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Wie wird die EM-Rente berechnet

von
jogele

Hallo
meine Lebensgefährtin befindet sich seit ca 5. Jahren in der Eu.Erst wurden Ihr 3 Jahre gewährt, danach nach erneuten Antrag 2 Jahre.Diese 2 Jahre laufen am 31.06.2010 aus.Deshalb müßte Sie diesen Monat zu einer Begutachtung zu einem von der BfA ausgewähltem Arzt.
Sie hat aufgrund der Fragen und des Verhaltens der Ärztin die Befürchtung sie müsste ab 31.06.2010 wieder arbeiten, was Sie sich allerdings nicht zu traut.
Jetzt meine Frage: wie werden die Vergangenen 5 Jahre Renten-Rechtlich bewertet.(Pflichtbeiträge ?)
Da meine Lebensgefährtin im öffentlichen Dienst ist hat Sie noch Ihren Arbeitsplatz.Sollte die BfA sie wieder arbeiten schicken würde Sie Widerspruch bzw. Klage einlegen. Was aber bezüglich der Arbeit wohl keine Aufschiebende Wirkung hätte. oder?
Angenommen sie müßte wieder arbeiten und in 1-2 Jahren würde ein neuer Rentenantrag gestellt würde Sie ja die Voraussetzung der 36 Monaten innerhalb der letzten 5 Jahre nicht erfüllen. Ihre rentenrechtlichen Zeiten ergeben auch keine 35 Jahre.
So das war´s mal fürs erste habe zwar noch mehrere Fragen aber das ist gerade das Wichtigste.
Gruß Helmut

Experten-Antwort

Hallo jogele,

die Zeit des Rentenbezuges wird in der nächsten Rente Ihrer Lebensgefährtin als Anrechnungszeit berücksichtigt. Anrechnungszeiten verlängern den 5-Jahreszeitraum. Wenn Ihre Lebensgefährtin nach Beendigung der Rentenzahlung wieder arbeiten würde und in 1-2 Jahren einen weiteren EM-Rentenantrag stellt, hätte sie die Anspruchsvoraussetzungen auf jedem Fall erfüllt.
Wenn Ihre Lebensgefährtin bis zur endgültigen Entscheidung über ihren Weitergewährungsantrag nicht arbeitet und das Gericht für sie negativ urteilt, fehlen ihr die Zeiten nach dem Rentenende in einer späteren Rente.

von
Dranhänger

Liebe Expertin,

ich habe hier gelesen, dass es einen Bestandsschutz für die spätere Altersrente gibt, wenn man vorher eine EM-Rente bezieht. Gilt das auch, wenn man diese Rente nur zeitweilig bezogen hat?
Gesetzt den Fall, man würde nur 3 Jahre EM-Rente bekommen, diese würde nicht weitergewährt und man würde dann &#34;ohne Einkommen 3 Jahre bis zur Alters- bezw. Rente wegen Schwerbehinderung eine &#34;unbelegte Zeit&#34; haben.
Gilt auch dann der Bestandsschutz oder wird die Rente dann geringer ausfallen?

von
Neue Frageaufmacher

Na, wie wärs denn, wenn sie einfach eien neue Frage aufmachen, so wie jeder andere auch??

von
Dranhänger

Meine Frage ist unmittelbar mit der Frage des Thread-Erstellers verbunden, bzw. mit der Antwort der Expertin.
Eigentlich ersichtlich - oder ? ;-)

von
Echterdiek

&#34;Gilt das auch, wenn man diese Rente nur zeitweilig bezogen hat? &#34;

Nein !

&#34; Gilt auch dann der Bestandsschutz &#34;

Nein !

&#34; oder wird die Rente dann geringer ausfallen?&#34;

Ja !

von
Neue Frageaufmacher

Also wenn man auf die Frage eines Users eine Antwort geben kann oder möchte, dann wird diese an die Frage angehängt.

Wenn man das aber nicht kann, und selber eine Frage hat, so muss man einfach nur einen neuen thread öfnnen, so wie jeder es hier tut.

Eigentlich nicht so wirklich schwer zu verstehen,oder??

von
Echterdiek

Schleich dich Du Oberlehrer !

Experten-Antwort

Hallo Dranhänger,

die bisherigen persönlichen Entgeltpunkte sind einer anschließenden Rente mindestens in der bisherigen Höhe zugrunde zu legen, wenn die Rente innerhalb von 24 Kalendermonaten nach Ende des Bezugs der vorherigen Rente beginnt. Dies gilt auch bei befristet bezogenen Renten.

von
Dranhänger

Herzlichsten Dank an
Echterdiek
und natürlich der Expertin.

Wenn also länger als 24 Monate verstrichen sind, werden die zusätzlichen Entgeltpunkte durch die Zurechnungszeit nicht mehr angerechnet.
Hoffe, auch jogele profitiert von den Antworten. :-)

Experten-Antwort

Die Entgeltpunkte für die Anrechnungszeiten wegen Rentenbezug werden bei jeder nachfolgenden Rente berücksichtigt, egal wann diese beginnt. Obwohl damit bei der nachfolgenden Rente mehr rentenrechtliche Zeiten bewertet werden, kann es z. B. aufgrund höherer Rentenabschläge zu geringeren persönlichen Entgeltpunkten kommen. Damit würde natürlich auch der Rentenzahlbetrag niedriger. Mit der Besitzschutzregelung wird diese Verringerung des Zahlbetrages jedoch ausgeschlossen. Voraussetzung hierfür ist - wie bereits erwähnt-, dass die Folgerente innerhalb von 2 Jahren beginnt.

von
jogele

Hallo Expertin,vielen Dank für die Antwort.
Das heißt sie war jetzt 5 Jahre in EM-Rente also werden statt 36 Monate in den letzten 5 Jahren jetzt 36 Monate in 10 Jahren gerechnet? Oder anderst sie arbeitet wieder von 06.2010-06.2012 bei einem erneuten Antrag würde dann bis zum 06.2002 zurück gerechnet?
So verstehe ich das jetzt richtig?
MfG

Experten-Antwort

Na ja, so in etwa kann man sich das vorstellen. Wenn Ihre Lebensgefährtin bereits wieder 2 Jahre gearbeitet hat, muss man den Zeitraum allerdings nicht auf 10 Jahre verlängern, um wieder die 36 Monate zu erreichen.