Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt, was nun?

von
Paul51

Hallo,

habe nun am 27.02.2017 einen Widerspruch wgen meiner EM-Rente eingelegt bzw. diesen dann abgesendet, der am 03.03.2017 bei der DRV angekommen ist.
Auch habe ich zum 03.03.2017 einen erneuten Reha-Antrag abgesendet.

Nun kam ein Schreiben von der DRV zurück mit folgendem Wortlaut:

" Sie haben am 03.03.2017 Leistungen zur medizinischen Teilhabe beantragt. Die Entscheidung über Ihren Widerspruch wird bis zum Abschluss des Teilhabeverfahrens zurückgestellt. "

Was bedeutet das?

Ich könnte das so interpretieren, das der Widerspruch zur EM-Rente erstmal zurückgestellt wird, bis die Kur beendet ist. Und die erstmal abwarten wollen, was nach der Kur rauskommt. Oder ?

Aber trotzdem bleibt der Widerspruch zu meiner EM-Rente gültig, wird nur zurückgestellt. Dadurch ist der Ablehnungsbescheid zur EM-Rente nicht Rechtskräftig, oder?

Gruß Paul51

von
W*lfgang

Zitiert von: Paul51
Aber trotzdem bleibt der Widerspruch zu meiner EM-Rente gültig, wird nur zurückgestellt. Dadurch ist der Ablehnungsbescheid zur EM-Rente nicht Rechtskräftig, oder?

Ja.

Gruß
w.

von
Wolfi

Hallo Paul51,

Sie müssen sich schon für eins entscheiden. EMR oder Reha. Auch wenn es heißt Reha vor Rente. Wenn Sie der Meinung sind, daß Sie erwerbsgemindert sind, dann stellen Sie einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente und ziehen das Ding durch bis zum Schluß. Da haben Sie sich selbst ein Ei gelegt.
Mfg

von
Paul51

Der Antrag auf EMR wurde von mir im Januar 2017 gestellt und da war noch nicht die Rede von einer Kur.
Ich mußte nochmals in die Uniklinik zur Ambulantenvorstellung, wegen meiner geplanten Operation, im Feb. 2017, die sollte ja mit mir dort besprochen werden. Nun kam aber raus, das die Operation erst im Herbst 2017 stattfinden wird. Weil ich zum Zeitpunkt im Januar 2017 noch nicht Operationsfähig war bzw. bin, auch jetzt noch nicht. Ich muß noch eine Gewichtsreduzierung durchführen um Operationsfähig zu werden. Man Rat mir an, ich sollte nochmals eine Reha-Kur machen um unter medizinischer Überwachung diese Gewichtsreduzierung durchzuführen und das kann man nur in einer Kurklinik machen. Weil die da die besten Voraussetzungen haben und alles unter einem Dach ist. Was ich hier zu hause nicht schaffe, trotz Ernährungsberatung, usw. Aber die hiesigen Sportvereine können das nicht abdecken, habe das alles schon ausgeleuchtet.
Da war aber der EMR- Antrag schon in der Bearbeitung sprich und ich bekam dann Mitte Februar schon Bescheid das dieser erstmal abgelehnt wurde. Was ja im ersten Gang immer Abgelehnt wird. Meine Ärztin gab mir im Januar den Tipp, beantrage doch eine EMR, nur zur Sicherheit, wenn Du dann irgendwann Ausgesteuert bist, das Du nicht ins finanzielle Loch fällst. Und die AU wird dann noch bis Ende des Jahres laufen. Da konnte man aber noch nicht wissen das die Operation erst im Herbst 2017 stattfinden soll, wenn ich die erforderliche Gewichtsreduzierung auf der Vorgabe der Chirurgen erreicht habe. Auch eine Sozialberaterin der Gewerkschaft hat mir gesagt, wenn ich über 6 Monate Erwerbsgemindert bin, steht mir eine Teilerwerbsminderungsrente zu. Darum stelle mal vorsorglich einen Antrag auf EM-Rente bzw. Teilerwerbsminderungsrente.

Auch läuft seit Dezember 2016 ein genehmigtes Verfahren zur LTA, weil man davon ausgegangen ist, das die OP im Februar 2017 stattfinden sollte. Nun im Vorfeld der ganzen Geschichte, ist nun herausgekommen, das ich nach der Operation und nach der Genesung meinen Beruf nicht mehr ausüben kann und darf. Das wurde nun von 4 Ärzte unabhängig voneinander jetzt schon Bestätigt. Und die DRV hat festgestellt nach der ersten Reha, wegen der Vorbereitung der Operation für Feb. 2017, auch Gewichtsreduzierung, das für mich nur ein innerbetrieblicher Arbeitsplatzwechsel in Frage kommt, darum die Genehmigung der LTA.

Darum überschneidet sich da etwas und es sieht alles etwas kompliziert aus.

Gruß Paul51

von
Wolfi

wollte Ihnen ja nicht zu nahe treten. Sie haben viele Baustellen wie ich sehe. LTA, EMR, Reha, OP, usw. Finde ich ein bisschen zuviel. Eins nach dem anderen wäre besser. Sie erhalten ja zur Zeit Krankengeld. Dann sind sie ja erstmal finanziell abgesichert. Jetzt müssen sie erstmal ihre op abwarten. Und dann schauen Sie wie gesund sie sind.
Wünsche Ihnen alles Gute und beste Gesundheit.

Mfg

von
Paul51

Hallo Wolfi,

schon Ok. Aber das ist zurzeit viel, da muß man erstmal den Überblick behalten. Ja EMR wurde ja schon im Jan.2017 gestellt. Weil ich davon ausgegangen bin, das die OP im Feb. 2017 stattfinden sollte, so war der Plan im August 2016. Ich sollte erstmal eine Reha machen, so im Aug. 2016, was ich ja auch tat, um Gewicht zu verlieren. Während der Reha, wurde mir gesagt, das ich den Beruf nicht mehr ausüben kann nach der OP im Feb.2017, wegen der Narben, keine Gewichte mehr über 10 kg die ersten 6 Monate und langfristig nicht mehr wie 20 kg. Wurde von den Chirurgen der Uni-Klinik auch so Bestätigt. Ich sollte einen innerbetrieblichen Arbeitsplatz in der Firma anregen, auf Grund der Narben usw. Also sollte ich nach der Reha-Kur einen Antrag auf LTA stellen, sprich Mitte Dez. 2016, er wurde schon Ende Dez. 2016 genehmigt. Hier wurde Festgestellt, wie schon gesagt, das für mich nur ein innerbetrieblicher Arbeitsplatzwechsel in Frage kommt. Anfang 2017 Rat mir meine Hausärztin an, ich solle mal einen Antrag auf EMR stellen, für die finanzielle Absicherung nach der Aussteuerung, als Absicherung, das ich nicht in ein Loch falle. Und außerdem habe ich Anspruch auf eine EMR bzw. Teil-EMR, wenn ich länger als 6 Monate Erwerbsünfähig bin. Da wusste ich aber noch nicht wann ich Ausgesteuert bin. Das bekam ich erst Mitte Feb. 2017 von der KK zu erfahren. Also stelle ich Anfang Jan. 2017 den EMR-Antrag, weil der wieso lange dauert, bis dieser bearbeitet und genehmigt wird. Ende Januar hatte ich dann ein erneuten Termin in der Unilinik, wegen der OP-Besprechung der geplanten OP im Feb. 2017, dachte ich. Aber es kam anders, dieser OP-Termin wurde verschoben auf Herbst 2017, weil ich zum Zeitpunkt Ende Jan. 2017 mit dem dato Gewicht noch nicht Operationsfähig bin. Dazu muß ich noch sehr viel an Gewicht verlieren und das soll Gesund reduziert werden. Man Rat mir nochmals eine Reha-Kur durchzuführen, als Gewichtsreduzierungskur, sprich analog wie die erste Reha. Es sollte in einer Rahaklinik durchgeführt werden, weil man da alle Komponenten unter einem Dach hat und man dazu immer unter ärztlicher Kontrolle und Überwachung steht. Also stellte ich diesen Antrag auf eine Reha-Kur zur Gewichtsreduzierung. Zu diesem zeitpunkt war aber der EMR-Antrag schon in der Bearbeitung und ich erhielt Mitte Feb. den Ablehnungsbescheid. Ist ja üblich, das dieser im ersten gang erstmal Abgelehnt wird. Daraufhin legte ich erstmal Widerspruch ein, was ja mein gutes Recht ist. Ja zur zeit habe ich noch Krankengeld, aber ab Mitte Mai bin ich dann Ausgesteuert von der KK. Darum sollte ich, auf Anraten im Jan. 2017 durch die HÄ, einen EMR-Antrag stellen, wegen der Finanziellen Absicherung nach der Aussteuerung.

Nun zur LTA, die ist zwar genehmigt, aber mein AG hat für mich keinen innerbetrieblichen anderen Arbeitsplatz, so wie es in der Empfehlung im Bewilligungsbescheid drin gestanden hat. Sie hatten empfohlen, das ich mich diesbezüglich ein Gespräch suchen sollte mit meinem AG, was ich auch tat. Aber er sagte mir, das er keinen adäquaten Arbeitsplatz in der Firma hat. Das habe ich jetzt der DRV mitgeteilt und ich will jetzt nun versuchen über die LTA einige Weiterbildungslehrgänge zu machen. In meinem Alter von 51 jahren wird es wohl keine Umschulung mehr geben. Mit den Weiterbildungslehrgängen in meiner Branche hätte ich dann noch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt oder vielleicht dann in meiner Firma. Nun ich habe ja jetzt genug Zeit, nebenbei etwas von zu Hause aus zu machen, sprich Fernlehrgang. Die Operation ist erst im Herbst 2017, das wurde jetzt schon von den Chirurgen bestätigt. Das wollen sie erst im Herbst machen, wenn es Kühler ist, aus medizinischen Gründen.

Das sind nun die Baustellen die ich habe. Mal etwas besser beschrieben um zu verdeutlichen wie das alles gekommen ist und wie der Zusammenhang ist.

Gruß Paul

von
Peter + Paul

Wie oft willst du dein Thema hier noch durchkauen?
Nimm ab und alles wird gut.

Experten-Antwort

Hallo Paul51,

das Schreiben der DRV bedeutet, dass Ihr Rentenversicherungsträger nun zuerst prüfen wird, ob Anspruch auf eine erneute medizinische Rehabilitationsmaßnahme besteht. Da Sie nach Ihren Angaben bereits im vergangenen Jahr eine gleichartige Reha hatten und im Regelfall nur aller vier Jahre Anspruch besteht, wird nun genau geprüft werden, ob diese neue Reha überhaupt möglich ist. Wenn das Verfahren abgeschlossen ist - entweder durch Ablehnung oder nachdem die Reha durchgeführt wurde, wird die Entscheidung zur EM-Rente wieder aufgenommen. Der Ablehnungsbescheid zur EM-Rente ist bis dahin noch nicht rechtskräftig.

von
KSC

Weniger wäre manchmal mehr.......

Sie wollen med. Reha (um Ihre Erwerbsminderung zu verbessern?), parallel dazu LTA (weil Sie ja in der angestrebten Tätigkeit wieder arbeiten können), ebenso eine EM Rente (weil Sie gar nichts mehr machen können) und legen dann noch gegen alles und jedes Widerspruch ein?

Man kann sich auch selbst ins abseits schießen und in der Antragsflut verennen.

Das Forum kann Ihnen wohl kaum weiterhelfen. Hoffentlich blickt die Sachbearbeitung bei der DRV noch durch und weiß was Sie primär anstreben.

:)