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Experten-Antwort

Wie schnell muss ich zur Kur?

von Alexander10.01.2012 | 17:37
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5 Antworten

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Ich habe eine Kur genehmigt bekommen, die Klinik wurde mir auch schon mitgeteilt. Vorgestern teilte mir die Klinik schriftlich mit, dass die Kur in ca. 3-4 Monaten angetreten werden kann und ich 4 Wochen vorher informiert werde. Gestern rief jedoch die Krankenkasse bei mir an, dass in der Klinik ein Platz frei geworden ist und ich in 6 Tagen dort sein soll. Kann innerhalb so einer kruzen Frist der Antritt bestimmt werden, habe ich Konsequenzen zu befürchten, wenn ich diesen kurzfristigen Antritt ablehne? Habe ich einen Anspruch auf eine angemessene Frist zwischen Mitteilung und Antritt???

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Guten Morgen Alexander,

eine gesetzliche Vorgabe für eine "angemessene Zeit" zwischen der Bewilligung und dem Beginn der Reha gibt es nicht. Sollten Sie von einem Reha-Träger zur Reha-Antragstellung aufgefordert worden sein, besteht allenfalls eine Frist in der Sie einen Antrag stellen müssen. Wenn Sie den Antrag gestellt haben, gehen alle davon aus, dass Sie Ihren Mitwirkungspflichten nachkommen und auch nachkommen wollen. Sollte es Ihnen nicht möglich sein in nun noch 5 Tagen -"reisefertig und rehafähig"- zu sein, nehmen Sie bitte Kontakt mit der konkreten Stelle auf, von der Sie die Bewilligung erhalten haben (Krankenkasse/Rentenversicherungsträger). Sofern Sie gute nachvollziehbare Gründe haben, wird man eine Lösung finden.

Mit freundlichen Grüßen

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4 Antworten

EM-Rentneram 10.01.2012 | 18:55
Den Ausführungen von @Krämers kann ich nur zustimmen! Als ich damals krank wurde, konnte ich den Reha-Beginn gar nicht abwarten. Und als dann endlich die heiß ersehnte Einladung der Reha-Klinik kam, wäre ich vor Freude fast in die Luft gesprungen. Später in der Reha-Klink lernte ich dann Mitpatienten kennen, die ihre Reha wohl mit einem Wellness-Urlaub verwechselt hatten und entsprechende Annehmlichkeiten vermissten. Wenn Sie wirklich so krank sind, dass Sie eine nicht gerade billige Reha-Maßnahme benötigen, warum zögern Sie dann?
Krämersam 10.01.2012 | 18:16
" Zwischen dem Erhalt des Bewilligungsbescheides über die Reha/ Kur und dem Antritt der Leistung vergeht nur kurze Zeit. Mit der Bescheiderteilung ist die akute Rehabilitationsbedürftigkeit festgestellt worden, deshalb kann Ihr Rentenversicherungsträger einer Verschiebung des Anreisetermins auf einen späteren Zeitpunkt grundsätzlich nicht zustimmen. Das gilt insbesondere, wenn Sie von Ihrer Krankenkasse oder der Agentur für Arbeit aufgefordert worden sind, einen Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation zu stellen. Auch bei der Kinderrehabilitation werden Terminänderungen aus schulischen Gründen nicht berücksichtigt." Welche Leistung bekommen Sie denn aktuell ? Sind Sie bereits im Krankengeldbezug ? Wenn ja, besprechen Sie das Ganze am besten mit ihrer Krankenkasse. Die wird ihnen die " Konsequenzen " dann schon aufzeigen... Die Kasse KÖNNTE dann z.b. die Krankengeldzahlung einstellen , wenn Sie jetzt den Rehaantritt nur deshalb verweigern, weil ihnen nur 6 Tage " Vorbereitungszeit " bis dahin bleiben.... Oder glauben Sie allen ernstes das die Kasse einfach 3-4 Monate länger Krankengeld zahlt obwohl jetzt zeitnah die Möglichkeit des Rehaantritts besteht ? Außerdem wo ist das Problem wenn Sie vorgestern erst einen anderen Termin als heute erhalten haben ? Verstehe ich alleine vom zeitlichen Ablauf her nicht ihr eigentliches Problem. Wenn die Klinik Sie vorgestern z.b. gleich für in 7 Tagen einbestellt hätte ( was Sie ja wohl akzeptiert hätten ) , ist das doch dassselbe wie jetzt wasgestern passiert ist...Das nun in nur 1 ! Tag eine Änderung des Antrittstermines erfolgen kann , ist doch nun sooo dramatisch und ungewöhnlich nun nicht sein. Normalerweise sollten Sie sogar froh und dankbar darüber sein, das jetzt noch ein Platz in der Kilnik frei geworden ist. 3-4 Monate auf eine Rehsa zu warten dient ja nun auch nicht unbedingt ihrer Gesundung. Ihre Pflicht ist es aber alles dafür zu tun, das ihre Gesundheit schnellstens wieder hergestellt wird und/oder eine drohende EM noch abgewendet werden kann. Außerdem bedürfen die " Vorbereitungen " auf eine Reha ja nun auch nicht Wochen. In einer knappen Woche dürfte eigentlich alles dafür vorbereitet werden können. Insofern ist mir ihr Problem zwar vom Grunde her verständlich, aber für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Ich denke auch die Kasse wird dies ähnlich sehen...
Krämersam 10.01.2012 | 19:10
Ohne @Alexander nahetreten zu wollen und ohne weitere, genaue Hintergrundkenntnisse lässt seine Fragestellung schon vermuten , das jetzt nicht gerade sehr grosse Lust und Freude herrscht das die Reha überhaupt genehmigt wurde und dann auch noch der Rehaantriit jetzt schon unmittelbar bevorsteht..
Geraldam 11.01.2012 | 00:14
Wenn Die KK den Rehaantrag gefordert hat, kann es passieren das die Klinik anruft und am nächsten Tag soll man da sein. Hab ich in einem anderen Forum gelesen von Jemand, wurde dann noch um einen Tag verschoben, sonst ist Krankengeld nicht mehr gesichert. Hab selbst einen Rehaantrag laufen und würde mich über Schnelligkeit freuen, mit Abruf rechne ich schon und hab mich Sportkleidungsmäßig schon weiter "aufgerüstet".
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