Wie breche ich anständig Wiedereingliederung ab, ohne Probleme zu bekommen?

von
helga

Hallo zusammen,

ich befinde mich nach einer Reha in einer stufenweisen Wiedereingliederung.
Bin im 3ten von 4 Monat.
Ich tue mich wahnsinnig schwer.
Falle immer wieder für 1-2 Tage krankheitsbedingt aus.
Ich leider an Rheuma und psychischen Problemen (Ängst etc.).
Ich überlege nun, die Wiedereingliederung vorzeitig krankheitsbedingt abzubrechen.
Aber welcher Weg wäre der beste?
Möchte so wenig Stress mit dem Rententräger haben.

Reicht es, wenn ich auf dem Zahlschein des Übergangsgeldes notiere, dass ich aus gesundheitlichen Gründen die Wiedereingliederung abbreche?
Mein Arzt würde mir ein Attest schreiben.
Mein AG würde das auch beführworten.
Ich bin ja zur Zeit arbeitsunfähig geschrieben, und werde dies auch noch Wochen sein.
Wie läuft sowas in der Regel ab?

danke
helga

von
Schade

pauschal kann man natürlich sagen, dass es einer kurze Mitteilung (telefonisch oder schriftlich) an den Träger der Wiedereingliederung bedarf, wenn Sie diese beenden wollen - dann endet dessen Leistung.

Wenn Sie und Ihr Arzt der übereinstimmenden Meinung sind, dass momentan nicht zu erwarten ist, dass das Ziel der Wiedereingliederung (= in Vollzeit die bisherige Arbeit) erreicht werden kann, wird er Sie weiter arbeitsunfähig schreiben und Sie erhalten Krankengeld von der Krankenkasse.

Wie lange dieser Anspruch noch besteht, wie die Kasse reagiert, und wie es weitergeht, das müssen Sie dann schauen.

Vielleicht hat Ihr Betrieb eine andere Aufgabe für Sie,
vielleicht reduzieren Sie freiwillig Ihre Stundenzahl,
vielleicht finden Sie woanders einen passenden Job,
vielleicht erhalten Sie ALG,
vielleicht reicht es für eine Rente
oder Sie hören einfach auf zu arbeiten, wenn Sie sich das finanziell leisten können, weil Sie Ersparnisse oder einen reichen Partner haben.

Fragen über Fragen, die Sie aber nur vor Ort klären können.

Experten-Antwort

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