Widerspruch einlegen

von
Birgit Spröd

Mein Mann bekommt ab 01.09. Rente wegen voller Erwerbsunfähigkeit.
Da wir mit der Höhe der Rente nicht einverstanden sind, will er Widerspruch einlegen.
Meine Fragelautet: Wielange dauert so eine Bearbeitung und bekommt er, trotz des Widerspruchs die Rente monatlich ausgezahlt oder heißt es bei Widerspruch giebts erstmal nichts ? Mfg B.Spröd

von
B´son

Die Rente wird trotz Widerspruch ausbezahlt.

Genaue Angaben über die Dauer eines Widerspuchsverfahrens kann ihnen keiner geben, da diese von Fall zu Fall (und Träger zu Träger) unterschiedlich sind.

Wie will Ihr Mann denn den Widerspruch begründen ?
Sind Ihnen irgendwelche Fehler in der Berechnung/bei den Zeiten aufgefallen ?

Mit einem Widerspuch nach dem Motto "Die Renten ist doch viel zu niedrig, das kann so nicht stimmen" werden sie keine Aussicht auf Erfolg haben.

von Experte/in Experten-Antwort

Ich schließe mich dem vorherigen Beitrag an.

von
Britta.F

Ich würde einen Überprüfungsantrag stellen
oder bei einem Rentenberater die Rente überprüfen lassen.

Grüße
Britta.F

von
Birgit Spröd

Was ist denn der Unterschied zwischen Widerspruch und Überprüfungsantrag ? stellt man den Ü Antrag auch bei der Rentenstelle. Mein Mann ist noch immer nich davon überzeugt das er die rente trotz widerspruch bekommt...kann man das irgendwo nach lesen ?

von
abcd

Zitiert von: Birgit Spröd

Was ist denn der Unterschied zwischen Widerspruch und Überprüfungsantrag ? stellt man den Ü Antrag auch bei der Rentenstelle. Mein Mann ist noch immer nich davon überzeugt das er die rente trotz widerspruch bekommt...kann man das irgendwo nach lesen ?

Liebs Herrgöttle,da gehens halt zu einem privaten Rentenberater und lassen Sie nachrechnen,da brauchts dann keinen Widerspruch.

von Experte/in Experten-Antwort

Die Rente, die mit dem nun per Widerspruch angegefochtenen Bescheid bewilligt wurde, wird auch während des laufenden Widerspruchsverfahren gezahlt. Der Widerspruch hat zwar hinsichtlich der Bindungswirkung des Bescheides aufschiebende Wirkung, der im Bescheid ausgewiesene Betrag wird jedoch auch vor einer weiteren Entscheidung im Rahmen des Widerspruchsverfahrens weiter geleistet.

Einen zulässigen Widerspruch kann man immer innerhalb (der im Inland) einmonatigen Widerspruchsfrist einlegen.
Ist die Widerspruchsfrist jedoch bereits verstrichen, kann der Überprüfungsantrag gestellt werden. Mit diesem Überprüfungsantrag kann man (wie es die Bezeichnung bereits vermuten läßt) weitere Tatbestände geltend machen, die Einfluss auf die Rente haben bzw. aufgrund bestimmter Tatsachen eine Prüfung der bisher gezahlten Rente beantragen. Jedoch ist im Falle einer Rentenerhöhung bei einem Überprüfungsantrag der höhere Zahlbetrag ab Rentenbeginn, sondern erst mit Beginn des Monats, in dem man den Überprüfungsantrag gestellt hat, zu leisten.

Sowohl der Widerspruch als auch der Überprüfungsantrag müssen nicht zwingend beim Rentenversicherungsträger selbst zur Niederschrift aufgenommen werden. Für beides gilt, dass Sie ein formloses, freies Schreiben an den Rentenversicherungsträger richten. Bei einem Widerspruch muss das Widerspruchsschreiben innerhalb der Widerspruchsfrist beim Rentenversicherungsträger eingehen.

von
Birgit Spröd

ich danke allen die mir geholfen haben. ein schönes we ihnen allen. Mfg B.Spröd

von
KSC

Ganz wichtig ist natürlich (egal ob Widerspruch oder Überprüfung draufsteht) dass Sie der DRV mitteilen, was eigentlich falsch sein soll am Bescheid.

Eigentlich sollte jeder doch schon x-mal eine Renteninfo bekommen haben und seine Versicherungszeiten geprüft haben (spätestens beim Rentenantrag).

Was soll somit falsch sein, es sei denn man hat sich im Vorfeld nicht gekümmert?