Zum Gutachter mit Beistand

von
S.R.

Hallo,

meine befristete EU-Rente läuft aus und wie sollte es anders sein - ich muß zum Gutachter.

Da ich mit Ärzten im Allgemeinen und Gutachtern im Speziellen bisher fast nur schlechte Erfahrungen gemacht habe, dies auch mit ein Grund für meine psychische Erkrankung ist, werde ich dieses mal einen Beistand mit zum Gutachter nehmen, so wie ich auch nur noch mit einem Zeugen zu einem Arzt gehe. Einem Gespräch/einer Untersuchung werde ich NUR im Beisein dieses Beistandens zustimmen.

Ich habe inzwischen so einen Hass auf Ärzte, bin hochgradig aggressiv, dass ich ehrlich gesagt für nichts mehr garantieren kann, wenn mir mal wieder jemand, der mich noch nie vorher gesehen hat und der mich überhaupt nicht kennt, erzählen will, wie es mir geht (bzw. gefälligst zu gehen hat) und mich und meine Aussagen dazu völlig ignoriert. Genau DAS zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, ich bin wegen solcher Ärzte zwei Mal dem Tod nur mit viel Glück entkommen, dass ich keinem Arzt mehr weiter traue, als ich ihn werfen kann. Die letzte Fehldiagnose eines Arztes ist gerade mal einen guten Monat her, entsprechend geht es mir psychisch derzeit.

Ich weiß inzwischen, dass der Gutachter dieses im Grunde nicht ablehnen kann.

Was aber passiert, wenn der Gutachter sich weigert ein Gutachten zu erstellen, wenn der Beistand dabei ist und mich nach Hause schickt?

Wird mir das von der DRV negativ ausgelegt?
Kann ich also schon im Vorfeld davon ausgehen, dass die EU-Rente nicht verlängert wird, wenn ich nicht nach der Pfeife des Gutachters tanze?

von
GroKo

Zitiert von: S.R.

Hallo,

meine befristete EU-Rente läuft aus und wie sollte es anders sein - ich muß zum Gutachter.

Da ich mit Ärzten im Allgemeinen und Gutachtern im Speziellen bisher fast nur schlechte Erfahrungen gemacht habe, dies auch mit ein Grund für meine psychische Erkrankung ist, werde ich dieses mal einen Beistand mit zum Gutachter nehmen, so wie ich auch nur noch mit einem Zeugen zu einem Arzt gehe. Einem Gespräch/einer Untersuchung werde ich NUR im Beisein dieses Beistandens zustimmen.

Ich habe inzwischen so einen Hass auf Ärzte, bin hochgradig aggressiv, dass ich ehrlich gesagt für nichts mehr garantieren kann, wenn mir mal wieder jemand, der mich noch nie vorher gesehen hat und der mich überhaupt nicht kennt, erzählen will, wie es mir geht (bzw. gefälligst zu gehen hat) und mich und meine Aussagen dazu völlig ignoriert. Genau DAS zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, ich bin wegen solcher Ärzte zwei Mal dem Tod nur mit viel Glück entkommen, dass ich keinem Arzt mehr weiter traue, als ich ihn werfen kann. Die letzte Fehldiagnose eines Arztes ist gerade mal einen guten Monat her, entsprechend geht es mir psychisch derzeit.

Ich weiß inzwischen, dass der Gutachter dieses im Grunde nicht ablehnen kann.

Was aber passiert, wenn der Gutachter sich weigert ein Gutachten zu erstellen, wenn der Beistand dabei ist und mich nach Hause schickt?

Wird mir das von der DRV negativ ausgelegt?
Kann ich also schon im Vorfeld davon ausgehen, dass die EU-Rente nicht verlängert wird, wenn ich nicht nach der Pfeife des Gutachters tanze?


Du solltest Dich für einen Platz in der "Geschlossenen" bewerben.

von
S.R.

Zitiert von: GroKo

Du solltest Dich für einen Platz in der "Geschlossenen" bewerben.

Lassen Sie mich raten: Sie sind Arzt!

Sie kennen weder mich, noch meine Geschichte, also halten Sie doch einfach den Mund, bzw. die Finger still, wenn Sie keine Ahnung haben!

von
GroKo

Zitiert von: S.R.

Zitiert von: GroKo

Du solltest Dich für einen Platz in der "Geschlossenen" bewerben.

Lassen Sie mich raten: Sie sind Arzt!

Sie kennen weder mich, noch meine Geschichte, also halten Sie doch einfach den Mund, bzw. die Finger still, wenn Sie keine Ahnung haben!


Nehmen Sie meinen Rat an, noch ist es nicht zu spät. Glauben Sie Mir es ist das Beste für Ihr Umfeld.

von
GroKo

Zitiert von: S.R.

Zitiert von: GroKo

Du solltest Dich für einen Platz in der "Geschlossenen" bewerben.

Lassen Sie mich raten: Sie sind Arzt!

Sie kennen weder mich, noch meine Geschichte, also halten Sie doch einfach den Mund, bzw. die Finger still, wenn Sie keine Ahnung haben!


Nehmen Sie meinen Rat an, noch ist es nicht zu spät. Glauben Sie Mir es ist das Beste für Ihr Umfeld.

von
S.R.

Zitiert von: GroKo

Nehmen Sie meinen Rat an, noch ist es nicht zu spät. Glauben Sie Mir es ist das Beste für Ihr Umfeld.

Es ist immer wieder schön, wenn man noch lachen kann. Beispielsweise über solche Trolle wie Sie einer sind.

Könnte den mal bitte jemand zurück in seinen Stall bringen - Danke!

Und ich wäre immer noch an sinnvollen Beiträgen interessiert.

von
ed v. schleck

ich hoffe das in diesem Forum irgendwann nur noch experten und ausgewählte halb-experten antworten dürfen.

vielleicht geht dann GroKo auch mal an die frische luft....

von
Joachim Vollstedt

Naja ganz unrecht hat GoKo ja nicht, wenn S.R. selber schreibt das er so aggressiv ist, das er beim nächsten Arzt der ihn nicht so einschätzt wie er das möchte für nichts mehr garantieren kann.

von
S.R.

Zitiert von: Joachim Vollstedt

Naja ganz unrecht hat GoKo ja nicht, wenn S.R. selber schreibt das er so aggressiv ist, das er beim nächsten Arzt der ihn nicht so einschätzt wie er das möchte für nichts mehr garantieren kann.

Der Ton macht die Musik!
Wenn Sie z.B. sechs Wochen lang mit Unterbauchschmerzen und leichtem Fieber von einem Arzt zum nächsten geschickt werden und jeder Ihnen erzählt, dass Sie sich alles nur einbilden, es eine Magen-Darm-Grippe wäre, Sie sich nicht so anstellen sollen (O-Ton!), Sie irgendwann nicht mehr können, ins Krankenhaus fahren und selbst dort wird Ihnen nicht geglaubt und man Ihnen sagt, dass Sie einen Termin machen sollen, dann könne man da ja mal genauer nachsehen..... Sie dann, aufgrund extrem schlechter Blutwerte doch dort bleiben und gleich am nächsten Morgen unter'm Messer liegen, danach drei Tage auf der Intensivstation verbringen und man Ihnen dann sagt, dass sie weitere 24 Stunden nicht überlebt hätten, dann würde Ihnen das psychisch sicherlich auch nicht gut tun!

Wenn sie über 10 Jahre Unmengen Schmerzmittel einschmeißen, weil Ihnen kein Arzt Ihre Schmerzen glaubt, das bis zu 12 Ibuprofen 800 pro Tag (!!) geht und Ihr Arzt Ihnen sagt, "stellen Sie sich nicht so an", und nach 10 Jahren endlich ein Arzt die Ursache findet, dann haben Sie in diesen 10 Jahren definitiv einen psychischen Knacks!

Das sind nur zwei Beispiele, wenn ich alles aufschreibe, was ich in den Jahren mit Ärzten erlebt habe, die einen als Simulant hinstellen, einem nicht glauben, Ihnen Unmengen an Schmerzmitteln verabreichen (bis hin zur Opiatabhängigkeit!), dann wird das ein Buch!

Die Aggressionen sind auch Nebenwirkungen von Medikamenten, eine Wirkung gibt es schon lange nicht mehr.

Aber gut, darum geht es hier nicht.

Eine Antwort von jemandem, der wirklich Ahnung von der Materie hat, wäre wirklich schön.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo S.R.,
nach § 13 Abs. 4 SGB 10 kann ein Berechtigter zu einer Verhandlung und/oder Besprechung mit einem Beistand erscheinen. Ein Beistand dient der Unterstützung des Beteiligten. Auch bei einem Begutachtungstermin kann eine Vertrauensperson des Versicherten mit anwesend sein.

von
S.R.

Danke erstmal für diese Antwort.

Aber zur zweiten Frage bräuchte ich noch eine Antwort.

Was passiert, wenn der Gutachter es ablehnt jemanden zu begutachten, weil dieser einen Beistand dabei hat.
Wird mir als Patienten dies negativ ausgelegt?

von
GroKo

Zitiert von: S.R.

Danke erstmal für diese Antwort.

Aber zur zweiten Frage bräuchte ich noch eine Antwort.

Was passiert, wenn der Gutachter es ablehnt jemanden zu begutachten, weil dieser einen Beistand dabei hat.
Wird mir als Patienten dies negativ ausgelegt?


Nur wenn Du nicht in die Geschlossene gehst.

von
gaucklerderkriegstreiber

bitte sehr :
Oft werden die Antragsteller von den Behörden zu einem, laut Gesetz, unabhängigen Gutachter der nicht der jeweils behandelnder Arzt sein darf, geschickt. Die Gutachter werden von der jeweiligen Behörde bezahlt. Bei einem Gutachtenstermin kann der zu Untersuchende viel falsch machen und ist dort meist allein. Der Gutac hter darf eine Begleitperson allerdings nicht ohne wichtigen Grund ablehnen. Dies ist im Urteil vom 23.02.2006 des Landessozialgerichtes Rheinland-Pfalz mit dem Aktenzeichen L 4 B 33/06 SB dargelegt. Zu finden ist dieses Urteil auf der Webseite „www.sozialgerichtsbarkeit.de “, auch im Rentenbüro liegt das Urteil vor und kann gegen Kostenersatz verschickt werden.

Der Gutachter muss sich seine eigene unabhängige Meinung bilden, dies wird vom Gesetzgeber so verlangt. Bei der Meinungsbildung müssen Sie den Gutachter (schon aus eigenem Interesse) nach allen Kräften unterstützen. Die Meinung des Gutachters stimmt allerdings gelegentlich nicht mit der Meinung des zu Begutachtenden überein. Ungenauigkeiten oder Fehler dürfen aber nicht passieren. Deshalb ist es zweckmäßig den Gesprächsverlauf genau zu registrieren und unmittelbar nach dem Gutachtenstermin in Form von Notizen zu dokumentieren, damit nichts in Vergessenheit gerät. Auch den allgemeinen Eindruck, den Sie beim Termin gewonnen haben sollten Sie festhalten. Sind Sie z. B. auf einschüchternde Art empfangen worden, war der Gutachter gut vorbereitet, hat er Sie ausreden lassen, hat er Ihnen unberechtigte Vorwürfe gemacht (z.B. Simulant), ist er mit Ihrem Krankheitsbild nach Ihrem Eindruck vertraut gewesen, war er über Ihre persönliche gesundheitliche Situation informiert, hat sich der Gutachter Zeit genommen für Sie, hat er zugehört, oder war die ganze Untersuchung schon nach 20 Minuten vorbei, wie war der zeitliche Ablauf, hat sich der Gutachter in der Art geäußert, dass eine Voreingenommenheit vermutet werden kann (In Ihrem Alter bekommt man doch noch keine Rente) usw. Es gibt auch immer wieder Gutachtenstermine, bei denen die zu Begutachtenden menschenunwürdig behandelt werden. Vorgekommen ist z.B. dass eine zu Begutachtende in einem „Liegestuhl“, aus dem sie sich wegen der gesundheitlichen Einschränkungen nicht mehr selbst erheben konnte, einfach liegengelassen wurde, nachdem die Schmerzäußerungen nach Meinung des Gutachters zu heftig waren und er beleidigt das Untersuchungszimmer verließ („Haben Sie sich mal nicht so“). Nach einem solchen Erlebnis kann der zu Begutachtende den Begutachtungstermin abbrechen. Das Abbrechen der Begutachtung muss im nachhinein gegenüber der jeweiligen Behörde begründet werden. Entsprechende Notizen geben Sie Ihrem Rechtsbeistand. Eine Beschwerde beim Auftraggeber des Gutachters (z.B. Gericht, Rentenversicherungsträger) und / oder bei der Ärztekammer kann erfolgen, dies muss im Einzelfall entschieden werden.

von
gaucklerderkriegstreiber

2. teil
Für den zu Begutachtenden besteht in jedem Fall die „Pflicht zur Mitwirkung“, d.h. er muss sich einer gutachterlichen Untersuchung unterziehen, wenn der jeweilige Versicherungsträger und/oder das Gericht diese Untersuchung für notwendig hält. Aber auch die Mitwirkungspflicht hat Ihre Grenzen. Zu beachten ist hier § 65, Abs. 2, SGB I. Hiernach können Behandlungen und Untersuchungen nur dann abgelehnt werden,
• bei denen im Einzelfall ein Schaden für das Leben oder die Gesundheit
mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausgeschlossen werden kann,
• die mit erheblichen Schmerzen verbunden sind,
•die einen erheblichen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit bedeuten.

Mitwirkungspflicht bedeutet u.A. auch, dass man unangenehme und Fragen deren Sinn man zunächst nicht sieht, beantworten soll. Sie können allerdings fragen, warum diese Frage gestellt wurde um dann zu entscheiden, ob die Frage beantwortet werden soll oder nicht. Wollen Sie bestimmte Untersuchungsmethoden verweigern, ist es immer und unbedingt sinnvoll, diese Verweigerung plausibel zu begründen (z.B. weil gerade diese Untersuchung erst vor kurzem gemacht wurde). Ansonsten wirkt sich eine Verweigerungshaltung verständlicherweise negativ aus. Insgesamt gesehen ist es meist besser die eine oder andere Frage „zu viel“ zu beantworten, auch wenn manche Fragen zunächst unverständlich erscheinen. Regelmäßig ist es nicht so, dass ein Gutachter überflüssige Fragen stellt, oft verhält es aber sich so dass der zu Untersuchende den Hintergrund der Frage nicht versteht, weil ihm das nötige Fachwissen fehlt. Gleichartig gilt dies für durchzuführende Tests und Untersuchungen.

Eine sorgfältige Vorbereitung auf jeden Gutachtenstermin ist notwendig. Jeder Gutachtenstermin ist wichtig, es gibt immer Auswirkungen auf das gesamte Rentenverfahren. Der zu Begutachtende hat die Pflicht bei der Begutachtung vollständig, umfassend und wahrheitsgemäß mitzuwirken, was eindeutig im Interesse des zu Begutachtenden ist. Der Gutachter hat ähnliche Verpflichtungen, nämlich den Gesundheitszustand vollständig, umfassend und wahrheitsgemäß aufzuklären. Ein Termin beim Gutachter ist eine nicht alltägliche Situation, bei der leicht etwas vergessen werden kann. Im Sinne der Mitwirkungspflicht ist es deshalb angebracht einen „Spickzettel“ vor dem Gutachtenstermin anzufertigen und eventuell zusätzlich ein Krankheits- bzw. Schmerztagebuch.

von
gaucklerderkriegstreiber

im übrigen würde ich versuchen am gutachtertermin " über meinen schatten zu springen ". nicht alle doc"s sind schlecht. überlegen sie mal bitte wenn sie der Gutachter wären und sie hätten einen Patienten der total abweisend auf sie reagiert / wirkt.
also einfach mal locker bleiben, was soll schon passieren ?? wiederspruch können sie dann immer noch einlegen. wie sagte doch unser Trainer : wir müssen jetzt mal ein bisschen demut zeigen.........
gruss aus Berlin Bellevue vom pfaffen.

von
S.R.

Das war mal ausführlich, danke.

Ich hatte schon Gutachter, die das genaue Gegenteil von dem was ich sagte ins Gutachten schrieben - der Widerspruch war acht Seiten (!) lang. Die körperliche Untersuchung wurde vom Gutachter mit solcher Gewalt durchgeführt, dass ich danach eine Woche lang Schmerzen hatte (dokumentiert vom HA).

Aus diesen Gründen nur noch mit Beistand, der im Grunde nur in der Ecke sitzen und stichwortartig mitschreiben soll. Eben damit dokumentiert wird, was gesagt und gemacht wurde.

Aber immer noch die Frage, ob es mir negativ ausgelegt werden kann, wenn der Gutachter einen Beistand ohne Grund ablehnt und sich weigert ein Gutachten zu erstellen.

von
gaucklerderkriegstreiber

warum sollte der Gutachter das denn ablehnen ? wenn sie ihm das ruhig und sachlich erklären, ohne gleich die gesamte Ärzteschaft zu beleidigen, dürfte er bestimmt mitspielen. im übrigen können sie den Gutachter natürlich auch nach 3 Sekunden ablehnen und einfach nach hause gehen,, ABER ist ihnen denn damit geholfen ? sie müssen das denn bei der drv erklären und bekommen dann natürlich nach etlichen Wochen einen neuen Termin bei einem anderen Gutachter. seien sie bitte nicht so negativ eingestellt !!!!!!!!!!!!

von
gaucklerderkriegstreiber

noch etwas : meine rente wurde ja inzwischen auch um 3 jahre verlängert, ohne Gutachter. der befundbrief meiner Ärztin hat gereicht. allerdings hätte ich mich tatsächlich sehr darüber gefreut wenn die mich zum Gutachter geschickt hätten.
ich fand es sehr schade. jetzt hab ich erstmal bis juli 2017 ruhe.........

von
KSC

Sie schrieben in einem Ihrer Beiträge, dass der Ton die Musik macht.

Ja das stimmt und wenn das alle beherzigen, wird es keine Probleme geben.

Ärzte machen Fehler, auch Gutachter - das streitet niemand ab.

Aber sie sind auch Menschen, die menschlich reagieren.

Auch bei Ärzten gilt: wie man in den Wald hineinruft, so tönt es zurück.

Das gilt auch für Sie: wenn Sie dem Arzt ruhig und besonnen im Gespräch von "Mann zu Mann" erklären, warum Sie eine Begleitperson dabei haben wollen, wird es normalerweise kein Problem geben.

Und wenn sich die Begleitperson ihrer Rolle bewusst ist und ruhig beobachtet, gibts auch kein Problem.
Sofern die Begleitperson sich in alles einmischt, alles besser weiß, dem Arzt ungefragt ins Wort fällt oder sich irgendwie daneben benimmt, braucht sich keiner wundern, wenn der Doktor der Begleitung die rote Karte zeigt.

PS: dass man eine Begleitung mitbringt kann man dem ärztlichen Dienst auch vorher in eienm kurzen, höflichen Brief sachlich mitteilen.

von
W*lfgang

Zitiert von: S.R.
Was passiert, wenn der Gutachter es ablehnt jemanden zu begutachten, weil dieser einen Beistand dabei hat.
S.R.

hier kann Abs. 6 der vom Experten-Team benannten Vorschrift gelten:

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__13.html

Rechtsanweisungen (fangen Sie ab Ziff. R8 an zu lesen):
http://www.deutsche-rentenversicherung-regional.de/Raa/Raa.do?f=SGB10_13R0&id=%A7%2013%20Bevollm%E4chtigte%20und%20Beist%E4nde%20%205%20768

Gruß
w.