Änderung Bankverbindung zu Gunsten Dritten

von
Essimi

Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um meine Mutter. Wir möchten gerne die Bankverbindung für die Rentenzahlungen ändern. Die Rentenzahlung sollen zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Ich verfüge über eine beglaubigte Vollmacht und wollte dies veranlassen jedoch habe ich im Formular für die Änderungsmitteilung gelesen, dass die Unterschrift quasi nur von meiner Mutter erfolgen muss bei einer öffentlichen Stelle oder der Bank etc. die Situation ist aber so, dass meine Mutter leider nicht mehr persönlich erscheinen kann, dass sie Bettlägerig mit dem Pflegegrad 5 ist und meine Schwester sich nun um Sie kümmert auch um alle Zahlungen usw. daher sollen die Renten auch zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Was muss ich tun damit wir es entsprechend ändern können? Wie gesagt, meine Mutter ist selbst bettlägerig und Schwerst Pflegebedürftig, daher haben wir bereits 2019 eine Vollmacht vom Notar beglaubigt einrichten lassen, diese liegt Ihnen bereits vor.

Ich bitte um eine kurzfristige Mitteilung.

Freundliche Grüße
Essimi

von
Welches Formular

Von welchem Formular genau sprechen Sie denn? Von der Rentenversicherung, vom Postrentendienst? Hat das Formular eine Nummer? Etwas genauere Angaben wären schon hilfreich.

von
Kkk

Interessant wäre mal zu wissen was denn die Vollmacht genau umfasst.

von
EU-Rentner

Zitiert von: Essimi
Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um meine Mutter. Wir möchten gerne die Bankverbindung für die Rentenzahlungen ändern. Die Rentenzahlung sollen zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Ich verfüge über eine beglaubigte Vollmacht und wollte dies veranlassen jedoch habe ich im Formular für die Änderungsmitteilung gelesen, dass die Unterschrift quasi nur von meiner Mutter erfolgen muss bei einer öffentlichen Stelle oder der Bank etc. die Situation ist aber so, dass meine Mutter leider nicht mehr persönlich erscheinen kann, dass sie Bettlägerig mit dem Pflegegrad 5 ist und meine Schwester sich nun um Sie kümmert auch um alle Zahlungen usw. daher sollen die Renten auch zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Was muss ich tun damit wir es entsprechend ändern können? Wie gesagt, meine Mutter ist selbst bettlägerig und Schwerst Pflegebedürftig, daher haben wir bereits 2019 eine Vollmacht vom Notar beglaubigt einrichten lassen, diese liegt Ihnen bereits vor.

Ich bitte um eine kurzfristige Mitteilung.

Freundliche Grüße
Essimi

Sowas würde ich mir gut überlegen und besser lassen.

Bei einer Kontoeröffnung unterschreibt jeder, dass das Konto auf "eigene Rechnung" geführt wird, außer es wird ein bspw. ein Mietkautionskonto eröffnet (Eröffnung z. G. Dritter). Diese Angabe ist eine Pflichtangabe gem. GwG und Vertragsbestandteil.

Konstellation: "Schwester = Vertragspartnerin/Kontoinhaberin Bank" - "Mutter = wirtschaftlich Berechtigte".

Bekommt die Bank Ihrer Schwester nun mit, dass da eine fremde Rente auf dem Konto eingeht, wird sie sie bestenfalls auffordern dies zu ändern. Schlimmstenfalls erfolgt eine Kontokündigung ohne Angabe von Gründen. Und da wird sich auch kein Kreditinstitut auf Diskussionen einlassen.

Mal abgesehen davon fehlt mir die Phantasie, wie die Rentenversicherung, ggf. Pflegekassen, Rückgriff auf die Leistungen im Todesfall nehmen können sollen.

von
Essimi

Zitiert von: EU-Rentner
Zitiert von: Essimi
Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um meine Mutter. Wir möchten gerne die Bankverbindung für die Rentenzahlungen ändern. Die Rentenzahlung sollen zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Ich verfüge über eine beglaubigte Vollmacht und wollte dies veranlassen jedoch habe ich im Formular für die Änderungsmitteilung gelesen, dass die Unterschrift quasi nur von meiner Mutter erfolgen muss bei einer öffentlichen Stelle oder der Bank etc. die Situation ist aber so, dass meine Mutter leider nicht mehr persönlich erscheinen kann, dass sie Bettlägerig mit dem Pflegegrad 5 ist und meine Schwester sich nun um Sie kümmert auch um alle Zahlungen usw. daher sollen die Renten auch zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Was muss ich tun damit wir es entsprechend ändern können? Wie gesagt, meine Mutter ist selbst bettlägerig und Schwerst Pflegebedürftig, daher haben wir bereits 2019 eine Vollmacht vom Notar beglaubigt einrichten lassen, diese liegt Ihnen bereits vor.

Ich bitte um eine kurzfristige Mitteilung.

Freundliche Grüße
Essimi

Sowas würde ich mir gut überlegen und besser lassen.

Bei einer Kontoeröffnung unterschreibt jeder, dass das Konto auf "eigene Rechnung" geführt wird, außer es wird ein bspw. ein Mietkautionskonto eröffnet (Eröffnung z. G. Dritter). Diese Angabe ist eine Pflichtangabe gem. GwG und Vertragsbestandteil.

Konstellation: "Schwester = Vertragspartnerin/Kontoinhaberin Bank" - "Mutter = wirtschaftlich Berechtigte".

Bekommt die Bank Ihrer Schwester nun mit, dass da eine fremde Rente auf dem Konto eingeht, wird sie sie bestenfalls auffordern dies zu ändern. Schlimmstenfalls erfolgt eine Kontokündigung ohne Angabe von Gründen. Und da wird sich auch kein Kreditinstitut auf Diskussionen einlassen.

Mal abgesehen davon fehlt mir die Phantasie, wie die Rentenversicherung, ggf. Pflegekassen, Rückgriff auf die Leistungen im Todesfall nehmen können sollen.

Das ist nicht richtig. Das Geld soll ja auf das Konto meiner Schwester sie wird ja als Kontoinhaberin also auch als Empfängerin benannt. Ich bin selbst Bankkauffrau und kenne mich damit bestens aus fremde Rechnung etc. dies ist aber nicht Fall, derzeit wird es auch auf mein Konto überwiesen. Es ist ganz klar möglich, da ich mich bisher um meine Mutter gekümmert habe habe ich die Renten auf meinen Namen als Kontoinhaberin erhalten etc. aber meine Schwester übernimmt dies zukünftig. Damals konnte meine Mutter aber noch persönlich mit zur Post kommen und dort konnte Ihre Identität bestätigt werden.

von
Essimi

Zitiert von: Welches Formular
Von welchem Formular genau sprechen Sie denn? Von der Rentenversicherung, vom Postrentendienst? Hat das Formular eine Nummer? Etwas genauere Angaben wären schon hilfreich.

Es geht um dieses Formular:

https://www.deutschepost.de/content/dam/dpag/images/R_r/Rentenservice/downloads/dp-rs-aenderungsformular-rentenservice.pdf

von
Essmi

Zitiert von: Kkk
Interessant wäre mal zu wissen was denn die Vollmacht genau umfasst.

Die Vollmacht umfasst nahezu alles.
Diese ist vom Notar auch beglaubigt.

https://www.btv-hdh.de/formulare/vollmacht.pdf

Hierüber habe ich komplett vollmacht

von
EU-Rentner

Zitiert von: Essimi
Zitiert von: EU-Rentner
Zitiert von: Essimi
Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um meine Mutter. Wir möchten gerne die Bankverbindung für die Rentenzahlungen ändern. Die Rentenzahlung sollen zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Ich verfüge über eine beglaubigte Vollmacht und wollte dies veranlassen jedoch habe ich im Formular für die Änderungsmitteilung gelesen, dass die Unterschrift quasi nur von meiner Mutter erfolgen muss bei einer öffentlichen Stelle oder der Bank etc. die Situation ist aber so, dass meine Mutter leider nicht mehr persönlich erscheinen kann, dass sie Bettlägerig mit dem Pflegegrad 5 ist und meine Schwester sich nun um Sie kümmert auch um alle Zahlungen usw. daher sollen die Renten auch zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Was muss ich tun damit wir es entsprechend ändern können? Wie gesagt, meine Mutter ist selbst bettlägerig und Schwerst Pflegebedürftig, daher haben wir bereits 2019 eine Vollmacht vom Notar beglaubigt einrichten lassen, diese liegt Ihnen bereits vor.

Ich bitte um eine kurzfristige Mitteilung.

Freundliche Grüße
Essimi

Sowas würde ich mir gut überlegen und besser lassen.

Bei einer Kontoeröffnung unterschreibt jeder, dass das Konto auf "eigene Rechnung" geführt wird, außer es wird ein bspw. ein Mietkautionskonto eröffnet (Eröffnung z. G. Dritter). Diese Angabe ist eine Pflichtangabe gem. GwG und Vertragsbestandteil.

Konstellation: "Schwester = Vertragspartnerin/Kontoinhaberin Bank" - "Mutter = wirtschaftlich Berechtigte".

Bekommt die Bank Ihrer Schwester nun mit, dass da eine fremde Rente auf dem Konto eingeht, wird sie sie bestenfalls auffordern dies zu ändern. Schlimmstenfalls erfolgt eine Kontokündigung ohne Angabe von Gründen. Und da wird sich auch kein Kreditinstitut auf Diskussionen einlassen.

Mal abgesehen davon fehlt mir die Phantasie, wie die Rentenversicherung, ggf. Pflegekassen, Rückgriff auf die Leistungen im Todesfall nehmen können sollen.

Das ist nicht richtig. Das Geld soll ja auf das Konto meiner Schwester sie wird ja als Kontoinhaberin also auch als Empfängerin benannt. Ich bin selbst Bankkauffrau und kenne mich damit bestens aus fremde Rechnung etc. dies ist aber nicht Fall, derzeit wird es auch auf mein Konto überwiesen. Es ist ganz klar möglich, da ich mich bisher um meine Mutter gekümmert habe habe ich die Renten auf meinen Namen als Kontoinhaberin erhalten etc. aber meine Schwester übernimmt dies zukünftig. Damals konnte meine Mutter aber noch persönlich mit zur Post kommen und dort konnte Ihre Identität bestätigt werden.

Oh. Eine Fachfrau. Sie sollten sicherheitshalber noch einmal in der Rechts- bzw. Complianceabteilung Ihres Arbeitgebers fragen, wie das mit abweichend wirtschaftlich Berechtigten ist.

Nehme ich Geldleistungen eines Dritten entgegen, ob nun bar, oder bargeldlos (bspw. per Überweisung), handle ich nicht für eigene Rechnung. So einfach ist das.

Die zur Rede stehende Rente ist wirtschaftlich Ihrer Mutter zuzurechnen. Selbst wenn als Empfänger der Pabst, Frau Merkel oder der heilige Geist angegeben wären, ändert es am Sachverhalt nichts, dass Ihre Mutter die wirtschaftlich Berechtigte aus der Zahlung ist.

Somit gilt meine vorige Aussage weiter

Konstellation: "Schwester = Vertragspartnerin/Kontoinhaberin (Gern auch Empfängerin) Bank" - "Mutter = wirtschaftlich Berechtigte".

von
Berater

Gehen Sie mit Ihrer Vollmacht zur Post und lassen Sie dort mit der hier schon zuvor aufgeführten Änderungsanzeige die neuen Kontodaten aufnehmen. Ich sehe da kein Problem.

von
Fury

Zitiert von: Essimi
Zitiert von: EU-Rentner
Zitiert von: Essimi
Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um meine Mutter. Wir möchten gerne die Bankverbindung für die Rentenzahlungen ändern. Die Rentenzahlung sollen zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Ich verfüge über eine beglaubigte Vollmacht und wollte dies veranlassen jedoch habe ich im Formular für die Änderungsmitteilung gelesen, dass die Unterschrift quasi nur von meiner Mutter erfolgen muss bei einer öffentlichen Stelle oder der Bank etc. die Situation ist aber so, dass meine Mutter leider nicht mehr persönlich erscheinen kann, dass sie Bettlägerig mit dem Pflegegrad 5 ist und meine Schwester sich nun um Sie kümmert auch um alle Zahlungen usw. daher sollen die Renten auch zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Was muss ich tun damit wir es entsprechend ändern können? Wie gesagt, meine Mutter ist selbst bettlägerig und Schwerst Pflegebedürftig, daher haben wir bereits 2019 eine Vollmacht vom Notar beglaubigt einrichten lassen, diese liegt Ihnen bereits vor.

Ich bitte um eine kurzfristige Mitteilung.

Freundliche Grüße
Essimi

Sowas würde ich mir gut überlegen und besser lassen.

Bei einer Kontoeröffnung unterschreibt jeder, dass das Konto auf "eigene Rechnung" geführt wird, außer es wird ein bspw. ein Mietkautionskonto eröffnet (Eröffnung z. G. Dritter). Diese Angabe ist eine Pflichtangabe gem. GwG und Vertragsbestandteil.

Konstellation: "Schwester = Vertragspartnerin/Kontoinhaberin Bank" - "Mutter = wirtschaftlich Berechtigte".

Bekommt die Bank Ihrer Schwester nun mit, dass da eine fremde Rente auf dem Konto eingeht, wird sie sie bestenfalls auffordern dies zu ändern. Schlimmstenfalls erfolgt eine Kontokündigung ohne Angabe von Gründen. Und da wird sich auch kein Kreditinstitut auf Diskussionen einlassen.

Mal abgesehen davon fehlt mir die Phantasie, wie die Rentenversicherung, ggf. Pflegekassen, Rückgriff auf die Leistungen im Todesfall nehmen können sollen.

Das ist nicht richtig. Das Geld soll ja auf das Konto meiner Schwester sie wird ja als Kontoinhaberin also auch als Empfängerin benannt. Ich bin selbst Bankkauffrau und kenne mich damit bestens aus fremde Rechnung etc. dies ist aber nicht Fall, derzeit wird es auch auf mein Konto überwiesen. Es ist ganz klar möglich, da ich mich bisher um meine Mutter gekümmert habe habe ich die Renten auf meinen Namen als Kontoinhaberin erhalten etc. aber meine Schwester übernimmt dies zukünftig. Damals konnte meine Mutter aber noch persönlich mit zur Post kommen und dort konnte Ihre Identität bestätigt werden.

Leistungen eines anderen auf ein anderes Konto, Stichwort Geldwäsche.

von
Walter

Überweisen Sie doch die Rente ihrer Mutter einfach weiter an Ihre Schwester!

von
Essmimi

Zitiert von: EU-Rentner
Zitiert von: Essimi
Zitiert von: EU-Rentner
Zitiert von: Essimi
Sehr geehrte Damen und Herren,

es geht um meine Mutter. Wir möchten gerne die Bankverbindung für die Rentenzahlungen ändern. Die Rentenzahlung sollen zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Ich verfüge über eine beglaubigte Vollmacht und wollte dies veranlassen jedoch habe ich im Formular für die Änderungsmitteilung gelesen, dass die Unterschrift quasi nur von meiner Mutter erfolgen muss bei einer öffentlichen Stelle oder der Bank etc. die Situation ist aber so, dass meine Mutter leider nicht mehr persönlich erscheinen kann, dass sie Bettlägerig mit dem Pflegegrad 5 ist und meine Schwester sich nun um Sie kümmert auch um alle Zahlungen usw. daher sollen die Renten auch zukünftig auf das Konto meiner Schwester gezahlt werden. Was muss ich tun damit wir es entsprechend ändern können? Wie gesagt, meine Mutter ist selbst bettlägerig und Schwerst Pflegebedürftig, daher haben wir bereits 2019 eine Vollmacht vom Notar beglaubigt einrichten lassen, diese liegt Ihnen bereits vor.

Ich bitte um eine kurzfristige Mitteilung.

Freundliche Grüße
Essimi

Sowas würde ich mir gut überlegen und besser lassen.

Bei einer Kontoeröffnung unterschreibt jeder, dass das Konto auf "eigene Rechnung" geführt wird, außer es wird ein bspw. ein Mietkautionskonto eröffnet (Eröffnung z. G. Dritter). Diese Angabe ist eine Pflichtangabe gem. GwG und Vertragsbestandteil.

Konstellation: "Schwester = Vertragspartnerin/Kontoinhaberin Bank" - "Mutter = wirtschaftlich Berechtigte".

Bekommt die Bank Ihrer Schwester nun mit, dass da eine fremde Rente auf dem Konto eingeht, wird sie sie bestenfalls auffordern dies zu ändern. Schlimmstenfalls erfolgt eine Kontokündigung ohne Angabe von Gründen. Und da wird sich auch kein Kreditinstitut auf Diskussionen einlassen.

Mal abgesehen davon fehlt mir die Phantasie, wie die Rentenversicherung, ggf. Pflegekassen, Rückgriff auf die Leistungen im Todesfall nehmen können sollen.

Das ist nicht richtig. Das Geld soll ja auf das Konto meiner Schwester sie wird ja als Kontoinhaberin also auch als Empfängerin benannt. Ich bin selbst Bankkauffrau und kenne mich damit bestens aus fremde Rechnung etc. dies ist aber nicht Fall, derzeit wird es auch auf mein Konto überwiesen. Es ist ganz klar möglich, da ich mich bisher um meine Mutter gekümmert habe habe ich die Renten auf meinen Namen als Kontoinhaberin erhalten etc. aber meine Schwester übernimmt dies zukünftig. Damals konnte meine Mutter aber noch persönlich mit zur Post kommen und dort konnte Ihre Identität bestätigt werden.

Oh. Eine Fachfrau. Sie sollten sicherheitshalber noch einmal in der Rechts- bzw. Complianceabteilung Ihres Arbeitgebers fragen, wie das mit abweichend wirtschaftlich Berechtigten ist.

Nehme ich Geldleistungen eines Dritten entgegen, ob nun bar, oder bargeldlos (bspw. per Überweisung), handle ich nicht für eigene Rechnung. So einfach ist das.

Die zur Rede stehende Rente ist wirtschaftlich Ihrer Mutter zuzurechnen. Selbst wenn als Empfänger der Pabst, Frau Merkel oder der heilige Geist angegeben wären, ändert es am Sachverhalt nichts, dass Ihre Mutter die wirtschaftlich Berechtigte aus der Zahlung ist.

Somit gilt meine vorige Aussage weiter

Konstellation: "Schwester = Vertragspartnerin/Kontoinhaberin (Gern auch Empfängerin) Bank" - "Mutter = wirtschaftlich Berechtigte".

Ich liebe diese Klugscheisser ja wirklich, die mit irgendwelchem Halbwissen sich für die schlausten Köpfe halten. Es geht um den Kontoinhaber sonst würde die Rentenversicherung dies auch nicht zulassen. Vielleicht mal genau nachlesen etc. bevor man so ein Halbwissen in die Welt setzt. Die Rente ist auch zu seinen Lebzeiten auf das Konto meiner gegangen und nein es war kein Gemeinschaftskonto öder ähnliches. Ich bin z.B. die Betreuerin für meinen schwerbehinderten Bruder und erhalte seine Grundsicherungsleistungen auf mein Konto, da es viel zu viel Aufwand wäre ein extra Konto für ihn zu eröffnen wo er alleine etc. aufgrund seiner Behinderung nicht verfügen könnte. So spare ich mir auch die Jährliche Vermögensauskunft gegenüber dem Gericht, weil wenn er ein eigenes Konto hätte müsste ich jede Überweisung jede Zahlung etc. dem Gericht einzeln erklären und belegen, so dass wir uns mit dem Betruungsgericht entschieden haben, dass er kein eigenes Konto benötigt etc. und ja sie haben recht bei den Einkommensverhältnissen gehört, dass Geld ihm bzw. ist es ihm als Einkommen etc. zu zurechnen. Aber ich bin nur Kontoinhaber und im Verwendungszweck ist er ersichtlich für wen es ist.

von
Essimi

Zitiert von: Walter
Überweisen Sie doch die Rente ihrer Mutter einfach weiter an Ihre Schwester!

Das habe ich nun auch seit 2 Jahren gemacht, aber das möchte ich nicht mehr. Es soll direkt an das andere Konto gezahlt werden.

von
Essmimi

Zitiert von: Berater
Gehen Sie mit Ihrer Vollmacht zur Post und lassen Sie dort mit der hier schon zuvor aufgeführten Änderungsanzeige die neuen Kontodaten aufnehmen. Ich sehe da kein Problem.

Das werde ich die Tage auch mal machen. Aber zum Beispiel erhält meine Mutter auch eine BG Rente als Witwen Rente bei der BG ist eine Vollmacht von meiner Mutter und meinem Vater hinterlegt beide beglaubigt. Die BG Rente von meinem Vater ist immer auf mein Konto gegangen und obwohl dort auch eine Vollmacht meiner Mutter vorlag war es nicht ohne Ihre Unterschrift möglich. Sie musste zwar in diesem Fall nirgends persönlich erscheinen aber selbst unterschreiben meine Unterschrift wurde nicht akzeptiert trotz dieser Vollmacht, dass wäre bei Renten nicht erlaubt. Aber ich werde mal die Tage schauen und zur Post gehen.

Freundliche Grüße

Experten-Antwort

Hallo Essimi,

wir schließen uns den Ausführungen von Berater an.

von
Essimi

Zitiert von: Experte/in
Hallo Essimi,

wir schließen uns den Ausführungen von Berater an.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort, dann werde ich das nachher tun.

Freundliche Grüße

von
Loni

Für mich stellt sich die Frage warum die Rente auf das Konto der Schwester überwiesen werden soll?
Die Mutter hat PG 5 ein Pflegeheimplatz somit nicht ausgeschlossen.
Meine Antwort ist nicht böse gemeint, aber man könnte schon denken, dass das Geld der Mutter nicht mehr auf deren Konto erscheinen soll und somit nicht für einen Aufenthalt im einem Pflegeheim verwendet werden kann.

Sollte ein Heimaufenthalt notwendig werden und Sozialleistungen in Anspruch genommen werden, werden die Kontoauszüge der letzten 10 Jahre verlangt.
Die plötzlich fehlende Rente könnte sich negativ erweisen.
Es sind Vollmachten vorhanden, kann man jederzeit Online alle Überweisungen tätigen.

von
Hobbyexperte

Zitiert von: Essimi
Zitiert von: Experte/in
Hallo Essimi,

wir schließen uns den Ausführungen von Berater an.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort, dann werde ich das nachher tun.

Freundliche Grüße

Derzeit ist es so, dass die Überweisung noch auf Konto einer Vertrauensperson erfolgen kann.

Zum 01.12.2021 wird auch die Möglichkeit der Benennung einer Vertrauensperson in § 9 Abs. 3 S.2 RentSV gestrichen (Art. 20 Nr. 5 des 7. SGB VI-ÄndG). Diese allein allein im Bereich der Rentenversicherung geltende Norm wird durch die Änderung des für alle Sozialleistungsbereiche geltenden § 47 SGB I überflüssig. Zukünftig sind Geldleistungen ab dem 01.12.2021 auf ein vom Leistungsempfänger angegebenes Konto bei einem Geldinstitut, für das die Verordnung (EU) Nr. 26/2012 gilt, zu überweisen.

Daher funktioniert die geplante Änderung nur noch für Rentenzahlungen bis zum 30.11.2021. Ab da muss die Überweisung der Rente auf ein Konto erfolgen, auf welches die Rentnerin auch eine Verfügungsgewalt hat.

Sofern Ihre Schwester nicht vorhat, ihrer Mutter eine Vollmacht für das Konto einzuräumen, wäre zu überlegen, ob nicht jetzt schon die Weichen für eine dauerhafte Änderung der Bankverbindung auf ein eigenes Konto der Rentnerin gelegt werden.

von
Q

Zitiert von: Hobbyexperte
Zitiert von: Essimi
Zitiert von: Experte/in
Hallo Essimi,

wir schließen uns den Ausführungen von Berater an.

Herzlichen Dank für Ihre Antwort, dann werde ich das nachher tun.

Freundliche Grüße

Derzeit ist es so, dass die Überweisung noch auf Konto einer Vertrauensperson erfolgen kann.

Zum 01.12.2021 wird auch die Möglichkeit der Benennung einer Vertrauensperson in § 9 Abs. 3 S.2 RentSV gestrichen (Art. 20 Nr. 5 des 7. SGB VI-ÄndG). Diese allein allein im Bereich der Rentenversicherung geltende Norm wird durch die Änderung des für alle Sozialleistungsbereiche geltenden § 47 SGB I überflüssig. Zukünftig sind Geldleistungen ab dem 01.12.2021 auf ein vom Leistungsempfänger angegebenes Konto bei einem Geldinstitut, für das die Verordnung (EU) Nr. 26/2012 gilt, zu überweisen.

Daher funktioniert die geplante Änderung nur noch für Rentenzahlungen bis zum 30.11.2021. Ab da muss die Überweisung der Rente auf ein Konto erfolgen, auf welches die Rentnerin auch eine Verfügungsgewalt hat.

Sofern Ihre Schwester nicht vorhat, ihrer Mutter eine Vollmacht für das Konto einzuräumen, wäre zu überlegen, ob nicht jetzt schon die Weichen für eine dauerhafte Änderung der Bankverbindung auf ein eigenes Konto der Rentnerin gelegt werden.

Überprüft die DRV, ob die Schwester der Mutter eine Vollmacht eingeräumt hat? Falls ja, wie überprüft die DRV dies?

von
Jana

Ich bin ehrlich gesagt entsetzt.

Führen Sie genau Buch über die Ausgaben und Einnahmen wenigstens?

Wir pflegen auch. Haben Betreuungsvollmacht über alles.
Aber wir haben alles auf dem Konto meines Schwiegervater gelassen.

Gerade weil das alles offen zu legen ist bei den Erben oder beim Betreuungsgericht oder wenn es dumm kommt, auch beim Sozialamt.

Gerade als Bankkauffrau sollte man das wissen.

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