wichtige frage

von
anja

guten abend,
ich bin bei meinen eltern famlienversichert bei der krankenkasse und möchte das auch bleiben....
habe jetzt einen minijob angenommen...
meine frage:
zählen zu den 400 euro die ich da verdienen darf auch die abgaben, ich glaube es sind so 30% , von arbeitgeber dazu?
ich mein es so z. b.
350 euro brutto (was ich ausbezahlt bekomm) davon:
105 euro abzuführen von arbeitgeber an Bundesknappschft.

wären also 455 euro! Und somit wäre ich nicht mehr familienversichert von der krankenkasse bei meinen eltern.

oder gelten für die kasse die 350 Euro? und ich wäre dann weiterhin familienversichert?

bitte helfen sie mir weiter1

lg
anja

von
Falsches Forum

Hier sind Sie falsch. Dies ist ein Forum der DEUTSCHEN RENTENVERSICHERUNG.

von
Schiko.

Nun ja anja, wenn sie also im rahmen der höchstgrenze
eines 400 eurojob 350 brutto verdienen erhalten sie
350 ausbezahlt, höchstens gekürzt um sieben euro steuer
nur 343 ausbezahlt.

Der arbeitgeber hat keine steuerkarte von ihnen und über-
weist pflichtgemäß 105 an die minijob zentrale.
Bei diesen dreißig prozent sind auch zwei prozent lohn-
steuer enthalten.

Dass sie mit den eltern familienversichert sind ändert
daran nichts.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Freigeist

Hallo Anja,

im Rahmen einer geringfügigen Tätigkeit (bis 400,00 die ausgezahlt werden), können Sie als Familienmitglied bei Ihren Eltern versichert bleiben. Die Lohnnebenkosten für diese Tätigkeit sind Sache Ihres Arbeitgebers. Diese Lohnnebenkosten dürfen Ihnen auch nicht abgezogen werden, auch nicht anteilig - das ist die alleinige Sache des Arbeitgebers.

LG

von
Chris

Voraussetzung ist natürlich, dass nicht noch weiteres Gesamteinkommen, wie Miete, Zinsen usw. erzielt wird und damit die maßgebliche Grenze überschritten wird.

von
Schiko.

Einfältige antwort" die lohn-
nebenkosten machen 28% aus" da stimmt ihre aussage.

Die steuern sind aber keine
lohnnebenkosten, sagen sie
also, auch diese 2 % kön-
nen nicht weiter gegeben wer
den ?

Danke .

MfG.

von
Freigeist

Nein auch den Lohnsteueranteil trägt in diesem Fall der Arbeitgeber. Natürlich dürfen, so wie Chris sagte, keine weiteren Einkünfte vorhanden sein.

Freundliche Grüße

von
Freigeist

Hallo Schiko,

hier noch mal zum nachlesen:

http://www.foerderland.de/309.0.html#c11893

Freundliche Grüße

von
Schiko,

Erstaunlich, weiß nicht wo ich es gelesen habe.
Die zwei prozent lohnsteuer
kann tatsächlich der arbeit-
geber weiter verrechnen.

Wetten dass?

MfG.

von
Freigeist

Hallo Schiko,

eigentlich gehört unsere Diskussion gar nicht in dieses Forum.

Hier habe ich aber noch mal einen Link zum Arbeitsrecht für Sie:

http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/GerinfuegigeBeschaef/gba.htm

Ich bin in der Lohnbuchhaltung tätig - ich weiß schon wovon ich spreche.

Immer wieder versuchen Arbeitgeber die Kosten auf den Arbeitnehmer abzuwälzen, was sicherlich auch oft funktioniert.

Erlaubt oder vorgesehen ist es deshalb noch lange nicht.

von
Schiko.

Was soll das eigentlich, habe
doch nur festgestellt, es ist
gesetzlich zulässig, die steuer
kann weiter belastet werden.

Stimmt dies oder nicht?
Dies ist mir auch egal.

Weichen sie doch nicht aus.
MfG.

von
?-?

Schiko,
können sie lesen, oder sind sie heute wieder mal so starrsinnig wie so oft

von
Professor aus Heidelberg

Es ist nicht nur technisch, sondern auch rechtlich möglich, die pauschalierte Lohnsteuer auf den Arbeitnehmer abzuwälzen, und sogar mit dem Segen des Bundesarbeitsgerichtes (BAG-Urteil vom 1. 2. 2006 – 5 AZR 628/04).

von
@ Freigeist

Die Steuer kann bei einem Mini-Job tatsächlich auf den Arbeitnehmer umgelegt werden. Nachzulesen auf die Internetseite der Minijob-Zentrale der Bundesknappschaft.

Und die werden es ja wohl wissen!!!

Experten-Antwort

Bitte wenden Sie sich an die zuständige Krankenkasse.