zuschuss führerschein trotz EU rente

von
tabea

hallo nach jahrelangem kämpfen geht es mir langsam besser. so gut das ich seit zwei jahren dazuverdienen kann auf 450euro basis. nun habe ich ein jobangebot in meinem beriuf der altenpflege wichtig dafür ist der führerschein. für mich ist das nach 6jahren die grosse chance. mein unangefochtetes ziel ist ja wieder raus aus der rente und wenigstens 6stunden arbeiten können. Habe ich in meinem fall eine chance ein zuschuss zum führerschein zu erhalten? oder geht das nur bei teilrente? meine rente ist befristet.
über antworten würde ich mich freuen lg tabea

von
KSC

Vielerlei Maßnahmen sind im Rahmen der beruflichen Rehabilitation möglich mit dem Ziel Erwerbsfähigkeit zu verbesern oder zu erhalten - was konkret wird individuell geprüft.

Ob ein Führerschein einen EM Rentner in die Lage versetzt als Altenpfleger zu arbeiten?

Ich bezweifle dies mal, denn es gibt unzählige Altenpfleger die Ihren Arbeitsplatz zu Fuß, per Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen.
So gesehen braucht man nicht zwingend einen Führerschein um als Altenpfleger arbeiten zu können. Warum sollte der Staat Ihnen dann den Führerschein finanzieren?

Aber fragen Sie doch schriftlich bei Ihrem RV Träger an, mehr als eine Absage kann ja nicht herauskommen. Dann können Sie sich (wie jeder andere auch) überlegen ob Sie das Projekt Fahrerlaubnis selbst finanzieren.

von
W*lfgang

Zitiert von: KSC
So gesehen braucht man nicht zwingend einen Führerschein um als Altenpfleger arbeiten zu können.
KSC,

mobile Pflegedienste laufen aber nicht kreuz und quer über die Felder, um die zu Pflegenden (irgendwann) zu erreichen ;-)

Ich weiß nicht, wie das Verhältnis von Pflege in stationären Einrichtungen zu außerhalb von Einrichtungen ist, es dürfte nicht unwesentlich sein.

Gruß
w.

von
tabea

die arbeitsbelastung durch zeitdruck personalmangel und ähnliches ist im heim bzw stationären einrichtungen wesentlich höher und damit ein klarer unterschied zur häuslichen pflege( womit ich nicht sagen will das dort keine belastung ist)
das abfahren der patienten mit rad ist versicherungsrechtlich vorallem in den wintermonaten schwierig. weil die unfallgefahr bei eis und schnee wesentlich höher ist mit dem rad als im auto!
In kleinen Städten ist die entfernung tragbar mit dem rad keine frage in grossstädten wiederrum problematisch.

von
KSC

Dass es auch mobile Pflegedienste gibt weiß ich sehr wohl.

Ob das aber ein Argument dafür ist, dass die DRV LTA bewilligt????

von
Tabea

Bei einer teilrente durchaus aber bei vollrente das ist halt die Frage

von
Hugo

Die RV kann bei einer Teilerwerbsminderungsrenten ggfs. einen Zuschuss für den Erwerb eines Führerscheines gewähren, wenn dadurch der bisherige Arbeitsplatz weiterhin bestehen kann. Die vielen notwendigen Voraussetzungen für die Gewährung eines Zuschusses können Sie auf den Merkblatt G103 auf der Internetseite der RV ( Suchfunktion ) nachlesen. Für den Bezug einer vollen EM ist ein Zuschuss nicht gegeben. Am besten Sie stellen einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben ( Formulare erhalten Sie im Internet oder direkt bei Ihren für Sie zuständigen RV-Träger , Auskunfts-und Beratungsstelle...) und lassen den Sachverhalt prüfen. ich denke aber, dass Sie den Führerschein selber finanzieren müssen. Vieleicht beteiligt sich ja Ihr neuer Arbeitgeber ?

von
Hugo

Ergänzung: Der richtige Antrag zur Prüfung ist der Antrag auf Kraftfahrzeughulfe.

Experten-Antwort

Ob Erwerbsminderung auf Dauer oder auf Zeit vorliegt ist nicht das wesentliche Kriterium. Sofern die EM durch Reha wesentlich verbessert, im besten Fall beseitigt werden kann ist im Einzelfall zu prüfen. Es kann also jederzeit Reha während Rente betrieben werden. Es wird hierzu der berufliche Werdegang bisher,gesundheitliche Aspekte wie auch die Wahrscheinlichkeitsüberlegung, ob wir mit Reha etwas erreichen, auf die Situation der einzelnen Person abgestellt. Stellen Sie bitte einen Antrag.