Sehr geehrte Frau Brummbär,
gut das Sie hier die Situation für Ihren Ehemann schildern.
Es ist selbstverständlich nicht ganz einfach alle geschilderten und nicht geschilderten Aspekte zu werten und Ihnen die gewünschte Antwort zu präsentieren. Der Beruf Ihres Ehemannes ist sehr stressig und von den Gefahren im Straßenverkehr geprägt. Ob eine Fortsetzung dieser Beschäftigung nach einem Herzinfarkt und den genannten Beeinträchtigungen für alle Beteiligten erstrebenswert ist bezweifele ich. Leider dauern Widerspruchsverfahren bei Sozialleistungsträgern für den, der abwarten muss immer zu lange. Gut Ding braucht Weile, mitunter werden die ärztlichen Befunde von mehreren Gutachtern in Augenschein genommen. Widerspruchsausschüsse beraten nicht jeden Tag. Für Sie wichtiger ist jedoch, was können Sie tun, um auf dem aktuellen Stand zu sein? Machen Sie einen Termin in einer Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung und dort mit einem/r sogen. Reha-Fachberater/Inn und erörtern Sie die Möglichkeiten für die denkbaren Eventualitäten. Diese Kollegen/Innen beraten kompetent und suchen nach einer akzeptablen Lösung.
Lassen Sie sich nicht entmutigen.
Mit freundlichem Gruß