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Zusätzliche Rentenbeiträge

von Zanna18.11.2008 | 11:36
2117 Ansichten
12 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Sehr geehrte Damen und Herren Experten, nach langem Berufsleben, an dessem Ende ich durch Insolvenz arbeitslos wurde,fehlen mir nun 20 Monate nach Auslaufen von ALG 1 bis zur " Rente wegen Arbeitslosigkeit ". Für diesen Zeitraum möchte ich mich weiterhin " Arbeitslos ohne Leistungsbezug " melden. Ist es empfehlenswert, für diese 20 Monate weiterhin (privat) Rentenbeiträge ( und in welcher Höhe ? ) einzuzahlen?? Einen Minijob möchte ich nicht aufnehmen. Vielen Dank für Ihre Tipps und Empfehlungen.

Antworten der Moderation

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2
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Bei Rentenbeginn müssen Sie arbeitslos sein, d.h. Sie müssten sich trotzdem weiterhin bei der Agentur für Arbeit arbeitslos melden. Nebenher könnten Sie freiwillige Beiträge einzahlen (Mindestsatz 79,60 EUR), ist theoretisch aber nicht sinnvoll, da kaum Rendite.

Moderation · 2Ihre Vorsorge

Sollten Sie als Frau die Altersrente für Frauen beanspruchen können, sieht dies wieder anders aus!!!

10 Antworten

Schiko.am 18.11.2008 | 12:04
Da bleibt nur der weg den monatlichen, vollwertigen beitrag von 79,60 zu über- weisen. MfG.
Birdieam 18.11.2008 | 12:39
Wozu? Was soll das bringen? MfG Birdie
Vorsichtam 18.11.2008 | 12:41
Hier könnte durchaus die Möglichkeit der Inanspruchnahme der Altersrente für Frauen bestehen, sofern Zanna ein Weibchen ist (gehe davon aus , daß vor 1952 geboren). Dann brauch sie nicht alo oder genauer: beschäftigungslos(< 15 Std. wöchentl. tätig) bei Rentenbeginn zu sein. Einfach weiter regelmäßig alo melden, damit keine Lücke entsteht und dann Altersrente für Frauen beantragen. 18% Abschlag mit 60. Vor.: 15 Beitragsjahre insgesamt und nach dem 40.Lebensjahr mindestens 121 Kalendermonate Pflichtbeiträge. Am besten zu einer Beratungsstelle der DRV in der Nähe und dann wissen Sie´s genau. MfG
Schiko.am 18.11.2008 | 12:53
Euro 4,24 rentenzuwachs im jahr. MfG.
Keith Moonam 18.11.2008 | 13:16
4,24 EUR brutto minus 18 % Abschlag macht 3,48 EUR, minus 10,15 % für KV/PV, somit netto nur 3,13 EUR Ertrag für einen Aufwand von 955,20 EUR. Oder andersherum: die Rente müßte erst einmal 305 Monate bezogen werden, also mehr als 25 Jahre, bevor sich auch nur ein einziger Cent ammortisiert hat. Vom Zinseszinseffekt gar nicht zum Reden. Insoweit ist die Frage der anderen User, was das bringen soll, mehr als berechtigt.
Schiko.am 18.11.2008 | 21:56
Das wort bankkaufrau ist für einen anderen beitrag bestimmt, entschuldigung. MfG.
Schiko.am 18.11.2008 | 21:35
Schön das sie auch auf 4,24 jahrlichen rentenzuwachs gekommen sind. Eigentlich wollte zanna ja auch wissen wie hoch ein mindestbeitrag monatlich aufzubringen wäre, dies habe ich mitgeteilt. Somit kann eine bankkauffrau selber das preis/leistungsverhältnis fest- stellen. Weiß natürlich auch, die meldung als arbeitslos kann auch ohne leistungsbezug zur erfüllung der fehlenden wartezeiten beitragen. Erfüllt aber nicht die voraussetzung für EMR. und reha. Habe mich aber sonst wertneutral verhalten und an dere nicht kritisiert, dies überlasse ich ruhig ihnen. MfG.
Keith Moonam 19.11.2008 | 09:05
Hallo "Schiko", sie schreiben: "Habe mich aber sonst wertneutral verhalten und andere nicht kritisiert, dies überlasse ich ruhig ihnen" Warum so empfindlich? Aus ihren früheren Beiträgen, die ich immer wieder gerne gelesen habe, entnehme ich, das sie lange Jahre eine leitende Position als Mitarbeiter einer Bank hatten. Und daher hätte ich ihnen auf die Frage der anderen User, was die in diesem Fall objektiv unsinnige freiwillige Beitragszahlung denn bringen soll, eine andere Antwort zugetraut als einfach nur "4,24 EUR" hinzuschreiben. Viele User schätzen ihre Beiträge im Forum und mancher Laie könnte eine solche Antwort sogar für eine Empfehlung halten, daher die Klarstellung.
Schiko.am 19.11.2008 | 12:36
Bin deshalb überhaupt nicht beleidigt. Ich bin es doch hier der immer wieder darauf hinweist das manche ein- zahlungen finanziell nicht sehr lukrativ sind. Hätte ich die leitende stellung gehabt die sie mir zutrauen müsste eigentlich meine bruttorente von 1748 nach 48 diensjahren höher sein. Natürlich ist es unüblich wenn man soviel persönliches von sich gibt, mache dies ja nur weil dies erlebte wirklich- keit ist und wir hier uns ja auch nicht persönlich kennen. Ich weis von was ich rede,da ich als jüngster von 8 kinder finanziell arm aufgewachsen bin, da reichte es eben nur zur volksschule. Es schadet ja auch gar nicht, wie geschehen, wenn man gedanken kontrovers aus- tauscht. Im übrigen meine ich auf mich bezogen, wer austeilt muß auch einstecken können. Nicht,s für ungut. MfG.
Wolfgangam 20.11.2008 | 17:32
Hallo Schiko, 137 % als Durchschnittswert der Versicherungszeiten ist aber auch nicht gerade schmal ;-)) Gruß w.
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