Witwenrente

von
Witwe

Ich bekomme zur Zeit eine Witwenrente, aber gekürzt da mein Verdienst zu hoch ist. Nun werde ich zum 01.05.2019 meine Altersrente beantragen, welche mehr als 10% geringer ist als mein jetziger Verdienst. Ist es ausreichend auf meinem Rentenantrag darauf hinzuweisen, dass auch ab diesem Zeitpunkt meine Witwenrente neu berechnet werden soll? Beide Renten werden vom gleichen Rententräger gezahlt. Oder muss ich noch ein extra Schreiben verfassen?

Experten-Antwort

Hallo Witwe,

wir empfehlen Ihnen, die Änderungen in den Einkommensverhältnissen, die ausschließlich die Witwenrente betreffen, nicht in den Antrag auf Altersrente aufzunehmen. Teilen Sie diese bitte mit einem kurzen "freien" Schreiben unter Angabe der Versicherungsnummer Ihres verstorbenen Ehegatten (= Versicherungskonto, aus dem die Witwenrente gezahlt wird) dem RV-Träger mit.
Bitte geben Sie in dem Schreiben auch an, ob bzw. welche weiteren Einkünfte neben der Altersrente erzielt werden.

Die Höhe der Versichertenrente wird maschinell an das Hinterbliebenenrentenkonto gemeldet.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.2018, 14:22 Uhr]

von
Besserwisser

Warum so umständlich wenn es auch einfach ginge. Deutschland schei.... sich tot mit Papier. Wenn die Witwe im Rentenantrag angeben würde dass außer ihrer Rente keine weiteren Einkünfte vorhanden sind, sollte es doch problemlos sein die Witwenrente neu zu berechnen. Aber bei uns muss es immer Umständlich gemacht werden und die RV Träger stöhnen wegen Überlastung.

von
Kaiser

Zitiert von: Besserwisser
Warum so umständlich wenn es auch einfach ginge. Deutschland schei.... sich tot mit Papier. Wenn die Witwe im Rentenantrag angeben würde dass außer ihrer Rente keine weiteren Einkünfte vorhanden sind, sollte es doch problemlos sein die Witwenrente neu zu berechnen. Aber bei uns muss es immer Umständlich gemacht werden und die RV Träger stöhnen wegen Überlastung.

Weine noch ein wenig. Dann geht es Dir sicher besser!

von
W*lfgang

Zitiert von: Besserwisser
Warum so umständlich wenn es auch einfach ginge. Deutschland schei.... sich tot mit Papier. Wenn die Witwe im Rentenantrag angeben würde dass außer ihrer Rente keine weiteren Einkünfte vorhanden sind, sollte es doch problemlos sein die Witwenrente neu zu berechnen. Aber bei uns muss es immer Umständlich gemacht werden und die RV Träger stöhnen wegen Überlastung.

...es geht um Vorjahr und Monat ab Rentenbeginn/bei Einkommensänderung, um Einkünfte des Vorjahres (die ggf. bei der letzte Abfrage noch nicht existent/bekannt waren), um den Vergleich ab Rentenbeginn Altersrente.

Sie nun noch auf die Unterschiede 'altes/neues' Hinterbliebenenrecht hinzuweisen, was dann aktuell alles anzurechnen wäre/in die Vergleichsberechnung mit einzufließen hat – geschweige denn den wesentlichen Unterschied zwischen profaner Erklärung und _Nachweis_ zu erläutern ...ach, rollen Sie doch weiter Blatt für Blatt ab, und Ihr kleines Imperium des *Scheiß-Wissens erfüllt seinen Zweck - für Ihre Bedürfnisse ;-)

Gruß
w.

Interessante Themen

Altersvorsorge 

Inflation: Was Sparer jetzt tun können

Milliarden auf den deutschen Sparkonten verlieren derzeit an Wert. Wie Sie sich bei der Altersvorsorge gegen die Teuerung wappnen können.

Altersvorsorge 

Berufsunfähigkeit: Als Schüler schon versichern lassen?

Wer noch vor Ausbildungsstart eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, kann auf Dauer Tausende sparen.

Altersvorsorge 

Wie Sparer von Immobilienfonds profitieren können

Offene Immobilienfonds versprechen auch in Zeiten niedriger Zinsen stabile Renditen. Doch die Pandemie hat Spuren hinterlassen. Was das für Anleger...

Rente 

Rentenplus auch für Witwen und Witwer

Zum 1. Juli steigen die Renten – auch für Witwen und Witwer. Wer wie profitiert und wie Einkommen angerechnet wird.

Rente 

Rentenerhöhung 2022: Sattes Plus

Von Juli an bekommen Millionen Menschen deutlich mehr Rente. Warum das so ist und was die nächsten Jahre bringen könnten.