Zusätzliche Rentenbeiträge

von
Zanna

Sehr geehrte Damen und Herren Experten,

nach langem Berufsleben, an
dessem Ende ich durch Insolvenz arbeitslos wurde,fehlen mir nun 20 Monate nach Auslaufen von ALG 1 bis zur " Rente wegen Arbeitslosigkeit ". Für diesen Zeitraum möchte ich mich weiterhin " Arbeitslos ohne Leistungsbezug " melden. Ist es empfehlenswert, für diese 20 Monate weiterhin (privat) Rentenbeiträge ( und in welcher Höhe ? ) einzuzahlen??
Einen Minijob möchte ich nicht aufnehmen.
Vielen Dank für Ihre Tipps und Empfehlungen.

von Experte/in Experten-Antwort

Bei Rentenbeginn müssen Sie arbeitslos sein, d.h. Sie müssten sich trotzdem weiterhin bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden. Nebenher könnten Sie freiwillige Beiträge einzahlen (Mindestsatz 79,60 EUR), ist theoretisch aber nicht sinnvoll, da kaum Rendite.

von
Schiko.

Da bleibt nur der weg den
monatlichen, vollwertigen beitrag von 79,60 zu über-
weisen.

MfG.

von
Birdie

Wozu?

Was soll das bringen?

MfG
Birdie

von
Vorsicht

Hier könnte durchaus die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Altersrente für Frauen bestehen, sofern Zanna ein Weibchen ist (gehe davon aus , daß vor 1952 geboren). Dann brauch sie nicht alo oder genauer: beschäftigungslos(< 15 Std. wöchentl. tätig) bei Rentenbeginn zu sein.

Einfach weiter regelmäßig alo melden, damit keine Lücke entsteht und dann Altersrente für Frauen beantragen. 18% Abschlag mit 60.

Vor.: 15 Beitragsjahre insgesamt und nach dem 40.Lebensjahr mindestens 121 Kalendermonate Pflichtbeiträge.

Am besten zu einer Beratungsstelle der DRV in der Nähe und dann wissen Sie´s genau.

MfG

von Experte/in Experten-Antwort

Sollten Sie als Frau die Altersrente für Frauen beanspruchen können, sieht dies wieder anders aus!!!

von
Schiko.

Euro 4,24 rentenzuwachs
im jahr.

MfG.

von
Keith Moon

4,24 EUR brutto minus 18 % Abschlag macht 3,48 EUR, minus 10,15 % für KV/PV, somit netto nur 3,13 EUR Ertrag für einen Aufwand von 955,20 EUR.

Oder andersherum: die Rente müßte erst einmal 305 Monate bezogen werden, also mehr als 25 Jahre, bevor sich auch nur ein einziger Cent ammortisiert hat. Vom Zinseszinseffekt gar nicht zum Reden.

Insoweit ist die Frage der anderen User, was das bringen soll, mehr als berechtigt.

von
Schiko.

Schön das sie auch auf 4,24
jahrlichen rentenzuwachs gekommen sind.
Eigentlich wollte zanna ja
auch wissen wie hoch ein
mindestbeitrag monatlich aufzubringen wäre, dies habe
ich mitgeteilt.
Somit kann eine bankkauffrau
selber das preis/leistungsverhältnis fest-
stellen.
Weiß natürlich auch, die meldung als arbeitslos kann
auch ohne leistungsbezug
zur erfüllung der fehlenden
wartezeiten beitragen.
Erfüllt aber nicht die voraussetzung für EMR. und reha.
Habe mich aber sonst wertneutral verhalten und an
dere nicht kritisiert, dies überlasse ich ruhig ihnen.

MfG.

von
Schiko.

Das wort bankkaufrau ist für
einen anderen beitrag bestimmt, entschuldigung.

MfG.

von
Keith Moon

Hallo "Schiko",

sie schreiben: "Habe mich aber sonst wertneutral verhalten und andere nicht kritisiert, dies überlasse ich ruhig ihnen"

Warum so empfindlich? Aus ihren früheren Beiträgen, die ich immer wieder gerne gelesen habe, entnehme ich, das sie lange Jahre eine leitende Position als Mitarbeiter einer Bank hatten. Und daher hätte ich ihnen auf die Frage der anderen User, was die in diesem Fall objektiv unsinnige freiwillige Beitragszahlung denn bringen soll, eine andere Antwort zugetraut als einfach nur "4,24 EUR" hinzuschreiben.

Viele User schätzen ihre Beiträge im Forum und mancher Laie könnte eine solche Antwort sogar für eine Empfehlung halten, daher die Klarstellung.

von
Schiko.

Bin deshalb überhaupt nicht beleidigt. Ich bin es doch hier
der immer wieder darauf hinweist das manche ein-
zahlungen finanziell nicht
sehr lukrativ sind.

Hätte ich die leitende stellung
gehabt die sie mir zutrauen
müsste eigentlich meine bruttorente von 1748 nach
48 diensjahren höher sein.

Natürlich ist es unüblich wenn
man soviel persönliches von
sich gibt, mache dies ja nur
weil dies erlebte wirklich-
keit ist und wir hier uns ja auch nicht persönlich kennen.

Ich weis von was ich rede,da
ich als jüngster von 8 kinder
finanziell arm aufgewachsen bin, da reichte es eben nur
zur volksschule.
Es schadet ja auch gar nicht,
wie geschehen, wenn man
gedanken kontrovers aus-
tauscht.
Im übrigen meine ich auf mich
bezogen, wer austeilt muß
auch einstecken können.

Nicht,s für ungut.

MfG.

von
Wolfgang

Hallo Schiko,

137 % als Durchschnittswert der Versicherungszeiten ist aber auch nicht gerade schmal ;-))

Gruß
w.