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Zinseinkünfte

von
evalotte

ich werde zum 01.05. als Rentnerin freiwillig in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein. Zur Ermittlung des Beitrags muss ich auch Zinseinkünfte angeben. Ist es legal, alle Anlagen auf den Namen meines Mannes umschreiben zu lassen, weil er als &#34;normaler&#34; Rentner gesetzlich versichert ist. Müssen wir dann den Freistellungsauftrag bei der Bank halbieren? Danke für Ihre Antwort.

von
Hier sind sie falsch

Dies ist ein Forum der deutschen Rentenversicherung. Fragen Sie Ihren Steuerberater.

von
Rosanna

&#34;Ist es legal, alle Anlagen auf den Namen meines Mannes umschreiben zu lassen, weil er als &#34;normaler&#34; Rentner gesetzlich versichert ist.&#34;

Nein, legal ist das natürlich nicht. Außerdem dürfte sich ja dann der KV-Beitrag Ihres
Mannes erhöhen, denn er muss ja auch alle Einnahmen als kv-pflichtiger Rentner angeben.

von
evalotte

Nur zur Richtigstellung: bisher haben sich weder bei meinem Mann noch bei unseren Freunden die gesetzlichen Krankenkassen für Zinseinkünfte interessiert. Vielleicht sind Sie da nicht richtig informiert.

von
Kurt

Rosanna, sie täuschen sich. Als gesetzlich Versicherter ist man wesentlich besser gestellt wie als Freiwillig Versicherter.
Die Leistungen der KV sind zwar identisch, aber der &#34;freiwillige&#34; muss aus z.B. Zinsen und Mieten einen Beitrag zahlen, der &#34;gesetzliche&#34; zahlt nur für die Rente. Verstehen soll das wer will. Die &#34;freiwilligen&#34; sind die Cashcows der KV

von
Rosanna

Gut, wird wohl so sein. Evalotte vermutet ja aber selbst, dass dies illegal sein KÖNNTE!

Wenn man im Forum zur gesetzl. RV Fragen stellt, die die KV betreffen, muß man halt mit solchen &#34;falschen&#34; Auskünften rechnen. Sorry.

Ich war halt immer der Meinung, dass auch bei kv-pflichtigen Rentnern ALLE Einkünfte zur Beitragserrechnung zusammengerechnet werden. Deshalb regen sich doch viele Rentner so darüber auf.

von
Antonius

Nun, wenn ein Rentner bei seiner GKV eine Zuzahlungsbefreiung beantragt, werden bei der Ermittlung der individuellen Belastungsgrenze SÄMTLICHE Einkommensarten berücksichtigt - auch Zinseinkünfte. Darüber regen sich auch sehr viele Rentner auf.

MfG

von
Schiko.

Wenn ich es richtig sehe war ihre frage die einbeziehung
von zinsen- würde auch für miete gelten- für den beitrag
zur krankenversicherung, immer bis höchstens der bemessungs-
grenze von 3.600 seit 1.1.2008.

1.Unverständlich warum sie als freiwillig versichert gelten
wollen. Automatisch werden sie in der gesetzlichen bei
rentenbeginn als pflichtversichert eingestuft. Bei ein-
spruch ist auch freiwillig versichert in der gesetzlichen
möglich

Wie schon ausgeführt wurde ist der beitragssatz bei der
gleichen kasse gleich bleibend, nur bei freiwillg versicherten
kommen zins/ miete hinzu.

2.Für die steuerberechnung ist es immer gut wenn die konten
bei der bank als oder - oder - undkonten geführt werden.

Dies ganz wichtig wegen dem altersentlastungsbetrag den auch
die ehefrau ohne eigene rente ab dem 64. lebensjahr erhält.

Auch hier werden die freibeträge abgeschmolzen. Ab jahrgang
1941 galten noch 40% höchstens 1900, ab jahrgang 1944 in
2008 35,2% und 1672 je ehepartner.

Hierzu wieder eine vergleichsrechnung als praktisches bei-
spiel, auch wenn manche kommentieren&#34;Schiko&#34; rechnet gern.

10.000 zinsen ./. 1.602 freistellung verbleiben 8.398 und für
geburtsjahrgang 1941 1.900.

Sind aber beide partner kontoinhaber rechnet sich dies so:
10.000 : 2 = 5.000 ./. 801 ergibt 4199 x 40 % E. 1680 x 2
3.360 statt 1.900 steuermindernd absetzbar.

Nebengeleise nützen nichts, die&#34; tat ziert den mann/frau&#34;deshalb
nachvollziehbare feinausrechnungen.

Mit freundlichen Grüßen.

von
___

Natürlich können Sie völlig legal Ihr Kapital auf den Namen Ihres Mannes anlegen. Das schützt Sie allerdings in einer Zugewinngemeinschaft nicht davor, dass Ihnen die Einkünfte auch hälftig &#34;gehören&#34;. Deshalb hilft auch die Halbierung der Beträge im Freistellungsauftrag nichts. Im Gegenteil.

Etwas anderes ist es, wenn Sie das Geld auf Kinder oder Enkel anlegen. Dann fallen auch die Zinsen dort an.

Eine andere Frage ist, ob die Krankenkasse diese Art Einkünfte je erfahren würde...

von
Schiko.

Entschuldigung, dies sind genau die nebengeleise die ich
immer wieder anspreche.
Ursprünglich bezog sich doch die anfrage auf den höheren
krankenkassenbeitrag wegen der zinsen. Auch ein möglicher
steuervorteil wurde angespruchen im rahem der kontoführung.

Natürlich erfährt bei freiwillig versicherten die kasse von den
nebeneinnahmen, es sei man verschweigt dies , bei den pflicht-
angaben auf entsprechendem auskunftsformular der kasse.

Dies kann aber ins auge gehen, vermutlich ist auch hier schon
datenabgleich gesetzlich zulässig.
Zugewinngemeinschaft ist ein ganz anderes kapitel, zinsver-
lagerung auf kinder oder gar enkel wird durch die abgeltungs-
steuer weiterhin eingeengt, belastet aber auch den jahresfrei-
betrag von 7.664 bei eigenem einkommen entsprechend.

Natürlich können auch kinder/enkel die altersentlastung
nicht beanspruchen, deswegen empfahl ich die Oder/Und
kontoführung. Die aufteilung der freistellung 1602 in zwei beträgen
auf 801 freistellung ist darum zweckmäßig und vorteilhaft.

Die gelanlage auf den ehemann stellt sich nicht,
da beide künftig als gesetzlich pflichtversicherte
gelten werden.

Mit freundlichen Grüßen.

von
evalotte

Das hört sich alles ziemlich kompliziert an. Fakt ist, dass ich ab Mitte d.J. eine eigene Rente beziehe. Da ich viele Jahre privat versichert war und die letzten Jahre in der Familienversicherung meines Mannes, werde ich ab Beginn der Rente feiwilliges Mitglied einer gesetzlichen Kasse sein. Da müssen eben zur Beitragsermittlung Nebeneinkünfte angegeben werden, im Gegensatz zu meinem Mann, der gesetzlich pflichtversichert ist. Deshalb meine Frage, ob es legal ist, die Geldanlagen umschreiben zu lassen.

von
Amadé

Lassen Sie sich durch unqualifizierte und obrigkeitshörige Meinungen nicht einschüchtern. Nicht jede Gestaltung ist illegal, ganz im Gegenteil! In dieser Republik steht inzwischen wohl jeder Untertan unter Generalverdacht, ein notorischer Hinterzieher und Sozialschmarotzer zu sein.

Das deutsche Steuer- und Sozialrecht ist nun mal furchtbar kompliziert, es gebietet fast, Gestaltungsmöglichkeiten zu suchen. Schauen Sie sich mal den folgenden link an, vielleicht hilft der weiter

http://www.steuerbuero-graeber.de/datenbank/dw20030205.htm

In Ihrem Fall würde ich jedoch sicher gehen, eine Hand voll Euro ans Bein binden und einen Steuerberater konsultieren. Evtl. ist es erwägenswert, auch eine Änderung des Güterstands in Betracht zu ziehen. Holen Sie fachkundigen Rat ein.

Mit Ihrer Einschätzung, nicht Mitglied in der Krankenversicherung der Rentner zu werden, liegen Sie richtig. Da ist es nur gescheit, die eigenen Einkünfte zu senken.

Übrigens auch die hier im Forum so hochgepriesene und wie eine Monstranz erhobene staatlich &#34;geförderte&#34; Altersvorsorge wird bei freiwillig versicherten Rentnern von den Kranken- und Pflegekassen mit den VOLLEN Beitragssätzen abgegriffen - soviel noch zu den vermeintlichen Geschenken des Staates.

von
Schiko.,

Entschuldigung, wollen sie nicht oder können sie nicht.

Sehe ich es richtig, derzeit sind sie nicht mehr privat ver-
sichert, sondern mit dem ehmann familienversichert, dies
in der gesetzlichen als pflichtversicherte.
Als rentnerin gilt die familienversicherung mit dem ehemann
nicht mehr.

Nur als beispiel, war nie privat versichert, jedoch in der
gesetzlichen galt ich die meisten jahre als freiwillig ver-
sicherten. Dies galt auch weiterhin als rentner mit 63.
jahren.
Soviel ich noch weiß war der beitragssatz sogar geringer
als für pflichtversicherte, mit dem nachteil, der beitrag
war nach beitragsstufen fällig.
Es kam sogar manchmal dazu, dass trotz geringer renten-
erhöhung unter berücksichtigung der beitragsklassen die
rente netto um ein paar mark geringer ausfiel.

Wie ja bereits dargelegt, wurden die rentner-früher frei-
willig versicherte- nunmehr als pflichtversicherte eingestuft.

Es besteht kein unterschied mehr in den beitragssätzen bei
der gleichen kasse. Nur wer widersprochen hat konnte weiter-
hin als freiwillig versichert gelten, dies streben sie scheinbar
ohne erkennbaren vorteil auch an.
Vielleicht können sie noch darlegen warum, steht doch fest,
dann werden zins( auch miete) verbeitragt wie es so schön
heißt.
Mir kommt es schon darauf an dies hier zu klären, es könnte
ja für andere user nicht unwichtig sein.
Seien sie versichert, ob ich recht habe oder nicht ist mir voll-
kommen egal, mir geht es um die sache.

Mit freundlichen Grüßen.

von
?-?

und SKAT muss wegen erwiesener Dummheit das doppelte bezahlen

von
Schiko.

Es ist schon erstaunlich wie sie amade eine ganz normale
anfrage zur krankenversicherung eines neurentners für ihre
zwecke missbrauchen
Habe mir fest vorgenommen mit ihnen keine klinge mehr
zu kreuzen, aber ihre bemerkungen fordern gegenwehr heraus.

&#34;Lassen Sie sich durch unqualifizierte und obrigkeitshörige
meinungen nicht einschüchtern&#34; und, und, so ihre botschaft.

Dies ist doch hier vollkommen unpassend, avalotte wollte
doch nur wissen ob sie durch kontoumschreibung auf den
namen ihres mannes- nachdem dieser pflichtversichert ist-
verhindern kann, dass auf zinseinkünfte ebenfalls kranken-
kassenbeitrag fällig wird.
Wäre dies so und es fallen für die ehefrau keine zinsen an,
gilt selbstverständlich der freistellungsbetrag von 1602, dies
gilt auch grundsätzlich für einzelkonten der eheleute.

Eine aufteilung erfolgt nur im steuerlichen bereich, wenn beide
kontoinhaber zusätzlich einzelkonten unterhalten.
Hier wird jeweils bei unterschiedlich hohen zinsen, die die
freistellung übersteigen, je partner 801 freistellung berück-
sichtigt.
Ihre worte, generalverdacht, notorischer hinterzieher und
sozialschmarotzer sind genau so unpassend hier wie meine
behauptung, im nächsten jahr wird der schnee schwarz sein.

Dies hat doch auch mit den wechsel des güterstandes nichts
zu tun.
Es gibt auch keine extra krankenversicherung für rentner, sondern
bestimmte höchstbeträge die als voraussetzung für eine private
rentenversicherung gelten , derzeit 4.000 euro monatlich.

Somit kann frau evalotte nicht privat versichert werden, weil
hierzu wesentliche voraussetzungen fehlen.
Nochmals meine behauptung, frau evalotte- ist ja derzeit selbst
auch nicht privat versichert- wird also automatisch in der gesetzlichen
pflichtversichert-, somit stellt sich ein höherer beitrag wegen zinsen
nicht.

Statt &#34; Monstranz, verwenden sie bitte lieber &#34; Kapitel und Vers&#34;
daran haben wir uns bei ihnen schon gewöhnt.

B leibt noch zu bemerken, auch pflichtversicherte müsssen für betriebs-,
zusatzrenten usw. den vollen krankenversicherungsbeitrag aufbringen.

Ein bischen weniger....... bei ihnen , könnte manchmal mehr für uns user
sein.

Mit freundlichen Grüßen.

von
hahaha

Schiko, es tut mir leid. Eigentlich lese ich ihre Beiträge ganz gern. Aber wenn sie von einer Materie keine Ahnung haben, sollten sie es unterlassen User wie Amade anzugreifen. Ab und an könnte man meinen sie leiden unter Altersstarrsinn.

von
Amadé

Lieber Schiko,

bitte nicht aufregen, das ist schädlich für die Gesundheit!

Beschäftigen Sie sich lieber mal mit dem Kapitel KVdR/ PVdR, da haben Sie anscheinend abenteuerliche Wissenslücken.

Lassen sich auch mal die Satzung einer gesetzlichen Krankenkasse zukommen, um dort das Kapitel freiwillige Mitgliedschaft und Beitragserhebung zu lesen.

Gut gemeint ist noch längst nicht gut gemacht.

&#34;...für meine Zwecke missbraucht ...&#34;? Na ja - verkaufe hier doch nichts - kriege von der Redaktion auch keine Tantiemen.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Ihnen

Ihr

Amadé

von
Amadé

Riester-Renten -die NICHT über den Betrieb abgeschlossen worden sind- werden bei in der KVdR pflichtversicherten Rentnern (noch) NICHT zur Beitragsbemessung herangezogen - haben Sie da andere Infos? Von betrieblichen Riester-Renten habe ich übrigens überhaupt nichts erzählt!

Rentner, die FREIWILLIGES Mitglied in einer GESRTZLICHEN KV sind, auch das gibt es - und gar nicht so wenige, lieber Schiko!, werden von der Kranken-und Pflegeversicherung in Sachen Riester-Rente (EGAL ob betrieblich oder nicht) abgegriffen und zwar VOLLES Programm. Das ist leider keine Sache des Glaubens.

von
Schiko.

Auch wenn sie beischwätzer
haben, was ist falsch an
meiner darstellung betreffend
pflicht/freiwillig versichert
in der gesetzlichen bezüglich
beitragszahlung für zinsen ?

M fG.

von
Schiko.

Den tittel altersstarrsin nehme
ich an.
Schreiben sie doch was falsch
ist an meiner darstellung in
bezug auf pflicht/freiwillig
versichert hinsichtlich der
anrechnung von zinsen.

Pauschalbemerkungen helfen
hier nicht weiter.