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Abbruch Teilhabe

von
Rena

Hallo meine Massnahme Teilhabe zum Arbeitsleben wurde abgebrochen, wegen längerer Krankschreibung.Das Arbeitsamt hat mich jetzt aufgefordert in Widerspruch zu gehen, weil das deren Meinung nach nicht geht. Unterbrechung ja aber nicht Abbruch.
Muss ich einen neuen LTA stellen?

von
Anonym!

Sie verwechseln jetzt zwei Sachen. Widerspruch und Neuantrag sind zwei verschiedene Sachen.

Wenn Sie einen Bescheid für den Abbruch bekommen, haben Sie einen Monat Zeit dagegen Widerspruch einzulegen. Sollte die Frist verstrichen sein, muss ein Neuantrag gestellt werden.

Also entweder oder.

Machen Sie welches von den beiden Varianten passt und gut ist.

Schreiben Sie ruhig als Begründung rein beim Widerspruch rein, dass das Arbeitsamt Sie dazu aufgefordert hat. Bitten Sie um einen Widerspruchsbescheid ungeachter wie der Sachverhalt ausgeht.

Dem Arbeitsamt geht es nicht um Ihre Gesundheit sondern um die Statistik. Mit einem Widerspruch oder Neuantrag sind Sie aus der Arbeitslosenstatistik rausgerechnet, obwohl Sie Leistungen bekommen. So beschönigt man Arbeitslosenzahlen. Und wer das nicht weiß, meint tatsächlich, dass die Arbeitslosigkeit abnimmt.

von
???

Ihre Maßnahme wurde vermutlich abgebrochen, weil wegen Ihrer Erkrankung das Maßnahmeziel nicht mehr erreicht werden konnte und nicht nur, weil Sie halt krank waren. Fragen Sie doch mal Ihr Arbeitsamt, ob die tatsächlich auch solche sinnlos gewordene Maßnahmen weiter finanzieren und warum.

Gegen den Bescheid können Sie natürlich Widerspruch einlegen. Viel Sinn macht das bei der von mir vermuteten Sachlage nicht.
In manchen Abbruchsbescheiden steht auch gleich drinnen, das man sich nach Gesundung wieder melden soll, damit man schaut, wie es weitergeht. Falls das auch bei Ihnen der Fall ist, würde ich genau das tun.
Einen "richtigen" Antrag (Formblätter und so) müssen Sie nur dann stellen, wenn nicht nur die Maßnahme sondern das gesamte Verfahren beendet wurde.

Experten-Antwort

Eine Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben wird dann abgebrochen, wenn aufgrund der Erkrankung das Maßnahmeziel nicht mehr erreicht werden kann, oder die Maßnahme nicht mehr Ihren medizinischen Leistungseinschränkungen entspricht.
Wenn Sie mit der Entscheidung der DRV nicht einverstanden sind können sie gegen den Bescheid über den Abbruch innerhalb eines Monats nach Zustellung Widerspruch einlegen.
Dieser Widerspruch sollte von Ihnen begründet werden.

Ein Neuantrag ist nicht erforderlich.