Zusatzabgabe aus einer Kapitalversicherung an Krankenkasse

von
joschi48

Habe eine Direktversicherung durch den ehemaligen Arbeitgeber als Kapitalsumme auszahlen lassen. Dieses wurde der Krankenkasse mitgeteilt und seitdem zahle ich einen zusätzlichen monatlichen Beitrag von über 30 €.Dieses Kapital sollte eigentlich eine kleine weitere Stütze für die Rente ab meinem 63 Lebensjahr werden.Das wird aber erst in 1,5 Jahren der Fall sein und bis dahin werde ich von der Versicherung weiter abgezockt.
Sorry,aber ich bin diese 1,5 Jahre noch Arbeitslos ohne Leistungsbezüge und suche nun Wege um mein Geld für meine Vorsorge zu behalten und nicht Versicherungsbauten zu finanzieren.
Bin für Anregungen Dankbar.
Gruss Joschi48

von
Falsches Forum

Ob Krankenversicherungspflicht besteht oder nicht, ist nicht Sache der Rentenversicherung.Da sie sich hier in einem Forum der Rentenversicherung befinden,sind sie leider falsch.

Wenden sie sich an ein Krankenkassenforum.

von
joschi48

Diese Versicherung diente der Altersvorsorge, wurde nur von mir aus finanztechnischer Sicht als Kapitalauszahlung genutzt.Dies ist doch ein Forum für Altersvorsorgethemen die mit Rente und dem Umfeld zu tun haben?
Gruss Joschi48

von Experte/in Experten-Antwort

Ich empfehle Ihnen sich mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung zu setzen und sich den rechtlichen Hintergrund aufzeigen zu lassen. Dort können Sie auch erfragen, ob zu Ihrer Problematik bereits entsprechende Urteile der Sozialgerichtsbarkeit ergangen sind. Ist dieses der Fall, scheint auch der Klageweg nicht erfolgversprechend.

von
Falsches Forum

Und wie bereits schon gesagt, handelt es sich nicht um ein Forum der Krankenversicherung.

Und da Ihr Beitrag zweifelsfrei ausschliesslich auf das Krankenversicherungsrecht abzielt,sind sie hier natürlich völlig falsch.

von
Alfred

Servus,
es ist Rechtens, dass Krankenversicherungsbeiträge abgeführt werden. Das ist der (Gerechte?) Ausgleich dafür, dass bei einer Direktversicherung während der Ansparfase die Sozialversicherungsbeiträge gekürzt werden. Ob unter diesem Aspekt eine Direktversicherung Sinn macht muss jeder selbst entscheiden. Ich habe mich dagegen entschieden.
Gruß
Alfred

von
Alfred

Nachtrag
die Krankenversicherungsbeiträge werden 10 Jahre lang erhoben, auch wenn Sie Rentner sind
Gruß
Alfred

von
Rese

Bei Ihrer Schilderung stellt sich schon die Frage, warum Sie die Direktversicherung kapitalisiert und nicht verrentet haben. Dann hätten Sie bis zum Lebensende eine zusätzliche Rentenleistung. So kann es passieren, dass das Geld irgendwann alle ist und Ihnen danach nur noch die Zahlung der gesetzlichen Rente zur Verfügung steht.

Bezüglich der Verbeitragung in der Krankenversicherung werden Sie nichts erreichen können. Meines Wissens gibt es schon höchstrichterliche Urteile, die diese gesetzliche Regelung abgesegnet haben.

von
Schiko.

Es ist natürlich für Betroffene schon ärgerlich, dass 10 Jahre lang seit der
Einführung ab 1.04.2004 bei Kapitalauszahlung der volle Kassenbeitrag,
der Pflegeversicherung sind es 16,85% - ohne eigene Kinder 17,10%-
aufzubringen sind.

Soweit mir bekannt wurde aber keine Steuer abgezogen.

Im Gegensatz dazu wird bei Verrentung neben den gleichen Beitrag zur
Krankenversicherung auch noch Steuer fällig.
Zwar nicht so hoch wie bei der gesetzlichen Rente, da hier noch das System
Ertragsanteilversteuerung , allgemein üblich bis Ende 2004 gilt.

Maßgebend das Lebensalter für die Steuer Einstufung, jedoch meist 9% niedriger als früher, Mit 65 Jahren 18% - mit 60 Jahren 22% Ertragsanteil.
Es fehlt hier eben der Hälfteanteil des Arbeitgebers bzw. der Versicherungs-
träger,
Die Schuld auf die Krankenkassen abzuschieben, ja sogar empfehlen sich
dort zu beschweren erscheint mir wenig hilfreich.

Man könnte ja auch auf die Idee kommen, die Ärzte sind die Schuldigen,
die sorgen für ein wesentlich längeres Lebensalter.

Die Gesetze hierzu macht ja immer noch die Politik.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Trolljäger

Haben Sie Mitleid mit dem User "Falsches Forum". Wahrscheinlich hat ihn niemand lieb oder beachtet ihn sonst in irgend einer Weise. Deshalb spielt er hier so gerne den Hilfssheriff ;-)

von
-??-

Ist folgender Gedankengang richtig ?

Von 1971 bis 2009 in eine Direktversicherung je Monat 75 € eingezahlt und diesen Betrag pauschal
versteuert. Steuer und Versicherungsbetrag
wurde durch den Arbeitnehmer gezahlt.

Es wurde also nur nicht die Versicherung
KV+PV abgeführt. Gehen wir mal vom
heutigen Betrag aus, also 16,85% = von
75 € = 12,64 € nicht gezahlt.
Bzw. wäre in der meisten Zeit nicht angefallen da Arbeitnehmer über der Beitragsbemessungsgrenze.

Auf den ausgezahlten Versicherungsbetrag
zahlt man dann 10 Jahre lang jedoch monatlich einen Betrag von 84,25 €??

Wo ist die Gerechtigkeit ?

Oder liegt hier meinerseits ein Gedankenfehler vor ??

von
Alfred

Servus,
ja, das kommt so hin. Gerechtigkeit gibt´s hier nicht, denn hätten Sie sich privat Versichert, dann müssten Sie jetzt nichts zahlen. Gerecht?? Und der (Privat) Krankenkassenbeitrag wäre, zumindest in jungen Jahren, viel niedriger gewesen. Gerecht?
Gruß
Alfred

von
-??-

Die Gerechtigkeit geht ja noch weiter.

Wenn ich den Rest der von der Versicherungssumme übrig bleibt gewinnbringend anlege muss ich vom
Ertrag ( Zinsen ), unter der Voraussetzung das ich vor dem Renteneintritt freiwillig versichert war, auch noch KV+PV zahlen.
Also für die gleiche Sache sogar mehrfach.

Oder Gedankenfehler ??

Gruss

von
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von
Schiko.

Normalerweise werden Rentner - auch wenn früher freiwillig ver-
sichert- als pflichtversichert in die Rentenversicherung eingestuft.

Nur auf besonderen Wunsch ist die freiwillige Versicherung fort-
gesetzt worden.

MfG.

von
joschi48

Hallo an ALLE
die so viel zum Thema und für mich und meinen recherchen gewußt haben.Danke,habe auch in dieser Internettseite vor langer Zeit gelesen,daß mit Eintritt in der Rente diese Beiträge nicht mehr zu zahlen sind.Mich hat es nur geärgert wenn man für den Ruhestand vorsorgt auch noch Bluten muß.Wäre zu erwähnen das ich sowieso zu meiner Dienstzeit fast immer den Höchstbeitrag in den Sozialversicherungen getragen habe .
Nochmal Danke für eure Bemühungen
Gruß Joschi48

von
Falsches Forum

Lieber Trolljäger,

Mitleid brauch ich doch nicht.Es würde mir schon reichen, wenn manche einfach mal anfangen würden zu denken.Oder es wenigstens versuchen.

Ich habe halt die Hoffnung noch nicht aufgegeben,und denke das es wirklich nur ganz wenige sind, die so wenig Intelligenz haben, das sie nicht mal den einfachen Sinn dieses Forums hier verstehen.

von
Ja und...???

"Wäre zu erwähnen das ich sowieso zu meiner Dienstzeit fast immer den Höchstbeitrag in den Sozialversicherungen getragen habe .."

hmm...versuche mir die ganze Zeit den Sinn dieser Aussage klar zumachen.Gelingt mir irgendwie nicht.

Man zahlt Beiträge, und als Gegenleistung erhält man Leistungen im Krankheitsfall ( oder auch nicht, denn alle müssen ja sparen ).

Das sie hohe Beiträge gezahlt haben muss ja bedeuten,das dsie viel verdient haben.Wenn ich falsch liege korrigieren sie mich bitte.

Jemand der weniger verdient,klassisches Beispiel der normale Arbeiter,zahlt also weniger ein.Aber er hat ja auch viel viel weniger Geld zur Verfügung,als jemand der viel verdient..Stimmt doch soweit noch alles oder?

Sie zahlen ja auch mehr Steuern,als jemand der weniger Arbeitsengelt erzielt.

So funktionieren die Sozialsysteme in Deutschland.

Komme allerdings immer noch nicht hinter den Sinn Ihrer oben zitierten Aussage.

Sollen die nun,als einzelner von dieser für die Allgemeinheit,also für JEDEN!!! geltenden Beitragspflicht befreit werden,nur weil sie ein hohes Gehalt hatten????

Vielleicht können sie mir erklären,was sie mit der Aussage bezwecken wollten.
Würde mich freuen.

von
Tschacka

bin nicht so 100 % sicher, aber so hab ich das verstanden...

Rentner bekommt zusätzlich Betriebsrente monatlich ausbezahlt und bezahlt hierfür selbstverständlich Monat für Monat bis an sein Lebensende KV und PV -Beiträge aus dieser Rente (und auch aus der gesetzlichen Rente) soweit so klar.

Nun kommen Sie!

Betriebsrente wird einmalig ausbezahlt!
KV und PV zahlen Sie dann ausschließlich aus Ihrer gesetzlichen Rente und die "Abfindung" bleibt KV und PV frei??? Wohl kaum!!!

Hier werden fiktiv Beiträge angesetzt für die nächsten 10 Jahre, so als hätten Sie diese Summe auch monatlich erhalten. Das ist doch nur gerecht oder lieg ich da komplett falsch???

Wenn Sie diese Summer einmalig abgedrückt haben und so Gott will, Sie steinalt werden, dann sind Sie eigentlich niemals benachteiligt.

Wenn ich das falsch interpretiere, entschuldige ich mich vorab schonmal :)))

MfG
Tschacka

von
Tschacka

ups, wer lesen kann ist klar im Vorteil...

habe echt übersehen, dass Sie ja noch kein Rentner sind, sondern dass es hier um die "Zwischenzeit" geht.
Sorry!

Also diese Frage ist tatsächlich nur mit der KK zu klären, vielleicht finde ich was im SGB V.
Melde mich dann nochmal...

bis dann
Tschacka