Wurde EM Rente richtig berechnet?

von
Fragender86

Zitiert von: Antworter 45
Zu Ihren Ausführungen insbesondere auch für andere Leser:

"Ich muss natürlich auch sagen, dass ich dies bisher nie gemeldet hatte während ich arbeiten war, da nicht wirklich nötig. Dies kann man ja mit dem Antrag korrigieren."

Ja, das kann man, vorausgesetzt man hat noch die Unterlagen von vor x Jahren. Ob das aber z.B. eine Hinterbliebene noch kann (und die gibt es manchmal schneller als man denkt), ist
fraglich und von "man" nicht mehr zu erledigen. Gerade dann ist es aber wirklich nötig.

Deshalb: Möglichst sofort alle Lücken gegenüber dem Rentenversicherungsträger klären!

Danke guter Hinweis.

Ich war ja vorher, sprich vor ein paar Wochen wegen dem richtigen ausfüllen bei einer Beratungsstelle.
Dort hat man mich nicht darauf aufmerksam gemacht, dass diese Zeiten doch schon wichtig sind. Dort meinte man naja da haben sie ja nicht gezahlt. Geben sie das Studium einfach mal mit an, von der Schule wurde nix gesagt.
Mir wurde ein Ausdruck gezeigt mit der Höhe und sagte da kommt noch ein Brief. Das kam mir nach dem Gespräch niedrig vor und habe mal online nachgeschaut.

Da muss ich mich jetzt fragen, wurde ich auch an anderer Stelle nicht richtig beraten? Ich hoffe einmal nicht.
Noch der Hinweis ich bin bei der Knappschaft Bahn See und es gibt wohl genau die eine Beraterin nur hier in der Gegend.

von
W°lfgang

Zitiert von: Fragender86
Ich werde demnächst EM Rente beantragen und mir wurde eine neue Renteninformation erstellt.
Die berechneten Werte der EM Rente kommen mir aber etwas zu niedrig vor,

Hallo Fragender86,

lassen Sie sich explizit eine _Rentenauskunft für eine EM-Rente_ (zum Zeitpunkt der Anforderung/Berechnungsdatum) MIT allen Berechnungsanlagen zusenden, da können Sie den genauen Weg aller EP in den EM-Rentenbetrag nachvollziehen, auch den ggf. besseren aus der 2. Vergleichsberechnung ...natürlich auch mit kleinen Abweichungen, da für 2019 noch keine EP erfasst sind und der ausgehende Versicherungsfall noch nicht festgestellt worden ist.

> Jetzt gibt mit der Rentenbescheid nur 980 Euro an?
> Was mache ich falsch bei meiner Berechnung?

Sie haben noch keinen Rentenbescheid! ;-)
...und weder einen 'berechenbaren'/feststehenden Rentenbeginn/Leistungfall, noch die bis zu diesem Zeitpunkt in Summe zu berücksichtigenden EP. Das ist - trotz aller gut und richtig gemeinten Hinweise zur EM-Berechnung - für eine Altersrente/prognostische Berechnung zum Tag X, etwas einfacher zu kalkulieren, als für eine EM-Rente ← für die grundsätzlich kein Wunschtermin für den Rentenbeginn wählbar ist.

Gruß
w.

von
Kaiser

Zitiert von: W°lfgang
Zitiert von: Fragender86
Ich werde demnächst EM Rente beantragen und mir wurde eine neue Renteninformation erstellt.
Die berechneten Werte der EM Rente kommen mir aber etwas zu niedrig vor,

Hallo Fragender86,

lassen Sie sich explizit eine _Rentenauskunft für eine EM-Rente_ (zum Zeitpunkt der Anforderung/Berechnungsdatum) MIT allen Berechnungsanlagen zusenden, da können Sie den genauen Weg aller EP in den EM-Rentenbetrag nachvollziehen, auch den ggf. besseren aus der 2. Vergleichsberechnung ...natürlich auch mit kleinen Abweichungen, da für 2019 noch keine EP erfasst sind und der ausgehende Versicherungsfall noch nicht festgestellt worden ist.

> Jetzt gibt mit der Rentenbescheid nur 980 Euro an?
> Was mache ich falsch bei meiner Berechnung?

Sie haben noch keinen Rentenbescheid! ;-)
...und weder einen 'berechenbaren'/feststehenden Rentenbeginn/Leistungfall, noch die bis zu diesem Zeitpunkt in Summe zu berücksichtigenden EP. Das ist - trotz aller gut und richtig gemeinten Hinweise zur EM-Berechnung - für eine Altersrente/prognostische Berechnung zum Tag X, etwas einfacher zu kalkulieren, als für eine EM-Rente ← für die grundsätzlich kein Wunschtermin für den Rentenbeginn wählbar ist.

Gruß
w.

Muss echt Spaß machen, Antworten anderer (hier von User @Tipp) zu wiederholen.

von
Waldi

Zitiert von: Fragender86

Wie Sie auch schreiben, ist die Anrechnungszeit für Schule und Studium damit bisher in der Information nicht berücksichtigt.

Wenn diese Zeiten noch fehlen, ist es kein Wunder, dass die EMR so niedrig ist. Das wirkt sich mindernd auf den Gesamtleistungswert und die Zurechnungszeit aus.

P.S.
Lassen Sie die Finger von den eigenen Berechnungen. Ich will ihnen nicht zu nahe treten, aber Rentenberechnungen kann man nicht mit Halbwissen durchführen.

von
Fragender86

Zitiert von: Waldi
Zitiert von: Fragender86

Wie Sie auch schreiben, ist die Anrechnungszeit für Schule und Studium damit bisher in der Information nicht berücksichtigt.

Wenn diese Zeiten noch fehlen, ist es kein Wunder, dass die EMR so niedrig ist. Das wirkt sich mindernd auf den Gesamtleistungswert und die Zurechnungszeit aus.

P.S.
Lassen Sie die Finger von den eigenen Berechnungen. Ich will ihnen nicht zu nahe treten, aber Rentenberechnungen kann man nicht mit Halbwissen durchführen.

Danke

Sich auf die Beratung zu verlassen, die sollten es ja wissen, kann man sich ja scheinbar auch nicht verlassen. Wie gesagt, dass diese Zeiten sich positiv auswirken, wurde mir bei der Beratung nie gesagt! Es wurde nur ein kurzer Ausdruck gemacht und gesagt das ist zu erwarten. Ich sage es einmal so, man hätte da ja einen Blick auf die Historie werfen können (wurde mit ausgedruckt und passte ja auch von den Zahlen wo ich Beiträge zahlte) und sagen, ja da kommt aber noch das und das dazu, aber das ist noch nicht berücksichtigt. Sowas kann man denke ich ja erwarten oder nicht?

Von daher einmal ein paar Überschlagsrechnungen (mehr waren meine ja auch nie) durchzuführen, halte ich nicht für verkehrt.

von
Ebenso

Ich habe ein ganz ähnliches Problem.

Laut Rentenbescheid, nach ca 10 Jahren voller Erwerbstätigkeit in Deutschland:
Höhe der Regelaltersrente: 1890 Euro.
Rente wegen voller Erwerbsminderung: 932 Euro.

Da fragt man sich schon, wo das herkommt. Nach 3 Monate Wartezeit auf einen Termin bei der Rentenversicherung hab ich den nun endlich bald und hoffe, dort können mir meine Fragen beantwortet werden.
Auch ich habe schon mal Gesetzestexte gewälzt um zu verstehen, wie diese Rechnung zustande kommt.
Bei mir glaube ich:
A) 3 Jahre Ausbildung ist noch mit den niedrigen Beiträgen der Ausbildung berechnet. Müsste für eine finale Berechnung hochgesetzt werden auf 1 Entgeltpunkt pro Jahr.
B) blöderweise habe ich für meine ganzen dämlichen Studentenjobs immer in die Rentenversicherung eingezahlt. Minimalbeträge. Wenn man nach relativ wenig Jahren Arbeitszeit erwerbsunfähig wird, machen sich diese Jobs negativ bemerkbar (hoffe noch,da gibt es einen Weg raus - hab aber nichts gefunden in den Gesetzestexten). Wenn ich in den Jahren des Studiums gar nicht gearbeitet hätte, sähe es wohl um einiges besser aus
C) ich war einige Jahre im EU Ausland tätig und habe dort eingezahlt, bekomme auch irgendwann eine Altersrente von dort. Da diese Zeiten auch in Deutschland irgendwie angerechnet werden (die Zeiten - aber nicht die Beträge), sind sie glaube ich auch in die Berechnung der EU Rente mit eingeflossen. Das kann aber nur der Berater bestätigen.
D) auch der Abschlag bei frühzeitiger Rente macht natürlich etwas aus.

Aber leider, selbst wenn ich Punkt A) und C) in meiner eigenen Rechnung korrigiere, an die 1890 Euro komme ich noch lange nicht dran.

Schade... und nicht das, was man erwartet, wenn man es als Laie versteht als "es wäre so, als ob man bis 65 gearbeitet hätte". Aber gut - immerhin ist die EU Rente grundsätzlich ein tolle Einrichtung,auch wenn ich bei mir persönlich unzufrieden bin mit der Berechnung.

von
Kasimir

Zitiert von: Ebenso
Ich habe ein ganz ähnliches Problem.

Laut Rentenbescheid, nach ca 10 Jahren voller Erwerbstätigkeit in Deutschland:
Höhe der Regelaltersrente: 1890 Euro.
Rente wegen voller Erwerbsminderung: 932 Euro.

Da fragt man sich schon, wo das herkommt. Nach 3 Monate Wartezeit auf einen Termin bei der Rentenversicherung hab ich den nun endlich bald und hoffe, dort können mir meine Fragen beantwortet werden.
Auch ich habe schon mal Gesetzestexte gewälzt um zu verstehen, wie diese Rechnung zustande kommt.
Bei mir glaube ich:
A) 3 Jahre Ausbildung ist noch mit den niedrigen Beiträgen der Ausbildung berechnet. Müsste für eine finale Berechnung hochgesetzt werden auf 1 Entgeltpunkt pro Jahr.
B) blöderweise habe ich für meine ganzen dämlichen Studentenjobs immer in die Rentenversicherung eingezahlt. Minimalbeträge. Wenn man nach relativ wenig Jahren Arbeitszeit erwerbsunfähig wird, machen sich diese Jobs negativ bemerkbar (hoffe noch,da gibt es einen Weg raus - hab aber nichts gefunden in den Gesetzestexten). Wenn ich in den Jahren des Studiums gar nicht gearbeitet hätte, sähe es wohl um einiges besser aus
C) ich war einige Jahre im EU Ausland tätig und habe dort eingezahlt, bekomme auch irgendwann eine Altersrente von dort. Da diese Zeiten auch in Deutschland irgendwie angerechnet werden (die Zeiten - aber nicht die Beträge), sind sie glaube ich auch in die Berechnung der EU Rente mit eingeflossen. Das kann aber nur der Berater bestätigen.
D) auch der Abschlag bei frühzeitiger Rente macht natürlich etwas aus.

Aber leider, selbst wenn ich Punkt A) und C) in meiner eigenen Rechnung korrigiere, an die 1890 Euro komme ich noch lange nicht dran.

Schade... und nicht das, was man erwartet, wenn man es als Laie versteht als "es wäre so, als ob man bis 65 gearbeitet hätte". Aber gut - immerhin ist die EU Rente grundsätzlich ein tolle Einrichtung,auch wenn ich bei mir persönlich unzufrieden bin mit der Berechnung.

Hochrechnung, gut und schön. EMR gleich Lohnersatzleistung auch. Natürlich kann sich niemand aussuchen, wann er krank wird. Aber mit relativ wenig Einzahlung Spitzenrente erwarten, nein! Etliche haben jahrzehntelang eingezahlt und müssen sich auch begnügen!

von
Bestands EMR

Zitiert von: Kasimir
Zitiert von: Ebenso
Ich habe ein ganz ähnliches Problem.

Laut Rentenbescheid, nach ca 10 Jahren voller Erwerbstätigkeit in Deutschland:
Höhe der Regelaltersrente: 1890 Euro.
Rente wegen voller Erwerbsminderung: 932 Euro.

Da fragt man sich schon, wo das herkommt. Nach 3 Monate Wartezeit auf einen Termin bei der Rentenversicherung hab ich den nun endlich bald und hoffe, dort können mir meine Fragen beantwortet werden.
Auch ich habe schon mal Gesetzestexte gewälzt um zu verstehen, wie diese Rechnung zustande kommt.
Bei mir glaube ich:
A) 3 Jahre Ausbildung ist noch mit den niedrigen Beiträgen der Ausbildung berechnet. Müsste für eine finale Berechnung hochgesetzt werden auf 1 Entgeltpunkt pro Jahr.
B) blöderweise habe ich für meine ganzen dämlichen Studentenjobs immer in die Rentenversicherung eingezahlt. Minimalbeträge. Wenn man nach relativ wenig Jahren Arbeitszeit erwerbsunfähig wird, machen sich diese Jobs negativ bemerkbar (hoffe noch,da gibt es einen Weg raus - hab aber nichts gefunden in den Gesetzestexten). Wenn ich in den Jahren des Studiums gar nicht gearbeitet hätte, sähe es wohl um einiges besser aus
C) ich war einige Jahre im EU Ausland tätig und habe dort eingezahlt, bekomme auch irgendwann eine Altersrente von dort. Da diese Zeiten auch in Deutschland irgendwie angerechnet werden (die Zeiten - aber nicht die Beträge), sind sie glaube ich auch in die Berechnung der EU Rente mit eingeflossen. Das kann aber nur der Berater bestätigen.
D) auch der Abschlag bei frühzeitiger Rente macht natürlich etwas aus.

Aber leider, selbst wenn ich Punkt A) und C) in meiner eigenen Rechnung korrigiere, an die 1890 Euro komme ich noch lange nicht dran.

Schade... und nicht das, was man erwartet, wenn man es als Laie versteht als "es wäre so, als ob man bis 65 gearbeitet hätte". Aber gut - immerhin ist die EU Rente grundsätzlich ein tolle Einrichtung,auch wenn ich bei mir persönlich unzufrieden bin mit der Berechnung.

Hochrechnung, gut und schön. EMR gleich Lohnersatzleistung auch. Natürlich kann sich niemand aussuchen, wann er krank wird. Aber mit relativ wenig Einzahlung Spitzenrente erwarten, nein! Etliche haben jahrzehntelang eingezahlt und müssen sich auch begnügen!

Genauso schaut es aus und das bei Erkrankung mit 55 und Hochrechnung bis 60 und immer Vollzeit durchgehend.

von
ebenso

Zitiert von: Ebenso

Genauso schaut es aus und das bei Erkrankung mit 55 und Hochrechnung bis 60 und immer Vollzeit durchgehend.

Na gut, das kann ich verstehen, dass man dann noch etwas "unwirscher" reagiert auf die niedrige EM Rente. Das bringt tatsächlich wieder etwas Perspektive in mein Problem