Widerspruchsstelle

von
Polarschnee

Ich bitte um eine Erklärung zur Widerspruchsstelle.
Mein Rentenantrag wurde abgelehnt und ich habe Widerspruch eingelegt. Heute kam die schriftliche Information:
Wir haben die Überprüfung des angefochtenen Bescheids abgeschlossen
Der Widerspruch geht zur Entscheidung an die Widerspruchsstelle.
Frage: Was hat die eine Stelle überprüft und abgeschlossen?
Wer oder was ist die Widerspruchsstelle, und warum muß
diese entscheiden?

von
Sonne39

Ist der Bescheid aus Sicht des Rentenversicherungsträgers richtig, gibt er den Widerspruch an die hausinterne Widerspruchsstelle ab. Hier entscheidet ein Ausschuss darüber, ob der Widerspruch berechtigt ist. Die Widerspruchsausschüsse arbeiten unabhängig und sind nicht an Weisungen der Verwaltung gebunden. Sie bestehen - je nach Satzung des Rentenversicherers - zum Beispiel aus zwei Vertretern von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite sowie einem Mitarbeiter der Rentenversicherung.
Quote
Wer auch mit der Entscheidung der Widerspruchsstelle nicht einverstanden ist, kann vor dem Sozialgericht klagen. Widerspruchs- und Klageverfahren sind für den Versicherten kostenlos. Kosten können aber entstehen, wenn man sich durch einen privaten Rentenberater oder einen Anwalt beraten oder vertreten lässt.
Quote Ende

Quelle:
https://www.ihre-vorsorge.de/index.php?id=55&tx_ttnews[tt_news]=411&cHash=a75497df6508214e20d191378349e16e

von
Sonne39

Der Beitrag von eben ist vollständig zitiert aus der angegebenen Quelle.

von
Cinderella

Ich habe genau das gleiche schreiben erhalten.
Die halbe EM ist genehmigt und ich denke das nun in der Widerspruchsabteilung aufgrund des Gutachtens geklärt wird was mit meinem restleistungsvermögen ist. Oder??

von
Schorsch

Zitiert von: Polarschnee

Ich bitte um eine Erklärung zur Widerspruchsstelle.
Mein Rentenantrag wurde abgelehnt und ich habe Widerspruch eingelegt. Heute kam die schriftliche Information:
Wir haben die Überprüfung des angefochtenen Bescheids abgeschlossen
Der Widerspruch geht zur Entscheidung an die Widerspruchsstelle.
Frage: Was hat die eine Stelle überprüft und abgeschlossen?
Wer oder was ist die Widerspruchsstelle, und warum muß
diese entscheiden?

Das heisst im Klartext und zu 99,9% das ihr Widerspruch abgelhenht wird !

Dieser Widerspruchsauschuss ist eine reine Farce und Alibiveranstaltung ohne Sinn und Verstand weil zu 99,9% den Empfehlungen / dem Vorschlag der RV ( eben auf Ablehnung des Widerspriuches ) gefolgt wird..

Wie auch können med. Laien die da in diesem Ausschuss sitzen eine Entscheidung der Mediziner des spzial medizinsische Dienstes der RV korrigieren bzw. in Frage stellen. Logisch oder ?

von
Schorsch

Sie werden also Klage vor dem Sozialgericht erheben müssen um - eventuell ! - dann noch Erfolg zu haben. Viele Glück und vor allem viiiel Zeit...

von
Schorsch

Da die Widersprüche von den zuständigen Sachbearbeitern gründlich geprüft werden bevor sie an die Widerspruchsstelle weitergeleitet werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Widerspruchsausschuss anders entscheidet, eher gering.
(Jede Entscheidung, die vom Widerspruchsausschuss korrigiert wird, ist schließlich eine Blamage für den zuständigen Sachbearbeiter, die er im Vorfeld zu verhindern versucht!)

Außerdem kann so oder so nur aufgrund der vorliegenden Fakten, unter Würdigung der gesetzlichen Bestimmungen entschieden werden.

Erfolgreiche Widersprüche werden meistens schon vorher, unter Umgehung des Widerspruchsausschusses, dem Widerspruchsführer per Abhilfebescheid mitgeteilt.

Aus diesen Gründen fallen Widerspruchsbescheide der Widerspruchsstelle meistens negativ aus.

Vielleicht gehören aber ausgerechnet Sie zu den wenigen erfolgreichen Widerspruchsführern.

Es gibt ja sogar Leute, die den Lotto-Jackpot geknackt haben.....:-)

von
Schorsch - der Erste

Zitiert von: Schorsch

Da die Widersprüche von den zuständigen Sachbearbeitern gründlich geprüft werden bevor sie an die Widerspruchsstelle weitergeleitet werden, ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Widerspruchsausschuss anders entscheidet, eher gering.
(Jede Entscheidung, die vom Widerspruchsausschuss korrigiert wird, ist schließlich eine Blamage für den zuständigen Sachbearbeiter, die er im Vorfeld zu verhindern versucht!)

Außerdem kann so oder so nur aufgrund der vorliegenden Fakten, unter Würdigung der gesetzlichen Bestimmungen entschieden werden.

Erfolgreiche Widersprüche werden meistens schon vorher, unter Umgehung des Widerspruchsausschusses, dem Widerspruchsführer per Abhilfebescheid mitgeteilt.

Aus diesen Gründen fallen Widerspruchsbescheide der Widerspruchsstelle meistens negativ aus.

Vielleicht gehören aber ausgerechnet Sie zu den wenigen erfolgreichen Widerspruchsführern.

Es gibt ja sogar Leute, die den Lotto-Jackpot geknackt haben.....:-)

Obiger Beitrag ist der Einzige von mir verfasste Beitrag zu diesem Thema.

Mein "Namensvetter" ist offenbar so arm, dass er sich noch nicht einmal einen eigenen Nicknamen leisten kann.

Mein Beileid......

von
Fliegenklatsche

Zitiert von: Schorsch - der Erste

Obiger Beitrag ist der Einzige von mir verfasste Beitrag zu diesem Thema.

Mein "Namensvetter" ist offenbar so arm, dass er sich noch nicht einmal einen eigenen Nicknamen leisten kann.

Mein Beileid......

Der "Namensvetter" schein doof wie Stroh zu sein.

Seine Ausdrucksweise lässt eher auf einen pubertierenden Jugendlichen schließen, als auf einen gebildeten Erwachsenen.

Ich habe sofort gemerkt, dass dieser Spinner nicht der "echte Schrsch" ist.

MfG

von
Plagiator-Jäger

Zitiert von: Fliegenklatsche

Zitiert von: Fliegenklatsche

Der "Namensvetter" schein doof wie Stroh zu sein.

Seine Ausdrucksweise lässt eher auf einen pubertierenden Jugendlichen schließen, als auf einen gebildeten Erwachsenen.

Ich habe sofort gemerkt, dass dieser Spinner nicht der "echte Schrsch" ist.

MfG

Außerdem kann dieser HONK noch nicht einmal fehlerfrei einfachste Sätze schreiben......:-):-):-)

Der Schreibstil dieses kranken Plagiators erinnert sehr stark an einen User, der sich "Einfachermichel" (oder so ähnlich) genannt hat.

Der hat auch den Eindruck gemacht, als sei er aus einem Kindergarten entwichen.....

von
Fliegenklatsche

Bitte entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise in den vorherigen Beiträgen. Es tut mir leid. Habe mich im Ton vergriffen.

von
Диваажинд шат

Dass die Leute nicht wissen, wer oder was der widerspruchsausschuss ist, ist schon ein Armutszeugnis. Schließlich werden die Mitglieder alle 5 Jahre über die sozialwahlen gewählt.
Des Weiteren ist es schlichtweg falsch zu behaupten, dass ein Mitarbeiter der Verwaltung (ob Rentenversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung, etc.) Als Mitglied im Ausschuss fungiert. Der Verwaltungmitsarbeiter übernimmt nur protokollarische Aufgaben und stimmt NICHT mit ab.
Ferner zeugt es von Unwissenheit und Stammtischparolen, wenn die Erfolgschancen des Widerspruchsführers vor dem WE-AUSSCHUSS mit 0,01% oder einem 6er im Lotto gleichsetzt werden. Insbesondere in Fragen von Auslegung und Ermessen, was auch medizinische Sachverhalte mit einschliesst, sind die Erfolgsaussichten besser als hier laienhaft propagiert wird. Es ist oftmals der Ausschuss, nicht die Verwaltung, der ein zweites, externes Gutachten einfordert.

von
dereinfachemichel 2

Zitiert von: Fliegenklatsche

Bitte entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise in den vorherigen Beiträgen. Es tut mir leid. Habe mich im Ton vergriffen.

Entschuldigung, dass ich jetzt auch noch den User "Fliegenklatsche" kopiert habe.

Ich benehme mich hier, wie ein Volltrottel.

Sollte mein Psychiater etwa Recht haben?

von
dereinfachemichel 2

Zitiert von: Диваажинд шат

Dass die Leute nicht wissen, wer oder was der widerspruchsausschuss ist, ist schon ein Armutszeugnis. Schließlich werden die Mitglieder alle 5 Jahre über die sozialwahlen gewählt.
Des Weiteren ist es schlichtweg falsch zu behaupten, dass ein Mitarbeiter der Verwaltung (ob Rentenversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung, etc.) Als Mitglied im Ausschuss fungiert. Der Verwaltungmitsarbeiter übernimmt nur protokollarische Aufgaben und stimmt NICHT mit ab.
Ferner zeugt es von Unwissenheit und Stammtischparolen, wenn die Erfolgschancen des Widerspruchsführers vor dem WE-AUSSCHUSS mit 0,01% oder einem 6er im Lotto gleichsetzt werden. Insbesondere in Fragen von Auslegung und Ermessen, was auch medizinische Sachverhalte mit einschliesst, sind die Erfolgsaussichten besser als hier laienhaft propagiert wird. Es ist oftmals der Ausschuss, nicht die Verwaltung, der ein zweites, externes Gutachten einfordert.

Was bist Du denn für ein Klapskalli?

von
User

Ich finds ja schon lustig wie abgelehnte Anträge immer falsch sein sollen und Widersprüche nur zurückgewiesen werden, weil man den Sachbearbeiter nicht "blamieren" will.

Manchen kommt wohl gar nicht in den Sinn, dass es sogar Anträge geben soll, die zu recht abgelehnt wurden...

von
Nick L. Beck

Zitiert von: Schorsch

Dieser Widerspruchsauschuss ist eine reine Farce und Alibiveranstaltung ohne Sinn und Verstand weil zu 99,9% den Empfehlungen / dem Vorschlag der RV ( eben auf Ablehnung des Widerspriuches ) gefolgt wird..

Wie auch können med. Laien die da in diesem Ausschuss sitzen eine Entscheidung der Mediziner des spzial medizinsische Dienstes der RV korrigieren bzw. in Frage stellen. Logisch oder ?

Tun sie auch nicht. Die Ausschussmitglieder bedienen sich Sachverständigengutachten (in medizinischen Fragen sind das sozialmedizinische Stellungnahmen), die sie auswerten und anhand derer sie eine Entscheidung treffen. Die Ermittlungen werden im Vorverfahren durchgeführt, bevor der Ausschuss tagt und sich zu einer Berichterstattung, Beratung und Entscheidung zusammenfindet.

Ihr Beitrag strotzt geradezu von Ahnungslosigkeit. Vielleicht informieren Sie sich besser künftig zuerst, bevor Sie sich zu einem Thema äußern. Oder woher glauben Sie, Ihr Wissen in dieser Angelegenheit zu haben? Wie kommen Sie darauf, dass Ihre Äußerung den Tatsachen entspricht?

von
Schorsch - der Erste

Zitiert von: User

Ich finds ja schon lustig wie abgelehnte Anträge immer falsch sein sollen

Mir geht es genauso!

Zitiert von: User

....und Widersprüche nur zurückgewiesen werden, weil man den Sachbearbeiter nicht "blamieren" will.

Auch damit haben Sie Recht!

Es ist doch wohl aber naheliegend, dass der zuständige Sachbearbeiter den eingegangenen Widerspruch zunächst gründlichst überprüft, bevor er ihn an die Widerspruchsstelle weiterleitet.

Denn ER ist es, der sich nicht blamieren möchte und wird versuchen, dem Widerspruch möglichst unter Umgehung des Widerspruchsausschusses abzuhelfen.

Deshalb werden nur solche Widersprüche an die Widerspruchsstelle weitergegeben, die nach Ansicht des Sachbearbeiters keine Aussicht auf Erfolg haben.

Das erklärt übrigens auch, warum die Widerspruchsausschüsse nur in weniger als 20 bis 25 Prozent aller Fälle anders entscheiden, als der zuständige Sachbearbeiter.

Wenn Sie positivere Zahlen vorlegen können, dann her damit!

MfG

von
Schorsch - der Erste

Zitiert von: Nick L. Beck

Zitiert von: Schorsch

Dieser Widerspruchsauschuss ist eine reine Farce und Alibiveranstaltung ohne Sinn und Verstand weil zu 99,9% den Empfehlungen / dem Vorschlag der RV ( eben auf Ablehnung des Widerspriuches ) gefolgt wird..

Wie auch können med. Laien die da in diesem Ausschuss sitzen eine Entscheidung der Mediziner des spzial medizinsische Dienstes der RV korrigieren bzw. in Frage stellen. Logisch oder ?

Tun sie auch nicht. Die Ausschussmitglieder bedienen sich Sachverständigengutachten (in medizinischen Fragen sind das sozialmedizinische Stellungnahmen), die sie auswerten und anhand derer sie eine Entscheidung treffen. Die Ermittlungen werden im Vorverfahren durchgeführt, bevor der Ausschuss tagt und sich zu einer Berichterstattung, Beratung und Entscheidung zusammenfindet.

Ihr Beitrag strotzt geradezu von Ahnungslosigkeit. Vielleicht informieren Sie sich besser künftig zuerst, bevor Sie sich zu einem Thema äußern. Oder woher glauben Sie, Ihr Wissen in dieser Angelegenheit zu haben? Wie kommen Sie darauf, dass Ihre Äußerung den Tatsachen entspricht?

Auch Ihnen kann ich nur uneingeschränkt zustimmen!

Mein "Namensvetter" scheint voller Hass zu sein.

Da bleibt die Sachlichkeit leider schon mal auf der Strecke!

MfG

von
Ricky

" 2012 entschieden die Widerspruchsausschüsse in 344 Sitzungen 11.796 Einzelfälle. Dabei ging es zumeist um die Frage, ob Renten- oder Reha-Anträge von der Verwaltung zu Recht abgelehnt oder Sozialversicherungsbeiträge nach Betriebsprüfungen zu Recht nachgefordert wurden. Dass die Entscheidungen der Rentenversicherung in den meisten Fällen richtig waren, beweist die Statistik: 235 Widersprüchen wurde voll beziehungsweise teilweise stattgegeben. In 11.561 Fällen (98 Prozent) blieb es bei der Entscheidung der Verwaltung."

Also nur 2 % wurden stattgegeben in diesem Ausschuss... Naja...

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/BadenWuerttemberg/de/Inhalt/4_Presse/medieninformation/01_Pressemitteilungen/Archiv/Widerspruchsausschuesse2013.html

von
Schorsch - der Erste

Danke, @Ricky!

Da waren meine geschätzten 20 bis 25 Prozent also sogar noch stark übertrieben!

MfG