Hallo Gudi,
ich denke, das kann Ihnen hier keiner wirklich beantworten. Es kommt auf viele Faktoren an (z.B. inwieweit Sie bisher schon privat vorgesorgt haben, wie lange Sie voraussichtlich einzahlen werden etc.).
Sie müssen einerseits vergleichen, wie hoch die voraussichtlichen Leistungen sein werden und in welchem Verhältnis diese zu den eingezahlten Beiträgen stehen; eventuell auch, welche Leistungen Sie mit den gleichen Beiträgen in anderen Vorsorgeformen erreichen könnten.
Aus Rentensicht wäre abzuwägen: In der Ansparphase müssen Sie für den umgewandelten Entgeltbetrag keine Sozialversicherungsbeiträge und Steuern zahlen (Ersparnis).
Für diesen Betrag erhalten Sie dann aber natürlich auch keine Entgeltpunkte gutgeschrieben, was wiederum die Höhe der Rente mindert.
Und die Auszahlungen aus der Entgeltumwandlung sind später zu versteuern (die Steuerhöhe ist von Ihrem Gesamteinkommen und ggf. dem Ihres Ehepartners abhängig) und es sind dafür Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen.
Sie sollten sich sowohl von Ihrem Arbeitgeber als auch in einer Beratungsstelle der Rentenversicherung ausführlich beraten lassen (nur die Entscheidung selbst kann Ihnen natürlich niemand abnehmen...). Sinnvoll wäre vielleicht auch eine auf Ihre persönlichen Verhältnisse bezogene Beratung bei einer Verbraucherzentrale - diese ist allerdings kostenpflichtig.