2Rentenbescheide volle Erwerbsminderungsrente

von
Nici Müller

Zitiert von: Rentenuschi
Sie können der Umdeutung des ersten Reha-Antrages widersprechen, allerdings nur, wenn die Krankenkasse oder Arbeitsagentur ihr diesbezügliches Dispositionsrecht nicht eingeschränkt haben.

Dazu müssten Sie ein entsprechendes Schreiben bekommen haben.

Sie können anrufen und nachfragen, warum genau der neue Bescheid erteilt wurde.

Innerhalb der im Bescheid genannten Frist (4 Wochen) können Sie auch Widerspruch einlegen.

MfG

Die Arbeitsagentur hat mir ein Schreiben geschickt, dass sie das Geld von 01.06.2018 bis 22.8.2018 (Ende Leistungspflicht) von der Rentenversicherung zurück fordern.

Dann wollen die bestimmt auch bei einem neuen Rentenbescheid die Kohle noch weiter rückwirkend. Was ja nur verständlich ist.

von
Rentenuschi

Zitiert von: Nici Müller

Die Arbeitsagentur hat mir ein Schreiben geschickt, dass sie das Geld von 01.06.2018 bis 22.8.2018 (Ende Leistungspflicht) von der Rentenversicherung zurück fordern.

Dann wollen die bestimmt auch bei einem neuen Rentenbescheid die Kohle noch weiter rückwirkend. Was ja nur verständlich ist.

Verständlich vielleicht, aber auch das kann ja nur innerhalb des gesetzlichen Rahmens geschehen.

Wenn Sie für den ersten Reha-Antrag keine Aufforderung bekommen haben und das Dispositionsrecht auch nicht rückwirkend für diesen Antrag eingeschränkt wurde, dann sehe ich keinen Grund, warum dieser gegen Ihren Wunsch umgedeutet werden sollte.

MfG

von
Niki

Das Baby im Kinderwagen war ich.

von
Ursel

Ein Rehaantrag ist niemals gleichzeitig auch ein Rehaantrag.
Das sind zwei völlig unterschiedliche Antragsblätter.
Ein Rehaantrag KANN zwar umgedeutet werden, aber selbst dann musst du den Antrag auf Erwerbsminderungsrente noch schriftlich stellen.
Ich denke, du hast gar keinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt.
Und auch keine offizielle Ablehnung in der Hand.
Durch diesen „Formfehler“ von Dir hat die DRV die Möglichkeit, den Antrag auf Reha ( gleich ob Bewilligt oder nicht) als Beginn der Erwerbsminderung zu betrachten.

von
Kaiser

Wunderbar, wie hier wieder mal geraten und gemutmaßt wird, statt auf die sinnvolle Rücksprache mit der zuständigen Sachbearbeitung oder eine Auskunfts- und Beratungsstelle zu verweisen.
Hauptsache man kann seinen Senf hinzugeben.
Möchtegernexperten geht mal in Euch.
Man kann und sollte auch nicht alles in einem Forum klären.

von
Nici Müller

Also soweit ich mich erinnere, war der Rehaantrag, den ich nach aufforderung der Arbeitsagentur gestellt habe auch ein rentenantrag.
Da war von der Arbeitsagentur ein vorgefertigtes Formular, mit nee Begleitsatz, der darauf hinwies, sollte eine Reha nicht infrage kommen, so möge der Antrag auf Reha in einen rentenantrag umgewandelt werden.
Zu dem ersten Reha antrag würde mich nicht aufgefordert. Den habe ich freiwillig gestellt, weil es mir sehr schlecht ging uns ich Hilfe wollte.

von
namenlos

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: ich weiß nicht
-------- kann oder muß man solche Leute überhaupt ernst nehemen ???

NEIN

SIE sicher nicht, da Sie die davon betroffenen Personen sicher nicht kennen, geschweige denn die Verwaltungsentscheidungen dazu nachvollziehen könnten ;-)
-----------

Gruß
w.

Nein, Herr Wolfgang, da haben Sie wie immer etwas mißverstanden oder nicht verstanden.

Ich habe NICHT die DRV gemeint!

Experten-Antwort

Hallo Nici Müller,

der erste Bescheid wurde offensichtlich zurückgenommen (§ 44 SGB X).

Wird zunächst ein Antrag auf Leistungen zur Teilhabe gestellt, gilt dieser Antrag als Rentenantrag (§ 116 Abs. 2 SGB VI), wenn er wegen fehlender Erfolgsaussichten abgelehnt wird oder die Leistung nicht zum erwarteten Erfolg führte. Ob der Versicherte die Möglichkeit der Rentenantragsfiktion nach § 116 Abs. 2 SGB VI in Anspruch nimmt, liegt grundsätzlich in seinem Ermessen. Das Dispositionsrecht kann jedoch eingeschränkt werden. Für eine abschließende Klärung des Sachverhalts sollten Sie sich mit den beiden Rentenbescheiden an eine Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers wenden.