Zinseinkünfte

von
Schiiko.

Sie sind doch hier der prophet.
Nochmals, nur ganz wenige
rentner sind freiwillig in der
gesetzlichen versichert.

Dies deshalb, weil von gesetzes wegen die früher freillig versicherten rentner in
die gesetzliche ohne zutun
übergeführt wurden.
Ist auch verständlich, wer hat
schon 3.600 bruttorente um
als freiwillig eingestuft zu
werden.

Bei der einstufung zum gesamtbeitrag war von riester bei ihnen keine rede.
Der unterschied, gilt auch für lebensversicherung allgemeiner
art, ob betrieblich oder privat
abgeschlossen ist auch mir
bekannt.

Die umstellung von freiwillig versichert zur pflichtversich-
erung kenne ich doch aus
eigener praxis, soweit sind sie
ja noch nicht.

MfG.

von
Amadé

ach, Schiko...

von
Kurt

Hallo Schiko,
versuchen sie es mal mit dem folgenden Link bei der Rentenversicherung
http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_11958/SharedDocs/de/Navigation/Rente/Leistungen/KVdR__PVdR/KVDR__Voraussetzungen__Beginn__Ausschluss__node.html__nnn=true

Es geht um die 9/10-Regelung, also um die Vorversicherungszeit

Voraussetzungen, Beginn und Ausschluss der Krankenversicherung der Rentner
* Voraussetzungen
* Beginn der KVdR
* Ausschluss der KVdR
Voraussetzungen
Die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) ist eine Pflichtversicherung. In ihr werden Rentner und Rentenantragsteller versichert, die für eine bestimmte Dauer Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung waren (so genannte Vorversicherungszeit).
Die Vorversicherungszeit haben Sie grundsätzlich erfüllt, wenn Sie mindestens 9 Zehntel der 2. Hälfte Ihres Erwerbslebens Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung oder familienversichert gewesen sind. Dabei ist es egal, ob Sie Pflicht- oder freiwilliges Mitglied waren. Bei Hinterbliebenenrenten kann die Vorversicherungszeit auch durch den Verstorbenen erfüllt werden.

von
M

Sie verrennen sich da gerade ganz gehörig in was Schiko....

Es gibt sehr wohl eine stattliche Anzahl an freiwillig krankenversicherten Rentnern.
Ihr "Fall" ist eben nicht pauschal auf alle anderen projezierbar, Stichwort 9/10-Belegung (siehe Beitrag von Kurt).
Wer diese 9/10 Belegung nicht erfüllt, der hat bei einer gesetzlichen Krankenkasse gar keine andere Möglichkeit als eine freiwillige Mitgliedschaft.

Experten-Antwort

Zunächst ein Hinweis auf die geführte Diskussion, ob Sie als Rentnerin in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflicht- oder freiwillig versichert sein werden. Dies festzustellen ist Aufgabe der Krankenkasse und wir unterstellen daher, dass Sie sich dort bereits entsprechend erkundigt haben. Die Diskussion, wie die Fallgestaltung bei Ihnen aussehen könnte, dass dem auch tatsächlich so sei, erübrigt sich somit gänzlich.
Als freiwilliges Mitglied in der GKV gemäß § 240 Abs. 1 Satz 2 SGB V gilt daher , dass bei der Beitragsbelastung die gesamte wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des freiwilligen Mitgliedes zu berücksichtigen ist. Hierzu könnte entsprechend der Ausgestaltung der Satzung Ihrer Krankenkasse auch der eheliche Unterhaltsanspruch zählen. Ob Sie überhaupt einen beitragsrechtlichen Vorteil von der Umschreibung der Zinseinkünfte hätten kann erst nach genauer Erkundigung bei Ihrer Krankenkasse geklärt werden. Ob ein entsprechender Ehevertrag der das Güter- und Unterhaltsrecht regelt hier weiterhelfen kann, würden wir zuerst bei Ihrer Krankenkasse überprüfen lassen. Allerdings wäre dann noch zu klären, welche steuerlichen Auswirkungen auf Sie zukämen. Hierzu müssten Sie sich unbedingt mit Ihrem Steuerberater in Verbindung setzen. Ob der Freistellungsauftrag bei Ihrer Bank halbiert werden muss, sollten Sie ebenfalls durch Ihren Steuerberater, Ihre Bank bzw. das Finanzamt abklären lassen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mich als Vertreter der Deutschen Rentenversicherung zur steuerlichen Fragestellung nicht weiter positionieren kann.