Wiedereingliederung ohne med. Reha möglich?

von
Friedhelm

Zitiert von: Herz1952

Hallo Philipp Schmitt,

nicht die Krankenkasse ist für Ihre Reha zuständig (diese leitet den Antrag nur weiter), sondern die RV. Sie sollten Ihre Absichten deshalb an die Rentenversicherung weitergeben, dass diese vielleicht noch über die Reha-Maßnahme entscheiden kann. Diese kann nämlich auch die Reha mit der Begründung ablehnen, dass Ihre Erwerbsminderung nicht gefährdet ist. Als weitere Behandlungsmaßnahme kann Sie "krank zu Hause" wählen.

Im übrigen ist zur Bewilligung einer Reha-Maßnahme explizit das Einverständnis des Rehabilitanten, bzw. Antragstellers notwendig. (Richtlinien zur Bewilligung einer Reha).

Die Krankenkassen meinen es zwar gut mit Ihnen, denken aber an das zu zahlende Krankengeld und die Abwälzung der Kosten (Reha und Übergangsgeld) an die Rentenversicherung.

Außerdem setzt die RV höhere Maßstäbe an eine Reha an, als es den "Wünschen" der Krankenkasse recht ist. Die Unterlagen die die Krankenkassen vorliegen haben sind oft nicht vollständig und aussagekräftig.


Dieser Beitrag ist mal wieder überflüssig wie ein Kropf und trägt nur dazu bei, den Fragesteller und die Mitleser zu verwirren und zu langweilen.

Dass er viele Halb- oder sogar Unwahrheiten enthält, ist ja nichts Neues für die "@Herz1952-Kenner".

Schade, dass @Herz1952 fast jedes Thema bis zur Unkenntlichkeit verstümmeln muss....

von
Friedhelm

Zitiert von: Herz1952

Reha-Maßnahmen sind immer freiwillig und außerhalb der Mitwirkungspflicht. Sie können noch einen Tag vorher absagen, ohne Konsequenzen.

Auch das ist dummes Zeug.
Zumutbare Reha-Maßnahmen gehören sehr wohl zu den Mitwirkungspflichen der GKV-Mitglieder:

https://dejure.org/gesetze/SGB_V/51.html

von
Philipp Schmitt

Das stimmt. Mitwirkungspflicht nach Paragraph 60 ff SGB I. Das ist ja das Dilemma.

von
Friedhelm

Zitiert von: Philipp Schmitt

Das stimmt. Mitwirkungspflicht nach Paragraph 60 ff SGB I. Das ist ja das Dilemma.

Aber für Sie dürfte das belanglos sein, da Ihre Krankenkasse ja sowieso bis Oktober Krankengeld bezahlen müsste und ihr somit kein finanzieller Schaden entsteht.

Ich persönlich hätte übrigens nichts gegen eine Reha einzuwenden.
Dennoch respektiere ich natürlich Ihre Meinungen dazu.

Freundliche Grüße und ein schönes Rest-Wochende!

von
Herz1952

Hallo Friedhelm,

Irrtum, es gibt auch Grenzen der Mitwirkungspflichten. Deshalb sind auch Reha immer freiwillig und man kann/darf nicht dazu gezwungen werden:

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbi/65.html

Für Rehas gibt es nämlich keine Erfolgsgarantie und Sie sind ein großer Eingriff in die Privatsphäre.

Merke: §en sind Herdentiere. Sind massenhaft verbunden und tauchen sogar in anderen Gesetzen auf. Ein Paragraf kommt (so gut wie nie) allein.

Ebenso ist der § 51 SGB V nicht gerade "einsam", sondern zieht einen ganzen "Rattenschwanz" nach sich (z.B. das Recht auf Widerspruch mit aufschiebender Wirkung/weiterhin KG Zahlung. Der Widerspruch ist theoretisch auch bis zu einem Jahr noch möglich. Da die KK keine Rechtsbehelfsbelehrung mit Fristsetzung nutzt ist das juristisch möglich. Z.B. 10 Wochen nach Aufforderung noch Widerspruch möglich.

Aber ich denke auch, dass das in diesem Fall nicht gebraucht wird. Aber Krankenkassen und anderen Institutionen darf man nicht trauen, wenn man Geld, bzw. Recht zu bekommen hat.

Mich hat die Krankenkasse auch schon um das Krankengeld betrügen wollen. Sie muss gewusst haben, dass die gesetzwidrig war (Zumindest die Chefs der KG-Stelle). Es war versuchter Betrug den ich mit einem Rechtsvertreter verhindert habe.

Man kann in diesem Fall ja auch nicht wissen, was gesundheitlich noch passieren könnte, trotz der begründeten Hoffnung wieder arbeiten zu können. Diese Nachricht von Philipp Schmitt, würde sowohl die RV freuen, als auch die Krankenkasse.

von
Genervter

Zitiert von: Herz1952

Mich hat die Krankenkasse auch schon um das Krankengeld betrügen wollen. Sie muss gewusst haben, dass die gesetzwidrig war (Zumindest die Chefs der KG-Stelle). Es war versuchter Betrug den ich mit einem Rechtsvertreter verhindert habe.

Herz1952 und seine Krankenkassenparanoia! Eine Geschichte die niemanden interessiert!

von
Friedhelm

Zitiert von: Genervter

Herz1952 und seine Krankenkassenparanoia! Eine Geschichte die niemanden interessiert!

Dieser Typ ist eindeutig paranoid und gehört in psychiatrische Behandlung.
Schade, dass man solchen Dummschwätzern nicht den Forums-Zugang sperren kann.

Seine Halb- und Unwahrheiten die der hier andauernd verbreitet, verderben jeden Thread.

von
Schade

Ohne Worte, jetzt haben wir schon 26 Antworten auf einen Beitrag der eigentlich mit Rente und Co gar nichts zu tun hat - einer Fragestellung die eindeutig und ausschließlich von der Krankenkasse geprüft und entschieden wird, schon toll.

von
Friedhelm

Zitiert von: Schade

Ohne Worte, jetzt haben wir schon 26 Antworten auf einen Beitrag der eigentlich mit Rente und Co gar nichts zu tun hat - einer Fragestellung die eindeutig und ausschließlich von der Krankenkasse geprüft und entschieden wird, schon toll.

Der Fragesteller ist zufrieden und nur das zählt.

Im Übrigen wäre dieser Thread deutlich kürzer und übersichtlicher geworden, wenn man nicht andauernd diese nervigen, verwirrenden und ermüdenden Falschaussagen von @Herz1952 korrigieren müsste.

Freundliche Grüße

von
Philipp Schmitt

Zitiert von: Schade

Ohne Worte, jetzt haben wir schon 26 Antworten auf einen Beitrag der eigentlich mit Rente und Co gar nichts zu tun hat - einer Fragestellung die eindeutig und ausschließlich von der Krankenkasse geprüft und entschieden wird, schon toll.

Ich finde es sehr schade, Schade, dass Sie sowas schreiben. Schließlich genehmigt die DRV die Reha und nicht die Krankenkasse.
Für die konstruktiven Beiträge möchte ich mich bedanken.
Mfg

Experten-Antwort

Lieber Philipp Schmitt,

Da der Aufnahmetermin für Ihre Reha bereits feststeht, schlagen auch wir vor, dass Sie mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen sollten, ab wann ggfs. eine Wiedereingliederung sinnvoll sein wird. Sollte diese voraussichtlich bis zum Beginn der Reha abschließend durchgeführt werden können, so hätte die Krankenversicherung keine weiteren finanziellen Nachteile, wenn Sie der Wiedereingliederung zustimmen wird.
Allerdings bitten auch wir Sie, wie im Forum bereits vorgeschlagen, diesen Weg unbedingt mit Ihrer Krankenkasse abzustimmen.

von
=//=

...und da die DRV und nicht die Krankenkasse die Reha-Maßnahme bewilligt hat, ist sie auch anschließend für die Stufenweise Wiedereingliederung zuständig. Von der DRV wird keine StWE OHNE vorherige Reha-Maßnahme bewilligt. Deshalb ist die KK auch so bemüht, dass eine med. Reha-Maßnahme durchgeführt wird. So spart diese sich das Krankengeld, denn es besteht dann ein Anspruch auf Übergangsgeld.

Woher wissen Sie denn so genau, dass Sie in ein paar Wochen wieder gesund sind? Ganz ehrlich, dann hätte man Ihnen keine Reha bewilligt, denn dann sieht auch Ihr behandelnder Arzt das wohl etwas anders. Darauf stützt der Sozialmedizinische Dienst der DRV seine Feststellung, ob reha-bedürftig oder nicht. Leider unter- oder überschätzen manche Versicherte ihre Leistungsfähigkeit.

Sie sollten die Reha antreten, sie geht doch vermutlich nur 3 Wochen. Dann sind Sie "gestärkt" für die Wiedereingliederung.

von
Schorsch

Zitiert von: =//=

...und da die DRV und nicht die Krankenkasse die Reha-Maßnahme bewilligt hat, ist sie auch anschließend für die Stufenweise Wiedereingliederung zuständig. Von der DRV wird keine StWE OHNE vorherige Reha-Maßnahme bewilligt. Deshalb ist die KK auch so bemüht, dass eine med. Reha-Maßnahme durchgeführt wird. So spart diese sich das Krankengeld, denn es besteht dann ein Anspruch auf Übergangsgeld.

Die Krankenkasse muss bis zum vorgesehenen Reha-Antritt im Oktober ohnehin Krankengeld bezahlen und hätte somit keinerlei finanziellen Nachteile, wenn bis dahin eine Wiedereingliederungsmaßnahme durchgefüht würde.

Und ob eine Wiedereingliederung ohne Reha sinnvoll ist, kann nur der behandelnde Arzt beurteilen.

MfG