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Zeitung: Renten steigen angeblich nur um 0,5 Prozent

von
Knut Rassmussen

Zitat: &#34;Dabei haben Rentenerhöhungen nichts mit Bundestagswahlen zu tun: Die Rentenanpassungen erfolgen nach einer gesetzlich festgelegten Berechnungsformel&#34;

Dieser Witz ist der beste seit Jahren.

Ich erinnere mich dunkel an das Gesetz über die Weitergeltung der aktuellen Rentenwerte ab 1.Juli 2006 ...

Experten-Antwort

Die gesetzlich festgelegte Berechnungsformel ergibt sich aus § 68 Abs. 5 SGB VI.
Ansonsten kann ich hierzu, insbesondere einer Rentenerhöhung um ? Prozent keine Aussage treffen. Die nächsten Wochen werden wohl hierzu Klarheit verschaffen. Warten wir es ab.

von
Antonius

Ein entsprechender Bericht der Bldzeitung wurde inzwischen von der DRV als voreilig zurückgewiesen. Noch kürzlich gingen vorsichtige Optimisten von einer zu erwartenden Rentensteigerung von 1,5 - 1,7% aus, was angesichts der unerwartet hohen Tarifabschlüsse in diversen Branchen auch völlig realistisch erschien. Sollte es im Juli aber dennoch nur 0,5 % Rentensteigerung geben, wäre dass meines Erachtens nur sehr schwer vermittelbar!

MfG

von
Gerhard

...letztenendes geht es doch dabei darum, wer die beste Lobby hat... und das sind nun mal nicht die Rentner!!

von
Maria L.

Hier finden sich weitere Informationen und etliche Links zum Thema Rentenanpassungsformel:

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=78711&#38;dekade=1

von
Rentner

0,5% - das wäre ja ein Witz! Herr Beck propagiert doch immer hohe Lohnanpassungen. Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen.

von
Maria L.

Hallo,

für diejenigen, die immer noch anzweifeln, daß die Zahl der Grundsicherungsbezieher unter den Rentnern (aktuell nur 2%) in den nächsten Jahrzehnten drastisch ansteigen wird, hier eine Aussage von Prof. Miegel aus einem Spiegel-Artikel, der insgesamt sehr lesenswert ist:

&#34;Miegel erwartet, dass um das Jahr 2030 herum etwa die Hälfte der Seniorenschaft eine Rente beziehen wird, die kaum höher ausfällt als die Grundsicherung.&#34;

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,534505,00.html

Leider wissen die Spiegel-Redakteure auch noch nicht, daß es durchaus einen Ausweg aus der Krise gibt, zumindest für Normal- und Besserverdiener: 20 Jahre Ansparzeit in Aktienfonds reichen, wenn man es richtig macht, damit gibt es auch für über Vierzigjährige noch eine Lösung.

Gruß,
Maria L.

von
Aha

hier:
http://www.dbb-rlp.de/default.htm

von
hasi

warum überhaupt erhöhen?

sie müssen doch auch nicht

arbeiten...

ei, ei...

hasi

von
Mausi

........genau wie die Beamten!

von
hasi

und die bekamen null....

endlich mal einer der es

begreift...

ei, ei...

hasi

von
jens

dummer hase...

von
jens

und dich frißt gleich die katz&#39;

von
Beamter

A.

von
Nix

Die Lösung für das aktuelle &#34;Rentendesaster&#34; kann nur lauten: Geldsparen oder besser &#34;Geld investieren&#34;.
Nehmen Sie einen guten Aktienfonds und legen Sie regelmässig einen Geldbetrag an. &#34;Fondssparplan&#34; nennen das die &#34;Bänker&#34;. Lassen Sie diesen über 30 Jahre laufen und Sie werden sehen: Auf die gesetzliche Rente sind Sie dann garnicht mehr angewiesen.
Beispiel: Ein 20jähriger fängt mit einem Emerging-Market-Aktienfonds(am besten geeignet: Länderfonds von Emerging Markets, wegen der grösseren Schwankungen, die sich gerade in jungen Jahren zur Kapitalbildung eignen) an. Ein 30-jähriger fängt mit einem Europa-Länder-Fonds an.
Alle 10 Jahre wird bei günstiger Börsenlage umgeschichtet.
Der Sparplan wird aber im ursprüngliche Fonds beibehalten oder man nimmt sich einen dann günstigen Länderfonds, in dem man den Sparplan weiterführt.
Ich spreche aus Erfahrung und habe so beträchtliche Summen eingefahren.
Ausserdem: Aktienfonds sind &#34;Kapitalertragssteuerfreibetragsschonend&#34;; jedenfalls besser als Sparbücher, Tagesgeldkonten(die auch wichtig sind für den Notgroschen) und erst recht niedrigrentierende Lebensversicherungen(Abgeltungssteuerfreiheit ab 01.01.2009 ist der Beweis, dass die ohnehin niedrigen Renditen auch dieser LV-Produkte nicht auch noch durch die Abgeltungssteuer weiter gemindert werden sollen; das wollte man damit verhindern!) Das sollte jeden Sparer zu Denken geben!

Wo es gute Aktienfonds gibt?
Auf www.fondsnote.de, finanzen.net und anderen Internetseiten wie morningstarfonds.com sind sie aufgelistet. Immer nach dem Schulnotenprinzip auf die &#34;Note 1 oder 2&#34; schauen.

Nix

von
Nix

Leider wissen die Spiegel-Redakteure auch noch nicht, daß es durchaus einen Ausweg aus der Krise gibt, zumindest für Normal- und Besserverdiener: 20 Jahre Ansparzeit in Aktienfonds reichen, wenn man es richtig macht, damit gibt es auch für über Vierzigjährige noch eine Lösung.

Liebe Maria!
Du hast vollkommen recht.
Auch für 40jährige gibt es eine Lösung, wie und in welche Aktienfonds sie investieren könnten.
Immerhin haben auch diese noch 25 Jahre Ansparzeit bis zum 65. Lebensjahr.

Hier bietet sich z.B. an, einen Länderfonds aus einem Emerging Market an. Thailand oder Singapur-Fonds wie CAF Thailand oder Fidelity Thailand-Funds oder Fidelity Singapur ist gerade en vogue.
Immer dran denken: Nach einem Börsenhoch umschichten in einen Europafonds zur Gewinnabsicherung.
Den Sparplan in den anderen Fonds aber beibehalten.
Ein weiterer Teil der zu investierenden monatlichen Fondssparplan geht in einen Europa-Aktienfonds oder weltweitanlegenden Aktienfonds als sicherere Seite des Ganzen.

Dann klappt es auch mit der Vermögensbildung....ohne viel Zutun.

Im Rahmen der Abgeltungssteuer werden gerne Dachfonds angepriesen. Diese sind wegen der doppelten Gebühren zu meiden.
Es gibt zahlreiche Berechnungen, die den Beweis anführen, besser die Abgeltungssteuer bei Umschichtungen zu bezahlen als nur einen schlechten Dachfonds mit niedriger Rendite - wegen der Abgeltungssteuerfreiheit - vorerst - zu besparen.
Dass die Dachfonds auch in Zukunft abgeltungssteuerfrei beleiben, wage ich zu bezweifeln.

Das deutsche Steuerrecht zeigte sich da in der Vergangenheit schon sehr flexibel. Flexibler, als so mancher dachte.
Nix

von
Irst

Das mag ja alles gut und schön sein. Aber es gibt nunmal sehr viele Leute, die sich damit weder auskennen noch beschäftigen (wollen/können) und die dann leider wiederum im untersten Einkommensbereich hängenbleiben.
Eigentlich sollte eine Alterssicherung ja gerade die schützen, die nicht &#34;clever&#34; genug sind, um sich selbst etwas aufzubauen.

von
Nix

Sie haben vollkkommen recht.
Der mündige Bürger ist hier wohl gefragt.
Lernen kann man das alles unter
www.finanzuni.org
Die Lektüre und Abarbeitung der dort aufgeführten Themen ist sehr hilfreich für viele/für Sie auch?

Nix

von
Maria L.

Liebe Redaktion,

nach langer Zeit haben Sie mal wieder einen Beitrag von mir gelöscht, den ich gestern zu diesem Thema hier geschrieben habe - waren es nicht sogar mehrere?

Leider habe ich mir das Original nicht gesichert. Was war denn verkehrt? Habe ich die Dinge etwa zu deutlich und politisch unkorrekt beim Namen genannt? An Polemik kann ich mich jedenfalls nicht erinnern.

Oder bin ich nur einer größeren Löschaktion zum Opfer gefallen?

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Sie unsachliche und beleidigende Einträge löschen. Bei sachbezogenen Beiträgen müssen Sie aber schon sehr gute Gründe haben.

Gruß,
Maria L.

Experten-Antwort

Hallo Maria,

wir wissen nicht genau, welchen Thread Sie meinen. Aber in der Tat: Wir haben eine politische Diskussion gelöscht, weil sie laut Foren-Regeln nicht hierher gehört. Es könnte sein, dass Ihr Beitrag in diesem Thread war und so von der Löschung erwischt wurde - obgleich Sie vielleicht in Ihrem Beitrag nicht gegen die Regeln verstoßen haben...

Gruß
Redaktion