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Worin liegt der Unterschied?

von
Bald_Rentnerin

Hallo und guten Abend,

ich (Bj. 5/1950) kann ab 6/2010 in Rente gehen.

Bevor ich nun zum Antragstellen zu einem der freundlichen Helfer gehe, würde mich mal interessieren,

ob es sich auf die Rentenhöhe auswirkt,

nach welcher Rentenart man den Rentenantrag stellt?

1. Altersrente wegen Arbeitslosigkeit

oder

2. Altersrente für Frauen wegen Vollendung des 60. Lebensjahres

Beide Bedingungen sind erfüllt.

Die letzten 3 Monate vor der Rente habe ich noch eine Sperrzeit vom Arbeitsamt.

Bringt es evtl. ein paar Zehntel-Entgeltpunkte für die Rente, wenn ich AL gemeldet bleibe jedoch ohne Leistungsbezug die Zeit rumbringe?

Soweit ich das verstanden habe, müsste jedoch alle Arbeiten noch annehmen - was ich aber nicht will.

Also wo ist der Pferdefuß - oder gibt es gar keinen?

Danke für eine Aufklärung.

Gruß Anneliese

von
Schade

Sind die Voraussetzungen für die Rente wg Arbeitslosigkeit wirklich erfüllt, weil Sie schon m 1.1.2004 arbeitslos waren?
Normalerweise beginnt diese Rente erst mit 63.....

Aber seis drum: es ist zum 1.6. völlig egal welche Rentenart gewählt wird. Beide haben die gleichen Abschläge und bei den bislang erreichten Werten ist auch alles gleich.....

Eine Arbeitslosigkeit ohne Leistungen bringt direkt keine Entgeltpunkte, sie kann jedoch die Bewertung früherer Zeiten beeinflussen.

Ist somit Ihre Entscheidung....

von
Bald_Rentnerin

Hallo User Schade,

es wurde vor dem 1.1.2004 ein Vertrag unterschrieben, der ab dem 58. LJ eine AL-Meldung beinhaltete (also Vertrauensschutz).

Deshalb auch die Sperre von 2x 3 Monaten (3 Monate zu Beginn und jetzt 3 Monate am Ende).

&#62;&#62; Eine Arbeitslosigkeit ohne Leistungen bringt direkt keine Entgeltpunkte, sie kann jedoch die Bewertung früherer Zeiten beeinflussen. &#60;&#60;

Kann diese von Ihnen erwähnte Beeinflussung sich positiv oder negativ (auf die Rentenhöhe) auswirken bei durchgehender Beschäftigung seit 1964?

Wenn ja, wer und wo kann das in Euro und Cent mal vorab durchrechen?

Wegen ein paar Cent im Monat Unterschied, würde ich keinen großen Aufwand betreiben wollen und irgendwelche Stellen damit belästigen.

Gruß von der Bald_Rentnerin

von
LS

Die Meldung bei der AgfA wirkt sich stets nur positiv aus.
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Rechnerisch passiert das alles über die Ermittlung des Gesamtleistungswertes.
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Es werden Entgeltpunkte (EP)durch Monate dividiert.
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Je mehr Monate vorhanden sind, die in Abhängigkeit vom Leistungswert zu bewerten sind, um so höher im allgemeinen die Auswirkung.
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Beispiel:
Ausgangsbedingung, es sind 45.0000 (EP) vorhanden, wenn Sie mit 60 in Rente gehen wären 517 Mon. als belegungsfähge Monate zu berücksichtigen.
Vorhanden sind auch 10 Mon. als beitragsfreie Monate
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Leistungswertermittlung 1
45,0000 : (517./. 10) =
45,0000 : 507 = 0,0888 (EP)
als Leistungswert.
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Leistungswertermittlung 2
Berücksichtigung von 3 Monaten Alg ohne Lstg-Bezug
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45,0000 (EP) : (517 ./. 10 ./. 3) =
45,0000 (EP) : 504 = 0,0893 =
0,0893
als neuer Leistungswert.

von
Stefan

Um ihre Frage zu beantworten ob sich das überhaupt für Sie lohnt, sollten SIe sich an eine Auskunfs-und Beratungsstelle wenden oder diese Frage schriftlich beim Rentenversicherungsträger einreichen.

von
R-Fachmann

Stellen Sie den Rentenantrag für beide Renten mit dem Zusatz, dass die günstigste gezahlt werden soll.
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Soviel ich weiss, prüfen die Rentenversicherungsträger bei einem Rentenantrag von Amts wegen, ob zum gleichen Zeitpunkt ein Anspruch auf eine andere und günstigere Altersrente besteht. Der Antragsteller wird dann informiert und darf sich seine Rente aussuchen.

Experten-Antwort

In die Berechnung der Altersrente fließen alle Zeiten ein, die bis zum Rentenbeginn (01.06.2010) zurückgelegt wurden. Insofern dürfte sich also kein Unterschied ergeben, ob die Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder die Altersrente für Frauen beantragt wird.
Der Rentenversicherungsträger prüft ohnehin von Amts wegen, welche Rentenart für Sie am günstigsten ist.