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Zeitung: Renten steigen angeblich nur um 0,5 Prozent

von Knut Rassmussen06.03.2008 | 13:25
2774 Ansichten
25 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Zitat: "Dabei haben Rentenerhöhungen nichts mit Bundestagswahlen zu tun: Die Rentenanpassungen erfolgen nach einer gesetzlich festgelegten Berechnungsformel" Dieser Witz ist der beste seit Jahren. Ich erinnere mich dunkel an das Gesetz über die Weitergeltung der aktuellen Rentenwerte ab 1.Juli 2006 ...

Antworten der Moderation

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

3
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Die gesetzlich festgelegte Berechnungsformel ergibt sich aus § 68 Abs. 5 SGB VI.

Ansonsten kann ich hierzu, insbesondere einer Rentenerhöhung um ? Prozent keine Aussage treffen. Die nächsten Wochen werden wohl hierzu Klarheit verschaffen. Warten wir es ab.

Moderation · 2Ihre Vorsorge

Hallo Maria,

wir wissen nicht genau, welchen Thread Sie meinen. Aber in der Tat: Wir haben eine politische Diskussion gelöscht, weil sie laut Foren-Regeln nicht hierher gehört. Es könnte sein, dass Ihr Beitrag in diesem Thread war und so von der Löschung erwischt wurde - obgleich Sie vielleicht in Ihrem Beitrag nicht gegen die Regeln verstoßen haben...

Gruß

Redaktion

Moderation · 3Ihre Vorsorge

Hallo Maria,

wir wissen, dass es ärgerlich ist, dass die Löschung eines Eintrages auch die darauf antwortenden Einträge rauskegelt. Auf der anderen Seite würde es viel Verwirrung schaffen, wenn die Einträge bestehen bleiben, da dann der Leser nicht mehr weiß, worauf der Nachfolgende antwortet.

In der Regel löschen wir nur Einzelbeiträge - dazu machen wir keine Meldung. Beim Thread gestern haben Sie Recht: Hier hätten wir einen Eintrag machen sollen...

Gruß

Redaktion

22 Antworten

Antoniusam 06.03.2008 | 14:20
Ein entsprechender Bericht der Bldzeitung wurde inzwischen von der DRV als voreilig zurückgewiesen. Noch kürzlich gingen vorsichtige Optimisten von einer zu erwartenden Rentensteigerung von 1,5 - 1,7% aus, was angesichts der unerwartet hohen Tarifabschlüsse in diversen Branchen auch völlig realistisch erschien. Sollte es im Juli aber dennoch nur 0,5 % Rentensteigerung geben, wäre dass meines Erachtens nur sehr schwer vermittelbar! MfG
Gerhardam 06.03.2008 | 15:26
...letztenendes geht es doch dabei darum, wer die beste Lobby hat... und das sind nun mal nicht die Rentner!!
Vollpfostenam 06.03.2008 | 15:01
Das gesamte Themea "Rente" ist nur noch schwer vermittelbar. Hier wird eine Art von Volksverdummung betrieben, siehe Abschläge Erwerbsminderung etc.
Maria L.am 06.03.2008 | 16:28
Hallo zusammen, das mit den Mini-Rentenerhöhungen wird so weitergehen, da sollten wir uns alle lieber drauf einstellen. In die Formel zur jährlichen Rentenanpassung sind unterdessen so viele Korrekturfaktoren einbezogen, daß die Kaufkraft der gesetzlichen Rente auf lange Sicht nur einen Weg weisen kann: nach unten. Die Rentenerhöhungen werden im Schnitt unter der Inflationsrate bleiben, davon ist leider auszugehen. Z.B. gibt es den Riester-Faktor, der die Renten um genau die Prozentpunkte kürzt, die durch die Riester-Rente dann ausgeglichen werden sollen. Dann gibt es den Nachholfaktor für in den letzten Jahren ausgefallene Rentenkürzungen, die nach 2010 nachgeholt werden müssen. Es gibt einen Faktor, der dafür sorgt, daß die Renten automatisch sinken, wenn die Rentenbeiträge der Arbeitnehmer steigen (und das werden sie in den nächsten Jahren garantiert). Der am stärksten wirkende Faktor ist wohl der, der ein Verhältnis zwischen Rentenempfängern und Arbeitnehmern einbezieht. Ich habe diesen Faktor so verstanden: wenn das Verhältnis von 2 Rentnern zu einem Arbeitnehmer sich umgekehrt (wie es auf Sicht von 20-30 Jahren prognostiziert wird), halbieren sich automatisch die Renten. Alles nur grob und ein bißchen pauschal, aber das ist die allgemeine Tendenz. Jeder sollte sich darauf einstellen: wer als Arbeitnehmer kein Vermögen bildet mit Hilfe hochrentabler Anlageformen, hat nachher ein Problem - nämlich eine Rente, die seinen gewohnten Lebensstandard nicht annähernd sichern kann. Die Mehrheit der Rentner wird 2030 (vielleicht auch schon früher) auf Grundsicherung angewiesen sein, weil die Renten bis dahin sinken MÜSSEN, um bezahlbar zu bleiben. Auch immer an die Staatsverschuldung denken! Die muß vor allem von der Mittelschicht zurückbezahlt werden. In Zukunft gibt es tendenziell nur noch Arme und Reiche, die Mitte wird ausgezehrt. Wer zu den Reichen gehören möchte, muß SELBER VORSORGEN! Aber keine Angst: es ist möglich, sich selber ein Vermögen aufzubauen, auch als normaler Angestellter mit nicht allzu üppigem Einkommen, man muß nur rechtzeitig damit anfangen und konsequent und regelmäßig in weltweit gestreute Aktienfonds investieren - das habe ich ja schon oft genug hier geschrieben. Gruß, Maria L.
Maria L.am 06.03.2008 | 16:47
Hier finden sich weitere Informationen und etliche Links zum Thema Rentenanpassungsformel: Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche.
Ahaam 06.03.2008 | 16:56
Einige Vasallen von Kurt Beck bekommen eine Gehaltssteigerung von 0,5%; das ist mehr als nur "schwer vermittelbar"...
Maria L.am 06.03.2008 | 17:25
Hallo, für diejenigen, die immer noch anzweifeln, daß die Zahl der Grundsicherungsbezieher unter den Rentnern (aktuell nur 2%) in den nächsten Jahrzehnten drastisch ansteigen wird, hier eine Aussage von Prof. Miegel aus einem Spiegel-Artikel, der insgesamt sehr lesenswert ist: "Miegel erwartet, dass um das Jahr 2030 herum etwa die Hälfte der Seniorenschaft eine Rente beziehen wird, die kaum höher ausfällt als die Grundsicherung." http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,534505,00.html Leider wissen die Spiegel-Redakteure auch noch nicht, daß es durchaus einen Ausweg aus der Krise gibt, zumindest für Normal- und Besserverdiener: 20 Jahre Ansparzeit in Aktienfonds reichen, wenn man es richtig macht, damit gibt es auch für über Vierzigjährige noch eine Lösung. Gruß, Maria L.
Rentneram 06.03.2008 | 17:21
0,5% - das wäre ja ein Witz! Herr Beck propagiert doch immer hohe Lohnanpassungen. Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.
Ahaam 06.03.2008 | 17:33
hasiam 06.03.2008 | 18:36
warum überhaupt erhöhen? sie müssen doch auch nicht arbeiten... ei, ei... hasi
Mausiam 06.03.2008 | 18:41
........genau wie die Beamten!
hasiam 06.03.2008 | 18:45
und die bekamen null.... endlich mal einer der es begreift... ei, ei... hasi
jensam 06.03.2008 | 19:22
dummer hase...
jensam 06.03.2008 | 19:23
und dich frißt gleich die katz'
Beamteram 06.03.2008 | 19:24
A.
Nixam 07.03.2008 | 07:04
Die Lösung für das aktuelle "Rentendesaster" kann nur lauten: Geldsparen oder besser "Geld investieren". Nehmen Sie einen guten Aktienfonds und legen Sie regelmässig einen Geldbetrag an. "Fondssparplan" nennen das die "Bänker". Lassen Sie diesen über 30 Jahre laufen und Sie werden sehen: Auf die gesetzliche Rente sind Sie dann garnicht mehr angewiesen. Beispiel: Ein 20jähriger fängt mit einem Emerging-Market-Aktienfonds(am besten geeignet: Länderfonds von Emerging Markets, wegen der grösseren Schwankungen, die sich gerade in jungen Jahren zur Kapitalbildung eignen) an. Ein 30-jähriger fängt mit einem Europa-Länder-Fonds an. Alle 10 Jahre wird bei günstiger Börsenlage umgeschichtet. Der Sparplan wird aber im ursprüngliche Fonds beibehalten oder man nimmt sich einen dann günstigen Länderfonds, in dem man den Sparplan weiterführt. Ich spreche aus Erfahrung und habe so beträchtliche Summen eingefahren. Ausserdem: Aktienfonds sind "Kapitalertragssteuerfreibetragsschonend"; jedenfalls besser als Sparbücher, Tagesgeldkonten(die auch wichtig sind für den Notgroschen) und erst recht niedrigrentierende Lebensversicherungen(Abgeltungssteuerfreiheit ab 01.01.2009 ist der Beweis, dass die ohnehin niedrigen Renditen auch dieser LV-Produkte nicht auch noch durch die Abgeltungssteuer weiter gemindert werden sollen; das wollte man damit verhindern!) Das sollte jeden Sparer zu Denken geben! Wo es gute Aktienfonds gibt? Auf www.fondsnote.de, finanzen.net und anderen Internetseiten wie morningstarfonds.com sind sie aufgelistet. Immer nach dem Schulnotenprinzip auf die "Note 1 oder 2" schauen. Nix
Nixam 07.03.2008 | 07:18
Leider wissen die Spiegel-Redakteure auch noch nicht, daß es durchaus einen Ausweg aus der Krise gibt, zumindest für Normal- und Besserverdiener: 20 Jahre Ansparzeit in Aktienfonds reichen, wenn man es richtig macht, damit gibt es auch für über Vierzigjährige noch eine Lösung. Liebe Maria! Du hast vollkommen recht. Auch für 40jährige gibt es eine Lösung, wie und in welche Aktienfonds sie investieren könnten. Immerhin haben auch diese noch 25 Jahre Ansparzeit bis zum 65. Lebensjahr. Hier bietet sich z.B. an, einen Länderfonds aus einem Emerging Market an. Thailand oder Singapur-Fonds wie CAF Thailand oder Fidelity Thailand-Funds oder Fidelity Singapur ist gerade en vogue. Immer dran denken: Nach einem Börsenhoch umschichten in einen Europafonds zur Gewinnabsicherung. Den Sparplan in den anderen Fonds aber beibehalten. Ein weiterer Teil der zu investierenden monatlichen Fondssparplan geht in einen Europa-Aktienfonds oder weltweitanlegenden Aktienfonds als sicherere Seite des Ganzen. Dann klappt es auch mit der Vermögensbildung....ohne viel Zutun. Im Rahmen der Abgeltungssteuer werden gerne Dachfonds angepriesen. Diese sind wegen der doppelten Gebühren zu meiden. Es gibt zahlreiche Berechnungen, die den Beweis anführen, besser die Abgeltungssteuer bei Umschichtungen zu bezahlen als nur einen schlechten Dachfonds mit niedriger Rendite - wegen der Abgeltungssteuerfreiheit - vorerst - zu besparen. Dass die Dachfonds auch in Zukunft abgeltungssteuerfrei beleiben, wage ich zu bezweifeln. Das deutsche Steuerrecht zeigte sich da in der Vergangenheit schon sehr flexibel. Flexibler, als so mancher dachte. Nix
Irstam 07.03.2008 | 07:53
Das mag ja alles gut und schön sein. Aber es gibt nunmal sehr viele Leute, die sich damit weder auskennen noch beschäftigen (wollen/können) und die dann leider wiederum im untersten Einkommensbereich hängenbleiben. Eigentlich sollte eine Alterssicherung ja gerade die schützen, die nicht "clever" genug sind, um sich selbst etwas aufzubauen.
Nixam 07.03.2008 | 08:56
Sie haben vollkkommen recht. Der mündige Bürger ist hier wohl gefragt. Lernen kann man das alles unter www.finanzuni.org Die Lektüre und Abarbeitung der dort aufgeführten Themen ist sehr hilfreich für viele/für Sie auch? Nix
Maria L.am 07.03.2008 | 11:07
Liebe Redaktion, nach langer Zeit haben Sie mal wieder einen Beitrag von mir gelöscht, den ich gestern zu diesem Thema hier geschrieben habe - waren es nicht sogar mehrere? Leider habe ich mir das Original nicht gesichert. Was war denn verkehrt? Habe ich die Dinge etwa zu deutlich und politisch unkorrekt beim Namen genannt? An Polemik kann ich mich jedenfalls nicht erinnern. Oder bin ich nur einer größeren Löschaktion zum Opfer gefallen? Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie unsachliche und beleidigende Einträge löschen. Bei sachbezogenen Beiträgen müssen Sie aber schon sehr gute Gründe haben. Gruß, Maria L.
Maria L.am 07.03.2008 | 11:53
Liebe Redaktion, danke für die Klarstellung. Ist es technisch so, daß Sie bei Löschung eines Beitrags alle davon abhängigen Beiträge mitlöschen müssen? Könnten Sie nicht jeweils einen kurzen Hinweis hinterlassen, wenn Sie Löschungen vornehmen mußten? Es ist ärgerlich, wenn Beiträge einfach kommentarlos verschwinden. Ich werde mir dann zukünftig wieder Sicherheitskopien anlegen, dann kann ich in so einer Situation meinen Eintrag wiederholen. Gruß, Maria L.
Maria L.am 07.03.2008 | 13:06
Ok, mit der Auskunft kann ich leben :-)
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