Rechte und die tatsächlichen monetären Auswirkungen bekannt. Aber, einfach mal einen auf laut machen ...

von
Steuer- und Beitragszahler

Zitiert von: W*lfgang

PS: > Steuer- und Beitragszahler
Weder haben Sie die Neuregelungen der Hinterbliebenrenten (1986/2002) verstanden noch sind Ihnen gleichgestellte Rechte und die tatsächlichen monetären Auswirkungen bekannt. Aber, einfach mal einen auf laut machen ...

Werter User W*lfgang,

genau diese "Neuregelungen" kritisiere ich!
Sie bwirken u.a., dass gutgestellte Altersrentner nach dem Ableben ihrer Ehefrau, die selbst nur geringe Rentenansprüche erworben hat, finanziell besser gestellt werden als vorher. Weil sie ja schließlich Anspruch auf Witwerrente haben.

Das Paradoxe daran ist, dass die Rente des Ehemannes vor dem Ableben seiner Frau für Beide reichen musste. Nach dem Ableben der Ehefrau verringern sich die Haushaltsführungskosten, aber trotzden bekommt der Witwer dann mehr Geld ausgezahlt als vorher.

Und zur Absicherung von arbeitsfähigen Arbeitslosen waren die Hinterbliebenenrenten ursprünglich auch nicht gedacht.

Wer solche Ungerechtigkeiten nicht erkennt, tut mir einfach nur leid!

Die nächste Neuregelung kommt bestimmt bald. Da bin ich ganz optimistisch!

von
zelda

@Rudi: Halten Sie sich bitte an die Ratschläge von W*lfgang, die sind genau richtig.

@ Steuer- und Beitragszahler:

Ihre Ausführungen sind nicht als Hilfe für die hier Fragenden geeignet. Wie Sie eine gesetzlich (Neu-) Regelung finden, ist hier ziemlich uninteressant.
Außerdem : Wenn der "gutgestellte" Altersrentner eine Witwerrente erhält, dann hatte wohl auch die verstorbene Ehefrau vor ihrem Ableben eine Altersrente oder zumindest einen entsprechenden Anspruch. Diesen haben Sie bei Ihren "Berechnungen" des Haushaltseinkommens "unterschlagen".
Also vor dem Tod 2 Altersrenten
Nach dem Tod 1 Altersrente + 1 Witwerrente ( = max. 60 % der Altersrente der Ehefrau).

Außerdem wird der "gutgestellte" Altersrentner die Auswirkungen der Einkommensanrechnung bei der von Ihnen so geschmähten Witwerrente erleben.

MfG

zelda

von
S u B

Zitiert von: zelda

@Rudi: Halten Sie sich bitte an die Ratschläge von W*lfgang, die sind genau richtig.

@ Steuer- und Beitragszahler:

Ihre Ausführungen sind nicht als Hilfe für die hier Fragenden geeignet. Wie Sie eine gesetzlich (Neu-) Regelung finden, ist hier ziemlich uninteressant.
Außerdem : Wenn der "gutgestellte" Altersrentner eine Witwerrente erhält, dann hatte wohl auch die verstorbene Ehefrau vor ihrem Ableben eine Altersrente oder zumindest einen entsprechenden Anspruch. Diesen haben Sie bei Ihren "Berechnungen" des Haushaltseinkommens "unterschlagen".
Also vor dem Tod 2 Altersrenten
Nach dem Tod 1 Altersrente + 1 Witwerrente ( = max. 60 % der Altersrente der Ehefrau).

Außerdem wird der "gutgestellte" Altersrentner die Auswirkungen der Einkommensanrechnung bei der von Ihnen so geschmähten Witwerrente erleben.

MfG

zelda

Ihr Beitrag interessiert niemand.

Experten-Antwort

Hallo Rudi,
ich würde Ihnen vorschlagen, einen Antrag auf Neuberechnung der Witwerrente zu stellen. Mit der Einkommensänderung von Arbeitsentgelt zu ALG 1 geht eine Minderung einher, die normalerweise dazu führt, dass die Witwerrente wieder zur Auszahlung kommt.

von
...

Zitiert von: S u B

Zitiert von: zelda

@Rudi: Halten Sie sich bitte an die Ratschläge von W*lfgang, die sind genau richtig.

@ Steuer- und Beitragszahler:

Ihre Ausführungen sind nicht als Hilfe für die hier Fragenden geeignet. Wie Sie eine gesetzlich (Neu-) Regelung finden, ist hier ziemlich uninteressant.
Außerdem : Wenn der "gutgestellte" Altersrentner eine Witwerrente erhält, dann hatte wohl auch die verstorbene Ehefrau vor ihrem Ableben eine Altersrente oder zumindest einen entsprechenden Anspruch. Diesen haben Sie bei Ihren "Berechnungen" des Haushaltseinkommens "unterschlagen".
Also vor dem Tod 2 Altersrenten
Nach dem Tod 1 Altersrente + 1 Witwerrente ( = max. 60 % der Altersrente der Ehefrau).

Außerdem wird der "gutgestellte" Altersrentner die Auswirkungen der Einkommensanrechnung bei der von Ihnen so geschmähten Witwerrente erleben.

MfG

zelda

Ihr Beitrag interessiert niemand.

Ihr sinnfreies Geschwätz auch nicht!

von
S u B

Zitiert von: ...

Zitiert von: S u B

Zitiert von: zelda

@Rudi: Halten Sie sich bitte an die Ratschläge von W*lfgang, die sind genau richtig.

@ Steuer- und Beitragszahler:

Ihre Ausführungen sind nicht als Hilfe für die hier Fragenden geeignet. Wie Sie eine gesetzlich (Neu-) Regelung finden, ist hier ziemlich uninteressant.
Außerdem : Wenn der "gutgestellte" Altersrentner eine Witwerrente erhält, dann hatte wohl auch die verstorbene Ehefrau vor ihrem Ableben eine Altersrente oder zumindest einen entsprechenden Anspruch. Diesen haben Sie bei Ihren "Berechnungen" des Haushaltseinkommens "unterschlagen".
Also vor dem Tod 2 Altersrenten
Nach dem Tod 1 Altersrente + 1 Witwerrente ( = max. 60 % der Altersrente der Ehefrau).

Außerdem wird der "gutgestellte" Altersrentner die Auswirkungen der Einkommensanrechnung bei der von Ihnen so geschmähten Witwerrente erleben.

MfG

zelda

Ihr Beitrag interessiert niemand.

Ihr sinnfreies Geschwätz auch nicht!

Schwätzen Sie ruhig weiter. es wird Ihnen gut tun.

von
Steuer- und Beitragszahler

Zitiert von: zelda

@Rudi: Halten Sie sich bitte an die Ratschläge von W*lfgang, die sind genau richtig.

@ Steuer- und Beitragszahler:

Ihre Ausführungen sind nicht als Hilfe für die hier Fragenden geeignet. Wie Sie eine gesetzlich (Neu-) Regelung finden, ist hier ziemlich uninteressant.
Außerdem : Wenn der "gutgestellte" Altersrentner eine Witwerrente erhält, dann hatte wohl auch die verstorbene Ehefrau vor ihrem Ableben eine Altersrente oder zumindest einen entsprechenden Anspruch. Diesen haben Sie bei Ihren "Berechnungen" des Haushaltseinkommens "unterschlagen".
Also vor dem Tod 2 Altersrenten
Nach dem Tod 1 Altersrente + 1 Witwerrente ( = max. 60 % der Altersrente der Ehefrau).

Außerdem wird der "gutgestellte" Altersrentner die Auswirkungen der Einkommensanrechnung bei der von Ihnen so geschmähten Witwerrente erleben.

MfG

zelda

Reales Beispiel aus meinem Bekanntenkreis:

Ehefrau war vor der Ehe 30 Jahre lang berufstätig und erwarb dadurch eigene Rentenansprüche.

Nach der Eheschließung war die Ehefrau nicht mehr berufstätig und lebte vom Arbeitseinkommen und später von der Altersrente des Ehemannes.

Erst drei Jahre vor ihrem Tod erhielt sie ihre Altersrente.

Als sie dann leider verstarb, erhöhte sich die Altersrente ihres Ehegatten um monatlich 250 Euro Witwerrente.

Sie stimmen mir doch wohl zu, dass der Ehemann nach dem Tod seiner Ehefrau mehr Geld für sich alleine zur Verfügung hat, als drei Jahre vor dem Tod seiner Frau für beide zusammen, als diese noch keine eigene Altersrente ausgezahlt bekam - oder?

Ich könnte Ihnen noch viele weitere ähnliche Beispiele nennen, die Ihre im Theorieunterricht erworbenen Fachkenntnisse erweitern würden, wenn Sie nur willig wären, auch andere Meinungen zu akzeptieren!

MfG

von
...

Bl4, bl4, bl4, bl4....

"Plumps", ach schau an, in China ist doch tatsächlich ein Sack Reis umgefallen...

(Im Klartext nur für sie noch einmal der Sinn dieses Forums : Hier werden Fragen zum Rentenrecht gestellt, die dann wiederum von Experten beantwortet werden.
Wenn sie über Sinn/Unsinn von Gesetzen diskutieren wollen, dann machen sie das doch bitte in den einschlägigen Foren...)

von
W*lfgang

> Sie stimmen mir doch wohl zu, dass der Ehemann nach dem Tod seiner Ehefrau mehr Geld für sich alleine zur Verfügung hat, als drei Jahre vor dem Tod seiner Frau für beide zusammen, als diese noch keine eigene Altersrente ausgezahlt bekam - oder?

Hallo SuB,
Nein, dem stimme ich nicht zu ...bis dahin (Sterbefall) musst er noch seine Ehefrau 'versorgen' - sprich: auch im Trennungsfalls mit Unterhalt versehen, mehr als im lieb wäre, als wenn er sie bis zum Todestag mit seine Rente 'durchfüttert' hat. Und - wenn er vorher/Sterbetag 'mehr' zur Verfügung hat ...fragen Sie mal die Ehefrau, wie sie die finanziellen Verhältnisse gesehen hat/ihr Leben - Blumen mitnehmen! Und Hinterfragen, warum er es 'als liebend treuer Ehemann' seiner Frau untersagt, nichts für die eigene Versorgung tun zu dürfen/er nichts dafür getan hat?! Die andere Seite/Witwe blenden Sie dabei vollkommen aus ...dazu kein weitere Kommentar.

NEIN, sie haben die Gleichstellung im Hinterbliebenenrentenrecht, die Gleichstellung der Geschlechter, die beiderseitigen Rechte IN der Ehe und der nachehelichen Rechte nicht wirklich verstanden - aber, den NEID-Faktor informationslos aufgesogen.

Informations- und Beratungsresistent eben ...bitte den gebundenen Schlips um den Hals noch etwas enger binden, der Rauschzustand ('Ich', alles andere böse) steigt weiter. Und wenn Sie als 70-jähriger noch immer Ihre 95-jähriger Mutter pflegen (die Sie vor dem bösen Weib '>die mit dem Apfel' und der Ehe 'bewahrt' hat) ist das ehrenwert (!), aber inzwischen jenseits aller Lebenserfahrung - was 'Andere' aus dem Lebensumfeld berichten: Einblick in die wirklichen Lebens- und finanziellen Verhältnisse, da werden Ihnen die Augen aufgehen, was da gejammert und gelogen wird !

Gruß
w.
...Bitte keine Antwort, es war so erheiternd/entlarvend genug.

(Wirklich 'lustige' Beiträge der letzten Tage ...nur so ohne Substanz bei einigen Querschlägern *g)