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Wirkt sich die Aufgabe der Arbeitsplatzes negative für den Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben aus

von
Bernado.Eco

Hallo,

ich habe eine Frage:

Ich bin 15 Jahre bei einen Arbeitgeber beschäftige und noch ungekündigt.
Nach langer Krankheit, hat nun der Amtsarzt der Agentur für Arbeit festgestellt, das ich nicht mehr in meinen alten Beruf weiter arbeiten kann und eine Reha-Maßnahme (Umschulung) befürwortet wird. Auch andere Fachärzte befürworten das. Es wurde mir ein Antrag auf „Teilhabe am Arbeitsleben“ zugewendet. Der so denke ich an die Rentenversicherung weitergeleitet wird.

Das Arbeitsverhältnis ist sehr schlecht und begünstige meine Erkrankung und daher kommt eine Weiterbeschäftigung bei diesen Arbeitgeber und in meine Beruf nicht mehr in frage. Der AG bietet mir nun eine Abfindung an und möchte das Arbeitsverhältnis auflösen. Was eigentlich besser und gesünder für mich wäre.

Sollte ich der Sache zustimmen, würde mir das irgendwie negative ausgelegt in bezu der Beantragung „Teilhabe am Arbeitsleben“?

Ich möchte kein Fehler machen, denn es muss ja irgendwie für mich weiter gehen.

Gruß

Bernado

von
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Hallo Bernado.Eco,

um eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten zu können, müssen Sie die persönlichen und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen. Ein bestehendes Arbeitsverhältnis ist hierzu nicht unbedingt erforderlich. Da Sie eine Umschulung anstreben - und somit zukünftig beruflich in einem neuen Bereich tätig sein werden - wird für Sie eine Beschäftigung beim bisherigen Arbeitgeber in Ihrem Umschulungsberuf vermutlich ohnehin nicht in Frage kommen.
Falls Sie dennoch Bedenken haben, wäre es z.B. im gemeinsamen Gespräch mit dem Rehafachberater möglich Ihre Situation zu erläutern.

von
Jürgen B.

Zitiert von:

Hallo Bernado.Eco,

um eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten zu können, müssen Sie die persönlichen und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen. Ein bestehendes Arbeitsverhältnis ist hierzu nicht unbedingt erforderlich. Da Sie eine Umschulung anstreben - und somit zukünftig beruflich in einem neuen Bereich tätig sein werden - wird für Sie eine Beschäftigung beim bisherigen Arbeitgeber in Ihrem Umschulungsberuf vermutlich ohnehin nicht in Frage kommen.
Falls Sie dennoch Bedenken haben, wäre es z.B. im gemeinsamen Gespräch mit dem Rehafachberater möglich Ihre Situation zu erläutern.

Bei solchen Maßnahmen oder Wiedereingliederungen wäre ich vorsichtig, die Rentenversicherung bietet oft Wiedereingliederungen an, aber über dich rechtlichen Folgen wird man nicht aufgeklärt die sich sehr negativ auswirken können, und vorallem nicht immer alles glauben was einem die RV versucht unterzujubeln.
Habe leidvoll lernen müssen, alles aussagen der RV auf seine rechtliche Gültigkeit zu überprüfen.
ich wünsche viel Erfolg
MFG.