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Experten-Antwort

zum erste mal zur Reha und noch in der Probezeit

von Tinale17.04.2019 | 23:12
2746 Ansichten
11 Antworten

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ich habe letzte Woche einen Antrag zur Reha gestellt habe noch keine Bewilligung erhalten habe bei euch ganz dringend die frage wann ich es meinem Arbeitgeber mit teilen muss das ich eine Reha beantragt habe habe jetzt die angst das ich gekündigt werden wenn ich jetzt das schon melden muss da ich noch in der Probezeit bin bin 2018 schon bei einem anderen Arbeitgeber entlassen worden da ich wegen einen Bandscheibenvorwölbung leider Krank wurde

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Tinale,

kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ggf. könnte man auch um telefonische Auskunft zum Sachstand beim zuständigen Rentenversicherungsträger bitten.

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10 Antworten

Cassandraam 18.04.2019 | 07:06
Ich würde es mitteilen, wenn die Bewilligung da ist. Letztlich fehlt mir aber das Verständnis, warum in der Probezeit ein solcher Antrag gestellt wurde...
Ulliam 18.04.2019 | 07:25
Ich schließe mich meinen Vorrednern an: warum bist du nicht im Krank geblieben und hast aus den Krankengeld eine Reha beantrag? Und Dir danach einen neuen Arbeitsplatz gesucht? Schon mal überlegt, dass es extrem unfair deinen Arbeitgeber gegenüber ist? Wenn du deine Rehabedürftigkeit beim Vorstellungsgespräch verschwiegen hast, könnte es evtl sogar ein Kündigungsgrund sein. Auf jeden Fall schadet dein Verhalten das Arbeitsklima.
Feliam 18.04.2019 | 08:27
Wenn Sie meinen, durch eine Reha-Maßnahme kann den Beschwerden geholfen werden, dann sollten Sie diese auch beantragen. Dem AG würde ich erst Mitteilung davon geben, wenn die Bewilligung da ist, denn es könnte ja sein, dass die Reha abgelehnt wird und dann haben Sie ganz umsonst die Pferde scheu gemacht. Im Übrigen schadet es d e m Arbeitsklima nicht, wenn die Mitarbeiter gesund arbeiten können.
RVam 18.04.2019 | 08:45
Ich schließe mich den Vorrednern an. Erstmal abwarten ob überhaupt der Reha Antrag statt gegeben wird. Du hast einen sehr unglücklichen Zeitpunkt gewählt. In der Probezeit besteht 14 Tage Kündigu gsfrist. Ich als AG habe zu Dir das Vertrauen verloren, deshalb würde ich die Kündigung aussprechen. So leid es mir tut. Mfg
Robertaam 18.04.2019 | 11:38
Zitat von Feli anzeigenausblenden
Hat das jemand bestritten? Es ist einfach eine Frage des Anstands, dass man gegenüber seines Arbeitgebers mit offenen Karten spielt. Die Verheimlichung eines Reha-Antrages bis zur Bekanntgabe des Reha-Beginns fördert nicht gerade ein gutes Betriebsklima. Und wenn der Arbeitnehmer mal Sonderwünsche äußern sollte, (beispielsweise bei der Urlaubsplanung), wird sich sein Arbeitgeber u.U. für den verheimlichten Reha-Antrag revanchieren. Und niemand könnte es ihm übel nehmen....
rosebudam 18.04.2019 | 12:35
Informieren Sie Ihren Arbeitgeber noch nicht bei Bewilligung der Reha durch den Rentenversicherungsträger, sondern erst wenn Sie die Einladung mit dem genauen Aufnahmetermin von der Reha-Klinik haben! Lassen Sie sich nicht von den "Arbeitgebervertretern" hier im Forum verunsichern. Sie haben alles richtig gemacht.
rosebudam 18.04.2019 | 14:40
Sie haben alles richtig gemacht.
Aber SIE scheinen noch nichts von MOBBING gehört zu haben!
Entschuldigung, aber was ist denn das für eine logikfreie Wortmeldung? Mobbing? Es gibt keine arbeitsvertragliche Pflicht, über die Stellung eines Reha-Antrags zu informieren. Der Arbeitgeber hat aber eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Arbeitnehmern. Die Reha-Maßnahme liegt also in seinem ureigenen Interesse. Er ist auf arbeitsfähige Arbeitnehmer angewiesen.
Alfredoam 18.04.2019 | 16:01
Zitat von rosebud anzeigenausblenden
Ja und? Arbeitsfähige Arbeitnehmer ohne Reha-Bedarf gibt es Unzählige und jeder Arbeitnehmer ist leicht ersetzbar. Es gibt bekanntlich auch ein Recht auf Mutterschaftsurlaub und Elternzeit. Deshalb muss es dem Arbeitgeber aber noch lange nicht gefallen, wenn die Schwangerschaft beim Vorstellungsgespräch verheimlicht und unmittelbar nach Inkrafttreten des Arbeitsvertrages der Mutterschutz beginnt. Und wenn Sie nicht kapieren können, dass einem das Arbeitsleben von Vorgesetzten und Kollegen durch MOBBING-Attacken verdammt schwer gemacht werden kann, dann sind Sie ganz schön naiv.
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