Zuschuss Kv

von
Eckhardt

Hallo,

Ich habe gerade den Beitrag gelesen, in dem es um den Zuschuss der KV geht, der nach § 106 SGB VI verweigert wird.

Das hat mich gerade hochgradig irritiert.

Ich werde eine sehr kleine Rente aus der Schweiz erhalten, unter 100 €. Als Rentner werde ich in Deutschland in die Pflichtversicherung der Rentner kommen. Mein Wohnsitz ist in Deutschland.

Wie sieht das Ganze in meinem Fall aus? Bekomme ich von der DRV den Zuschuss zur KV auf meine deutsche Rente?

Wenn ich in Deutschland Krankenversicherung für die ausländische Rente zahle, kann ich mich dann in der Schweiz von der Krankenversicherung befreien lassen? Wobei diese Frage für mich zweitrangig ist.

von
KSC

Ihr Fall liegt doch ganz anders, Sie leben in D der letzte wohnt Fragesteller in der Schweiz.

Und wenn - wie Sie schreiben - schon klar ist, dass Sie in die Krankenversicherung der Rentner kommen, bekommen Sie von der deutschen Bruttorente ca 11% für KV und Pflege abgezogen. In der KV zahlen Sie nur den halben Beitrag, deshalb gibts nicht nochmal den Zuschuss.

Und Ihre Krankenkasse wird von Ihnen die Höhe der AHV Rente erfragen, daraus bekommen Sie ebenfalls die ca 11% abgezogen.

Sie dürfen nich Äpfel mit Birnen vermischen.

von
Hallo Herr Eckhardt

KSC hat Recht. Ich habe den Artikel geschrieben, mit der Verweigerung des Krankenkassenzuschuss. Sie bleiben in der Krankenkasse u bekommen den Zuschuss. Würde ich als Schweizer Bürger der 48 Jahre in Deutschland versichert war, nach Italien gehen und dort keine Rente beziehen, wäre ich weiter in der AOK, würde Schweizer u Deutsche Rente bekommen u Krankenkasse für 2 Renten bezahlen. Den KV Zuschuss bekommen. Das System der DRV kann mann als Betroffener, ohne Emotionen kaum beschreiben, als Versicherter nicht verstehen (wollen) verwaltete Willkür, abgesichert durch Sozialabkommen.

Die DRV sollte für Studenten und Arbeitnehmer besser informieren. Dies erfahren Sie dann bei Rentenbeginn.
Sie fliegen aus der Krankenkasse usw.
Gruss

von
Siehe hier

Zitiert von: Hallo Herr Eckhardt
KSC hat Recht. Ich habe den Artikel geschrieben, mit der Verweigerung des Krankenkassenzuschuss. Sie bleiben in der Krankenkasse u bekommen den Zuschuss. Würde ich als Schweizer Bürger der 48 Jahre in Deutschland versichert war, nach Italien gehen und dort keine Rente beziehen, wäre ich weiter in der AOK, würde Schweizer u Deutsche Rente bekommen u Krankenkasse für 2 Renten bezahlen. Den KV Zuschuss bekommen. Das System der DRV kann mann als Betroffener, ohne Emotionen kaum beschreiben, als Versicherter nicht verstehen (wollen) verwaltete Willkür, abgesichert durch Sozialabkommen.

Die DRV sollte für Studenten und Arbeitnehmer besser informieren. Dies erfahren Sie dann bei Rentenbeginn.
Sie fliegen aus der Krankenkasse usw.
Gruss

Würden Sie aber als Schweizer Bürger ohne Rentenbezug aus der Schweiz eine Rente aus Deutschland in der Schweiz erhalten, hätten Sie einen Anspruch - vergleichbar mit Ihrem Italien-Beispiel.

Der 'Fehler' liegt also dran, dass Sie durch Ihren Rentenbezug in der Schweiz dort krankenversicherungspflichtig sind und dies die Möglichkeit einer KV in D und somit einen möglichen Anspruch auf Beteiligung/Zuschuss verhindert.

Es liegt in Ihrem (und vielen ähnlichen Fällen) also NICHT am deutschen Sozialversicherungssystem.

von
Hallo siehe hier

aus meiner Sicht, als Betroffener, liegt es am Sozialabkommen der Rentenkasse DRV und AHV.
Dies wurde von Deutschland u der Schweiz so vereinbart.

Herrn Eckhardt kann ich nur empfehlen, seine Rentenansprüche in der Schweiz weit vor Rentenbeginn, zu klären. Denke AHV Genf ist zuständig. Oder gar die DRV ? Er hat dann weniger Probleme / AHV Nr. Berechnung etc.

Gruss

von
Siehe hier

Zitiert von: Hallo siehe hier
aus meiner Sicht, als Betroffener, liegt es am Sozialabkommen der Rentenkasse DRV und AHV.
Dies wurde von Deutschland u der Schweiz so vereinbart.

Herrn Eckhardt kann ich nur empfehlen, seine Rentenansprüche in der Schweiz weit vor Rentenbeginn, zu klären. Denke AHV Genf ist zuständig. Oder gar die DRV ? Er hat dann weniger Probleme / AHV Nr. Berechnung etc.

Gruss

Auch mit Italien gibt es ein Sozialversicherungsabkommen.

Es liegt also daran, dass ein Schweizer Bürger in der Schweiz residiert und deshalb dort aufgrund seiner Schweizer Rente krankenversicherungspflichtig ist.
Vom Sozialversicherungsabkommen profitiert er dennoch, denn er erhält ja seine Rente aus Deutschland ohne Kürzung.

Und meines Wissens würde dies auch dem Schweizer, der Rente auch aus Deutschland bezieht aber in Italien residiert und dort auch einen Anspruch auf eine italienische Rente hat, nach dem dortigen Krankenversicherungssystem versichert sein und nicht mehr nach dem deutschen. Das habe ich aber nun nicht tagesgenau nochmal nachgelesen... :-)

Und Herr Eckhardt kann seine Rentenansprüche aus der Schweiz auch über die DRV klären:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Ausland/Ansprechpartner-und-Verbindungsstellen/Schweiz/Schweiz.html

von
KSC

"Unser verbitterter Kritiker" will dass die DRV jungen Menschen rät nicht mehr in der Schweiz zu arbeiten.

Sagen Sie das mal einem Arzt, Krankenpfleger, Erzieherin am Hochrhein, wenn er in CH 50% mehr verdienen kann als in Deutschland, der mit der Pensionskasse "hundertmal" besser fährt als mit jeder deutschen Betriebsrente.

Nur weil er vielleicht in 30 Jahren - sollte er dann nicht in D wohnen - "irgendeinen Nachteil" bei Rente, Krankenkasse oder sonst wo haben könnte.

Eine sehr einseitige Sicht der Dinge - warum nur hat er sich entschieden in CH zu leben? Sieht verdammt nach Rosinenpickerei aus.

von
Na ja KSC ?

irgend einer Nachteil ist bei mir im Jahr etwa schlappe 10.000.-- Euro. Ich ändere es nicht, aber die jetzige Generation welche im Ausland studiert oder arbeitet, sollte dies rechtzeitig wissen. Wenn das System EU ist, ist es schlicht Mist mit sehr großem Haufen.
Das erzählen Sie mal 1 Rentner welcher mit 1.200.-- Euro Rente klarkommen soll. Verbitteter Rentner, ist 1 sehr schwaches Argument.
Würde ich 5 Renten aus 5 verschiedenen EU Ländern bekommen und in 1 EU Land ziehen, wo ich keine Rente beziehe, alles bestens.Weiter in der AOK Deutschland Krankenkassenzuschuss.

Das System mit den Sozialabkommen ist pervertiert. Sie wissen es, können es nicht aussprechen, weil Sie mit der DRV verbandelt sind?
Die heutigen Versicherten müssen wissen, was mit Rentenbeginn geschieht. Da versagt das System, bis hin zum Petitionsausschuss und DRV
Gruss

von
siehe hier Hallo

geht 1 Deutscher Rentner, vor dem Schweizer Rentenalter AHV in die Schweiz, wird er hier zwangsversichert. Er muss bis zum Schweizer Rentenalter Rentenbeiträge bezahlen. Mit 65 oder 66 Jahren erhält er 1 Kleinstrente. Er muss sich in der Schweizer Krankenkasse versichern. Die AOK kündigt Ihm.
Das Sozialabkommen, ist schlicht Mist. Es benachteiligt Versicherte, welche dies nach 40-50 Jahren DRV plötzlich erfahren. Da liegt die Krux, nicht dass ich verbittert bin. Schlappe 10.000.-- Euro, was solls. Das denkt die DRV ?

von
Jana

Man kann es überall nachlesen.

Was kann die DRV dafür, dass sich erst informiert wird, wenn man in Rente geht?

Ausserdem gehören zur Absprache 2. Man einigt sich. Die Schweiz hat da genausoviel zu sagen, wie die Schweiz.

von
Siehe hier

Zitiert von: siehe hier Hallo
geht 1 Deutscher Rentner, vor dem Schweizer Rentenalter AHV in die Schweiz, wird er hier zwangsversichert. Er muss bis zum Schweizer Rentenalter Rentenbeiträge bezahlen. Mit 65 oder 66 Jahren erhält er 1 Kleinstrente. Er muss sich in der Schweizer Krankenkasse versichern. Die AOK kündigt Ihm.
Das Sozialabkommen, ist schlicht Mist. Es benachteiligt Versicherte, welche dies nach 40-50 Jahren DRV plötzlich erfahren. Da liegt die Krux, nicht dass ich verbittert bin. Schlappe 10.000.-- Euro, was solls. Das denkt die DRV ?

Na, ob das Sozialabkommen tatsächlich schlicht M... ist?

Immerhin darf die in Deutschland erarbeitete Rente, an der zum Teil sich auch der Arbeitgeber mit seinem Beitragsanteil beteiligt war, fast in die ganze Welt 'mitgenommen' werden.
Und dies ohne gravierende Einschränkungen, obwohl damit die Kaufkraft 'irgendwohin' abfließt... Nur Krankenversichert ist man dann (in den meisten Ländern) nicht mehr nach deutschem sondern nach Landesrecht. Und bekommt den Zuschuss von ca. 5,5 % nicht mehr.
Es wird aber auch von der Rente nichts abgezogen. Auch nicht wenn es sich um ein Land handelt, in dem die KV-Beiträge deutlich niedriger liegen als hier, nur weil man dort dann ja 'spart'.

Würden Sie einen Zuschuss (hier) bekommen, hätten Sie ca. 55 EUR mehr, müssten aber den Rest des Gesamtbeitrages an die freiwillige GKV oder eine PKV auch selbst bezahlen. Als KVdR-Berechtigter würden Ihnen die ca. 55 EUR gleich abgezogen werden und Sie wären Krankenversichert.

Trotzdem bleiben 1.000 EUR Rente 1.000 EUR Rente, auch wenn Sie diese nun in der Schweiz 'verjubeln'.
Und das ist das Wesentliche an dem Sozialabkommen, Sie dürfen die Rente 'mitnehmen'. Wäre dem nicht so, dann vielleicht könnten Sie sich richtig ärgern, denn dann würden nach Ihrer Berechnungsweise Ihnen ja sogar 1.055,00 EUR fehlen.... Aber Sie müssten sich dennoch irgendwo krankenversichern.
So aber haben Sie 'nur' 1.000,00 EUR. Und das, so finden Sie, ist 'schlicht M...' ??? Na, denn...

Schönen Abend!

von
Hallo Jana

im Ernst, Sie glauben wirklich, dass 1 Student, oder Arbeitnehmer welcher ins Ausland geht, studiert oder in seiner Firma indirekt weiter arbeitet informiert ist, was in 45 Jahre später geschieht. ? Kann ich mir nicht vorstellen, wie dies real so sein soll. Sie sind dem System ausgeliefert.
Gruss

von
Kein Mitleid

Zitiert von: Hallo Jana
im Ernst, Sie glauben wirklich, dass 1 Student, oder Arbeitnehmer welcher ins Ausland geht, studiert oder in seiner Firma indirekt weiter arbeitet informiert ist, was in 45 Jahre später geschieht. ? Kann ich mir nicht vorstellen, wie dies real so sein soll. Sie sind dem System ausgeliefert.
Gruss

Jammerlappen wie Dir, hört eh niemand zu und nimmt niemand ernst. Das jedenfalls hast Du völlig richtig erkannt.

Experten-Antwort

Hallo Eckhardt,

die Versicherungsflicht in der Krankenversicherung der Rentner (KVdR) schließt einen gleichzeitigen Anspruch auf einen Zuschuss zur Krankenversicherung aus.

Der Zuschuss kann nur bei freiwilliger, gesetzlicher Krankenversicherung oder bei Mitgliedschaft bei einer privaten Krankenversicherung geleistet werden.

Bei Mitgliedschaft in der KVdR werden die Beiträge, die auf die gesetzliche Rente entfallen, automatisch abgezogen und mit dem Beitragsanteil der Rentenversicherung an die Krankenkasse weitergeleitet.

Renten von ausländischen (gesetzlichen) Rentenversicherungsträgern sind ebenfalls beitragspflichtig. Für die Berechnung der Beiträge finden die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes (also 7,3 %) sowie die Hälfte des von der zuständigen Krankenkasse festgesetzten Zusatzbeitragssatzes Anwendung. Die sich daraus ergebenden Beiträge sind vom Rentner allein zu tragen und selbst direkt an die jeweilige Krankenkasse zu zahlen. Der ausländische Rentenversicherungsträger ist an den Beiträgen nicht beteiligt.
Der Rentner ist verpflichtet, den Bezug, die Höhe und Veränderungen einer ausländischen Rente der Krankenkasse unverzüglich mitzuteilen und mit geeigneten Unterlagen (zum Beispiel Rentenbescheid) nachzuweisen.

Für die Frage, ob Sie sich in der Schweiz von der Krankenversicherung befreien lassen können, setzen Sie sich bitte mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung.

Viele Grüße

Ihr Expertenteam

von
Hallo Experte

Herr Eckhardt lebt in Deutschland und wird seine Rente in Deutschland erhalten. Er bekommt unter 100.-- Sfr zusätzlich Rente aus der Schweiz. Er muss sich nicht, wie Sie schreiben von der KVDR in Solothurn der Krankenversicherung befreien lassen. Ihre Aussage ist so falsch?

Angenommen, er würde in die Schweiz umziehen, wird er die Befreiung von der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz
nicht bekommen und er würde aus dem Versicherungsverhältnis Bspl. AOK gekündigt.
Ihr Vorschlag ist falsch.
Er muss gar nichts machen, ausser 1 Rentenklärung aus der Schweiz anfordern, Dito Deutschland Rentenantrag. Dann bezahlt er Krankenkassenbeitrag anteilig für beide Renten glaube 5,5%.

Er zieht nicht in die Schweiz um.

von
Hallo kein Mitleid

ich kann Sie beruhigen, vermutlich im Gegensatz zu Ihnen, lebe ich auf der sicheren Seite, mit selbst erarbeitetem Vermögen.

Ich will die jungen Versicherten darauf aufmerksam machen, was Ihnen blüht, wenn Sie Studium oder im Ausland arbeiten.

Sie sind nicht in der Lage dies zu erkennen.

Fakt ist, das Sozialabkommen ist eine Katastrophe und Sie können dies nicht verstehen. Arbeiten wohl bei der DRV
Demokratie geht anders.

Herzliche Grüsse, in tiefer Verehrung

Ihr Jammerlappen

von
Siehe hier

Zitiert von: Hallo Experte
Herr Eckhardt lebt in Deutschland und wird seine Rente in Deutschland erhalten. Er bekommt unter 100.-- Sfr zusätzlich Rente aus der Schweiz. Er muss sich nicht, wie Sie schreiben von der KVDR in Solothurn der Krankenversicherung befreien lassen. Ihre Aussage ist so falsch?

Angenommen, er würde in die Schweiz umziehen, wird er die Befreiung von der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz
nicht bekommen und er würde aus dem Versicherungsverhältnis Bspl. AOK gekündigt.
Ihr Vorschlag ist falsch.
Er muss gar nichts machen, ausser 1 Rentenklärung aus der Schweiz anfordern, Dito Deutschland Rentenantrag. Dann bezahlt er Krankenkassenbeitrag anteilig für beide Renten glaube 5,5%.

Er zieht nicht in die Schweiz um.

Der Experte hat nichts falsches geschrieben. Die deutsche Rente ist hier krankenversicherungspflichtig. Ein Teil davon wird auch von der DRV getragen (entweder KVdR oder Zuschuss). Es sind ca. 7,5-8%.
Außerdem fallen noch Beiträge zur PV an, die trägt der Rentner alleine.
Die Schweizer Rente ist auch hier krankenversicherungspflichtig, daran beteiligt sich die DRV nicht. Und auch nicht der Schweizer Rententräger.
Und ob eine KV-Pflicht in der Schweiz (nur für die Schweizer Rente) weiterhin besteht, auch wenn er nach wie vor in Deutschland lebt, und ob man sich von der dann befreien lassen kann, sollte dort erfragt werden (anderes Recht, Experte bleibt also 'vage').

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