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witwenrente-dazuverdienst

von
intruder50

es ist doch schon schlimm genug, das man am existenzminimum leben muss. und dann wird einem auch noch von dem bissel was man bekommnt, auch noch bestraft, wenn man arbeiten möchte. man, was sind wir für eine erbärmliche gesellschaft !

von
Stefan

Sie erhalten mehr Geld wenn SIe arbeiten als wenn SIe nicht arbeiten, da "nur" 40 Prozent des Einkommens über dem Freibetrag angerechnet wird. Und hat mein ein so hohes Einkommen dass keine Rente mehr gezahlt wird, lebt man nicht am Existenzminimum

von
Schiko.

Pauschale Kritik führt hier nicht weiter. Glauben Sie mir es bitte es wird besonders bei Rente und Steuer sehr viel gelogen.
Richtig ist aber auch, ist die eigene Rente oder gar das Arbeitseinkommen
sehr hoch kommt es im Einzelfall durchaus zur Kürzung der Witwenrente.

Es sei natürlich Ihnen überlassen ob Sie Beträge hier nennen wollen, da-
mit eine korrekte Stellungnahme zum Thema möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen.

von
-_-

Bei einem zusätzlich zur Witwen- oder Witwerrente erzielten Bruttoarbeitsentgelt von 1.196,80 EUR monatlich (West) kommt es zu keiner Einkommensanrechnung. Von diesem Betrag werden 40% pauschal abgezogen. Damit liegen Sie dann exakt bei 718,08 EUR und das ist genau der Freibetrag. Wer daneben noch eine Hinterbliebenenrente erhält, liegt sehr deutlich über dem Entgelt, das mancher Verkäuferin oder manchem Friseur allein zum Leben reichen muss.

von
.

Man sollte vielleicht auch beachten, dass eine Hinterbliebenenrente immer noch eine UnterhaltsERGÄNZUNGSfunktion darstellt und es sich um keine UnterhaltsERSATZfunktion handelt.

Man kann nicht immer nur auf den Staat schimpfen ohne sich mit der Situation auseinander zu setzen. Und das gilt für alle Bereiche, nicht nur für die Rente.

Was soll der Staat denn Ihrer Meinung nach machen? Jemandem der monatlich 3000 Euro verdient noch eine Witwerrente zahlen? Dann heißt es gleich wieder: Die &#34;Reichen&#34; bekommen immer mehr!! Denen wird nichts abgezogen. Aber damit das eben nicht passiert, gibt es eben gewisse Einkommensgrenzen. Und das darüber liegende Einkommen wird ja auch nicht gesamt, sondern nur zu 40 % angerechnet.

Der Staat muss halt mit dem Geld, was er hat, auch haushalten. Sicherlich mag es da auch fragwürdige Gesetze geben.

Aber die Einkommensanrechnung auf eine Hinterbliebenenrente gehört sicherlich nicht dazu!

von
intruder50

ich beziehe 564 euro netto witwenrente. was würde mir bei einem nettogehalt von 1500 euro abgezogen werden?

und was dürfte ich überhaupt dazuverdienen, ohne ds ich einen abzug habe?

danke im voraus für ihre antwort. das ist mir schon sehr wichtig zu wissen.

von
Schiko.-Original.

Gehe davon aus, die gemeldeten Zahlen sind für mich gedacht, wäre schön
bei solchen Anfragen immer die Bruttobeträge zu nennen.

Das Bruttogehalt wurde Ihnen ja schon am 25.8.09 21:37 Uhr mit
1.196,80 Brutto richtig genannt.

Nehme deshalb zum ersten Teil Ihrer Frage rein rechnerisch Stellung, einen
Vergleich zu niedrigen Einkommen war ja nicht gefragt. steht ja auch gar
nicht fest ob Sie ein Nettogehalt von 1500 bekommen - was würde
mir- war Ihr Hinweis.
Zunächst , es dürfte die Witwenrente Brutto 625 betragen und in Steuer-
klasse I der Arbeitsverdienst bei ca. 2335 Brutto sein. Gekürzt um 40%

1.401 Zunächst anrechnungspflichtiges Einkommen, gekürzt um
0.718 anrechnungsfreier Betrag West verbleiben

0.683 anrechnungspflichtig, ebenfalls mit 40% ergibt die Kürzung der

um 273 Euro, statt 625 Brutto nur mehr 352 Brutto die Witwen-
rente.

Habe auf genaue Cent Angabe verzichtet, das war,s.

Mit freundlichen Grüßen.