Witwenrente

von
automa24

Was darf man verdienen um volle Witwenrente zu erhalten ?

von
Schiko.

Ob sie eine witwenrente erhalten hängt zunächst nicht von der höhe des
eigenen einkommens ab.
An genommen sie erhalten 300 witwenrente und verdienen 2.500 mtl.
brutto, ergibt sich folgende rechnung:

1.500,00 sind nach abzug von 40% aus 2.500 anzusetzen.
0.701,18 (Im westen) - 26,56 RW. x 26,4 fach sind anrechnungsfrei.
0.798.82 folglich anrechnungspflichtig mit 40%= E. 319,53 fällt die

Witwenrente ins wasser.

Mit freundlichen Grüßen.

von
-_-

Das kommt darauf an, in welcher Einkommensart Sie eigene Einkünfte erzielen.

Der Freibetrag kann unter
http://www.ihre-vorsorge.de/Lexikon-Einkommensanrechnung-bei-Renten-wegen-Todes.html
abgelesen werden.

Bei einer ganz normalen versicherungspflichtigen Beschäftigung gehen jedoch zunächst 40% Pauschalabzug vom Bruttoentgelt ab, so das ein fiktives Nettoentgelt verbleibt (die restlichen 60%). Nur wenn das fiktive Nettoentgelt über dem Freibetrag liegt, wird überhaupt etwas angerechnet. Das ist erst bei 1168,64 EUR der Fall.

Bei einem Minijob bis 400,- EUR wird jedoch das volle Entgelt berücksichtigt.

Außerdem müssen Sie beachten, dass auch die eigene Versichertenrente angerechnet wird (und ggf. auch noch andere Einkommensarten). Welche Einkommensarten berücksichtigt werden, hängt auch davon ab, ob altes oder neues Hinterbliebenenrentenrecht gilt.

Wenn Sie also mehr wissen möchten, müssen Sie schon qualifiziertere Informationen geben.

Experten-Antwort

Grundsätzlich gilt bei einem Wohnsitz in den alten Bundesländern der Freibetrag in Höhe von 701,18 Euro und bei einem Wohnsitz in den neuen Bundesländern der Freibetrag in Höhe von 616,18 Euro. Wie bereits geschildert, wird bei einem Arbeitsentgelt ein Betrag von 40% vom Bruttoarbeits- entgelt abgezogen. Vom verbleibenden Entgelt werden wiederum 40% von dem über den Freibetrag liegenden Betrag als Ruhensbetrag von der Witwenrente abgezogen. Sollten Sie jedoch weitere Einkommen oder Erwerbsersatzeinkommen beziehen, setzen Sie sich bitte für ausführlichere Informationen mit der für Sie zuständigen Sachbearbeitung Ihres Rentenversicherungsträgers oder mit der zuständigen Auskunfts- und Beratungs- stelle in Verbindung.