Wiedereingliederung bei voller EM-Rente

von
Sorgenkind

Hallo zusammen,
mein Sohn ist 22, ohne Berufsausbildung, GdB 80% und bezieht eine befristete volle EM-Rente. Derzeit befindet er sich noch in einer mehrmonatigen stationären Therapie.
Sein Ziel ist natürlich, irgendwann in ein normales Arbeitsleben integriert zu werden. Nun habe ich folgende Fragen:
1.) Mein Sohn würde gerne versuchen, in einer Abendschule (Vollzeit-Schule schafft er nicht) den Realschulabschluss zu machen. Gibt es von Seiten des Rentenversicherungsträgers oder der Arbeitsagentur eine finanzielle Unterstützung zur Bestreitung der Kosten wie Schul- und Fahrgeld?
2.) Alternativ könnte mein Sohn sich vorstellen, stundenweise arbeiten zu gehen, den ganzen Tag zuhause fällt ihm die Decke auf den Kopf. Außerdem kann er sich evtl. bei einem Arbeitgeber beweisen, der es dann vielleicht später auch Vollzeit mit ihm wagt. Nun wird im Forum von unterschiedlichen max. Arbeitszeiten beim Hinzuverdienst gesprochen. Mal dürfen es nur unter 3 Std. täglich sein, mal max. 15 Std. wöchentlich.
Müssen beide Voraussetzungen zusammen erfüllt werden? Oder entweder das Eine oder das Andere? Darf er z. B. auch 1x pro Woche 4 Std. arbeiten?
3.) Welche Möglichkeiten zur Wiedereingliederung bieten DRV bzw. Arbeitsagentur? Alles, was Vollzeit ist oder externe Unterbringung (Berufsbildungswerk) scheidet krankheitsbedingt aus.
Vielen Dank für Ihre Antworten!

von
Waldi

Hallo Sorgenkind,

zu 2.)
Zu diesem Thema gibt es viele Threads und Diskussionen.
Volle EM Rente heißt 2 Stunden 59 Minuten und 59 Sekunden.
Mal 5 ergibt etwas knapp unter 15 Stunden,
wenn man darüber arbeitet, arbeitet man auf Kosten seiner Restgesundheit,
wie das der jeweilige medizinische Dienst oder Entscheider der Rentenversicherung sieht steht wieder auf einem anderen Blatt und ist von Fall zu Fall verschieden. Ich würde Ihnen Raten bezüglich dieser Thematik einne Rentenberater Ihrer zuständigen Rentenstelle auf zu suchen.
Dieser wird mit Ihnen den Fall konkret besprechen können.

zu1.)
http://www.ihre-vorsorge.de/drv-forum.html?tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=22204&tx_mmforum_pi1[page]=1&tx_mmforum_pi1[sword]=ausbildung#pid186325

Hier steht, dass eine Ausbildung oder ein Studium laut Experten keine negativen Folgen hat.
Über die Finanzierung kann ich Ihnen nichts sagen.
Ich denke dies wird auch davon abhängen ob Ihr Sohn durch diese Maßnahme wieder in welchem Maße am Berufsleben teilnehmen kann.
Setzen Sie sich am besten mit Ihrem zuständigen Rentenberater in Verbindung.

zu 3.) das könnte man ähnlich wie Antwort unter 2 sehen. Setzen Sie sich am besten mit Ihrem zuständigen Rentenberater in Verbindung.

Gruß

Waldi