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Widerspruch oder neuer Antrag

von
der Frosch

Hallo :-)

ich will es jetzt ja nicht zu kompliziert machen, aber wie sieht es aus, wenn man vorher die halbe Teilerwerbsminderungrente bekommt und nun die volle Teilerwerbsminderungsrente beantragt hat?

Wenn man also die Halbe nach der alten Berechnung bekommt, kann es sein, das man dann die Volle nach der neuen Berechnung erhält?

Nee was ist das in Deutschland immer alles soooo kompliziert.

Lieben Dank an alle die hier so toll und viel Ahnung haben.

Gruss, der Frosch vom Silbersee ;-)

von
zelda

Zitiert von: der Frosch

Hallo :-)

ich will es jetzt ja nicht zu kompliziert machen, aber wie sieht es aus, wenn man vorher die halbe Teilerwerbsminderungrente bekommt und nun die volle Teilerwerbsminderungsrente beantragt hat?

Wenn man also die Halbe nach der alten Berechnung bekommt, kann es sein, das man dann die Volle nach der neuen Berechnung erhält?

Nee was ist das in Deutschland immer alles soooo kompliziert.

Lieben Dank an alle die hier so toll und viel Ahnung haben.

Gruss, der Frosch vom Silbersee ;-)

ja, wenn die "neue" - hier volle Erwerbsminderungsrente frühestens am 01.07.2014 beginnt ...

von
der Frosch

na das sind ja mal handkräftige Aussagen.
Danke.
Dann schauen wir mal, wie das alles so bei mir läuft.

:-o

Experten-Antwort

Hallo Anne,

durch das ab 01.07.2014 in Kraft getretene Rentenpaket wird die Anrechnung einer Zurechnungszeit nach § 59 SGB VI bis zum 60. Lebensjahr auf das 62.Lebensjahr ausgeweitet und es erfolgt eine sogenannte Günstigerprüfung hinsichtlich der Berücksichtigung von Entgeltpunkten zur Bewertung beitragsfreier Zeiten. Von dieser Regelung sind alle Erwerbsminderungsrenten mit einem Rentenbeginn ab 01.07.2014 und später betroffen.

Der Rentenbeginn ist immer vom Eintritt des Leistungsfalles und der Antragstellung abhängig. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, ob es zu einer Zeitrentengewährung kommt, was grundsätzlich überwiegend der Fall ist. Der Rentenbeginn einer Zeitrente ist frühestens der 7. Kalendermonat nach Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen.

Der Rentenbeginn ist also stark abhängig vom Leistungsfall. Die Festsetzung des Leistungsfalles ist höchst individuell und kommt auch darauf an, ob in der Vergangenheit Rehabilitationsmaßnahmen stattgefunden haben und ob ggf. dieser Antrag schon als Rentenantrag gewertet wird.

Es ist auch relativ unwahrscheinlich, dass ein erneuter Antrag nach Ablauf der Widerspruchsfrist eines Ablehnungsbescheides zur positiven Entscheidung über den Rentenantrag führen würde. Es sei denn, es würden neue Sachverhalte aufgeführt, die in der bisherigen Entscheidung nicht gewürdigt wurden.

Dann ist es ebenso fraglich, zu welcher Festsetzung des Leistungsfalles die Entscheidung führt. Diese Fragestellung kann nicht pauschal beantwortet werden, da hier die Konstellation des Einzelfalles entscheidend ist.