Wie kann ich meine zu kleine "Rente für schwerbehinderte Menschen" aufstocken? Mit "Hilfe zum Lebensunterhalt" ?

von
Blumenwiese

Hallo Experten-Team,

ich, 62 Jahre alt, bekomme derzeit noch Hartz4 und überlege aber nun, eine Schwerbehindertenrente (nicht Erwerbsminderungsrente, da diese in meinem Fall aus versicherungsrechtl. Gründen nicht möglich ist!)zu beantragen.

Bei der Schwerbehindertenrente habe ich keinerlei Schwierigkeiten zu erwarten...ich habe bereits alles schriftlich zugesagt in der alljährlichen Renteninformation.

Geh ich richtig in der Annahme, dass ich die viel zu geringe Rente mit Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt jetzt bzw. später ab 65 Jahre dann mit Grundsicherung im Alter) dann problemlos aufstocken kann (5000,- Schonvermögen) und in etwa dann genauso gestellt sein werde wie mit Hartz4 ? (also Bruttowarmmiete plus Sozialhilfesatz von 432,-)

Oder gilt es dabei etwas Wichtiges zu beachten, wenn ich diesen Weg bald einschlagen werde ?
(Den Unterhaltsrückgriff auf meine Kinder gibt es ja seit 1.1.2020 nicht mehr soweit ich weiss, wenn sie unter 100000,- im Jahr verdienen)

Vielen Dank!

Experten-Antwort

Hallo Blumenwiese,

Ihren Altersrentenantrag stellen Sie bitte bei Ihrem Rentenversicherungsträger, dieser prüft ob und inwieweit die Voraussetzungen für eine Altersrente für Schwerbehinderte vorliegen (u.a. 35 Versicherungsjahre und ein Grad der Behinderung von mindesten 50 v.H.).

Einen Antrag auf Sozialhilfe bzw. Grundsicherung im Alter stellen Sie bei Ihrer örtlichen Stadt/Gemeindeverwaltung, diese prüft dann, ob die dortigen Voraussetzungen erfüllt sind.

von
Blumenwiese

Zitiert von: Experte/in

Hallo Blumenwiese,

Ihren Altersrentenantrag stellen Sie bitte bei Ihrem Rentenversicherungsträger, dieser prüft ob und inwieweit die Voraussetzungen für eine Altersrente für Schwerbehinderte vorliegen (u.a. 35 Versicherungsjahre und ein Grad der Behinderung von mindesten 50 v.H.).

Einen Antrag auf Sozialhilfe bzw. Grundsicherung im Alter stellen Sie bei Ihrer örtlichen Stadt/Gemeindeverwaltung, diese prüft dann, ob die dortigen Voraussetzungen erfüllt sind.


Nachgefragt:
Ich getraue mich den Rentenantrag ja nur verbindlich zu stellen, wenn ich verbindlich weiss, wieviel Sozialhilfe ich bekomme.
Gibt es die Möglichkeit einer Art Sozialhilfe-VORANFRAGE?

Ich mein, ich kann doch nicht einfach aus Hartz4 aussteigen und Rente beantragen, wenn ich nicht hundertprozentig weiss, wieviel ich letztendlich dann insgesamt monatlich zusammen mit der Sozialhilfe bekomme!

von
KSC

Diese "Sozialhilfe Voranfrage" sollten Sie allerdings beim Sozialamt und nicht im Rentenforum stellen, meinen Sie nicht?

von
Schade

Und bei allem sollte man nicht vergessen dass es auch möglich ist die "kleine Rente" mit einem 450 € Job zu ergänzen.

Mit eigner Arbeit kann man auch dazu beitragen dass man/frau keine ergänzenden Sozialhilfeleistungen braucht.

Ist natürlich etwas mühsamer als nach staatl. Hilfen zu rufen.

von
Sosso

Zitiert von: Schade
Und bei allem sollte man nicht vergessen dass es auch möglich ist die "kleine Rente" mit einem 450 € Job zu ergänzen.

Mit eigner Arbeit kann man auch dazu beitragen dass man/frau keine ergänzenden Sozialhilfeleistungen braucht.

Ist natürlich etwas mühsamer als nach staatl. Hilfen zu rufen.

Man kann auch Pfandflaschen sammeln oder Schrott. Auch an der Tür alten Leuten Motorradzeitschriften verkaufen. Ist man eines Instruments kundig, musizieren in der Fußgängerzone. Aber wer in Altersrente geht, egal wie klein, sollte NICHTS mehr arbeiten müssen,dass ist ja der Sinn staatlicher Hilfen. Für die Frage, die Sätze sind von der Höhe her identisch,nur das Schonvermögen ist ein anderes. Sie erhalten die(angemessene) Miete plus Regelsatz zum Leben, natürlich unter Berücksichtigung Ihrer Rente. Also nicht die Rente plus den Satz, sondern den Satz inklusive der Rente.

von
W°lfgang

Zitiert von: Blumenwiese
Geh ich richtig in der Annahme, dass ich die viel zu geringe Rente mit Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt jetzt bzw. später ab 65 Jahre dann mit Grundsicherung im Alter) dann problemlos aufstocken kann (5000,- Schonvermögen) und in etwa dann genauso gestellt sein werde wie mit Hartz4 ? (also Bruttowarmmiete plus Sozialhilfesatz von 432,-)

Oder gilt es dabei etwas Wichtiges zu beachten, wenn ich diesen Weg bald einschlagen werde ?
(Den Unterhaltsrückgriff auf meine Kinder gibt es ja seit 1.1.2020 nicht mehr soweit ich weiss, wenn sie unter 100000,- im Jahr verdienen)

Hallo Blumenwiese,

im Grunde nach ist Ihre Annahme richtig, dass Sie genauso so viel haben werden, wie aktuell noch Hartz4.

Allerdings sollten Sie sich doch eher vom Sozialamt im Hinblick auf 'Schonvermögen' und den Rückgriff auf unterhaltspflichtige Angehörige bei den unterschiedlichen Sozialleistungen 'HLU' und dann 'GruSi im Alter' zuerst informieren.

> "(Den Unterhaltsrückgriff auf meine Kinder gibt es ja seit 1.1.2020 nicht mehr soweit ich weiss, wenn sie unter 100000,- im Jahr verdienen)"

GruSi richtig, HLU nein.

Gruß
w.

von
Blumenwiese

Zitiert von: KSC
Diese "Sozialhilfe Voranfrage" sollten Sie allerdings beim Sozialamt und nicht im Rentenforum stellen, meinen Sie nicht?


Das war aber nicht meine Frage, meinen Sie nicht ? Au Mann......Expertenforum!

von
Blumenwiese

Zitiert von: W°lfgang
Zitiert von: Blumenwiese
Geh ich richtig in der Annahme, dass ich die viel zu geringe Rente mit Sozialhilfe (Hilfe zum Lebensunterhalt jetzt bzw. später ab 65 Jahre dann mit Grundsicherung im Alter) dann problemlos aufstocken kann (5000,- Schonvermögen) und in etwa dann genauso gestellt sein werde wie mit Hartz4 ? (also Bruttowarmmiete plus Sozialhilfesatz von 432,-)

Oder gilt es dabei etwas Wichtiges zu beachten, wenn ich diesen Weg bald einschlagen werde ?
(Den Unterhaltsrückgriff auf meine Kinder gibt es ja seit 1.1.2020 nicht mehr soweit ich weiss, wenn sie unter 100000,- im Jahr verdienen)

Hallo Blumenwiese,

im Grunde nach ist Ihre Annahme richtig, dass Sie genauso so viel haben werden, wie aktuell noch Hartz4.

Allerdings sollten Sie sich doch eher vom Sozialamt im Hinblick auf 'Schonvermögen' und den Rückgriff auf unterhaltspflichtige Angehörige bei den unterschiedlichen Sozialleistungen 'HLU' und dann 'GruSi im Alter' zuerst informieren.

> "(Den Unterhaltsrückgriff auf meine Kinder gibt es ja seit 1.1.2020 nicht mehr soweit ich weiss, wenn sie unter 100000,- im Jahr verdienen)"

GruSi richtig, HLU nein.

Gruß
w.

Ist das hier wirklich ein Expertenforum ? :-)

Nur gut, dass ich Ihre Falschauskunft (Unterhaltsrückgriff...HLU nein) nochmal überprüft habe!

Meine Bitte an alle Experten hier:

Bitte keine moralinsauren Lebenshilfen hier von sich geben (siehe weiter oben , der "nette" Experte!) Das ist hier nicht Sinn und Zweck dieses Expertenforums !

Und bitte liebe Experten:
Bitte,bitte keine Falschinformationen im EXPERTENforum verbreiten!!!

von
Blumenwiese

Zitiert von: Schade
Und bei allem sollte man nicht vergessen dass es auch möglich ist die "kleine Rente" mit einem 450 € Job zu ergänzen.

Mit eigner Arbeit kann man auch dazu beitragen dass man/frau keine ergänzenden Sozialhilfeleistungen braucht.

Ist natürlich etwas mühsamer als nach staatl. Hilfen zu rufen.

Was soll dieser moralinsaure Hinweis, Herr Experte !

Schade, ich hab Sie nicht gefragt, ob ich mit meiner Schwerbehinderung arbeiten soll oder nicht ! Sie kennen doch meine Lebenssituation überhaupt nicht...das is doch völlig daneben, verstehen Sie das nicht ???

Gibt es für solche Experten eigentlich sowas wie eine Supervision?
(=ernsthafte Frage!)

von
Kaiserin

Zitiert von: Blumenwiese
Zitiert von: Schade
Und bei allem sollte man nicht vergessen dass es auch möglich ist die "kleine Rente" mit einem 450 € Job zu ergänzen.

Mit eigner Arbeit kann man auch dazu beitragen dass man/frau keine ergänzenden Sozialhilfeleistungen braucht.

Ist natürlich etwas mühsamer als nach staatl. Hilfen zu rufen.

Was soll dieser moralinsaure Hinweis, Herr Experte !

Schade, ich hab Sie nicht gefragt, ob ich mit meiner Schwerbehinderung arbeiten soll oder nicht ! Sie kennen doch meine Lebenssituation überhaupt nicht...das is doch völlig daneben, verstehen Sie das nicht ???

Gibt es für solche Experten eigentlich sowas wie eine Supervision?
(=ernsthafte Frage!)

Wenn man Fragen zur Grundsicherung nicht bei der zuständigen Stelle, sondern in einem Rentenforum stellt, muss man sich über falsche Antworten auch nicht wundern. Der Grundfehler liegt also beim Fragesteller, oder kaufen Sie Ihre Brötchen beim Frisör?

Experten-Antwort

Wir mussten einige Bemerkungen in diesem Thread wegen Verstoßes gegen den guten Ton löschen. Bitte bleiben Sie sachlich.

Ihr Admin