Wie sinkt das Rentenniveau???

von
Knut Rassmussen

Kennt sich die Ministerin nicht aus? Wo steht eigentlich, dass das Rentennivau sinkt? Der aktuelle Rentenwert kann ja nicht sinken. Schule und Studium sind jetzt schon unbewertet. Entgeltpunktbestimmung kennt auch keine Abschmelzung...??????

von
-

Lieber Kollege "Knut Rassmussen".

Sie werden sicherlich dafür Verständnis aufbringen, dass ich Äußerungen, die Politiker gemacht haben, nicht im Forum kommentieren werde.

Manchmal "staunt der Laie und der Fachmann wundert sich".

Gruß aus dem Süden :)

von
Schießl Konrad

Zitiert von:

Lieber Kollege "Knut Rassmussen".

Sie werden sicherlich dafür Verständnis aufbringen, dass ich Äußerungen, die Politiker gemacht haben, nicht im Forum kommentieren werde.

Manchmal "staunt der Laie und der Fachmann wundert sich".

Gruß aus dem Süden :)

von
Beschissener

Zitiert von: Knut Rassmussen

Kennt sich die Ministerin nicht aus? Wo steht eigentlich, dass das Rentennivau sinkt? Der aktuelle Rentenwert kann ja nicht sinken. Schule und Studium sind jetzt schon unbewertet. Entgeltpunktbestimmung kennt auch keine Abschmelzung...??????

Meint diese Pfarrersfrau vielleicht einfach nur "Euros" die sinken?

von
Schießl Konrad

Zitiert von: Schießl Konrad

Zitiert von: Schießl Konrad

Lieber Kollege "Knut Rassmussen".

Sie werden sicherlich dafür Verständnis aufbringen, dass ich Äußerungen, die Politiker gemacht haben, nicht im Forum kommentieren werde.

Zunächst hat mir die Technik ein Schnippchen geschlagen, will aber als Nicht-
fachmann doch Stellung nehmen.
Das Rentenniveau ist ein Rechenwert, der nichts mit der individuellen Rente des Ein-
zelnen zu tun hat. Es beschreibt das Verhältnis der Nettorente in Höhe eines so-
genannten Eckrentners ( 45 Beitragsjahre,
immer Durchschnittsverdienst) zum aktuellen
Nettodurchschnittsverdienst aller Beschäf-
tigten) für 2011 vorerst 30268 und 14388
Bruttorente- 14388-30268 49% Brutto-
rentenniveau. In der Vergangenheit wurde
einmal nach Netto, aber auch in Zeitperi-
oden nach Brutto gerechnet.
Als Vergleich zu 71,75 % Bruttopension ver-
gleichbarer.

Hellseher stellten fest-nicht nur Politiker-
bis 2025 19926 Bruttorente : 46613 Du.
Verdienst und 42,75 Bruttoniveau.

Insofern sind die veröffentlichten Renten der
zeit, erst recht in 2025, für 30/ 35 Jahre
Humbug.

Manchmal "staunt der Laie und der Fachmann wundert sich".

Gruß aus dem Süden :)


von
Ronni

Wenn es weiterhin durchschnittliche Rentenerhöhungen von maximal 1 % gibt, kommt das bald hin. Aber es wird sich nie ein Politiker dafür einsetzen, dass Beamtenpensionen analog zur gesetzlichen Rente erhöht werden, sonst wäre das schnell anders.

von
Beschissener

Zitiert von: Schießl Konrad

Zitiert von: Schießl Konrad

Zitiert von: Schießl Konrad

Lieber Kollege "Knut Rassmussen".

Sie werden sicherlich dafür Verständnis aufbringen, dass ich Äußerungen, die Politiker gemacht haben, nicht im Forum kommentieren werde.

Zunächst hat mir die Technik ein Schnippchen geschlagen, will aber als Nicht-
fachmann doch Stellung nehmen.
Das Rentenniveau ist ein Rechenwert, der nichts mit der individuellen Rente des Ein-
zelnen zu tun hat. Es beschreibt das Verhältnis der Nettorente in Höhe eines so-
genannten Eckrentners ( 45 Beitragsjahre,
immer Durchschnittsverdienst) zum aktuellen
Nettodurchschnittsverdienst aller Beschäf-
tigten) für 2011 vorerst 30268 und 14388
Bruttorente- 14388-30268 49% Brutto-
rentenniveau. In der Vergangenheit wurde
einmal nach Netto, aber auch in Zeitperi-
oden nach Brutto gerechnet.
Als Vergleich zu 71,75 % Bruttopension ver-
gleichbarer.

Hellseher stellten fest-nicht nur Politiker-
bis 2025 19926 Bruttorente : 46613 Du.
Verdienst und 42,75 Bruttoniveau.

Insofern sind die veröffentlichten Renten der
zeit, erst recht in 2025, für 30/ 35 Jahre
Humbug.

Manchmal "staunt der Laie und der Fachmann wundert sich".

Gruß aus dem Süden :)



Das Frauchen von der Layen hat doch folgende festgestellt:Wer derzeit brutto 2.500 Euro verdient der wird in 2030 als Rentner nur noch ca .800 Euro Rente bekommen.Oder was hat die gemeint?

von
Klaus-Peter

Die Jugendlichen von heute und vor allem deren Eltern sind doch auch teilweise selber schuld. Ich erlebe es häufig, das die Eltern sich nicht kümmern und auch nicht genug Druck auf ihre Kinder ausüben um z.b. frühzeitig eine Lehre zu beginnen.

Ein Problem unter vielen ist doch auch, das die Jugend von heute viel zu spät ans arbeiten kommt. Ich habe mit 15 Jahren damals angefangen versicherungspflichtig zu arbeiten - wie wohl die meisten meiner Generation. Das war damals völlig normal und heute ? Heutzutage geht man erst mal mind. bis 20 zur Schule ( Abitur, Handelsschule, Berufskolleg und was weiß ich nicht alles ), ein teil studiert dann noch bis 30 ... Teils wird noch ein soziales Jahr gemacht oder auch mal zzwischen auch mal Monatelang gar nichts und/oder noch anderweitig Beitragszeit " vergammelt " .

Einige Beispiele gefällig :
Der Sohn ( 24 ) eines Bekannten bricht einfach mal so mir nichts dir nichts sein Studium nach 1 Jahr einfach ab und macht dann erstmal eine 6 Monate Asienreise..
Ein anderer ( 21 ) hat nach der Realschule noch die 2 jährige höhere Handelsschule absolviert und jetzt keine Lehrstelle gefunden ( wie geht das zur Zeit eigentlich wo die Industrie doch Azubis nur so sucht ? ) . Auf meine Frage was er denn jetzt so macht, sagte er mir kürzlich : " Weiß noch nicht.. Hab ja noch Zeit " - Da packste dir doch an Kopf..
Wieder ein anderer ( 20 ) macht jetzt erst mal ein 1! jähriges Praktikum im Kindergarten und zusätzlich besucht er eine 2 jährige Berufsfindungsschule. Also wenn ich mit 20 nicht weiß was ich werden will , wann dann ? Wie gesagt macht er also keine richtige Ausbildung sondern ein - unbezahltes - Praktikum . Warum nicht gleich eine richtige Lehre ?? Und dann noch als Mann Erzieher werden zu wollen ( was ich grundsätzlich toll finde ) aber bei dem geringen Gehalt, wo er niemals eine Familie von ernähren kann und eben auch keine vernünftigen Rentenbeiträgen bei rauskommen. Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln...

Ich könnte hier noch mind. weitere 5 Beispiel evon jungen Erwachsenen bis 25 nennen, die bis heute nicht 1 Tag in die RV eingezahlt haben...

Diese ganzen Beitragsjahre fehlen doch diesen Leuten / dieser Generation dann am Schluß. Also die jungen Leute sollten mal nicht immer nur meckern sondern selbst erst mal was leisten und vernünftig arbeiten und Beiträge zahlen .

von
Ronni

Klaus-Peter, soviel besser war es früher nicht. Das Hauptproblem ist doch, dass eingeschräbnkt Einsetzbare (ob physisch, psychisch oder geistig bedingt) heute keine auskömmliche Arbeit mehr finden, weil diese Arbeitsplätze weitgehend ins Ausland verlagert wurden, ob nach Asien oder (mit EU-Subventionen) in EU-Länder oder neuerdings Türkei.

Und dass durch die Umverteilungs-Wahlgeschenke und Verlagerung staatlicher Aufgaben auf die DRV (angefangen bei Finanzierung von Einheitskosten oder Erziehungszeiten selbst von Beamtinnen) die Tendenz in Richtung niedrige Einheitsrente geht. In meiner Jugend wurden wir von älteren Kollegen ermahnt, Überstunden nur offiziell abrechnen zu lassen, nie bar auszahlen, weil das bei der späteren Rente spürbar sei. Heute versucht aus gutem Grund jeder, möglichst wenig einzuzahlen, sondern das Geld möglichst selbst anzulegen...

von
Hanne

Genau so ist es, vor 40 J. gab es für Volksschüler auch noch Arbeit in der Fabrik. Mit Schichtarbeit konnte so mancher seine Familie noch ernähren. Heute Leiharbeit und 8 Euro Std, arbeiten mit Job,s bis nichts mehr geht.

von
egal

So sehen Sie unsere Jugendlichen, Klaus-Peter? Tut mir leid, die Wirtschaftswunder-Jahre sind halt passé, da muss man auch mal abschließen. Lückenlose Erwerbsbiographien mit RV Beiträgen auch. Ich gehöre zu der "Generation Praktikum". Nach der Realschule, Lehre gemacht, Fachabi, Studium. Letzteres hingeschmissen. Ja und? Dass diese Zeiten bei der DRV rentenrechtlich gar nicht zu bewerten sind, konnte ich ja nicht wissen! Und die Meisten werden ihr Studium wohl nicht zum Spass hinschmeißen. Bachelor und Master waren ja dann nicht so der Bringer, wissen ja nun die auch die "schlauen" Köpfe. Ich bin jobmäßig noch bei meiner Ma untergekommen, die sorgt jetzt übrigens auch beim Eintritt der EM das ich nicht zur Grundsicherung latschen muss.

Wer das nicht hat, muss nicht selten schon bei Erwerbstätigkeit "aufstocken" gehen (Hartzi, Minijob, Midijob, Leiharbeit). Das ist aber eben so, wenn bspw. unserer Gesellschaft soziale Berufe weniger wert sind, wie das Zocken mit Wertpapieren.

Zum Rentenniveau: Aktuell hat man als Rentner 51% des vorherigen Netto. Bis 2030 sinkt dieser Satz auf 43%. Dafür sollste als Ausgleich privat riestern. Problem nur: Das Meiste der Zulage stecken sich die Versicherer und Investmentgesellschaften ein. Manch einer hofft ja auf Banken. Riestert mit Banksparplan. Blöd nur, falls der Euro hops gehen sollte…

von
Nerys

Na ein großer Anreiz iist das für die jungen Menschen nicht gerade zu wissen, daß man nach 35 Jahre Arbeit gerade mal ca. 800 Euro Rente bekommt und dann kaputt ist.

Da lass ich das malochen doch gleich sein, und holl mir später mal die Mindestrente oder Sozialhilfe.

Und diejenigen die für eine Rente von 800 Euro hart geschuftet haben, ärgern sich dann grün und blau, denn das alles hätten sie viel einfacher haben können.

von
egal

Na ja, im Moment ist es ja noch so, dass der Sozialstaat gut versorgt, für die, wo das arbeiten nicht erfunden. Guck ich in meinen Verlauf, hätte ich heute so manche "bewertungsfreie" Zeit weniger, wäre ich einfach arbeitslos geblieben. Das war nie mein Ding. Gegessen. Fakt ist, selbst wenn Frau von der Leyen ihre 850€ Zuschussrente durchdrückt, was sind die anno 2030 noch wert? Wer sagt überhaupt, dass es den Sozialstaat in dieser Form noch geben wird?

Es ist ja nicht so, dass die 43% vom letzten Netto in Stein gemeißelt sind. Es ist eine wage Prognose, wie es sich entwickeln könnte. Skeptiker unter den Altersforschern gehen von 28% aus. Na dann: Schaffe, schaffe, ist auch nicht zwingend die Lösung...

von
Schwertfisch18

schnell und senkrecht

(und die Rentner merkens nicht....)

von
Lehal

und genauso stark und stetig sinkt die Qualität dieses Forums .

von
Erwin

,, Generation Doof ,,

Wieder ein Beispiel für diese Kasperköpfe von heute. Aber Hauptsache alle Apps sind auf dem Handy...

http://unterhaltung.t-online.de/wwm-studentin-blamiert-sich-mit-frage-zu-helmut-schmidt/id_59270348/index

von
egal

Komisches Forum hier, eine muntere Beamtenpension-Diskussion wird zensiert, "Generation Doof" ist ganz pauschal erlaubt.

von
Bruderkuß

Zitiert von: egal

Komisches Forum hier, eine muntere Beamtenpension-Diskussion wird zensiert, "Generation Doof" ist ganz pauschal erlaubt.

So knallhart darf man hier im Forum über Tatsachen nicht sprechen. Durch die Blume sprechen ist angesagt.

von
Pittermänchen

Zitiert von: Lehal

und genauso stark und stetig sinkt die Qualität dieses Forums .

Ja, das ist aber gewollt, Dumme lassen sich besser lenken.

von
egal

Das ist aber böse, Pittermänchen. Recht haste trotzdem, Klartext ist hier nicht so erwünscht und Bringer.