Widerspruch freiw.Betragsbescheid - wie gehts weiter

von
Frageonkel

Habe fristgerecht 6 Tage vor Ablauf der 1monatigen Frist gegen Bescheid für freiwillige Beitragszahlung Widerspruch eingelegt. Per DE-Mail an DRV.
Grund dafür war ein fataler Fehler,berechnet wurde der Höchstbetrag anstatt des Mindestbeitrags ab Jan.2019 rückwirkend. Über 18 Tausend Euro. Dieser Betrag kann nicht
am 31.03. abgebucht werden, soviel habe ich gar nicht.
Eine Antwort auf meinen Widerspruch habe ich noch nicht.
Wie gehts nun weiter ???
Ich habe im Wiederspruch um eine Änderung auf den Mindestbeitrag und neue Berechnung gebeten.
Bitte um Antwort und eure Hilfe, das regt mich auf und belastet mich sehr.

von
Siehe hier

Rückfragen:

wofür freiwillige Beiträge? Sind Sie selbstständig oder wollten Sie nur eine Lücke füllen?

Und lesen Sie noch einmal in dem Bescheid nach
1. wegen Abbuchung (Sie dürfen auch überweisen)

2. wegen Betrag:
steht da - Sie können pro Monat von xxx bis xxx EUR bezahlen, das sind im Jahr maximal bis xxx EUR
oder steht da "aufgrund Ihrer Einkünfte ergibt sich der Höchstbetrag von xxx EUR
(oder so ähnlich)

??

von
W°lfgang

...der Stil Ihrer regelmäßigen/wöchentlichen Fragestellungen zu ausgedachten Sachfragen ist nicht mehr überraschend - entlarvt Sie jedes Mal ;-)

Gruß
w.

von
Siehe hier

Zitiert von: W°lfgang
...der Stil Ihrer regelmäßigen/wöchentlichen Fragestellungen zu ausgedachten Sachfragen ist nicht mehr überraschend - entlarvt Sie jedes Mal ;-)

Gruß
w.

Meinen Sie, die Frage ist gar nicht ernst gemeint?? Dann ziehe ich meine Rückfragen zurück und gehe lieber noch eine Runde spazieren, jetzt ist die Wahrscheinlichkeit gering, anderen Menschen auf der Straße zu begegnen.

Schönes Wochenende!

von
Frageonkel

Keine Fakefrage, bitte um Antwort, habe Sorgen.

zu den o.g. Fragen:

- will Lücke füllen, für 35 Beitragsjahre/Rente mit 63.

- habe im Antrag Lstschrift angegeben.

- bin nicht selbständig.

von
Siehe hier

Zitiert von: Frageonkel
Keine Fakefrage, bitte um Antwort, habe Sorgen.

zu den o.g. Fragen:

- will Lücke füllen, für 35 Beitragsjahre/Rente mit 63.

- habe im Antrag Lstschrift angegeben.

- bin nicht selbständig.

Von meinem Nachtspaziergang zurück...
wenn das Geld nicht auf dem Konto ist, "platzt" die Lastschrift, kostet - je nach Bank zwischen 4,00 und aber auch bis zu 30 EUR.

Also passiert erst mal nichts. Und irgendwann in den nächsten Tagen - wegen Corona dauert es leider zzt. alles etwas länger, werden Sie Antwort erhalten, dass Ihr Widerspruch eingegangen ist. Und bearbeitet wird.

Und einige Wochen später erhalten Sie die Info, dass Sie 'nur' xx EUR nachbezahlen müssen/dürfen.

Ihre Sorgen lösen sich also mit Geduld!! Und falls das Geld doch aktuell auf ihrem Konto sein sollte, weil Sie sich das alles anders vorgestellt hatten, sollten Sie es bis zur Klärung umbuchen.... auf Ihr Sparkonto. Da wird keine Lastschrift von abgebucht!

Grundsätzlich haben Sie die Frist gewahrt, die vorgegeben ist, um eine Nachzahlung per 31.3. geltend zu machen. Die Zahlung selbst darf auch Tage, Wochen oder Monate später erfolgen.
Also gehen auch Sie nun erst einmal beruhigt schlafen,

Und am Montag rufen Sie dann nochmal bei Ihrer zuständigen DRV an, ob die DE-Mail angekommen ist. Da das dann erst der 30. ist können Sie sonst noch mal mündlich das "Problem" dort erläutern.

Alles Gute, passen Sie auf sich auf und vor allem "stay at home".
Gute Nacht.

von
Frageonkel

Guten Morgen und ganz lieben Dank an "Siehe hier" für ausführliche Antwort auf meine Fragen.
Ich werde am Montag dort anrufen und nachfragen und dann weiter abwarten.

von
****

Zitiert von: Frageonkel
Habe fristgerecht 6 Tage vor Ablauf der 1monatigen Frist gegen Bescheid für freiwillige Beitragszahlung Widerspruch eingelegt. Per DE-Mail an DRV.
Grund dafür war ein fataler Fehler,berechnet wurde der Höchstbetrag anstatt des Mindestbeitrags ab Jan.2019 rückwirkend. Über 18 Tausend Euro. Dieser Betrag kann nicht
am 31.03. abgebucht werden, soviel habe ich gar nicht.
Eine Antwort auf meinen Widerspruch habe ich noch nicht.
Wie gehts nun weiter ???
Ich habe im Wiederspruch um eine Änderung auf den Mindestbeitrag und neue Berechnung gebeten.
Bitte um Antwort und eure Hilfe, das regt mich auf und belastet mich sehr.

Hallo Frageonkel,
es kommt darauf an was für eine Beitragshöhe Du im V0060 angekreuzt hast( Höchstbeitrag/Regelbeitrag/Mindestbeitrag oder Beitrag in Höhe von XX).
Weicht der im Bescheid der DRV bewilligte Beitrag von deinem Wunschbeitrag ab, ist Dein Widerspruch berechtigt, hast Du aber tatsächlich den Höchstbeitrag angekreuzt ist der Bescheid richtig.
Was aber auch kein Problem ist, durch den Widerspruch verlängert sich auch die Zahlungsfrist und dann werden die 12 Mindestbeiträge für 2019 bewilligt und halt später abgebucht.
Noch ein schönes WE

von
Eulette

Wenn Sie morgen bei Ihrem Rentenversicherungsträger anrufen und bitten die Lastschrift zurückzunehmen, klappt das auch ohne Kosten noch für Sie oder dem Träger. Falls Sie Bedenken bezüglich der Zahlfrist haben (brauchen Sie aber nicht wegen dem offenen Verfahren) zahlen Sie von sich aus doch den Mindestbeitrag (1004,40 EUR) im Vorfeld, den korrigierten Bescheid werden Sie dann ohne Probleme bekommen. Unabhängig davon, ob Sie versehentlich das Kreuz bei der Beitragshöhe falsch gesetzt haben oder der RV-Träger versehentlich die Beitragshöhe falsch abgeschrieben hat.

Alles Gute

Experten-Antwort

Hallo Frageonkel,

wie Sie den bisherigen Beiträgen bereits entnehmen konnten, besteht kein Grund zur Sorge. Sie haben noch die Möglichkeit, die von Ihnen gewünschten Mindestbeiträge zu zahlen.