Widerspruchsausschuss

von
Jägerschnitzel

Liebe Leute,
ich habe hier mal eine Verständnisfrage, da ich nach dem Googeln verwirrter bin als vorher.
Ich habe im Februar 2011 eine Ablehnung eines Antrages auf Teilhabe erhalten. Dies geschah aufgrund eines falschen Berichtes einer REHA-Einrichtung (hier geht es um belegbar inhaltlich falsch und nicht um empfunden falsch). Die Einrichtung musste daraufhin sogar ihren Bericht korregieren, wobei ich sagen muss, wenn ich als Bearbeiter den Abschlussbericht dieser Einrichtung gelesen hätte, hätte ich meinen Antrag auch abgelehnt. Ich also Widerspruch eingelegt und auch mit einem Gutachter bedacht worden. Der Gutachter hat jetzt die Teilhabe am Arbeitsleben befürwortet, erklärt das ich in meinem alten Beruf weniger als 3 Stunden täglich arbeiten und und in meinem ganz alten Beruf weniger als 6 Stunden am Tag arbeiten könne. Ferner wäre ich für leichte Arbeiten auch 6 Stunden täglich und länger einsetztbar. Die Bewertung finde ich auch ganz OK. Nun lange Rede kurzer Sinn: Werden automatisch alle Widersprüche dem Widerspruchsausschuss vorgelegt oder nur jene, bei der die RV bei ihrer Ansicht bleibt?
Wie gesagt, dass Googlen hat mich nur noch mehr verwirrt.....

Experten-Antwort

Wenn ein Widerspruch eingelegt wird, erhält zunächst die Sachbearbeitung diesen vorgelegt. Kann die Sachbearbeitung dem Widerspruch abhelfen, der Widerspruchsführer hat recht, wird dieser korrigiert. Wenn nicht, erhält die Abteilung Rechtsmittel (Widerspruchsausschuss) ihn, mit der Bitte um Entscheidung vorgelegt.

von
Vendetta

Zitiert von: Jägerschnitzel

Liebe Leute,
ich habe hier mal eine Verständnisfrage, da ich nach dem Googeln verwirrter bin als vorher.
Ich habe im Februar 2011 eine Ablehnung eines Antrages auf Teilhabe erhalten. Dies geschah aufgrund eines falschen Berichtes einer REHA-Einrichtung (hier geht es um belegbar inhaltlich falsch und nicht um empfunden falsch). Die Einrichtung musste daraufhin sogar ihren Bericht korregieren, wobei ich sagen muss, wenn ich als Bearbeiter den Abschlussbericht dieser Einrichtung gelesen hätte, hätte ich meinen Antrag auch abgelehnt. Ich also Widerspruch eingelegt und auch mit einem Gutachter bedacht worden. Der Gutachter hat jetzt die Teilhabe am Arbeitsleben befürwortet, erklärt das ich in meinem alten Beruf weniger als 3 Stunden täglich arbeiten und und in meinem ganz alten Beruf weniger als 6 Stunden am Tag arbeiten könne. Ferner wäre ich für leichte Arbeiten auch 6 Stunden täglich und länger einsetztbar. Die Bewertung finde ich auch ganz OK. Nun lange Rede kurzer Sinn: Werden automatisch alle Widersprüche dem Widerspruchsausschuss vorgelegt oder nur jene, bei der die RV bei ihrer Ansicht bleibt?
Wie gesagt, dass Googlen hat mich nur noch mehr verwirrt.....

Hallo,

Ihr W.Spruch wir zunächst erneut geprüft mit den neuen med.Unterlagen.Sollte es beo der Ablehnung bleiben bekommen Sie die schriftlich mitgeteilt.Sie haben dann die Möglichkeit zuverlangen,daß Ihr W.Spruch dem Ausschuss vorgelegt wird.Automatisch geschieht das also nicht.

von
Jägerschnitzel

Zitiert von: Techniker

Wenn ein Widerspruch eingelegt wird, erhält zunächst die Sachbearbeitung diesen vorgelegt. Kann die Sachbearbeitung dem Widerspruch abhelfen, der Widerspruchsführer hat recht, wird dieser korrigiert. Wenn nicht, erhält die Abteilung Rechtsmittel (Widerspruchsausschuss) ihn, mit der Bitte um Entscheidung vorgelegt.

Also wenn ich das jetzt richtig verstehe sind dann das doch die Fälle die vor das Sozialgericht gehen. HAbe ich die Möglich keit als Betroffener vor dem Ausschuss gehört zu werden?

von
Vendetta

Zitiert von: Jägerschnitzel

Zitiert von: Techniker

Wenn ein Widerspruch eingelegt wird, erhält zunächst die Sachbearbeitung diesen vorgelegt. Kann die Sachbearbeitung dem Widerspruch abhelfen, der Widerspruchsführer hat recht, wird dieser korrigiert. Wenn nicht, erhält die Abteilung Rechtsmittel (Widerspruchsausschuss) ihn, mit der Bitte um Entscheidung vorgelegt.

Also wenn ich das jetzt richtig verstehe sind dann das doch die Fälle die vor das Sozialgericht gehen. HAbe ich die Möglich keit als Betroffener vor dem Ausschuss gehört zu werden?

Hallo,

Sie werden persönlich nicht angehört.Sie werden vor dem W.Auschuss durch einen Versichertenvertreter vertreten.

von
Jägerschnitzel

Zitiert von: Vendetta

Sie haben dann die Möglichkeit zuverlangen,daß Ihr W.Spruch dem Ausschuss vorgelegt wird.Automatisch geschieht das also nicht.

Also bei mir ist das automatisch passiert:
1. Widerspruch
2. 3 Monate warten
3. Gutachter
4. 4 Monate warten
5. Und im September eben Widerspruchsausschuss

von
--//--

Zitiert von: Vendetta

Zitiert von: Jägerschnitzel

Liebe Leute,
ich habe hier mal eine Verständnisfrage, da ich nach dem Googeln verwirrter bin als vorher.
Ich habe im Februar 2011 eine Ablehnung eines Antrages auf Teilhabe erhalten. Dies geschah aufgrund eines falschen Berichtes einer REHA-Einrichtung (hier geht es um belegbar inhaltlich falsch und nicht um empfunden falsch). Die Einrichtung musste daraufhin sogar ihren Bericht korregieren, wobei ich sagen muss, wenn ich als Bearbeiter den Abschlussbericht dieser Einrichtung gelesen hätte, hätte ich meinen Antrag auch abgelehnt. Ich also Widerspruch eingelegt und auch mit einem Gutachter bedacht worden. Der Gutachter hat jetzt die Teilhabe am Arbeitsleben befürwortet, erklärt das ich in meinem alten Beruf weniger als 3 Stunden täglich arbeiten und und in meinem ganz alten Beruf weniger als 6 Stunden am Tag arbeiten könne. Ferner wäre ich für leichte Arbeiten auch 6 Stunden täglich und länger einsetztbar. Die Bewertung finde ich auch ganz OK. Nun lange Rede kurzer Sinn: Werden automatisch alle Widersprüche dem Widerspruchsausschuss vorgelegt oder nur jene, bei der die RV bei ihrer Ansicht bleibt?
Wie gesagt, dass Googlen hat mich nur noch mehr verwirrt.....

Hallo,

Ihr W.Spruch wir zunächst erneut geprüft mit den neuen med.Unterlagen.Sollte es beo der Ablehnung bleiben bekommen Sie die schriftlich mitgeteilt.Sie haben dann die Möglichkeit zuverlangen,daß Ihr W.Spruch dem Ausschuss vorgelegt wird.Automatisch geschieht das also nicht.

Nein, so stimmt das nicht.

Vorgehensweise:

Widerspruch geht ein. Sachbearbeiter der Fachabteilung oder der Widerspruchsabteilung (von RV-Träger zu RV-Träger verschieden) prüft den Widerspruch bzw. legt die Akte dem Sozialmedizinischen Dienst zur Prüfung vor.

Ergebnis:

a) Dem Widerspruch wird stattgegeben: Der Bewilligungsbescheid kommt von der Fachabteilung.

b) Dem Widerspruch kann nach Ansicht des SMD NICHT stattgegeben werden: Die Akte geht an die Widerspruchsabteilung und wird dem Widerspruchsausschuß vorgelegt. Dort wird letztendlich entschieden, ob dem Widerspruch abgeholfen wird, Teilabhilfe erfolgt oder er abgelehnt wird. Dann wird ein Widerspruchsbescheid erteilt. Darin steht dann: bei Teil-/Abhilfe wird von der Fachabteilung der Bewilligungsbescheid erteilt ODER bei Ablehnung des Widerspruches der Grund für die Ablehnung. Gegen diesen Widerspruchsbescheid ist dann die Klage zulässig.

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