Wirkung von geringfügiger Beschäftigung auf Rentenhöhe

von
secura

Es ist bekannt, daß niedrige freiwillige Beiträge wegen der Verlängerung des Gesamtzeitraumes und einem evt. daraus resultierenden niederigeren Durchschnittswert an Entgeltpunkten, der im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung für die Bewertung von beitragsfreien Zeiten zugeordnet wird, zu einem unwirtschaftlichen Ergebnis führen können.

Mit anderen Worten: Freiwillige Beiträge können unter Umständen zu einer Rentenkürzung führen.

Meine Frage ist: Können auch längere Zeiten mit einer geringfügigen Beschäftigung zu einer Rentenkürzung führen, insbesonders dann, wenn die anderen Beitragsmonate eine hohe Bemesssungsgrundlage haben?

Ein Nein auf diese Frage bitte ich zu gegründen.

von
Kaiser

Zitiert von: secura
Es ist bekannt, daß niedrige freiwillige Beiträge wegen der Verlängerung des Gesamtzeitraumes und einem evt. daraus resultierenden niederigeren Durchschnittswert an Entgeltpunkten, der im Rahmen der Gesamtleistungsbewertung für die Bewertung von beitragsfreien Zeiten zugeordnet wird, zu einem unwirtschaftlichen Ergebnis führen können.

Mit anderen Worten: Freiwillige Beiträge können unter Umständen zu einer Rentenkürzung führen.

Meine Frage ist: Können auch längere Zeiten mit einer geringfügigen Beschäftigung zu einer Rentenkürzung führen, insbesonders dann, wenn die anderen Beitragsmonate eine hohe Bemesssungsgrundlage haben?

Ein Nein auf diese Frage bitte ich zu gegründen.

Nein

von
senf-dazu

Ersetzen die geringen freiwilligen oder Pflicht-Beiträge eine Lücke, wird der geringe positive Effekt überwiegen.
Werden durch geringe Beiträge Zeiten in die Vergleichsbewertung einbezogen, die ansonsten nicht berücksichtigt worden wären, dann kann der negative Effekt des geringeren Gesamtleistungswertes eine Rolle spielen, das aber auch nur, wenn es Zeiten gibt, die mit dem Gesamtleistungswert bewertet werden.

Experten-Antwort

Hallo,

der Aussage von "senf-dazu" ist voll zuzustimmen.
Neben den Auswirkungen auf den Gesamtleistungswert, der nur bei vorhandenen zu bewertenden beitragsfreien Zeiten eine Rolle spielt, ist auch zu beachten, dass Sie ggfs. durch Zahlung von Pflichtbeiträge aus einem Minijob die Wartezeit von 35 oder 45 Jahren erfüllen könnten.

Eine persönliche Beratung eignet sich am besten um Fragen zur Rentenberechnung zu beantworten.

Freundliche Grüße

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