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Zusatzstudium

von
der Jan

Hallo,

Nach einer Berufsausbildung und dem Abschluss eines Studiums zum Diplom Maschinenbauingenieur FH (11 Semester, 5 ½ Jahre) habe ich ein Zusatzstudium zum Diplom Wirtschaftsingenieur FH im Jahr 1999 erfolgreich abgeschlossen (5 Semester 2 ½ Jahre).

Im Rahmen meiner anstehenden Kontenklärung stehe ich jetzt vor der Frage wie diese Zeiten angerechnet werden. Insbesondere welche Zeiten werden anerkannt (Praxissemester, Obergrenzen usw.) und welche Rolle bei der Anerkennung der Wechsel der Fachrichtung beim Zusatzstudium (Maschinenbau - BWL) einnimmt.

Vielen Dank

von
lotscher

Für Personen, deren Rentenbeginn nach 2008 liegt, werden insgesamt nur noch 36 Monate mit maximal 75% Bundesdurchschnitt bewertet, entspricht pro Monat 0,0625 Entgeltpunkte (EP) aber nur, wenn es sich um Zeiten eines Fachschulbesuchs handelt.

Übrige Monate schulischer ausbildung, einschließlich Hochschulen oder Universtäten, erfahren keine eigene Bewertung mehr.

Dennoch werden maximal 8 Jahre in einem gesonderten Berechnungsabschnitt bei der Berechnung des &#34;Gesamtleistungswertes&#34; vorteilhaft mit berücksichtigt, wodurch eine indirekte Aufwertung des &#34;Gesamtleistungswertes&#34; eintritt, mit dem dann übrige weiterhin zu berücksichtigende Sachverhalte zu bewerten sind.

Es wäre völlig unklug bei der Kontenklärung evtl. weniger anzugeben.

Erst wenn Sie tatsächlich auf mehr als 8 Jahre schulischer Zeiten kommen, blieben die darüberliegenden Monate ohne Beachtung, wären eine Versicherungslücke.

Den Richter sollten aber nicht Sie spielen, sondern die Entscheidung dem RV-Träger überlassen denn alles, was möglicherweise von Ihnen fehlerhaft unterhalb der 8 Jahre ermittelt wird, fällt Ihnen aufs Bein, benachteiligt Sie.

Experten-Antwort

Was die Bewertung der Zeiten des Studiums bzw. der vorherigen Schulausbildung angeht, sind die Ausführungen von user lotscher zutreffend.

Bei einem Rentenbeginn ab 2009 wird diesen Zeiten kein fester Wert an sogen. Entgeltpunkten mehr zugeordnet. Diese Zeiten wirken sich aber bei der sogen. Gesmamtleistungsbewertung im belegungsfähigen Gesmatzeitraum aus, d.h. eventuelle Lücken im Versicherungskonto werden daurch reduziert. Dies kann am Ende zu einer verbesserten durchschnittlichen Bewertung aller Ihrer Versicherungszeiten führen - damit geringfügig zu einer höheren Rente beitragen.

Sich aber jetzt darüber Gedanken zu machen ist nicht sehr sinnvoll, zumal der Rentenbeginn (für eine Altersrente) bei Ihnen doch noch in ferner Zukunft liegen dürfte - und sich bis dahin im Rentenrecht noch einiges ändern kann.

MfG

von
der Jan

Hallo,

vielen Dank für ihre sehr informativen Antworten.
Ich habe die o.g. Zeiten aufgegeben und nun ein Schreiben bekommen in dem ich gebeten werde anzugeben ob das Zusatzstudium in einer anderen oder der gleichen Fachrichtung erfolgte.
Welchen Hintergrund hat diese Frage bei der Bewertung?