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wie gehts weiter , ich weiß mir keinen Rat mehr !!!!

von
nelli Schommer

ich 52J., z.Zt. in REHA , in den letzten 18 Monaten stark überhöht AU ausgefallen , psychosomatisch erkrankt u. vom Neurologen eingewiesen, starke Migräneanfälle bis zur Ohnmacht , starke Allergien mit Ausschlag an Oberkörper u. Gesicht , Galle entfernt , Leberwerte total überhöht ( nie Alkohol ) In der REHA wird mir erläutert das ich meinen Beruf als Lageristin nicht mehr ausüben kann ( Allergien ). Ein Schwerbehindertengrad von 50% wird ausgesprochen und an die Berufsgenossenschaft weitergeleitet. Nun werde ich nächste Woche aus der REHA nach 6 Wochen krank entlassen und weiß nicht wie ich weiter vorgehen soll bzw. kann. Kann mir da jemand fundierte Antworten oder Ratschläge geben ???

von
Iris

Hallo,

in jeder Reha-Einrichtung gibt es einen Sozialdienst. Bitten Sie dort um einen Gesprächstermin.

Alles Gute!

von
KSC

Als erstes sollten Sie die Ärzte in der Reha spätestens bei der Schlußuntersuchung fragen, welche Tätigkeiten für Sie noch möglich sind, wenn Sie die bisherige Tätigkeit wegen der Allergie (oder aus sonstigem Grund) nicht mehr machen können.
Da geht es dann wohl um Arbeit bei der Sie nicht mehr den Stoffen ausgesetzt sind, die ide Allergie auslösen.

Zunächst sind Sie dann mal weiter krank, solange wie Sie noch Anspruch auf KG haben, erhalten Sie dies auch.

Parallel dazu geht es dann um die Suche nach einer geeigneten Arbeit beim bisherigen Arbeitgeber oder mit Hilfe des Arbeitsamtes, wo Sie sich jederzeit arbeitssuchend melden können und ausloten was es für Sie so gibt.

Ob Arbeitsamt. Berufsgenossenschaft oder DRV Sie bei der Arbeitssuche im Rahmen der beruflichen Reahabilitation unterstützen können, wäre per Rehaantrag zu prüfen.

Wenn gar nichts mehr geht, wäre auch an die Rente wegen Erwerbsminderung zu denken.

Das alles ist demnächst zu klären über Sozialdienst der Klinik oder Arbeitsamt oder DRV Beratungsstelle vor Ort.

von
Nix

Hallo Frau Schommer!
In der Rehabilitationsklinik gibt es einen Fachberater für Rehabilitation. Erkundigen Sie sich bitte dort nach seinen Sprechzeiten.
Er kann Ihnen ausführlich Auskunft geben über Ihre Möglichkeiten bezüglich einer Umschulung oder einer Arbeitsplatzumbesetzung im Betrieb des Arbeitgebers.
Da die Unterlagen an die Berufsgenossenschaft weitergeleitet wurden, liegt der Verdacht nahe, daß bei Ihnen eine Berufskrankheit in Zusammenhang mit dem von Ihnen ausgeübten Beruf als Lageristin vorliegt.

Wurde die medizinische Rehabilitationsleistung von der Berufsgenossenschaft bewilligt?
Hierzu haben Sie leider nichts geschrieben.
Wenn das so ist, wird die Berufsgenossenschaft nach Vorliegen des Entlassungsberichts der Rehabilitationsklinik über die Durchführung weiterer Maßnahmen wie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben entscheiden.
Bei einem Alter von 52 Jahren kann je nach schulischer/beruflicher Vorbildung eine Umschulung auf leitem Niveau angezeigt sein. Möglich ist auch eine innerbetriebliche Umsetzung im Betrieb (andere Abteilung, andere Tätigkeit).
Das allerdings werden Sie in einem weiteren Gespräch mit dem Fachberater für Rehabilitation der Berufsgenossenschaft klären können.

Wenn Sie nächste Woche arbeitsunfähig krank entlassen werden, gehen Sie bitte unverzüglich zu Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich krank schreiben und legen Sie diese Krankmeldung sofort Ihrer Krankenkasse vor und beantragen Sie dort bitte unverzüglich Krankengeld...oder zahlt auch die Berufsgenossenschaft auch so etwas wie Übergangsgeld/Krankengeld, wenn es sich um ein Berufsleiden handelt? So genau bin ich als Mitarbeiter der Rentenversicherung nicht im Bilde.
Informieren geht über Studieren.
Checken Sie diese Frage bitte unter dieser Internetseite:

http://www.dguv.de/inhalt/BGuUK/index.jsp

Schauen Sie da mal nach, ob Sie den Kontakt zur richtigen Berufsgenossenschaft herstellen können, falls Ihnen die zuständige Berufsgenossenschaft bekannt ist, wenn diese nicht schon Kostenträger Ihrer Rehabilitationsklinik ist.
Hier wird man Ihnen die spezifischen Fragen zu Berufskrankheiten etc wie man da vorgehen muß, beantworten können.

Viele Grüße und alles Gute
Nix

von
Volker

Ich würde auch erstmal eine grundsätzliche Beratung beim Sozialdienst ihrer Rehaklinik vorschlagen. Wundert mich eigentlich, das man Sie dazu noch nicht eingeladen hat. Das gehört eigentlich kurz vor der Entlassung automatisch dazu.

Entscheidend wie es dann weitergeht wird aber letztlich sein , wie die sozial-medizinische Prognose der Rehaärzte hinsichtlich ihrer Erwerbsfähigkeit jetzt im Bericht ausfallen wird. Also im Klartext ob ihnen eine Erwerbsminderung ( teilweise oder volle ) seitens der Ärzte bescheinigt wird oder nicht. Das sollten Sie im Abschlussgespräch spätestens klar und deutlich von den Ärzten schon mal erfragen.

Auf jeden Fall sollten Sie dann später sofort den schriftlichen Rehabericht bei der RV anfordern, um alle Angaben ( auch die mündlichen Angaben des Arztes beim Abschlussgespräch -es wird oft etwas gesagt was dann so nicht im Bericht steht !! ) darin genau zu prüfen und gegebef. zu wiedersprechen falls sich Fehler eingeschlichen haben.

Das Sie AU entlassen werden bedeutet erstmal gar nichts, da diese AU nur für den Tag der Entlassung und keinen Tag länger gilt. Sie müssen dann auf jeden Fall gleich am nächsten Tag sofort zu ihrem behandelndem Arzt gehen und sich weiter krankschreiben lassen. Der Arzt macht dies meistens dann auch ohne Probleme , wenn im Entlasskurzbrief der Rehaklinik der Patient als AU entlassen wurde. Wie lange er Sie allerdings dann noch krankschreibt obliegt ihrem Arzt alleine. Sie bekämen dann solange die Krankschreibung läuft und Sie Anspruch haben weiterhin Krankengeld.

Insofern haben Sie da eigentlich zumindest kurz - bis mittelfristig zumindest ja keine finanziellen Probleme.

Und wenn ihnen aufgrund des Rehaberichtes dann letztlich eine EM-Rente zuerkannt wird ( Umdeutung Rehaantrag in EM-Antrag ) , hat sich ihr Problem mit der Arbeitsstelle für die Laufzeit der EM-Rente ja erledigt....

Wird ihnen jedoch die EM-Rente verweigert, weil die RV Sie nicht für EM hält und ihr Arzt schreibt Sie dann auch nicht mehr weiter AU müssen Sie natürlich wieder ihre Arbeit aufnehmen. Vielleicht ist dort ja auch eine Umbesetzung auf einen anderen- für Sie ejtzt geeigneteren - Arbeitsplatz möglich. Das besprechen Sie dann direkt mit ihrem Chef.

Natürlich können Sie sich auch jetzt schon bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden um nach einem völlig anderen Arbeitgeber - und Arbeitsplatz Ausschau zu halten. Momentan stehen die Chance darauf ja auch nicht schlecht etwas neues - anderes - zu finden, da ja überall und in allen Branchen händerringend Mitarbeiter gesucht werden. Ihre gesundheitlichen Probleme und auch eine Schwerbehinderungsfeststellung schränken diese guten Chancen natürlich dann auch wieder ein gutes Stück ein...

von
nelli Schommer

Zitiert von: Nix

Hallo Frau Schommer!
In der Rehabilitationsklinik gibt es einen Fachberater für Rehabilitation. Erkundigen Sie sich bitte dort nach seinen Sprechzeiten.
Er kann Ihnen ausführlich Auskunft geben über Ihre Möglichkeiten bezüglich einer Umschulung oder einer Arbeitsplatzumbesetzung im Betrieb des Arbeitgebers.
Da die Unterlagen an die Berufsgenossenschaft weitergeleitet wurden, liegt der Verdacht nahe, daß bei Ihnen eine Berufskrankheit in Zusammenhang mit dem von Ihnen ausgeübten Beruf als Lageristin vorliegt.

Wurde die medizinische Rehabilitationsleistung von der Berufsgenossenschaft bewilligt?
Hierzu haben Sie leider nichts geschrieben.
Wenn das so ist, wird die Berufsgenossenschaft nach Vorliegen des Entlassungsberichts der Rehabilitationsklinik über die Durchführung weiterer Maßnahmen wie Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben entscheiden.
Bei einem Alter von 52 Jahren kann je nach schulischer/beruflicher Vorbildung eine Umschulung auf leitem Niveau angezeigt sein. Möglich ist auch eine innerbetriebliche Umsetzung im Betrieb (andere Abteilung, andere Tätigkeit).
Das allerdings werden Sie in einem weiteren Gespräch mit dem Fachberater für Rehabilitation der Berufsgenossenschaft klären können.

Wenn Sie nächste Woche arbeitsunfähig krank entlassen werden, gehen Sie bitte unverzüglich zu Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich krank schreiben und legen Sie diese Krankmeldung sofort Ihrer Krankenkasse vor und beantragen Sie dort bitte unverzüglich Krankengeld...oder zahlt auch die Berufsgenossenschaft auch so etwas wie Übergangsgeld/Krankengeld, wenn es sich um ein Berufsleiden handelt? So genau bin ich als Mitarbeiter der Rentenversicherung nicht im Bilde.
Informieren geht über Studieren.
Checken Sie diese Frage bitte unter dieser Internetseite:

http://www.dguv.de/inhalt/BGuUK/index.jsp

Schauen Sie da mal nach, ob Sie den Kontakt zur richtigen Berufsgenossenschaft herstellen können, falls Ihnen die zuständige Berufsgenossenschaft bekannt ist, wenn diese nicht schon Kostenträger Ihrer Rehabilitationsklinik ist.
Hier wird man Ihnen die spezifischen Fragen zu Berufskrankheiten etc wie man da vorgehen muß, beantworten können.

Viele Grüße und alles Gute
Nix

ich wurde von meiner Neurologin eingewiesen . Die Berufsgenossenschaft wurde vom Berater der Rehaklinik in Anspruch genommen bzw. informiert .

Experten-Antwort

Sofern Sie die medizinische Rehabilitation über die Deutsche Rentenversicherung absolvieren, wird nach Abschluß der Maßnahme ein Entlassungsbericht von der Rehabilitationseinrichtung erstellt.
Dieser wird dann vom jeweiligen zuständigen Rentenversicherungsträger ausgewertet.
Gerne können Sie sich jederzeit mit Ihrer zuständigen Sachbearbeitung in Verbindung setzen und alles weitere dort abklären und sich umfassend beraten lassen.

von
nelli Schommer

Zitiert von: Nix

Sofern Sie die medizinische Rehabilitation über die Deutsche Rentenversicherung absolvieren, wird nach Abschluß der Maßnahme ein Entlassungsbericht von der Rehabilitationseinrichtung erstellt.
Dieser wird dann vom jeweiligen zuständigen Rentenversicherungsträger ausgewertet.
Gerne können Sie sich jederzeit mit Ihrer zuständigen Sachbearbeitung in Verbindung setzen und alles weitere dort abklären und sich umfassend beraten lassen.

es rechtens das ich von der REHA-Klinik den Bericht über mein Krankheitsbild bzw. Zustandsbericht trotz meines vorzeitigen bitten nicht ausgehändigt bekommen habe !!! Ich habe lediglich eine Kurzinfo mit Medikamentenverabreichung für meinen behandelnden Arzt mitbekommen .