Widerspruchsverfahren EM-Rente Ablehnung

von
RL

Ich habe im Februar 2012 einen Antrag auf EM-Rente gestellt (Versicherungszeiten u.s.w. waren bereits vorher geklärt), im Oktober die Ablehnung mit einer sehr dürftigen Begründung bekommen. Sofort Widerspruch eingelegt und tätig wurde man erst so richtig, als ich den anerkannten GdB ab 01.2012 gültig, mit den zugrunde liegenden Beeinträchtigungen - die ich laut ÄD der RV garnicht habe - übersendet habe. (Bei beiden Ämtern lagen die gleichen Unterlagen vor).
Jetzt sind schon wieder 6 Monate ohne Ergebnis verstrichen und auf schriftliche Anforderungen kommt noch nicht mal eine Information.
Die tel. Auskunft lautet dann wie immer so: die Unterlagen sind beim ÄD. Mehr Informationen gibt es nicht.

Muss man es wirklich erst auf die rechtliche Schiene versuchen, bevor sich etwas bewegt? 13 Monate reichen nicht, um einen Sachverhalt zu ermitteln?

von
Otto N.

Wenn Sie erst im letzten Oktober Widerspruch eingelegt haben, sind erst höchstens 5 Monate vergangen und nicht 13!

Mein damaliges Rentenverfahren hat, inklusive Widerspruch und Klage, ziemlich genau zwei Jahre gedauert.

Auf die Bearbeitung meines Widerspruchs entfielen davon 7 Monate.

Es besteht also noch gar kein Grund zur Aufregung!

Allerdings wäre es von Ihnen küger gewesen, spätestens den Widerspruch einem Sozialverband, wie dem SoVD oder dem VdK, oder auch einem Fachanwalt für Sozialrecht zu überlassen.

Sie haben nämlich nur "einen Schuß frei" und der sollte möglichst sicher platziert werden.

Immerhin geht es hier um die finanzielle Absicherung Ihrer Zukunft und nicht nur um die gekränkte Eitelkeit eines Hartz IV-Empfängers!

von
RL

Wer lesen kann ist klar im Vorteil 13 Monate seit Antrag EM!!!
Der medizinische Sachverhalt hat sich in der Zeit auch nicht geändert.

Wer schreibt hier was von Harz IV ausser Ihnen???

von
Amsel

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen bestätigen, dass gerade Verfahren im Widerspruchsverfahren sehr lange dauern. Oft müssen hier zusätzliche Unterlagen oder auch ein zweites Gutachten erstellt werden. Die Mitarbeiter des Deutschen Rentenbundes sind aber jederzeit bereit Ihnen über den Stand Auskunft zu erteilen. Ich habe hier nur positive Erfahrungen gemacht. Fragen Sie immer wieder nach und am Besten immer wieder mit Ihrer Sachbearbeiterin verbinden lassen. Ein Ansprechpartner ist immer besser. Ich selber habe auch über ein Jahr gewartet.

von
RL

Zitiert von: Amsel

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen bestätigen, dass gerade Verfahren im Widerspruchsverfahren sehr lange dauern. Oft müssen hier zusätzliche Unterlagen oder auch ein zweites Gutachten erstellt werden. Die Mitarbeiter des Deutschen Rentenbundes sind aber jederzeit bereit Ihnen über den Stand Auskunft zu erteilen. Ich habe hier nur positive Erfahrungen gemacht. Fragen Sie immer wieder nach und am Besten immer wieder mit Ihrer Sachbearbeiterin verbinden lassen. Ein Ansprechpartner ist immer besser. Ich selber habe auch über ein Jahr gewartet.

Danke, Amsel.

Es kann doch aber nicht sein, das erst 8 Monate lang nicht mal ein Gutachten oder ergänzende Untersuchungen erstellt werden, dann Ablehnung. Und wenn´s dann in den Widerspruch geht, dann erst medizinische Gutachten eingeholt werden.

von
Otto N.

Zitiert von: RL

Wer lesen kann ist klar im Vorteil 13 Monate seit Antrag EM!!!
Der medizinische Sachverhalt hat sich in der Zeit auch nicht geändert.

Wer schreibt hier was von Harz IV ausser Ihnen???

Ist der folgende Satz von Ihnen?

"13 Monate reichen nicht, um einen Sachverhalt zu ermitteln?"

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

Mit meinem "Hartz IV-Vergleich" wollte ich lediglich verdeutlichen, dass Rentenverfahren etwas brisanter sind als die Wehwehchen mancher Hartz IV-Empfänger. Und das man deshalb RECHTZEITIG fachkundige Unterstützung einholen sollte und nicht erst dann, wenn der Zug schon abgefahren ist.

Habe ich mich jetzt verständlicher ausgedrückt?

von
RL

Entschuldigung,

Ich hab mein Leben lang noch kein Harz IV bezogen, auch keine EM-Rente so das ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe und kann deshalb auch den Satz nicht nachvollziehen.

von
Bertem

Zitiert von: RL

Zitiert von: Amsel

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen bestätigen, dass gerade Verfahren im Widerspruchsverfahren sehr lange dauern. Oft müssen hier zusätzliche Unterlagen oder auch ein zweites Gutachten erstellt werden. Die Mitarbeiter des Deutschen Rentenbundes sind aber jederzeit bereit Ihnen über den Stand Auskunft zu erteilen. Ich habe hier nur positive Erfahrungen gemacht. Fragen Sie immer wieder nach und am Besten immer wieder mit Ihrer Sachbearbeiterin verbinden lassen. Ein Ansprechpartner ist immer besser. Ich selber habe auch über ein Jahr gewartet.

Danke, Amsel.

Es kann doch aber nicht sein, das erst 8 Monate lang nicht mal ein Gutachten oder ergänzende Untersuchungen erstellt werden, dann Ablehnung. Und wenn´s dann in den Widerspruch geht, dann erst medizinische Gutachten eingeholt werden.

Wie schon geschrieben wurde beginnt ab Widerspruchseinelgung eine neue Zeitrechnung. Insofern köännen Sie erst ab Oktober 2012 rechnen und nicht schon ab Erstantrag !

Und was die RV seit Oktober m Hintergrund bereits veranlasst hat wissen Sie doch gar nicht. Immer diese Behauptung die RV wäre untätig. Das stimmt doch in den allermeisten Fällen gar nicht und darum käme man z.b. auch mit einer Untätigkeitsklage überhaupt nicht weiter. Der Antragsteller bekommt doch von der Tätigkeit der RV im Hintergrund ( wie z.b. Anforderung von Befundberichten bei den behandelnden Ärzten ) nix mit. Insofern immer bitte etwas Zuürckhaltung mit soclhen Behauptungen.

Und mein Widerspruchsverfahren dauerte z.b. 11 Monate. Also bei ihnen ist noch alles im grünen Bereich wie es so schön heißt.

von
Bertem

Und sollte ihr Widerspruch dann abgelehnt wer, müssten Sie dann ja noch vors Sozialgericht. Und dann ist richtig Geduld und eine langer Atem gefordert , weil diese Verfahren teils Jahre dauern. Also üben Sie sich in geduld.

von
Otto N.

Zitiert von: RL

Entschuldigung,

Ich hab mein Leben lang noch kein Harz IV bezogen, auch keine EM-Rente so das ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe und kann deshalb auch den Satz nicht nachvollziehen.

Das macht nichts!

Hauptsache Sie können nachvollziehen, dass Rentenantragsverfahren häufig nicht nur wenige Tage oder Wochen, sondern viele Monate oder Jahre dauern können.

Und daran sind die klagefreudigen Hartz IV-Empfänger, die die Sozialgerichte häufig wegen Nichtigkeiten lahmlegen, nicht ganz unschuldig!
(Oh Verzeihung, schon wieder so ein dummer Vergleich....)

MfG

von
Kritikaster

Hartz IV sollte sofort gestrichen werden ! Braucht kein Mensch und macht nur Probleme in vieler Hinsicht. Es gibt auch wie ich hörte bereits Bestrebungen seitens der Politik und Bewertungen dazu auf der Ebnee von Referentenentwürfen dies wieder abzuschaffen.

von
egal

Zitiert von: Otto N.

Mein damaliges Rentenverfahren hat, inklusive Widerspruch und Klage, ziemlich genau zwei Jahre gedauert.

Auf die Bearbeitung meines Widerspruchs entfielen davon 7 Monate.

Es besteht also noch gar kein Grund zur Aufregung!


Mal eine Frage...
Wenn der Antragsteller bis dahin tot ist, bekommen dann die Erben rückwirkend die Rentenbeiträge - für Beerdigungskosten oder für eine Urne? Oder verfallen automatisch mit dem Tod des Antragstellers sämtliche Ansprüche?

Würde mich doch interessieren.

freundliche Grüße

von
Otto N.

Zitiert von: egal

Mal eine Frage...
Wenn der Antragsteller bis dahin tot ist, bekommen dann die Erben rückwirkend die Rentenbeiträge - für Beerdigungskosten oder für eine Urne? Oder verfallen automatisch mit dem Tod des Antragstellers sämtliche Ansprüche?

Würde mich doch interessieren.

freundliche Grüße

Rentenansprüche, die bereits vor dem Tod des Berechtigten bestanden haben aber erst nach dessen Tod festgestellt wurden, stehen eindeutig den Erben zu.

MfG

von
Schäuble

Zitiert von: egal

Zitiert von: Otto N.

Mein damaliges Rentenverfahren hat, inklusive Widerspruch und Klage, ziemlich genau zwei Jahre gedauert.

Auf die Bearbeitung meines Widerspruchs entfielen davon 7 Monate.

Es besteht also noch gar kein Grund zur Aufregung!


Mal eine Frage...
Wenn der Antragsteller bis dahin tot ist, bekommen dann die Erben rückwirkend die Rentenbeiträge - für Beerdigungskosten oder für eine Urne? Oder verfallen automatisch mit dem Tod des Antragstellers sämtliche Ansprüche?

Würde mich doch interessieren.

freundliche Grüße

Das Geld sacke ich dann ein. Muhahaha !

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo RL,
leider können wir Ihnen hier im Forum bei Ihrem Problem nicht helfen. Uns ist weder der genaue Sachverhalt bekannt, noch haben wir irgendeinen Einfluss auf den beteiligten Rentenversicherungsträger. Die Bearbeitungszeit ist je nach individuellem Einzelfall ganz unterschiedlich und kann gerade bei strittigen medizinischen BEurteilungen auch sehr zeitaufwändig sein.

von
Sabine L.

Hallo,
bei mir hat es 4Jahre gedauert.
Gruß Sabine

von
RL

Zitiert von: Otto N.

Hallo RL,
leider können wir Ihnen hier im Forum bei Ihrem Problem nicht helfen. Uns ist weder der genaue Sachverhalt bekannt, noch haben wir irgendeinen Einfluss auf den beteiligten Rentenversicherungsträger. Die Bearbeitungszeit ist je nach individuellem Einzelfall ganz unterschiedlich und kann gerade bei strittigen medizinischen BEurteilungen auch sehr zeitaufwändig sein.

Vielen Dank für die Anwort,

strittige medizinische Beurteilung wäre ja noch annehmbar.
Wenn aus den Unterlagen des ÄD der RV dann ein weisses Blatt Papier ohne Einträge mit zwei Ablehnungsgründen (die nicht den Gegebenheiten entsprechen) ersichtlich ist, dann stellen sich doch gewisse Fragen über dem Amtsermittlungsgrundsatz!