Wiedereingliederung

von
ich

Es wurde ein Plan zur stufenweisen Wiedereingliederung erstellt und von allen Beteiligten unterzeichnet; für den Zeitraum wird laut Bescheid der DRV Übergangsgeld gezahlt. In einem Telefonat (Anruf unsererseits) bezüglich Übergangsgeldzahlung wurde seitens der DRV darauf hingewiesen, dass die Bewilligung der Maßnahme lediglich bis 14 Tage vor dem Zeitpunkt im Stufenplan erfolgt. Das heißt, dass 6 Tage vor dem genannten Ablauftermin der DRV (laut Stufenplan wären es noch 16 Tage gewesen), Kenntnis vom vorzeitigen Ende der Wiedereingliederung erlangt wurde. Ergeht zu solchen "Rücknahmemaßnahmen" bzw. Änderungen im Stufenplan kein Bescheid? Auch der Arbeitgeber müsste doch eine Information erhalten, da der Arbeitnehmer demnach eher Entgelt erhält. Davon abgesehen haben sich alle Beteiligten auf den geplanten Zeitraum eingestellt und seitens des behandelnden Arztes wird die Notwendigkeit des Festhaltens an dem vorliegenden Stufenplan gesehen. Jetzt wurde von uns kurzerhand ein Antrag auf "Verlängerung" bzw. Beibehaltung an dem Stufenplan gestellt in der Hoffnung, noch bis Freitag dieser Woche eine Mitteilung zu einer Entscheidung zu erhalten.

von
Maria

"Das heißt, dass 6 Tage vor dem genannten Ablauftermin der DRV (laut Stufenplan wären es noch 16 Tage gewesen), Kenntnis vom vorzeitigen Ende der Wiedereingliederung erlangt wurde."
Wenn die stufenweise Wiedereingliederung vorzeitig endet, endet auch der Anspruch auf ÜG. Entweder sind Sie dann wieder arbeitsunfähig und haben Anspruch auf Krankengeld oder sie können, was ich Ihnen eher wünsche, schon wieder voll arbeiten. Dann zahlt der AG für Ihre ganz normale arbeitsleistung den Lohn, so wie er es auch bei allen anderen macht.

von
ich

Das ist ja alles klar, dass der ÜG-Anspruch endet und entweder / oder AU-Fähigkeit vorliegt. Aber ist es denn üblich, 1. so kurzfristig eine Änderung in einem Stufenplan vorzunehmen und 2. ohne schriftliche Information? Schließlich wurde der Stufenplan doch auch im "Einvernehmen" mit der DRV erstellt bzw. hätte im ersten Bescheid darauf hingewiesen werden können.