Abschläge

von
Abschlag

Hallo,

nochmals zu den Abschlägen bei der Rente für langjährige
Versicherte. Wieso wird bei der Rente für langjährige
Versichter die Abschläge der Regelaltersrente zu Grunde gelegt?.45 Versicherungsjahre erfüllt.Geboren 13.03.1956.
Ohne Abschläge Rente ab 01.12.2019 (63 & 8 Monate).Würde ich zum 01.04.2019 in Rente gehen hätte ich unter Beachtung der Regelaltersrente 10,4 % Abschläge auf Dauer.Es werden also nicht nur die die Plus 8 Monate mit 0,3 % pro Monat abezogen sondern 65 Plus 10 = Regelaltersrente.
Fällt mir schwer meine Frage zu formulieren.

von
Antwort

Ihre Anfrage wurde bereits durch den Experten beantwortet:

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forum/detail/abschlaege-9.html

von
Zuschlag

So ist es.
Um alles komplizierter zu machen gibt für "Abschlagsmonate" bei der Regelarbeitsrente andere Stufen als bei der Rente für langjähre Versicherte.

Experten-Antwort

Eine abschlagfreie "Altersrente für besonders langjährige Versicherte" (45 Jahre Wartezeit) kann leider nicht "vorzeitig" in Anspruch genommen werden. Das heißt, man kann sie entweder zu dem vorgesehenen Zeitpunkt beziehen (also bei Ihnen mit 63 Jahren und 8 Monaten) oder gar nicht.

Wenn Sie ein früheres Datum wählen möchten, kommt nur die "Altersrente für langjährig Versicherte" (Wartezeit 35 Jahre) in Frage. Diese Rente kann man vorzeitig in Anspruch nehmen, aber die Abschläge richten sich dann danach, wie viele Monate vor der Regelaltersgrenze die Rente beginnen soll.

von
Abschlag

Also für einen einfachen Arbeitnehmer erscheint diese
Erklärung nicht schlüssig.Man kann die Rente für lang-
jährige Versicherte = 45 Versicherungsjahre und das 63 Lebens-
jahr vollendet nicht vorzeitig in Anspruch nehmen.In meinem
Fall muss ich zu meinem Jahrgang 1956 nach erreichen des
63 .Lebensjahr nochmals 8 Monate hinzurechnen.Nach meinem
Verständnis nehme ich doch diese Rentenart nur 8 Monate früher
in Anspruch und nehme dafür pro Monat 0,3 % Abzüge der Rente
in Anspruch.Früher in Rente gehen weniger Rente dafür erhalten.
Wo liegt mein Denkfehler?

von
Akzente

Zitiert von: Abschlag
Also für einen einfachen Arbeitnehmer erscheint diese
Erklärung nicht schlüssig.Man kann die Rente für lang-
jährige Versicherte = 45 Versicherungsjahre und das 63 Lebens-
jahr vollendet nicht vorzeitig in Anspruch nehmen.In meinem
Fall muss ich zu meinem Jahrgang 1956 nach erreichen des
63 .Lebensjahr nochmals 8 Monate hinzurechnen.Nach meinem
Verständnis nehme ich doch diese Rentenart nur 8 Monate früher
in Anspruch und nehme dafür pro Monat 0,3 % Abzüge der Rente
in Anspruch.Früher in Rente gehen weniger Rente dafür erhalten.
Wo liegt mein Denkfehler?

Nein du hast keinen Denkfehler. Wir müssen mit den Abschläge leben und du auch.

von
egal (der erste)

Zitiert von: Abschlag
Also für einen einfachen Arbeitnehmer erscheint diese
Erklärung nicht schlüssig.Man kann die Rente für lang-
jährige Versicherte = 45 Versicherungsjahre und das 63 Lebens-
jahr vollendet nicht vorzeitig in Anspruch nehmen.In meinem
Fall muss ich zu meinem Jahrgang 1956 nach erreichen des
63 .Lebensjahr nochmals 8 Monate hinzurechnen.Nach meinem
Verständnis nehme ich doch diese Rentenart nur 8 Monate früher
in Anspruch und nehme dafür pro Monat 0,3 % Abzüge der Rente
in Anspruch.Früher in Rente gehen weniger Rente dafür erhalten.
Wo liegt mein Denkfehler?

nochmal zum mitmeißeln:

Sie nehmen eben nicht DIESE Rentenart vorzeitig in Anspruch, weil dies schlichtweg gesetzlich nicht geht. Um die Altersrente für b e s o n d e r s langjährig Versicherte bekommen zu können, müssen Sie die 45 Arbeitsjahre vorweisen UND die entsprechende Altersgrenze erreichen. Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, erhalten Sie eben nicht DIESE Rentenart.
Sie könnten dann halt nur die Altersrente für l a n g j ä h r i g Versicherte erhalten, und diese hat die genannten Abzüge.

von
KSC

Kurze Antwort auf diese "Warum" Frage:

Weil es durchs Gesetz so geregelt wurde und nicht anders, basta.

von
Abschlag

Also 45 Versicherungsjahre und das 63 . Lebensjahr muss vollendet sein.Beides erfülle ich im März 2019. Ich mache die zusätzlichen
8 Monate nicht und bekomme dann für 8 Monate Abschläge in Höhe
von 0,3 % monatlich. Das "Gesetz" sagt aber das geht nicht.Ausser
ich nehme die vollen Abschläge in Höhe von 10,4 % für die Dauer
der Rente in Kauf. Die Regelaltersrente würde ich mit 65 Jahren
Plus 10 Monate bekommen ohne Abschläge dann. Gehe ich mit 63
und vollen 45 Versicherungsjahren habe ich 10,4 % Abschläge.
Ich bekomme aber doch auch nicht die Rente für langjährige
Versicherte nach der Berechnung für die Regelaltersrente ,weil
mir ja die erforderliche Versicherunsgzeit fehlt.Aber die Ab-
schläge bekomme ich in vollem Umfang zu spüren.??????????

von
Klaus

Zitiert von: Abschlag
Also 45 Versicherungsjahre und das 63 . Lebensjahr muss vollendet sein.Beides erfülle ich im März 2019. Ich mache die zusätzlichen
8 Monate nicht und bekomme dann für 8 Monate Abschläge in Höhe
von 0,3 % monatlich. Das "Gesetz" sagt aber das geht nicht.Ausser
ich nehme die vollen Abschläge in Höhe von 10,4 % für die Dauer
der Rente in Kauf. Die Regelaltersrente würde ich mit 65 Jahren
Plus 10 Monate bekommen ohne Abschläge dann. Gehe ich mit 63
und vollen 45 Versicherungsjahren habe ich 10,4 % Abschläge.
Ich bekomme aber doch auch nicht die Rente für langjährige
Versicherte nach der Berechnung für die Regelaltersrente ,weil
mir ja die erforderliche Versicherunsgzeit fehlt.Aber die Ab-
schläge bekomme ich in vollem Umfang zu spüren.??????????

Hallo
Sie erfüllen die Voraussetzungen für die Rente "besonders langjährige Versicherte" nicht.
Dazu müssten Sie 45 Beitragsjahre haben und 63 Jahre und 8 Monate alt sein.
Eine der Voraussetzungen fehlt.
Und zwar ihr Alter.
mein Vorschlag:
Überbrücken Sie die fehlenden 8 Monate mit Arbeitslosigkeit oder anderweitig. Dann können Sie die Rente für besonders langjährig Versicherte, also ohne Abschläge, in Anspruch nehmen.

Viele Grüsse

von
Nochmal

Es gibt mehrere Rentenarten, hier geht es um 3 verschiede
(es gibt noch mehr).

Rente für langjährige Versicherte
Bei Ihrem Geburtsjahr: Ab 63 + 0 Monate 10.2% Abschlag
63 + 1 Monat 9,9
usw.

Rente für besonders langjährige (45 Jahre) Versicherte
Bei Ihrem Geburtsjahr: Ab 63 + 8 Monate kein Abschlag

Regelarbeitsrente
Bei Ihrem Geburtsjahr: Ab 65 + 10 Monate kein Abschlag

von
Abschlag

Zitiert von: Klaus
Zitiert von: Abschlag
Also 45 Versicherungsjahre und das 63 . Lebensjahr muss vollendet sein.Beides erfülle ich im März 2019. Ich mache die zusätzlichen
8 Monate nicht und bekomme dann für 8 Monate Abschläge in Höhe
von 0,3 % monatlich. Das "Gesetz" sagt aber das geht nicht.Ausser
ich nehme die vollen Abschläge in Höhe von 10,4 % für die Dauer
der Rente in Kauf. Die Regelaltersrente würde ich mit 65 Jahren
Plus 10 Monate bekommen ohne Abschläge dann. Gehe ich mit 63
und vollen 45 Versicherungsjahren habe ich 10,4 % Abschläge.
Ich bekomme aber doch auch nicht die Rente für langjährige
Versicherte nach der Berechnung für die Regelaltersrente ,weil
mir ja die erforderliche Versicherunsgzeit fehlt.Aber die Ab-
schläge bekomme ich in vollem Umfang zu spüren.??????????

Hallo
Sie erfüllen die Voraussetzungen für die Rente "besonders langjährige Versicherte" nicht.
Dazu müssten Sie 45 Beitragsjahre haben und 63 Jahre und 8 Monate alt sein.
Eine der Voraussetzungen fehlt.
Und zwar ihr Alter.
mein Vorschlag:
Überbrücken Sie die fehlenden 8 Monate mit Arbeitslosigkeit oder anderweitig. Dann können Sie die Rente für besonders langjährig Versicherte, also ohne Abschläge, in Anspruch nehmen.

Viele Grüsse

Endlich mal ne vernünftige Antwort.Mein Alter habe ich übriegens
schon mehrmals genannt. Im März 2019 werde ich 63 Jahre alt.
Danke Klaus

von
Hanschlag

Das war doch eine Mogelpackung, nur ganz wenige kamen in den Genuss mit 63 in Rente ohne Abschlag.
Wer die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren erreicht hat, kann sich als besonders langjährig Versicherter grundsätzlich abschlagfrei vor dem regulären Rentenalter in die Rente verabschieden. Ohne Abschläge gibt es die "Rente mit 63" nur, wenn der Arbeitnehmer vor dem 1. Januar 1953 geboren wurden. Für alle 1953 oder später Geborenen steigt diese Altersgrenze für die abschlagsfreie Rente wieder schrittweise an.
1953 = + 2 Monate
54 = 4
55 = 6
56 = 8
usw...

von
W*lfgang

Zitiert von: Abschlag
Ohne Abschläge Rente ab 01.12.2019 (63 & 8 Monate).

Hallo Abschlag,

Sie dürfen dabei eins auch nicht vergessen, dass die abschlagsfreie Rente mit 45 Jahren vor dem 01.07.2017 überhaupt erst mit 65 möglich gewesen ist. Und auch die konnte nicht früher in Anspruch genommen werden.

Das Runterziehen in Richtung 63 (Jg. 1951/52) mit gleichzeitiger Anhebungsphase ab Jg. 1953 ff. ist der damaligen Koalition zu verdanken (Einlösung von Wahlversprechen - Begrenzungen) mit denen auch für Sie bekannten Auswirkungen - FÜR ALLEIN DIESEN RENTENWELLNESSTOPF ...in dem Sie erst mit 63 + 8 baden dürfen. Ansonsten landen Sie mangels Alter in dem 'dreckigen' Topf mit den hohen Abschlägen.

Ja, und da gilt 'Basta', weil es aktuelle gesetzliche Regelung ist, auch wenn Sie das HB-Männchen machen ...und den bisherigen richtigen Erklärungen dazu nicht bereit sind zu folgen.

Wenn Sie Trostpflaster suchen, gehen Sie in die Apotheke ;-)

Gruß
w.

von
Schade

Dadurch dass Sie alle beschimpfen die Ihnen bereits gefühlte 10 mal die richtige Antwort auf Ihre Frage gegeben haben ändert sich auch nichts an der Richtigkeit der gegebenen Antworten.

Aber vielleicht macht es Sie glücklich andere zu beschimpfen oder zu beleidigen, dann sei Ihnen dieses kleine Glück gegönnt.

von
Bin Laie

Zitiert von: W*lfgang
Zitiert von: Abschlag
Ohne Abschläge Rente ab 01.12.2019 (63 & 8 Monate).

Hallo Abschlag,

Sie dürfen dabei eins auch nicht vergessen, dass die abschlagsfreie Rente mit 45 Jahren vor dem 01.07.2017 überhaupt erst mit 65 möglich gewesen ist. Und auch die konnte nicht früher in Anspruch genommen werden.

Das Runterziehen in Richtung 63 (Jg. 1951/52) mit gleichzeitiger Anhebungsphase ab Jg. 1953 ff. ist der damaligen Koalition zu verdanken (Einlösung von Wahlversprechen - Begrenzungen) mit denen auch für Sie bekannten Auswirkungen - FÜR ALLEIN DIESEN RENTENWELLNESSTOPF ...in dem Sie erst mit 63 + 8 baden dürfen. Ansonsten landen Sie mangels Alter in dem 'dreckigen' Topf mit den hohen Abschlägen.

Ja, und da gilt 'Basta', weil es aktuelle gesetzliche Regelung ist, auch wenn Sie das HB-Männchen machen ...und den bisherigen richtigen Erklärungen dazu nicht bereit sind zu folgen.

Wenn Sie Trostpflaster suchen, gehen Sie in die Apotheke ;-)

Gruß
w.

Aber aus der Erinnerung,es gab doch Zeiten wo jemand mit 63 Jahren und über 45 Versicherungsjahren in Rente ging. ?
So um das Jahr 2012 ?

Gruß

von
W*lfgang

Zitiert von: Bin Laie
Aber aus der Erinnerung,es gab doch Zeiten wo jemand mit 63 Jahren und über 45 Versicherungsjahren in Rente ging. ?
So um das Jahr 2012 ?

...das ist schon ein ganzes Weilchen länger her, wo die 'damaligen' 45 Jahre eine Rolle für eine ungekürzte Altersrente - mit weiteren Voraussetzungen - spielten.

2012 war der Startschuss dann überhaupt, wo statt der eigentlich abschlagsfreien Regelaltersrente doch schon mit '45 Jahren' ein abschlagsfreier Altersrentenbeginn ab 65 möglich war.

Gruß
w.