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AHB Anspruch gewilligt- Antrittsbeginn zu spät!!

von
Goldeneye

Guten Tag,

nach einer komplizierten HWK/Hirn OP am 27.8.bin ich sehr früh (4.9.)entlassen worden, war also kaum mobilisiert, da mir ja laut Sozialdienst "schnell eine stationäre Anschlussheilbehandlug zu steht".

Diese ist auch bewilligt worden, für 4 Wochen.
ab 1.10!!!!! Dies konnte mir auch erst heute gesagt werden.

Ich kann es kaum glauben.
So ist doch das Ziel bei einer AHB zu gewährleisten, dass eine frühe Mobiliierung und vor allem Folgeschäden der OP zu vermeiden! in Drei Wochen sind diese höchstens durch falsche Belastung entstanden........So wollte ich (wie im Sinne der Rentenversicherung?) doch schnellstmöglich wieder fit werden.

Nun bin ich zu Hause, darf jedoch nicht mehr als eine Flasche Wasser heben und darf mich nicht bücken.
Bin kaum in der Lage Physiotherapie hier ambulant zu machen, da die Hirn-Op einen auch etwas langsamer werden lässt und die Wege mit Bus und Bahn nahezu unmöglich. Auto fahren darf man nicht für drei Monate. Laut Arzt soll ich Physi jedoch so schnell wie möglich starten um Schäden an der NAckenmuskulatur zu vermeiden.

Ich habe per Post (....) jetzt darum gebeten, bitte einen schnelleren Antritt zu ermöglichen oder in eine ambulante Reha umzuwandeln.

Was kann ich noch tun?
Mir steht eine AHB zu und ich brauche Sie dringend, um wie gewohnt meinen Alltag zu meistern. Ab 1.11. soll ich wieder Vollzeit arbeiten...

Danke!
Herzliche Grüße

von
nach AHB wieder fit

Nach einer OP musste ich ebenfalls zur AHB. "Mein" Sozialdienst hat damals in möglichen Kliniken angerufen und nachgefragt, ob denn da überhaupt Betten frei sind. Dann wurde ich in eine geschickt, die mich innerhalb von 2 Wochen aufnehmen konnte. Die Optik und das Essen waren zwar nicht so toll, aber die Behandlung war super.

Es ist schon ärgerlich, dass das in einer Situation, wo man sich eigentlich auf das Gesund werden konzentrieren sollte, hier auch noch sich alles verzögert. Allerdings kann ich auch nicht ganz verstehen, wieso man Sie kaum etwas mobilisiert schon wieder nach Hause geschickt hat und das ohne eine entsprechende Nachsorge/AHB sicherzustellen. Für mich liegt das Problem eher bei Ihrer Klinik als bei der DRV. Dass Betten für AHB knapp sind, scheint ja nichts neues zu sein, meine ist jetzt schon 5 Jahre her.

Ich würde bei beiden anrufen und nachfragen, ob es nicht andere, schnellere Möglichkeiten gibt zur AHB zu kommen.

Experten-Antwort

Hallo Goldeneye,
kann mich meinem Vorredner nur anschließen.
Kontaktieren Sie sowohl Klinik als auch Rentenversicherungsträger telefonisch. Stellen Sie Ihre Situation dar und bitten Sie um schnellstmöglichen AHB-Beginn, ggf. um Benennung einer alternativen Klinik, die einen früherer Termin realisieren kann.

von
Goldeneye

Danke für die Antworten!

es ist tatsächlich wie bei Kafka...

"also wenn ihnen 1.10 zu spät ist dann können sie den Antrag ja zurück ziehen"
"wie müssen jetzt erst mal prüfen, ob sie überhaupt eine ambulante Reha gesundheiltlich machen können"
"also wir wissen jetzt nicht ob die ambulante früher einen Termin frei hat"
"wir haben die Unterlagen von ihnen nicht vorliegen, dass wird einige Werktage dauern bis der Antrag neu geprüft werden kann"
"sie können sich jetzt aufregen oder gedulden"

Gedulden werde mich allerdings sicher nicht, das können meine Nackenmuskeln nämlich nicht. Ich werde versuchen eine Physiotherapie zu beginnen, wie ich da hin und zurück komme werde ich dann herausfinden.

Ich frage mich nur, wer im Falle einer falschen Rehabilitation haftet. Das Krankenhaus, weil es sich nicht um die Weiterversorgung gekümmert hat? Die DRV, weil sie tausend Tage brauchen um Anträge zu bearbeiten? oder Ich, weil ich mich ja um eine bessere Physiotherapie hätte kümmern können?