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Zwischenübergangsgeld

von
Wolfdietrich

Nach einer medizinischen Reha wegen einer psychischen Erkrankung bin ich "arbeitsunfähig" entlassen worden. In der Rehaklinik hat man mir eine Maßnahme in einer Werkstatt für behinderte Menschen empfohlen.. Da vor der Maßnahme mein Krankengeldanspruch ausgelaufen war, kann ich nun kein Krankengeld beanspruchen. Der Sozialdienst der angesprochenen Werkstatt meint ,ich hätte möglicherweise Anspruch auf Zwischenübergangsgeld, wenn die Rentenversicherung der Klinikempfehlung folgt und auch die Aufnahme in eine WfbM empfiehlt. Der Rehaberater der Rentenversicherung meinte am Telefon, Zwischenübergangsgeld gäbe es bei einer Förderung in einer WfbM nicht.
Wer hat Recht ? ( Habe vorsorglich den Antrag formlos gestellt ).

Experten-Antwort

Hallo Wolfdietrich,

das Zwischen-Übergangsgeld wird gezahlt, wenn nach Abschluss einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation, weitere Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben im Sinne des § 33 Abs. 3 Nummer 2 bis 4 und 6 des Neunten Buches des Sozialgesetzbuches sowie die Maßnahmen zur Aktivierung der beruflichen Eingliederung nach § 33 Abs. 3 Nummer 1 des Neunten Buches des Sozialgesetzbuches, soweit sie nicht der Abklärung der beruflichen Eignung dienen, erforderlich sind und es an der wirtschaftlichen Sicherstellung des Versicherten fehlt.

Hiervon sind ausdrücklich die Leistungen in einer Werkstatt für behinderte Menschen nicht erfasst.

Ein Anspruch auf Zwischenübergangsgeld in der Zeit nach Ende der vorangegangenen Leistung zur medizinischen Rehabilitation und einer sich eventuell anschließenden Leistung in einer Werkstatt für behinderte Menschen besteht daher nicht.

von
wolfdietrich

Herzlichen Dank für die Auskunft