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WfbM Rente / Rentenbeitrag WfbM

von Lars17.01.2013 | 12:34
2267 Ansichten
12 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Aber es kann doch nicht sein wenn man in einer WfbM arbeitet das man dann weniger an Rente bekommt als wenn man auf dem freien Arbeitsmarkt arbeitet? Muss man sich später sorgen machen wenn man in einer WfbM gearbeitet hat das man weniger Rente hat als wenn man auf dem freien Arbeitsmarkt gearbeitet hat? Das man weniger Geld an Rente hat? Hier sollte unbedingt der Rentenbeitrag erhöht werden das mehr als 2100 Euro eingezahlt werden. Es kann doch nicht sein das diese Menschen weniger an Rente bkeommen. Ich finde die Menschen die in einer WfbM arbeiten stehen mit ihrer Rente später sehr schlecht da.

12 Antworten

Sachbearbeiter DRV Bereich Rehaam 17.01.2013 | 12:53
Der Gesetzgeber sieht es nicht so vor, da eine Beschäftigung in einer WfbM nicht einer vollwertigen Beschäftigung gleichzustellen ist. Eine politische Grundsatzdiskussion sollte aber nicht Gegenstand dieses Forums sein.
=//=am 17.01.2013 | 13:08
Außerdem haben die Personen, die auf dem "freien" Arbeitsmarkt im Niedriglohn arbeiten, auch keine höhere Rente. Wenn jemand in der WfB beschäftigt ist und 20 Jahre Beiträge gezahlt hat, ist er u.U. noch relativ jung und kann - entgegen einem "normal" Versicherten - auch früh in Rente gehen. Dann kommt ja noch die Zurechnungszeit bis zum 60. Lebensjahr hinzu. Also so schlecht gestellt sind diese Personen nun nicht!
Larsam 17.01.2013 | 13:33
Wenn sie aber bis 65 Jahre arbeiten dann sollten sie auch eine vernüftige hohe Rente bekommen. Diese soll dann auch über 1000 Euro sein. Es kann nicht sein das diese Personen bis 65 Jahre arbeiten und dann wenig Rente bekommen. Also wenig Geld bekommen. Wenn sie nicht nach 20 Arbeitsjahren in Rente gehen möchten sondern länger dort arbeiten möchten, dann sollte die Rente auch hoch sein z. B. über 1000 Euro.
???am 17.01.2013 | 13:46
Wie "Sachbearbeiter DRV Bereich Reha" bereits erläutert hat, wurde die Entgelthöhe per Gesetz festgelegt. Ansprechpartner für eine Änderung ist Ihr Bundestagsabgeordneter oder das Bundesministerium. Sie sollten sich mit Ihrem Anliegen dorthin wenden, weil hier Ihnen damit niemand weiterhelfen kann bzw. auch nicht erläutern kann, warum als Wert 80% des Durchschnitteinkommens gewählt wurde.
Enttäuschteam 17.01.2013 | 14:04
Warum denn keine Grundsatzdiskussion? Der Gesetzgeber sollte sich mal dringend das AGG zu Gemüte führen und lernen, die Arbeit von Menschen mit Behinderung entsprechend zu würdigen. Wenn die Arbeit von Menschen mit Behinderung als „minderwertig“ angesehen wird, wie sieht der Gesetzgeber denn den Menschen – etwa auch als "nicht vollwertig"? Was für ein armes Land.
???am 17.01.2013 | 14:29
"Warum denn keine Grundsatzdiskussion?" "Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum und keine Bühne für politische Meinungsäußerungen..."
Enttäuschteam 17.01.2013 | 14:36
Ach so, das wußte ich nicht. Sorry dann.
Kalinderam 17.01.2013 | 16:17
Sorry dann. [/quote Langsam reicht es mit ihnen hier aber !!
=//=am 18.01.2013 | 13:38
Es sagt doch kein Mensch, dass die Beschäftigung in einer WfB als minderwertig angesehen wird! Ich denke, Sie haben kein allzu großes Selbstwertgefühl. Fakt ist aber, dass eine Beschäftigung in einer WfB unter sehr erleichterten Bedingungen stattfindet. Gegenüber dem "freien" Arbeitsmarkt gibt es z.B. in der Regel keinen Zeitdruck, was ja auch richtig und gut ist. Die Arbeit an sich ist sicherlich nicht "minderwertig", aber für Behinderte eben einfacher zu bewerkstelligen. Seien Sie doch froh, dass Sie die Gelegenheit haben, in einer WfB zu arbeiten. Anstatt immer nur wegen einer späteren Rentenhöhe zu motzen. Wenn ein Geringverdiener später eine niedrige Rente bekommt (weil auch nur niedrige Beiträge entrichtet wurden), ist auch nicht der Staat/Gesetzgeber daran schuld, sondern der/die Arbeitgeber, die nur einen niedrigen Lohn bezahlt haben.
Schadeam 18.01.2013 | 17:07
Das können Sie gerne mit unseren Politikern, die dieses Jahr in den Bundestag gewählt werden wollen, diskutieren. Im Bundestag werden die Gesetze gemacht, die dann von der DRV ausgeführt werden. So gesehen gehen solche Beiträge am Anliegen dieses Forums vorbei und sind hier fehl am Platz, weil sich dadurch gar nichts in diesem Land ändert.
Larsam 18.01.2013 | 16:25
Man möchte aber später nicht wenig Rente haben wenn man in einer WfbM gearbeitet hat. Die Rente sollte schon hoch sein. Das man sich auch mal was erlauben kann z. B. in den Urlaub zu fahren usw. Das man nicht immer sparsam leben muss. Ich habe einfach Angst das Menschen die in einer WfbM gearbeitet haben nicht viel Geld später zur Verfügung haben wenn sie in Rente sind. Sie möchte auch nicht immer auf Grundsicherung angewiesen sein.
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