Wohnriester?

von
my_world_two

ClassicRente 60plus 20005374 und 20005376 bei CosmosDirekt

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahr 2004 schlossen wir (Ehepaar *1955/1956) Riesterverträge ab (Geringstverdiener).

Im April 2010 beriet uns bei der BHW eine Finanzmanagerin, betreff Anschlussfinanzierung 30.3.11 (Eigentumswhg.), Wohnriester und Zuteilung eines BHW-Bausparvertrages.

Die Anschlussfinanzierung wurde nicht von der BHW ausgeführt, sondern verblieb bei der Sparda-Bank mit Kfw-Darlehen.

Wir schlossen 2010 aber je 30.000 EUR Wohnriesterverträge ab und zahlten in einen Vertrag eine Lebensversicherung ein. Wir haben uns jetzt an unseren alten Anbieter gewandt, mit der Bitte, die Kapitalübertragung vorerst nicht zur BHW vorzunehmen.

Am 30.3.2021 werden beim Kfw-Darlehen etwa - 13. 000 EUR sein. Könnten die Wohnriesterverträge zur Tilgung der Restschuld Kfw 2021 genutzt werden?

Wenn das nicht der Fall sein sollte, besteht die Möglichkeit die Wohnriesterverträge, aufzulösen bzw. die eingezahlten Beträge zur ClassicRente 60plus zu übertragen?

Oder könnten die Riester- (hier weitere Einzahlungen) und Wohnriesterverträge (keine weiteren Einzahlungen / ruhen lassen) bestehen?
Ein Vertrag wäre dann ja zulagenberechtigt.

Zur Beratung erhielt die Finanzmanagerin umfangreiche Unterlagen und konnte unsere wirtschaftliche Situation ersehen.

Vertragsnr.:
BHW 4 331 248 7 02 - 30.000 EUR, 7.6.2010
BHW 2 502 015 7 03 - 30.000 EUR, 27.5.10
Antrag auf Dauerzulage wurde gestellt.

Freundliche Grüße
my_world_two

von
andjessi

"Am 30.3.2021 werden beim Kfw-Darlehen etwa - 13. 000 EUR sein. Könnten die Wohnriesterverträge zur Tilgung der Restschuld Kfw 2021 genutzt werden?"

Nein, das geht bei einer Umschuldung nicht. Lediglich bei Rentenbeginn könnten Sie das Kapital entnehmen.

"Wenn das nicht der Fall sein sollte, besteht die Möglichkeit die Wohnriesterverträge, aufzulösen bzw. die eingezahlten Beträge zur ClassicRente 60plus zu übertragen?"

Das ist immer möglich, wobei die Kosten abgezogen werden, so dass ggf. 0,- EUR übertragen werden können. Besser sit dann immer die Beitragsfreistellung, weil dann aufgrund der Riesterregelgn wenigstens die eingezahlten Beiträge zum Rentenbeginn garantiert sind (auch wenn vorher hohe Kosten angefallen sind)

"Oder könnten die Riester- (hier weitere Einzahlungen) und Wohnriesterverträge (keine weiteren Einzahlungen / ruhen lassen) bestehen?"

Das ist möglich und vielleicht sogar das sinnvollste. Lassen Sie sich doch bei einer Verbraucherzentrale beraten.

von
my_world_two

Vielen Dank für die Antwort.

Bei der BHW wurden die Wohnriesterverträge zu je 30.000 EUR unter unrichtigen Angaben abgeschlossen.

Hier ging es nie um sinnvolle Wohnriesterverträge für uns, sondern um die höchst mögliche Provision.

Wir haben uns an die BHW-Geschäftsführung gewandt.

Freundliche Grüße
my_world_two